Anwendungsbereiche Effektiver Mikroorganismen beim Hund

Vorbeugen … ist die beste Medizin

„Unsere Hündin hat seit ein paar Monaten massive Probleme mit ihrem Fell. Die Haut juckt extrem und sie beißt sich die schlimmen Stellen, bis sie zu bluten beginnen. Sie ist sehr unruhig und wir wissen nicht mehr, was wir machen sollen. Die Behandlung durch unseren Tierarzt mit Antibiotika und Kortison hat erst geholfen, aber jetzt wird es trotz Kortison immer schlimmer. Können wir ihr mit Effektiven Mikroorganismen helfen?“

Gesund und vital so wünschen wir uns unseren Hund. Gibt es gesundheitliche
Einschränkungen, bieten Effektive Mikroorganismen sehr gute Möglichkeiten ergänzend zu einer naturheilkundlichen oder klassischen Therapie, aber auch alleine in Aktion zu treten.

So oder ähnlich lautet ein Großteil aller Beratungsanfragen von besorgten Hundebesitzern, die erst durch das Problem ihres Hundes auf Effektive Mikroorganismen aufmerksam werden. Gerade in solch akuten Fällen können unsere kleinen Helfer zeigen, was in ihnen steckt. Dabei gilt es jedoch zu beachten: Der Ursache einer gesundheitlichen Störung ist auf jeden Fall auf den Grund zu gehen und diese bestmöglich zu beheben. Denn sonst können auch Effektive Mikroorganismen nur „Schadensbegrenzung“ betreiben. Wie Sie bereits in der letzten Ausgabe lesen konnten, ist die Grundlage aller Gesundheitsvorsorge auch beim Hund in der Ernährung zu suchen. Die Ernährung bestimmt die Darmgesundheit, Haut und Fell spiegeln diese maßgeblich. Mit diesem Thema beschäftigt sich auch Tierärztin Dr. Jutta Ziegler in ihrem Buch „Hunde würden länger leben, wenn…“ und stellt in ihren Augen verantwortungslose Berufskollegen und ihre Behandlungsmethoden an den Pranger. Sie erläutert diverse Leidensgeschichten von Hunden und Katzen, deren Krankheiten durch Futtermittelindustrie und Tiermedizin scheinbar bewusst aufrechterhalten werden und das Tier nur noch als Mittel zum Geldverdienen gesehen wird. Tenor des Buches: Zurück zu natürlichen Behandlungsmethoden und zurück zur natürlichen und artgerechten Ernährung sowie einer ganzheitlichen Sichtweise. Damit bewegen wir uns mit den Effektiven Mikroorganismen absolut auf der Höhe der Zeit!

Verdauungstrakt

Wie bei jeder Futterumstellung sollte der Hund langsam, über mindestens 5 Tage, an eine Fütterung mit Effektiven Mikroorganismen gewöhnt werden. Zwar ist er durch seinen im Vergleich zum Pferd deutlich kürzeren Verdauungstrakt weniger empfindlich, doch kann eine abrupte Umstellung in den ersten Tagen zu Durchfällen, Blähungen und Erbrechen führen. Die Fütterungsmenge richtet sich nach dem Gewicht des Tieres und ist auf den Etiketten der speziellen Ergänzungsfuttermittel genau angegeben. Damit der Hund bestmöglich von der Aufnahme der Effektiven Mikroorganismen mit ihren positiven Eigenschaften auf den Organismus profitieren kann, sollte das Ergänzungsfuttermittel mindestens vier Wochen gefüttert werden. Bei vielen Tieren kann die Fütterungsmenge im Anschluss leicht reduziert werden. Hört man ganz auf, die positiven, milieusteuernden Mikroorganismen in den Darm zu bringen, stellt sich bei vielen Tieren nach kurzer Zeit wieder ein schlechterer Zustand ein. Ein Erklärungsansatz mag die Tatsache sein, dass unsere Hunde heute nicht mehr auf die Jagd gehen und Wildtiere mit ihren jeweils eigenen typischen Mikroorganismen fressen, welche maßgeblich zu einer gesunden und leistungsfähigen Darmflora beitrugen. Offenbar schaffen es die Effektiven Mikroorganismen, diese Lücke zu schließen, denn egal wie gut die Fütterung unseres Hundes sein mag, auch der artgerechten Rohfütterung geht oftmals ein Gefrierprozess der Zutaten voraus, der viele natürliche Mikroorganismen abtötet. Demzufolge profitiert jeder Hund von der Gabe EM Effektive Mikroorganismen über das tägliche Futter.

Wasser ist Motor sämtlicher Stoffwechselprozesse und auch für die Entgiftung wichtig. Zur besseren Wasserversorgung der Körperzellen ist die Energetisierung durch EM-X Keramik-Pipes sinnvoll. Die Pipes verkleinern die Wassermoleküle und machen es so „zellgängiger“.

Haut und Fell

EM Effektive Mikroorganismen können regelmäßig auf das Fell aufgesprüht werden, um den natürlichen Schutzmantel der Haut zu unterstützen. Mag Ihr Hund nicht eingesprüht werden, kann man die EM’s auch mit Hilfe eines Waschlappens im Fell verteilen. Wichtig ist, dass die Mikroorganismen bis auf die Haut gelangen, insbesondere auch in empfindliche Hautfalten. Daher bietet es sich an, den Hund je nach Länge des Fells, vor der Fellpflege einzusprühen und die Fellpflege dann „einzubürsten“. Bei sehr langem Fell ist es für die Hunde oft angenehmer, wenn man das Fell nach dem Einsprühen mit den Händen bearbeitet, bis auf die Haut geht und das Tier regelrecht massiert. Dies regt die Durchblutung der Haut an und gibt dem Hund ein angenehmes Gefühl.

Baden oder Duschen des Hundes ist bei regelmäßiger Pflege kaum nötig. Der Eigengeruch des Tieres ist minimal und das Fell reinigt sich mit Hilfe der EM Effektive Mikroorganismen auf natürliche Weise selbst. Handelsübliche Hundeshampoos stören oftmals massiv das natürliche Hautmilieu. Ob die Mikroorganismen pur oder in einer Verdünnung von ca. 1:5 mit Wasser aufgesprüht werden, ist vom Zustand von Haut und Fell abhängig zu machen. Liegen Probleme vor, sollte unverdünnt gesprüht werden, handelt es sich um die routinemäßige Pflege, können die EM’s auch in Verdünnung verwendet werden. Beachten Sie, dass die Flüssigkeit auf offenen Hautstellen brennen kann und für den Hund unangenehm sein kann. Die Häufigkeit der Anwendung richtet sich ebenfalls nach dem Zustand und der Länge des Fells. Grundsätzlich gilt: Liegen Probleme durch Bakterien oder Pilze vor, kann täglich bis zu mehrere Male gesprüht werden, um das Milieu möglichst schnell in einen positiven Zustand zu wenden. Bei Befall durch Parasiten kann lediglich auf die Regenerationsfähigkeit der Haut positiv Einfluss genommen werden. Auch das sensible Milieu im Ohr kann durch eine Ohrenpflege mit EM Effektive Mikroorganismen sehr gut gesteuert werden. Viele Hunde mit langem Fell oder Schlappohren haben Probleme mit Juckreiz, vermehrter Sekretbildung bis hin zu wiederkehrenden schmerzhaften Entzündungen. Die regelmäßige Reinigung schafft ein Millieu im Ohr, in dem Keimen und Pilzen der Nährboden fehlt.

Umgebung

Wie auch wir Menschen reagieren viele Hunde empfindlich auf herkömmliche Reinigungs- oder Waschmittel. Nicht nur, dass sie den unnatürlichen Geruch nicht mögen, diese Mittel können insbesondere Hautreaktionen oder Allergien auslösen. Für die schonende Reinigung auf Basis der positiven Milieusteuerung durch die Kraft der EM Effektive Mikroorganismen stehen diverse fertige Produkte zur Verfügung, mit denen Liege- und Fressplätze gereinigt werden können. Kissen oder Decken können in der Waschmaschine ebenfalls mit Effektiven Mikroorganismen bei 30° gewaschen werden. Sind höhere Temperaturen notwendig, empfehlen sich Waschnüsse, die bis zu 90° eingesetzt werden können. Um Gerüche besonders bei langhaarigen Hunden einzudämmen, können Liege- und Fressplatz täglich eingesprüht werden. Spezielle helle Produkte mit Effektiven Mikroorganismen eignen sich auch für Wohnbereiche mit hellen Wand- und Bodenbelägen oder das Auto. Lesen Sie in der nächsten Ausgabe Erfahrungsberichte von verschiedenen Hundebesitzern.

Anika Siekmann

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