EM-Erfahrungen bei Säuglingen und Müttern

Dem vergangenen EMJournal lag ein Fragebogen bei, in dem wir darum baten, gesundheitliche Anwendungen der EM-Technologie bei Menschen und Tieren aufzuschreiben. Seitdem sind schon um die Hundert Antworten eingetroffen, deren Auswertung allerdings noch eine Weile dauern wird. Das Ziel ist natürlich, unseren Mitgliedern Beispiele vorzustellen und Hilfestellungen zu vermitteln. Da passt es ausgezeichnet, dass die frisch gebackene Präsidentin des Schweizer EM-Vereins, Gabriella Höfler, einen eigenen Bericht präsentiert, der sich mit dem Beginn des Lebens beschäftigt.

Zufriedene Enkeltochter mit glatter Babyhaut

Seit eineinhalb Jahren sind mein Mann und ich Großeltern von einem Jungen und seit vier Monaten von einem Mädchen. Die Erfahrungen unserer beiden Töchter während der Schwangerschaft, nach der Geburt und während der Stillzeit zeigen auf, wie wichtig es ist, das Immunsystem zu stärken. Dabei kommt den Mikroorganismen eine zentrale Rolle zu. Forscher haben zum Beispiel festgestellt, dass bei Infektionen der Atemwege nicht nur die bakteriellen und viralen Erreger eine Rolle spielen. Genauso zentral, wenn nicht wichtiger ist es, dass die im Körper vorhandene Gemeinschaft der verschiedenen Bakterien nicht aus dem Lot gerät. („Schützende Gemeinschaft“ von Ulrike Gebhardt, Neue Züricher Zeitung, NZZ, 6.3.2013, S.60).

Es sind also diese Winzlinge, welche uns Menschen, Tiere und Pflanzen gesund erhalten. Mit meinen Erfahrungen möchte ich Eltern Mut machen, EM als Hausmittel zur Stärkung des Immunsystems einzusetzen und mit zwei Beispielen Anwendungsmöglichkeiten aufzeigen. Während der Schwangerschaft reift der Fötus in einem sterilen Umfeld zu einem Menschen heran. Erst im Geburtskanal kommt der Säugling mit Milchsäurebakterien der mütterlichen Vagina in Berührung, die lebenswichtig für das Baby sind, damit es die Muttermilch verdauen kann. Ebenso kommt es in Kontakt mit Darmbakterien der Mutter und der Mikroben auf ihrer Haut sowie nach der Geburt mit der Haut aller betreuenden Personen. Diese natürliche Kolonisierung fehlt bei einem Baby, das z.B. durch einen Kaiserschnitt in die Welt geholt wird. Es wird zwar aus der Umgebung wie der Luft und den Oberflächen des Kreissaales besiedelt, aber dabei ist es umso wichtiger darauf zu achten, dass das Baby mit genügend positiven Bakterien in Kontakt kommt. Im Spital werden die Eltern aufgefordert, die Hände zu desinfizieren, bevor sie das Baby in die Arme nehmen, ebenso vor dem Stillen. Auch die Besucher sollen ihre Hände desinfizieren. Damit werden alle schlechten, aber leider auch alle guten Bakterien eliminiert. Eine Neubesiedelung findet sofort wieder aus der Luft statt!

Ich möchte hier betonen, dass es zur selbstverständlichen Hygiene gehört, Hände zu waschen. Zum Teil wird die Sterilisierung heute aber leider übertrieben, weil wir zu fixiert sind auf pathogene Bakterien. Dabei müsste unser Fokus mehr auf die Vielfalt der Bakterien und auf Ausgewogenheit liegen, um das Immunsystem eines Babys und auch unser eigenes aufzubauen, bzw. zu stärken. Fehlt nämlich die bakterielle Vielfalt, kann es sein, dass das Immunsystem falsch lernt und es unsere körpereigenen Zellen als fremd einstuft. Dies kann wiederum zu allergischen Reaktionen wie Heuschnupfen und Neurodermitis führen. Forscher vermuten inzwischen sogar, dass eine zu sterile Umwelt eine erhöhte Rate an Typ-1-Diabetes bei Kindern verursachen kann. So erkranken erwiesenermaßen mehr Stadtkinder an der Autoimmunkrankheit als Kinder, die auf dem Land aufwachsen. Jährlich nimmt zudem die Rate der neu erkrankten Kinder um drei Prozent zu. (Vgl. Irène Dietschi, „Mehr Diabetes-Fälle, weil wir zu sauber leben“, NZZ am Sonntag, 24.3.2013). Ein gesunder Verdauungstrakt mit einer Vielfalt an Bakterien hilft uns jedoch, gesund zu bleiben.

Unser Enkel

Unser Enkel hat öfters hohes Fieber und fühlt sich entsprechend schwach. Im ersten Lebensjahr bekam er eine Blasenentzündung, fälschlicherweise wurde auch eine Mittelohrentzündung vermutet. Beide Male erhielt er von den Ärzten eine Antibiotika-Behandlung, die ihn im ersteren Fall nach ein paar Tagen „gesunden“ ließ. Im zweiten Fall blieb das Antibiotikum wirkungslos, da es sich um eine virale Infektion handelte, mit der der Körper selber fertig werden muss. Nach beiden Antibiotika-Behandlungen war sein Immunsystem geschwächt. Die Bakterien im Darm wachsen zwar nach der Antibiotika-Behandlung nach, aber nicht mehr in der ursprünglichen Vielfalt. Unser Enkel bekam danach immer wieder Schnupfen. Da mein Mann und ich ihn jede Woche betreuen, lernten wir ihn und seine Befindlichkeit gut kennen. An einem Tag war er wiederum sehr anhänglich, hatte einfach keine Kraft und Lust zum Spielen. Er wollte nur auf den Armen getragen werden – ein Zeichen, dass etwas im Anzug war. Bevor sie arbeiten ging, sagte unsere Tochter, dass sie am nächsten Tag mit ihm zum Arzt gehen würde, sollte es schlechter werden. Darauf bereitete ich einen Kamillentee mit einem Kaffeelöffel EMIKOSan zu, den er sofort austrank, und gab ihm abwechselnd alle fünf Minuten Schüsslersalze Nr. 3 und 4. Unser Enkel war am Morgen so geschwächt, dass er nur das Bedürfnis hatte, zu schlafen. Nach zweieinhalb Stunden wachte er auf, jammerte vor sich hin, trank aber wieder den Tee mit EMIKOSan und nahm weiterhin die Salze. Er mochte nur trinken, aber nichts essen. Eine Stunde später schlief er auf dem Sofa ein. Ich legte ihn ins Bett und er schlief weitere zweieinhalb Stunden. Danach wachte er putzmunter auf und spielte vergnügt, bis seine Eltern nach Hause kamen. Diese waren natürlich sehr erfreut, ihren Sohn wieder fit anzutreffen.

Am Samstag rief meine Tochter mich an und teilte mir mit, dass unser Enkel wiederum Fieber habe und es ihm nicht gut gehe. Sie bat mich, eine Flasche EM-X Gold mitzubringen. Er erhielt neben dem Tee mit EMIKOSan nun auch noch 3 x 5 ml EM-X Gold pro Tag. Als ich am Sonntag nachfragte, wie sein Zustand sei, erhielt ich die Antwort, dass es ihm wieder gut gehe und er komplett fieberfrei sei – dies freut das Großmutterherz! Seit längerem ist übrigens auch in der medizinischen Forschung bekannt, dass das bakterielle Umfeld nach einer Antibiotika-Behandlung weniger vielfältig ist. Neuerdings wurde aber auch festgestellt, dass die in der Schweiz seit 2005 für Säuglinge empfohlene Impfung gegen Pneumokokken das bakterielle Umfeld verändert. Die Impfung schaltet zwar die Pneumokokkenstämme aus, für die die Impfung entwickelt wurde, dafür vermehren sich andere Stämme umso stärker, und sonst meist harmlose, natürlich im Körper vorkommende Bakterien verursachen nach der Impfung häufiger Infektionen. Forscher schlagen daher jetzt vor, ergänzend zu Impfungen, die bakterielle Vielfalt zu unterstützen. Dies zum Beispiel durch die Gabe „guter“, nützlicher Bakterien, etwa in Form von Nasensprays. (Gebhardt, NZZ, 6.3.2013). Diese Erkenntnisse bestätigen, wie wichtig es ist, eine gesunde mikrobielle Flora im Körper zu fördern (z. B. mit EM), insbesondere auch bei Säuglingen und Kindern, und natürlich auch bei Erwachsenen.

Enkelin, vier Monate alt

Das erste Kind unserer anderen Tochter ist ein Mädchen. Es wird in kurzen Abständen gestillt; dann schläft sie ein, aber nach kurzer Zeit tauchen Krämpfe auf, sie schreit bitterlich und lässt sich kaum beruhigen. Ich empfahl meiner Tochter, ihr einmal täglich nach dem Stillen ein paar Tropfen EMIKOSan mit Hilfe einer Pipette in den Mund zu träufeln. Seitdem das täglich gemacht wird, ist sie ruhiger, zufriedener geworden und schläft sehr gut.

Schon früh bekam unsere Enkelin aber Pickelchen und Schuppen am ganzen Kopf und im Gesicht. Arme und Beine waren zudem ganz rau. Unsere Tochter hatte selbst als Baby die gleichen Symptome. Der Kinderarzt riet ihr, die Haut mit Mandelöl einzureiben. Doch dadurch wurde es eher schlimmer. Bei der Mütterberatung empfahl man eine Salbe, die aber längerfristig auch nicht half. Der Arzt sowie die Mütterberatung stellten die gleiche Diagnose, es könne sich um beginnende Neurodermitis handeln. Darauf empfahl ich meiner Tochter, ihr Baby täglich am Abend mit EM und Meersalz zu baden und anschließend mit EM Hautsalbe einzucremen. Bereits nach drei Tagen rief mich meine Tochter hoch erfreut an und teilte mir mit, dass ihr Baby von der Neurodermitis befreit sei und wieder schöne Babyhaut habe. Einen Tag später stellte ich aber auf der Kopfhaut noch einige kleine Stellen mit Schuppen fest, weil meine Tochter die Haare der Kleinen nicht eingecremt hatte. Nach den nächsten Abendbädern wurde auch die Kopfhaut mit Hautcreme einmassiert. Nach einer Woche war alles verschwunden und ist nicht wieder aufgetaucht. Meine Tochter – und nicht nur sie – ist überglücklich über diesen schnellen Erfolg mit EM.

Meine Tochter hatte auch einmal festgestellt, dass die Kleine die Brust verweigerte, wenn sie gestillt werden sollte, nachdem die Mutter sich mit einem üblichen Duschgel geduscht hatte. Meine Tochter kam auf die Idee, die Brüste kurz mit EM abzutupfen. Daraufhin akzeptierte ihr Baby die Brust. Wenn meine Tochter sich aber mit einem EM-Duschgel wäscht, gibt es keine Verweigerung. Die Brüste mit EM zu behandeln, stärkt diese und macht sie weniger empfindlich. Gleichzeitig stärken Mütter das Immunsystem ihres und das der Babys. Über die Muttermilch erhält das Baby einerseits bereits Antikörper der Mutter, andererseits begegnet das Baby vielen Elementen unserer Umwelt so zum ersten Mal und kann dadurch sein Immunsystem früh trainieren. Auch wenn nach dem Abstillen der „Nestschmutz“ wegfällt, haben gestillte Kinder eine starke Immunabwehr. So haben Studien gezeigt, dass gestillte Kinder seltener krank werden als Babys, die mit künstlicher Säuglingsnahrung aufgezogen wurden (Dietschi, NZZaS). Diese Erfahrungen zeigen, wie EM in der täglichen Säuglings- und Kinderpflege mit Erfolg eingesetzt werden kann.

Tipps für Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit:

  1. EM während der Schwangerschaft einnehmen
  2. In EM und Meersalz regelmäßig baden
  3. Tampon mit EM tränken und in die Vagina einführen
  4. Brüste und Bauch während der Schwangerschaft mit EM behandeln und mit EM Hautcreme eincremen.
  5. EM-X Gold und EM-Salz während der Schwangerschaft und besonders der Stillzeit einnehmen, weil der Mutter viele Mineralien und Spurenelemente entzogen werden.
  6. Genügend Magnesium einnehmen. Im letzten Drittel der Schwangerschaft benötigt die Mutter drei Mal mehr Magnesium als sonst.
Gabriella Höfler (Schweiz)

Lesetipp:

„Schützende Gemeinschaft“, Ulrike Gebhardt, NZZ, 6.3.2013, S. 60: www.nzz.ch/wissen/wissenschaft/schuetzende-gemeinschaft-1.18041052

„Mehr Diabetes-Fälle, weil wir zu sauber leben“, Irène Dietschi, NZZ am Sonntag, 24.3.2013

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