EM für die „Grüne Lunge Schlesiens“

Zusammen mit dem Hersteller von EM 1 in Polen, der Firma Greenland Technologia EM, hat der polnische EM-Verein im vergangenen Jahr begonnen, den größten Erholungspark in Europa inmitten des schlesischen Industriezentrums mit EM zu behandeln.

Mit 620 Hektar ist der Schlesische Kultur- und Erholungspark der größte seiner Art in Europa. Seit fast 60 Jahren ist es ein Ort des Vergnügens, der Erholung und der Begegnung mit der Natur. Vor allem letzteres müssen viele Menschen in dem Oberschlesischen Industriegebiet um die Städte Chorzów (Königshütte) und Katowice (Kattowitz), nach dem Ruhrgebiet das größte Schwerindustriezentrum Europas, entbehren. Mit dem Park, dessen Planungen bereits 1951 begannen, sollte ein Gegengewicht zur großflächig beschädigten Natur und Umwelt geschaffen werden. Bald wurde er zur “grünen Insel” inmitten der Schwerindustrie. Der Bau des Parks war eine große Herausforderung, die aber von der Bevölkerung voll unterstützt wurde – kaum ein Wunder, gab es doch in der Region zur Zeit der Planung ca. 300 Betriebe, die eine enorme Verschmutzung verursachten: Im alten Chorzów wurden 763 Tonnen Staubablagerungen pro Quadratkilometer gemessen, im Zentrum der Stadt 92 Tonnen. Zwar verminderte sich die Belastung im Laufe der Zeit, aber heute noch wird der Park „die grüne Lunge Schlesiens” genannt.

Mit Hilfe der “Freunde des Parks” und der “Ökologischen Stiftung Silesia”, vertreten durch Frau Henryka Zabicka, Jan Magdziorz and Wladyslaw Twardowski, konnte ein Treffen mit der Managerin des Zoos, Jolanta Kopiec, und dem Manager der Grünanlagen, Jaroslaw Stodólka organisiert werden. Dies führte zu einer schriftlichen Vereinbarung, die EM-Technologie im Zoo einzuführen und bei der Behandlung der Grünflächen EM mit einzubeziehen.

Bokashi im Zoo

Ende August organisierten wir einen Workshop im Zoo, in dem mehrere hundert Bokashi-Bällchen (Dangos) hergestellt wurden. Sie waren bestimmt für die biologische Reinigung eines Wasserreservoirs, das Heimat für Fische, Schildkröten und Kolonien von Wasservögeln ist. Fünf Wochen hintereinander wurden jeweils ca. 3.000 Dangos in das ca. 2.500 qm große Gewässer geworfen.

Kamele trinken EM

Unter der Aufsicht des Tierarztes Michal Zaluski wurde EM im Zoo eingeführt. Es wurde in den Ställen und im Freigelände der Kamele versprüht und auch in das Trinkwasser gegeben. Wir wollten hier gegen bakterielle Infektionen angehen und möglicherweise die Spulwürmer reduzieren. Während man auf die Ergebnisse für eine Verminderung des Spulwürmerbefalls bis zum Frühjahr warten muss, zeigte sich EM äußerst hilfreich bei der Reduzierung von Durchfall bei den Tieren.

Für die Nilpferde und Elefanten

Die Zooverwaltung hat auch ein Gerät angeschafft, das EM in den Gehegen der Nilpferde und Elefanten vernebelt. Gerade der Nilpferdpavillion ist sehr beliebt und wird von sehr vielen Menschen besucht. Hier soll EM das Umfeld der Tiere, vor allem die Luft, verbessern und die Hygiene steuern. Die Vereinbarung mit dem Zoo beinhaltet, dass die Firma Greenland (die in Polen EM1 produziert und EM eingeführt hat) das EM kostenfrei liefert und dafür innerhalb des Zoos für EM werben kann.

Rettung der Blautannen

Der Ausschuss für die Grünflächen des Parks bat uns, bei der Rettung der Blautannen behilflich zu sein, von denen eine ganze Menge im Park wachsen. Dort gibt es das Phänomen, dass ausgewachsene Bäume gelb werden, sowohl einzelnstehende als auch die in Gruppen.

Im Frühjahr werden wir mit der Aktion beginnen. Wir werden die Bäume mit einer besonderen Mixtur von organischem Material stärken, das mit EM versetzt wurde. Es werden Löcher um ausgesuchte Bäume herum ausgehoben, in die diese Mischung aus Torf, Kompost, Bokashi und EM-Gartenaktivator gegeben wird.

Unser weitergehendes Ziel ist es, systematische Lösungen für den Park zu entwickeln, die zu einer größeren Unabhängigkeit führen, indem chemische Mittel zugunsten von organischem Material reduziert werden.

Es soll(en)…

  • der Einsatz von EM bei den Arbeiten im Park integriert werden. Mit EM versetzte tierische Abfälle können als Komponente vom Park-eigenen Kompostwerk genutzt werden, und die Kompostierung von Blättern, Gras und anderen Grünabfällen kann mit EM beschleunigt und dadurch wertvoller organischer Dünger werden.
  • biologische EM-Produkte für den Pflanzenschutz (im Rosengarten) eingesetzt werden.
  • das Wasser des Parks mit EM gereinigt werden
  • der organische Anbau von traditionellen Pflanzen wie z.B. Dinkel im Ethnographischen Museum begonnen werden. Dies kann bei der pädagogischen Arbeit von großem Nutzen sein.

Wir hoffen, dass unsere Aktionen und Bemühungen helfen, das ökologische Bewusstsein der Angestellten im Park ebenso wie das der Besucher zu stärken. Wir glauben, dass mit Hilfe von EM die „grüne Lunge Schlesiens“ zukünftig noch tiefer atmen kann.

Jarek Jaglarz

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