Engel, Bäume und EM

Reußenköge. Weit oben im Norden Deutschlands, mitten in der Marsch, da steht er: 2,40 Meter hoch und knapp sieben Tonnen schwer – der Zwei-Einigkeits- Engel. Weithin sichtbar ist er zwischen Husum und Bredstedt ins platte Land gestellt. Und dazu direkt an die Straße, die durch Reußenköge führt und die unter Urlaubern als Geheimtipp für die Strecke zu den Fähren auf die Nordsee-Inseln Amrum und Föhr sowie zu den Halligen Langeneß und Hooge gilt. Zugänglich für jedermann, mit einem Parkplatz ausgestattet, darf hier geheiratet, meditiert, pausiert oder gepicknickt werden – jeder nach seiner Façon. Wer mag, kann sich auch in den Engel setzen und sich inspirieren lassen.

Kurt Petersen und Silke Petersen, die gemeinsam den Hof Nordlicht betreiben, haben sich dem Projekt von Guna Scheffler, Marion Michel und Bianca Sander angeschlossen. Unter dem Titel „Engelsplätze — wir verbinden …“ sollen Himmelsboten in der Landschaft installiert werden, moderne Denkmäler, die zum Innehalten und sich Besinnen einladen und zu denen man von einem zum andern pilgern kann, ähnlich wie auf dem Jakobsweg. Eine neuartige Vernetzung für Menschen, Städte und Gemeinden soll entstehen. Der erste Engel hat jetzt seinen Platz auf dem Hof Nordlicht gefunden — inmitten positiver Schwingungen. Denn Kurt Petersen und Silke Petersen haben dem Hof in den vergangenen zehn Jahren durch und mit Effektiven Mikroorganismen ein ureigenes Profil verliehen.

Das EM-Zentrum im Norden

Als Sitz von EM-Nord ist hier die nördlichste EM-Vertriebsstelle und gleichzeitig einen Ort für Weiterentwicklung und Begegnung. Vor allem der Garten, dem Silke Petersen liebevoll Gestalt verliehen hat, ist ein lebendiger Beweis für die kraftvolle Wirkung von EM, in welcher Form auch immer die Mikroben eingesetzt werden. Der Engel aus feinstem weißen Marmor verleiht dem Anliegen der beiden Petersens tatsächliche Gestalt. Als zentralen Leitgedanke für ihr Tun nennen sie „In-Verbindung-Sein“, in diesem Fall Menschen mit Erde und Himmel. Wer in Ganzheitlichkeit kommen will, der müsse sich verbinden mit anderen Menschen, aber auch anderen Themen. Dann komme man der Wahrheit am nächsten. „Die Wahrheit kommt aus der Natur und wir merken das, wenn wir sagen können: Wir sind im Einklang mit ihr,“ sagt Silke. Dahinter steckt noch mehr: Sie und Kurt Petersen wollen ein Zeichen setzen und ein Beispiel dafür schaffen, dass jeder etwas Positives in die Welt setzen kann: „Jeder kann ein Engel für andere werden, auf welche Art auch immer,“ erklärt Kurt Petersen. Der Zwei-Einigkeits-Engel steht ganz im Sinne seines Namens für die Liebe im weitesten Sinne. „Eins und Eins sind mehr als Zwei“, sagt er. Insbesondere wenn Liebe im Spiel ist, dann potenziere sich die Energie. „Wir denken, dass sich die Menschheit von ,unsichtbaren‘ Werten und Wahrheiten entfernt hat, es fehlt ihnen die Verbundenheit mit der Natur, dem Geistigen, der Liebe“, fügt Silke hinzu. Ein neues Bewusstsein für das Leben und Überleben sei wichtiger denn je. Dazu trägt EM ganz konkret bei und der Engel in abstrakter Weise. Und je mehr jeder sich bewusst wird, was er selbst zu tun im Stande ist und zum Wohle aller zu handeln, desto positiver lasse sich das Leben gestalten.

Fotos: Marion Michel

Mit EM-Bäumen

Für das Projekt Engel wurde eigens der Förderverein Engelsplätze Nordfriesland e. V. gegründet. Erste Spenden sind bereits eingegangen, zum Beispiel gleich am Nachmittag der Konto- Eröffnung: Der Bürgermeister von Lavizzara, aus dessen Steinbruch der Marmor  stammt, hat prompt 1000 Franken überwiesen. Unterstützung hat das Projekt auch von Unternehmer Günther Fielmann erfahren. Der Augenoptikermeister spendete 27 Bäume und Sträucher, um den Engelsplatz zu gestalten. Ebereschen, Hainbuchen, Flieder, Rosen und eine Rothängebuche sind mittlerweile gepflanzt worden. Natürlich mit EM-Keramikpulver (Super Cera C) und Bokashi aus Hühnermist in den Pflanzlöchern, verrät Silke Petersen. Sobald es die Temperaturen zulassen, sollen die neuen „Mitbewohner“ auch noch reichlich mit EMa angegossen werden. Wenn der Engel offiziell am 2. Mai eingeweiht wird, werden sie dann schon ihr erstes, üppiges Grün präsentieren. Wer das außergewöhnliche Projekt unterstützen möchte, kann unter anderem auch ab fünf Euro einen Patenschaftsbrief erstehen. Vielleicht beim nächsten Besuch bei Freunden ein tolles Mitbringsel statt Blumen?

Ute Thomsen

www.reussenkoege.engelsplaetze.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.