Hühnerhaltung als Hobby

Bequem und erfolgreich mit EM

Geflügel reagiert schnell und sehr direkt auf EM-Anwendungen, sei es innerlich, übers Futter und/oder das Trinkwasser oder im Bezug auf äußerliche Probleme, die meist mit der Stallhygiene zusammenhängen. Das gilt in der professionellen Landwirtschaft ebenso wie bei dem kleinen Hühnerhof im Garten, den Liebhaber zum eigenen Vergnügen und natürlich auch wegen der unbelasteten und frischen Eierproduktion eingerichtet haben.

Hühner als Hobby

Vor einigen Jahren bekam Sigrid Marshall im Lipperland einen Hahn und ein paar Hühner geschenkt, für die in ihrem großen Garten ein Stall aufgestellt und ein Areal eingezäunt wurde, wo das Federvieh nach Herzenslust picken konnte. Sie kaufte ein paar hübsche Perlhühner dazu und freute sich über die Eier, die ohne Hilfsmittel gelegt wurden. Auf besondere Zuchterfolge oder Leistungen kam es ihr nicht an. Auch hatte sie nicht die Zeit, sich besonders viel um die Hühnerschar zu kümmern

Als Futter bekommen sie bis heute handelsübliches Körnerfutter, kein Legemehl oder ähnliches. Aber auch EM sahen sie nur beim wöchentlichen Aussprühen des Stalles, der mit Sägemehl eingestreut ist, weil der technische Aufwand für eine automatische Implementierung zu hoch war.

Im vergangenen Spätsommer brütete eine der Hennen sechs Eier aus, die Küken schlüpften Ende August. Da es keine Wärmelampen oder andere Hilfsmittel für die Küken gab, wollte Sigrid Marshall ihnen wenigstens eine kleine Hilfe für den Start ins Leben geben und entschloss sich, ihnen täglich EM zukommen zu lassen. Morgens weicht sie altes Brot mit EM·1 und Wasser ein, lässt es einige Stunden wirken und gibt es ihnen gegen Mittag. Auf dieses Futter waren die Küken von Anfang an wie wild. Das haben die anderen Hennen und der Hahn natürlich schnell mitbekommen, so dass sich inzwischen alle acht Hennen plus Hahn auf diese Zusatzkost stürzen, so wie sie ins Gehege gestellt wird.

Eier unterschiedlicher Hühnerrassen

Eier unterschiedlicher Hühnerrassen

Kaum Mauser, tägliche Eier

Normalerweise mausern sich Hühner im Herbst, d.h. sie verlieren ihr Federkleid und be-kommen ein neues, was 4-6 Wochen dauert. Während der Mauser legen sie keine Eier – das wäre zu viel Energieverlust. Im Vergleich dazu und zu anderen Hühnerhaltern in der Nähe hatten die Hühner von Sigrid Marshall noch im November und über den Winter ein vollständiges, schönes Gefieder. Sie legten unermüdlich weiter und fast jeden Tag konnte sie acht Eier mit in die Küche nehmen.

Vielleicht angetrieben von dieser Routine, vielleicht auch durch das regelmäßige EM legte zu aller Überraschung eine der Junghennen im zarten Alter von 12 Wochen ein erstes – allerdings sehr kleines – Ei.

Aussicht

Die Hühner sind und bleiben ein Hobby, das nebenbei läuft, wenig Aufmerksamkeit benötigt und auch noch sehr leckere, unbelastete und regelmäßig gelegte Eier liefert.

Für dieses Jahr gibt es nun doch eine EM-Erweiterung, auf die sich die Hühner freuen könnten (wenn sie es wüssten): Es wurde ein Dosiergerät angeschafft, das an den Gartenschlauch angeschlossen 1-2% EM zudosiert. Damit werden die ca. 400 m² Auslauf regelmäßig versorgt. Nicht nur, damit Gras und Kräuter gesund und kräftig wachsen, sondern auch, damit sich durch den Hühnermist keine Krankheiten entwickeln können und die Hühner weiterhin gesund und zufrieden sind und fleißig Eier legen.

Pit Mau

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