Humus und Bodenleben, Teil 17 (5): Résumé und Ergänzungen (8)

Energie

Wir müssen die Energie für unsere Böden anheben, um schließlich vermehrt Immunstärke für Boden und Pflanze zu erhalten. Viele Menschen glauben aber, dass mit einer verabreichten „Volldüngung“ mit NPK (Stickstoff, Phosphor, Kali) – denn so lehrt es uns die Schulwissenschaft – alles getan wurde, um gute Ernten zu erzielen. Kurzfristig mag das zutreffen. Konventionelle Gärtner und Landwirte möchten auch etwas gegen die lästigen „Unkräuter“ tun und verabreichen Unkrautvertilger bzw. Herbizide. Und dann kommen noch die ”Schädlinge“, für die uns die Industrie stets neu entwickelte Insekten- und Pilzvernichter anbietet. Über deren Nebeneffekte wird kaum geredet; ebenso nicht über die negative Energie, die solche Anwendungen zur Folge haben. Humus und Bodenleben ist die Devise. Kunstdünger und Pestizide bringen das Gegenteil! Die im EMJournal 35 erörterte Ernährung von Pflanze und Boden ist der Grundpfeiler für fruchtbare Böden und gesunde Pflanzen. Wie ebenfalls aufgezeigt, sind die Gifte zu vermeiden, vor allem diejenigen, die bei Fäulnisprozessen und bei der „Bekämpfung“ von Pflanzen entstehen. Die „modernen“, industriellen Gifte sind leider immer noch für viele verlockend.

1. Was ist Energie?

Zieht man wieder einmal den Brockhaus zu Rate, dann ist Energie: „grch. energia“ -> Wirksamkeit, das erste physikalische Formelzeichen W oder E, die in einem physikalischen System gespeicherte Arbeit bzw. die Fähigkeit, Arbeit zu verrichten. Folgend wird über Rotationsenergie, Wärmeenergie, Kernenergie u.a. geschrieben, jedoch kaum in diesem Zusammenhang über das „dritte E“, das Lothar Hirneise postuliert. Er spricht bei einer erfolgreichen Krebstherapie von einer mentalen und einer spirituellen Energie. Ähnlich wie beim kranken Menschen oder beim kranken Tier müssen wir unsere Böden energetisch aufbauen. Beim gesunden Menschen sprechen wir vom freien Energiefluss, wenn er persönliches Glück und Zufriedenheit empfindet, sich Ziele setzt und mit positiven Gedanken seine Arbeit erledigt. In diesem Zusammenhang weisen wir gern wieder auf die schöne Publikation von Viktor Schauberger (Unsere sinnlose Arbeit) hin. Wie viele Arbeiten verrichten wir täglich nach übernommener Erziehung bzw. Studien? Es ist daher ratsam, einiges umzuprogrammieren, um die Arbeit schließlich im Einklang mit der Natur, mit Liebe und nach den Gesetzen des Schöpfers zu tun. Glücklicherweise können wir in unserer Artikelserie mit Genugtuung auf die EM-Technologie als Basis zurückgreifen.

2. Die Energie, von der wir sprechen

Wenn man Erfolg haben möchte, schreibt Wolfgang Becvar (Wege zur ganzheitlichen Landwirtschaft, 1998), muss die Absicht, „aufs Ganze ausgerichtet sein“. Sie muss ins schöpferische Konzept passen. Für den Gartenbau und in der Landwirtschaft bedeutet dies: Annehmen der und Eingliederung in die herrschenden Naturgesetze, „die ja unter anderem auch den Erhalt unserer Lebensgrundlagen regeln“. Becvar ist überzeugt, dass jedem, der in Harmonie und im Einklang mit der Natur lebt, ein gewisser Erfolg sicher sei. Und jeder gute Gedanke wird demzufolge vom Universum unterstützt und gefördert. In diesem Kontext müssen wir uns fragen, welchen Zweck z.B. der Kartoffelkäfer erfüllt? Was will er uns mitteilen? Mit anderen „Schädlingen“ wie Bakterien, Viren, Schadinsekten etc. verhält es sich ähnlich. Sie sind einfach da und lassen sich, wie wir inzwischen erfahren haben, nicht ausrotten, wohl aber reduzieren – mit Energie! Es kann keine gesunde Gesellschaft geben, wenn es im Bereich der Landwirtschaft krankt und mangelt, und umgekehrt wird die Landwirtschaft von einer aus dem Gleichgewicht geratenen Gesellschaft beeinflusst. So sind Gedanken und Handlungen Energieformen. Was die Wissenschaftler Energie und die Priester Geist nennen, sei im Wesentlichen dasselbe, bemerkt Callum Coats (Naturenergien verstehen und nutzen – Viktor Schaubergers geniale Entdeckungen, 2005). Die Wissenschaft kenne „viele extrem hohe Energieformen“. Er meint wohl die Formen von Energie, deren wir uns zwar bewusst sind, die aber jeglicher wissenschaftlichen Größenbestimmung und Messung trotzen. Ebenso erwähnte der Anthroposoph Rudolf Steiner vor über 100 Jahren – im Gegensatz zur damaligen öffentlichen Meinung –, dass die Pflanzen und Mutter Erde Energien aus dem Kosmos bekommen. Danach entwickelte sich die Planetenforschung bzw. die Forschung nach kosmischen Rhythmen, welche heutzutage von vielen Praktikern anerkannt ist.

Strahlung – Schwingung – Energie können nach Lorch (2010), ohne den physikalischen Nachweis, mit empfindlichen Messgeräten in unserem täglichen Umfeld belegt werden, da per Handy oder Fernsehen Meldungen rund um die Welt gesendet werden. Dort, wo starke Energien aus der Erde und dem Kosmos zusammentreffen, sprechen wir von Strahlung. An diesen Kraftplätzen wurden Kulturbauten verschiedener Völker errichtet. Auch Kirchen wurden bis vor 200 Jahren auf ganz bestimmten Kraftplätzen gebaut. Ebenso geht Energie und Schwingung von allen Lebewesen aus. Die EM-Anwender nutzen die Energie der Mikroorganismen in Form von EMa, der EM-Keramik, besonders in unserem Fall auf dem Gebiet der Bodensanierung. Mittlerweile ist vielen EM-Freunden bekannt, dass auch unsere Gedanken bei der EM-Aktivierung und -Anwendung eine wichtige Rolle spielen. Viele Köche und Köchinnen wissen, welche Bedeutung die psychische Verfassung bei der Zubereitung der Speisen spielt – und ähnliche Ergebnisse sind uns aus der EMa-Herstellung und -Anwendung bekannt. Weniger bekannt ist allerdings, dass EM durch andere Hilfsmittel, wie z.B. durch harmonische Musik eine andere Qualität, eine noch höhere Schwingung erhält. Wir prüfen die Qualität von EM durch Pendeln nach Bovis Einheiten.

Masaru Emotos bekannte Untersuchungen haben gezeigt, wie sich die Qualität von Wasser durch verschiedene Einflüsse positiv oder auch negativ verändert. Dazu passt eine Begebenheit mit einem Nachbarn, der ebenfalls ein Grundstück mit Garten bewirtschaftet. Nennen wir ihn Hansi B. Er beklagte sich über die große Anzahl von Nacktschnecken in seinem Garten. In der Tat sind es hunderte, die er stets morgens unsanft mit einem Spaten durchsticht. Er sagt, er könne sich nicht mehr bücken und so bleibe keine andere Möglichkeit, als sie so zu eliminieren. Dies ist noch nicht alles, denn bei jedem (Ab-)Stich mit dieser Killermethode verwendet Hansi B. Worte, die wir an dieser Stelle lieber nicht festhalten möchten. Bei ihm gab es im Gegensatz zum Nachbarn täglich eine neue Invasion dieser „Biester“. Was ist passiert? Hansi B. „informierte“ durch seine Worte sein Gelände mit niedriger Schwingung, denn das im Boden befindliche Wasser ist wie alles andere Wasser ein Informationsempfänger und -träger. Also kein Wunder, dass es zu solchem „unliebsamen“ Ereignis kam. Obendrein müssen diese Kadaver leichenbestattet werden, was wieder neue Invasionen bewegt, ihre Arbeit zu tun und Ordnung zu schaffen. Hansi B. wollte natürlich nichts bezüglich EM bzw. EM-Keramik wissen. Demgegenüber sind beim Nachbarn (Autor) „trotz“ der Mulch-total und EM-Anwendung kaum Schnecken und nur in Ausnahmefällen Fraßschäden festzustellen. Unsere Methoden sind einfach, billig, erzeugen Freude und sind für jedermann nachahmbar. Natürlich kommen bei uns mehrere Energieträger zum Einsatz.

3. Energie in Verbindung mit EM

Franz Peter Mau beschreibt in der neu überarbeiteten Ausgabe seines Buches, wie die Mikroorganismen in EM bei ihrer Arbeit Antioxidantien erzeugen, die sich im Boden anreichern. Ein so behandelter Boden verstärkt zusätzlich die elektromagnetischen Resonanzwellen, welche „Schädlinge“ und Krankheiten verhindern, jedoch „Marienkäfer, Gottesanbeterinnen, Libellen u.a. Nützlinge“ fördern. Diese harmonisierende Schwingung hat offensichtlich in allen Bereichen, in denen die EM-Technologie eingesetzt wird, eine wichtige Funktion. Dies erklärt auch, warum Gebäude, die mit EM-Keramik und EMa-Zusätzen errichtet wurden, die Stabilität bei Erdbeben unter Beweis stellen (vgl. Higa: Eine Revolution zur Rettung der Erde). Das Gleiche gilt für radioaktiv belastete Böden, die schon nach einem Jahr durch die Verwendung von EM und EM-Keramik Normalwerte erreichen (siehe Higa im EMJournal 38).

Bezüglich der Verwendung von EM-Keramik-Pipes bei der Wasseraufbereitung und EM-Keramikpulver bei der Bodenbehandlung ist bekannt, dass trotz stillgelegter übriger Mikroorganismen die magnetischen Resonanzwellen und elektrischen Signale erhalten bleiben, weiter ausstrahlen und ihre Information auf das Umfeld abgeben. Durch die übermittelte Antioxidanz wird die Oxidation verhindert. Nicht umsonst werden EM und Urgesteinsmehle als Bodenhilfsstoff empfohlen, denn auch sie senden Strahlen aus. Lorch bemerkt, dass die festen Mineralstoffe Träger dieser Energie sind. Deshalb ist es auch völlig abwegig, Gesteinsmehle mit Kunstdünger zu vergleichen und dabei lediglich auf den Mineraliengehalt zu schauen, wie konventionell üblich. Seit kurzem kennen wir ein Urgesteinsmehl, das zusätzlich „informiert“ wird. Dieses informierte Bio-Lit ist für Pflanzen, Tiere und die Wasseraufbereitung von Teichen und Seen verwendbar.Die Anwender sind von der Wirksamkeit überzeugt. Wir benutzen es, um damit EMa bzw. EM-FPE zu informieren. Die radiästhetischen Messungen und erste praktische Ergebnisse sind ermutigend.

4. Unterthemen zum Thema Energiesteigerung

Ergänzend möchten wir noch einige Teilbereiche der Energiesteigerung auflisten. Alle lassen sich mit EM kombinieren, wie wir festgestellt haben. Mit diesen Unterthemen beenden wir die Serie Humus und Bodenleben, obwohl jedes Unterthema einen eigenen Artikel ergäbe.

  • Die biologisch-dynamische Landwirtschaft und der biologisch-dynamische Gartenbau unter Einbeziehung kosmischer Rhythmen
  • Gedanken und Handlungen als Energieformen (Wolfgang Becvar)
  • Die indische Methode „Sanathana Sai Sanjeevini“
  • Ebenfalls aus Indien die „Agni-Hotra-Methode“
  • Last but not least, das „Neue Wissen“ von Grigorij Grabovoij (Russland)

Wir bedanken uns bei den LeserInnen des EMJournals für das lang anhaltende Interesse an dieser Artikelserie, die es auch schon in Buchform gibt. Wir wünschen den LeserInnen viele inspirierende Ideen für Ihre EM-Arbeit.

Dr. Manfred Kriegl und Heidi Rudolph

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