IG EM Schweiz-Studienreise nach Baden/Deutschland

Die Reise 2009 führte erneut nach Deutschland, diesmal besuchten wir Johanna Assmann und Rolf Zimmermann in Lautenbach/ Baden-Württemberg. Mit großem Einsatz hatten sie den Programmablauf und die Besichtigungen in der Region organisiert. Es ist schon fast Tradition, dass die Reisen innerhalb kurzer Zeit nach Ausschreibung voll belegt sind. Das war auch dieses Jahr nicht anders – die 49 Plätze waren rasch weg.

Am 19. Juni fuhren wir von Zürich direkt nach Kappelrodeck, wo wir nach einem köstlichen Mittagessen die Obst-, Beeren- und Rebenanlagen von Hedwig und Hermann Baßler besuchten. Hier wird die EM-Technologie in Kombination mit herkömmlichen Methoden schon seit 2004 angewendet. Besonders eindrücklich waren die Heidelbeerkulturen, die sich allesamt in schönem und vollem Fruchtstand präsentierten. (Siehe den Artikel im EMJournal 13/Aug. 2005) Nach einer guten Nacht in Lautenbach, wo sich das EMTechnologiezentrum Baden- Württemberg befindet, besuchten wir den Hof von Katja und Rolf Zimmermann im nahen Sendelbach. Während der Begehung gaben die beiden unzählige interessante Informationen über ihre Erfahrungen mit EM und ließen uns auch ihre fermentierten Erzeugnisse kosten. Das eigens für die Sanierung von kleinen Seen/großen Teichen konstruierte Boot „Schwanenweiher“ wurde von allen bestaunt und gespannt lauschten wir den kompetent vorgetragenen Erklärungen von Rolf Zimmermann zum bisherigen Einsatz und dem erzielten Erfolg auf dem Stadtteich in Landau/Pfalz. Seine intensiven Untersuchungen an diesem Ort haben gezeigt, dass der Schlüssel zum Erfolg bei Gewässersanierungen in der richtigen Dosierung von Tonmineralien (Bentonit) + EMa liegt. Katja und Rolf Zimmermann sprudeln geradezu mit Ideen. U. a. planen sie, heimische Kräuter zu kultivieren, zu verarbeiten und mit EM zu fermentieren.

Wir wünschen ihnen viel Erfolg! Zurück im EMJA-Café-/Bistrorant ließen wir uns von Johanna Assmann und Team mit einem Salatbuffet und Crêpes – notabene hergestellt aus zentrofan gemahlenem Dinkel-Vollkornmehl verwöhnen. Der Dinkel wird übriges auf der Zollernalb – wie könnte es anders sein – mit EM angebaut. Nun war es Zeit, in den Vortragsraum zu wechseln, wo uns Rolf Zimmermann einen packenden Vortrag über die Resultate von Vergleichstests mit EM-X Gold im Vergleich zum alten EM-X hielt. Er konnte wissenschaftlich nachweisen, dass die antioxidative Wirkung von EM-X Gold sechsmal höher ist als beim alten EM-X. Erstaunlich ist auch, dass diese Wirkung durch Erwärmen auf 80-90° noch weiter verstärkt wird. In der Pause verwöhnte uns das Team des EMJA-Cafés mit Kaffee und Kuchen aus EMVollkornweizenmehl. Auch nach der Pause verstand es Rolf Zimmermann die Anwesenden mit tollen Erfahrungsberichten zu fesseln. Es war faszinierend zu hören, wie unser Körper auf korrekte Ernährung (Lebensmittel = Vitalstoffträger) und einem ausgewogenen Basen- Säureverhältnis anspricht und entsprechend gesundheitserhaltend reagiert. (www.osiba-vitalsystem.de) Schon bald war es Zeit für einen weiteren Höhepunkt: das Nachtessen im EMJA-Bistrorant. Zum Einstieg und als Gruß aus der Küche gab es einen kurzen Vortrag von Alexander Dünner, EM-Winzer aus dem bekannten Weinort Durbach (siehe den Artikel im EMJournal 26/Nov. 2008). Während wir kulinarisch verwöhnt wurden, stellte uns Alexander Danner zwischen den verschiedenen Gängen diverse Weine vor, inklusive Hintergrunderklärungen über die Herstellung der Weine. Im Dezember hat das Weingut übrigens als Auszeichnung für die Qualität ihres Weines die erste Traube im Gault Millau erhalten.

Am Sonntagvormittag hieß es aufbrechen. Zuerst stoppten wir nach einer kurzen Fahrt durch die Weingegend in Durbach, um das Weingut von Sonja und Alexander Danner kurz zu besuchen und die bestellten Weine abzuholen. (www.dz-weingut.de) Danach ging’s weiter nach Bad Krozingen zum Bauernhof von Beatrix und Martin Cammerer. Während der Hofbesichtigung/- Begehung erfuhren wir Wissenswertes über den Einsatz und die gemachten Erfahrungen mit EM im Gemüseanbau und in der Geflügelmästerei. Mit Recht stolz darf Beatrix Cammerer sein, dass in der hofeigenen Backstube ausnahmslos EMProdukte eingesetzt werden und auch die Reinigung ausschließlich mit EM erfolgt. Schön ist auch, dass Familie Cammerer Behinderte beschäftigt und sie geduldig in den Arbeitsprozess integriert. Nach einer Kostprobe der eigenen Erzeugnisse in Form einer leichten Verpflegung in der Tenne nutzten viele die Gunst der Stunde, um Einkäufe im hofeigenen Laden zu tätigen. Auf der Webseite, www.bauernhof-cammerer.de sind viele nützliche Hinweise zur Anwendung von EM abrufbar. (siehe den Artikel im EMJournal 11/Feb. 2005)

Voller neuer Eindrücke und Ideen sind wir gut zu Hause angekommen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Johanna Assmann und Rolf Zimmermann für die einwandfreie Organisation, ihre Gastfreundschaft und die vielen Hintergrundinformationen zu EM und der Umgebung von Lautenbach.

Werner Wäfler

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