Internationales EM-Forum in Okinawa

Wie jedes Jahr im Spätherbst gab es Mitte November 2011 auf Okinawa ein Treffen der EM-Aktivisten aus aller Welt, das EM-Forum. Wie zu erwarten standen Berichte über die Bewältigung der Schäden nach dem großen Erdbeben an erster Stelle. Prof. Higa berichtet davon in seiner Kolumne im Internet; daraus haben wir die wichtigsten Passagen übersetzt und zusammengefasst:

Zu Beginn des Forums, nach Dr. Sugomotos Grundsatzrede „Wie können wir die Gesundheit der Menschen in Japan erhalten“, stellten zwei ganz normale Nutzer ihre Aktivitäten vor. Frau Kohsaka, die über die Heilung ihres Asthma-kranken Sohnes – was die Ärzte völlig verblüffte – zu EM kam, berichtete, wie sie von der Haus-Hüterin zur Erd-Hüterin wurde. Dadurch, dass sie EM auf allen Ebenen im und um’s Haus herum einsetzt und alle Chemikalien verbannt hat, schützt sie Wasser, Boden und die Natur nachhaltig. Herr Yoshida wiederum ist Öko-Landwirt und -Gärtner. Er führte aus, dass man bei der Ernährungslehre für Schulkinder beginnen muss, um EM bedeutsam für die ganze Gesellschaft zu machen. Beginnen sollte es bei der Verwertung von Bioabfällen mit EM, denn Kinder könnten diese Zusammenhänge sehr gut verstehen und für ihr ganzes Leben Gewinn daraus ziehen.

Die Folgen des Tsunami

Die große Podiumsdiskussion gliederte sich in zwei Hälften. Zunächst ging es um die Hilfsmaßnahmen nach der Katastrophe im März, danach um die Projekte, die mit Hilfe von EM die radioaktive Verseuchung bekämpfen. Herr Sugawara von dem Kompostwerk Iwate in der gleichnamigen Präfektur, die stark von dem Beben und dem Tsunami betroffen war, erklärte, wie die Herstellung und Verbreitung von EMa in alle Winkel der Region durchgeführt wurde. Da sie bis zu 100.000 l EMa pro Monat herstellen können, waren sie dazu in der Lage. Sie nutzen EM schon seit vielen Jahren in ihren Komposten, die sie aus unterschiedlichen Ausgangsmaterialien herstellen. Dank EM sind sie alle für Biobauern nutzbar. Iwate Kompost zeige darüber hinaus, wie sie mit Hilfe der EM-Technologie kontaminierten Klärschlamm vollständig von Cäsium 137 befreien konnten. In Iwate arbeiten viele Freiwilligenorganisationen mit EM, so z.B. die internationale Freiwilligenorganisation All Hands aus den USA. Für sie wurde EM bei ihren Räum- und Reinigungsarbeiten zum unverzichtbaren Hilfsmittel. Auch in der benachbarten Präfektur Miyagi fand eine solche, großflächige Verbreitung von EMa statt. Herr Katsuhiro Hirano steht einer Umweltschutzorganisation vor. Mit seinem blauen EM-Tankwagen brachte er große Mengen EMa in das Natur-geschützte Feuchtgebiet Izunuma, das von Meerwasser völlig überflutet war. In einem Jahr hatte er zusammen mit seinen Umweltfreunden das über 200 ha große Gebiet wieder in Ordnung, so dass sich die Menschen wieder auf die Lotusblüte freuen können, ebenso wie die vielen hier heimischen Wasservogel-Arten über die Wasserqualität. Herr Hirano hat darüber hinaus unermüdlich EMa produziert und für Hilfsmaßnahmen zur Verfügung gestellt. Ohne seine bereitwillige Hilfe hätten wir kaum die erfolgreichen Versuche mit EM in von dem Tsunami überschwemmten Reisfeldern machen können. Äußerst beeindruckend war der Vortrag von Herrn Hideki Ashikaga aus Kesennuma, der all sein Hab und Gut in dem Tsunami verloren hat. Durch den kontinuierlichen, Haus-für-Haus-Einsatz mit EM konnte er, zusammen mit vielen Helfern, scheinbar aussichtslose Probleme von Gestank und Seuchengefahr in einem großen Landstrich bewältigen.

Prof. Higa bei seiner Grundsatzrede auf dem Forum

EM-Maßnahmen gegen radioaktive Strahlung

Den ersten Vortrag hielt Dr. Aleksander Nikitin, Leiter des radio-ökologischen Labors der weißrussischen Akademie der Wissenschaften. Weißrussland war von der Tschernobyl-Katastrophe bekanntermaßen am schlimmsten betroffen. Er berichtete von ihren Beobachtungen, dass der Einsatz von EM die Aufnahme der radioaktiven Elemente Cäsium und Strontium in Pflanzen verhinderte. Gleichzeitig wurde die Strahlung von Pottasche 40, das gegen Cäsium eingesetzt wurde, zu einem Problem. Gegenwärtig sei aber Strontium das größte Problem. Bei all diesen Fällen sei EM nachgewiesen eine wirksame Gegenmaßnahme. Eine weitere Bestätigung dieser Erkenntnisse erfuhren die Zuhörer durch den Bericht des Inhabers der Firma Makuta Amenity Co Ltd., die seit 15 Jahren ein vorbildliches Geschäftsmodell organischer Landwirtschaft in Fukushima betreibt. Die Früchte, die von ihren Feldern geerntet wurden, zeigten in einer Region, die stark verstrahlt ist, keine radioaktive Belastung. Die Messwerte aller ihrer Früchte lagen unter den Grenzwerten. Als nächstes berichtete Mika Noro, Vertreterin der gemeinnützigen Organisation „Eine Brücke nach Tschernobyl“ aus Japan. Sie hatte geholfen, Prof. Higa den Kontakt zu den radio-ökologischen Labors der weißrussischen Akademie der Wissenschaften aufzunehmen. Seit vielen Jahren setzt sie sich tatkräftig für eine Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen in den betroffenen Gebieten in Weißrussland und der Ukraine ein. Nachdem sich die Gesundheit der Kinder mit EM-X Gold gebessert hatte, wurde EM nicht nur in Fukushima, sondern überall in unserem Land auf vielfältige Weise als Maßnahme gegen radioaktive Strahlung bei Kindern eingesetzt. Frau Noro berichtete, dass EM-X Gold in Kombination mit anderen Maßnahmen maßgeblich diese Probleme bewältigen kann. Um es kurz zusammenzufassen: Selbst ein Fünftel bis zu einem Zehntel der normalen Dosis EM-X Gold genügt, um mit innerer radioaktiver Strahlung bei Kindern fertig zu werden. Und man sollte hinzufügen: Führt man ein komplettes EM-Leben, dann kann eine grundlegende Lösung für die Gefahren, die mit radioaktiver Strahlung zusammenhängen, gefunden werden. Zusammengefasst zeigte diese Konferenz, dass EM eine herausragende Rolle bei der Beseitigung der Schäden, die durch das große Erdbeben in Ostjapan entstanden sind, spielen kann, und treibende Kraft bei den Arbeiten zum Wiederaufbau in den betroffenen Gebieten ist.

Prof. Higa, übersetzt und zusammengefasst von Pit Mau

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