Interview mit Christoph Wieser, Tierheilpraktiker von Günter Gsöls

„Wichtig ist nicht, was hilft, sondern wichtig ist nur, dass etwas hilft!“

Herr Ing. Mag. Christoph Wieser absolvierte nach dem Francisco-Josephinum in Wieselburg, Niederösterreich, die Veterinärmedizinische Universität in Wien und spezialisierte sich schon sehr früh auf alternative Heilmethoden. Es widerstrebte ihm schon während der Studienzeit, dass alle Krankheiten nahezu ausschließlich symptomatisch behandelt wurden und immer noch werden.

EMJournal: Mag. Wieser, wie sehen Sie die derzeitige Entwicklung in der Medizin?

Mag. Wieser: Diese heute betriebene Reparaturmedizin mag in einigen wenigen Fällen durchaus ihre Berechtigung haben, die überwiegende Mehrzahl von Störungen des Organismus sind aber multifaktoriell bedingt, haben also mehrere negativ beeinflussende Faktoren zur Ursache. Achtete man schon frühzeitig, also vorsorgend, auf diverse Anzeichen, kämen viele so genannte Krankheiten gar nicht erst zustande.

In seiner mehrjährigen erfolgreichen Tätigkeit als Komplementär- und Veterinärmediziner hat er schon vielen Tieren und Menschen eindrucksvoll helfen können. Einer seiner Wahlsprüche ist: „Wichtig ist nicht, was hilft, sondern wichtig ist nur, dass etwas hilft!“

EMJournal: Spricht Ihrer Meinung nach etwas gegen schulmedizinische Behandlungsmethoden?

Mag. Wieser: Die Schulmedizin bedient sich zahlreicher herausragender Erkenntnisse und wo wären wir heute ohne diese so hervorragende Schulmedizin. Allerdings liegt es sehr stark in unserer Hand, noch lange bevor wir die Schulmedizin bemühen müssen, unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden und natürlich auch die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Lieblinge, erheblich zu steigern und zu erhalten. Die Komplementärmedizin ohne die Schulmedizin steht in so manchen Fragen genauso vor unlösbaren Aufgaben, wie umgekehrt. Die Konsequenz kann nur ein gemeinsamer Weg sein.

Mag. Wieser schafft es, Tier und Mensch energetisch quasi zu durchleuchten und Energieblockaden mittels genauer Testung fest zu stellen. Körper, Geist und Seele werden genau analysiert und etwaige Blockaden gelöst. Manches liegt etwas tiefer, z. B. in Nährstoffmankos begründet, wo dann die Auffüllung der Nährstoffreserven einige Zeit in Anspruch nimmt. Das wiedererlangte oder deutlich verbesserte Wohlbefinden gibt hinreichend über den erreichten Erfolg der Behandlung Auskunft.

EMJournal: Welche Behandlungsmethoden bevorzugen Sie in Ihrer Naturpraxis?

Mag. Wieser: Ich verwende ausschließlich natürliche Ressourcen an Nährstoffen, um entstandene Nährstofflücken zu schließen und das Immunsystem wieder aufzubauen. Besonders hilfreich sind in diesen Fällen die Effektiven Mikroorganismen, die nicht nur äußerlich und als Bodenhilfsstoff, sondern unter medizinischer Anleitung und in genau definierten Dosen auch eingenommen oder per Infusion sehr gute Ergebnisse bei der Sanierung des Darm- Milieus und dem Abbau von Schadstoffen bringen. Ein gesunder Darm ist die Voraussetzung für einen gesunden Organismus – ob Tier oder Mensch. Die energetisch und qualitativ sehr hochwertigen EM-Produkte sind sowohl äußerst vorteilhaft für die Tier- und Pflanzenproduktion als auch für die Konsumenten dieser Produkte. Wir essen heute viel zu viele völlig veränderte, zu Tode gekochte und behandelte tote Nahrungsmittel – diese haben die Bezeichnung Lebensmittel ja bei weitem nicht mehr verdient! Wie soll aus fast nur totem Material beste Nährstoff-Qualität für die Ernährung unserer ca. 100.000 Mrd. Zellen werden? Viele davon vegetieren vor sich hin – mehr tot als lebendig, und wie sollen diese ihre anspruchsvollen Aufgaben ohne hochwertigste lebendige Nährstoffe überhaupt noch erfüllen? Ihr Auto fährt ja schließlich auch nicht mit Abluft oder Abwasser.

EMJournal: Wie sehen Sie die Entwicklung unserer modernen Nahrungsmittelproduktion hinsichtlich der Qualität?

Mag. Wieser: Die sinnvolle Nutzung natürlicher Ressourcen steht bei der Produktion unserer Lebensmittel im Mittelpunkt allen Strebens. Dies setzt uns nicht der von diversen Pharma-Firmen angestrebten Manipulation von Genen in unseren Lebensmitteln aus. Ihre Auswirkung auf uns Menschen ist noch gar nicht erforscht, weil man es mit diesen Technologien sehr eilig hat, nach Amerika und Asien auch Europa zu überschwemmen – unter dem Vorwand, den Welthunger stillen zu wollen. Fakt ist allerdings, dass sehr viele der mit genverändertem Futter gefütterten Tiere nach kurzer Zeit starke Fruchtbarkeitsstörungen aufweisen, die in vielen Fällen sogar zur völligen Unfruchtbarkeit führen. Fakt ist auch, dass der Wind genverändertes Material in unversehrtes Saatgut und naturbelassene Böden einträgt und damit für sehr lange Zeit auch den Boden verseucht. Eine weitere Nutzung dieses Bodens ist nur noch mit speziellem, genverändertem Saatgut und den dazugehörigen hochkonzentrierten Dünge- und Spritzmitteln möglich (die übrigens auch kräftige Spuren in unseren Körpern hinterlassen). Es sollte für uns alle – auch für die verantwortlichen Politiker – eine Selbstverständlichkeit sein, dass wir die Verpflichtung haben, unsere sehr hohe Qualität landwirtschaftlicher Produkte zu erhalten und damit auch ein lebenswertes Dasein für unsere Kinder und Enkel zu sichern!

Mag. Wieser ist es absolut wichtig, dass künftig noch mehr EM in der Tier- und Pflanzenproduktion eingesetzt wird, um es Österreichs Landwirtschaft und Umweltschutz zu ermöglichen, auch weiterhin ökologisch und ökonomisch EU – Spitzenreiter für Qualität zu bleiben.

EMJournal: Mag. Wieser, wir bedanken uns für das Gespräch.

Naturpraxis Ing. Mag. Christoph Wieser Komplementär- & Veterinärmediziner Gewerblicher Bioenergetiker, Österreich

Pit Mau

 

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