Mit EM großgezogen

EM ist reine Natur, so umfassend wie die natürliche Welt. Deshalb sprechen Tiere besonders gut auf die Effektiven Mikroorganismen an. Als kleiner, spezialisierter Tierpark hat sich René Stricklers Raubtierpark in der Schweiz mit großem Erfolg auf die EM-Technologie eingelassen. Hier Anne Lorchs faszinierender Bericht darüber.

Als EM-Händlerin komme ich mit vielen interessanten Leuten zusammen. Theresia Müller beispielsweise hatte uns schon lange gesagt, dass wir unbedingt einmal »ihre« Tigerkinder besuchen müssten. In diesem Jahr lebt sogar eines in ihrer Wohnung, also gingen wir mit gespannten Erwartungen hin. Wir kamen in eine saubere, modern eingerichtete, helle Wohnung in einem Mehrfamilienblock in der 2. Etage mit einem reichhaltigen Topfgarten auf dem grossen Balkon. Was, hier soll ein Tiger leben? Kein Raubtiergeruch, nirgends ein Indiz für rasantes Katzenspiel. Doch dann: Auf einem übergrossen Bett mitten im Wohnzimmer schaut uns Shima aufmerksam an, während Cliff, der Schäferhund, zur Begrüssung Streicheleinheiten einfordert. Dann geht das Spiel los. Zutraulich balgt sich Shima mit dem Hund, der Betreuerin und auch mit uns. Das ist ein Erlebnis der besonderen Art, denn das Tigerbaby ist immerhin schon so gross wie ein Fuchs, mit langen, spitzen Krallen und einem kräftigen Gebiss mit blitzenden, messerscharfen Fangzähnen.

Kleine Zoogeschichte

Es ist nun schon das zweite Mal, dass sich die gelernte Hauswirtschaftslehrerin Theresia Müller, die schon immer großes Interesse an Natur, Tieren und an Heilweisen mit und aus der Natur hatte, um den verwaisten Nachwuchs eines privaten Raubtierzoos kümmert. Wie kam es dazu? – Der bekannte Dompteur René Strickler war über 20 Jahre bei allen grossen Zirkusunternehmen mit der artenreichsten Tiergruppe aufgetreten, u.a. mit dem Schweizer Nationalzirkus Knie. Anschliessend reiste er zehn Jahre mit dem eigenen Unternehmen durch die Schweiz. Vor fünf Jahren hat er in Subingen, in der Nähe von Solothurn, begonnen, einen interessanten Raubtierpark mit über 30 Tieren in schönen, blumengeschmückten Gehegen aufzubauen. Diesen Herbst entstand eine neue, reizvolle Löwen- und Leopardenanlage.

Arisha, Amir und Noah

Vor drei Jahren besuchte Theresia Müller mit ihren Neffen den Raubtierzoo. Kurz vorher waren drei Tigerbabys zur Welt gekommen, die aber von der Mutter abgewiesen wurden. René Strickler, der Theresia Müller schon kannte, fragte, ob sie nicht einmal versuchen wolle, die Tigerjungen mit der Flasche aufzuziehen. So wurde sie ohne viel darüber nachzudenken von heute auf morgen zu deren »Mama«. Seit dem Jahr 2000 vertraut mit EM war ihr klar, dass sie die bereits geschwächten Neugeborenen mit einem Zusatz von EM·1 in der Milchflasche stärken würde. Alles klappte wunderbar. Inzwischen sind die Drillinge Arisha, Amir und Noah drei Jahre alt und zu kraftvollen, stattlichen Tieren herangewachsen – die noch nie krank waren.

Cecilio

Der König der Tiere, Berberlöwe Cecilio, ist zwölf Jahre alt. Er erlitt einen schweren Bandscheibenvorfall, hatte schlimme Schmerzen und konnte nicht mehr laufen. Der Tierarzt musste ihn mit Cortison und Antibiotika behandeln. Der Zusatz von EM·1 und EM-Keramikpulver (Super Cera C) im Fressen wertet die notwendig gewordenen Medikamente in ihrer Wirkung auf und unterstützt den Heilungsprozess. Nach zwei Wochen konnte Cecilio wieder gehen. Zwar bekommt er immer noch Medizin, aber zusammen mit EM. Dazu wird 3 x täglich eine Tasche in einen Brocken Fleisch geschnitten und mit einer Prise EM-X-Keramikpulver (heute: EM-X Gold Keramikpulver), zwei Tropfen EM·1, drei Tabletten (zum Knochenaufbau) und einer geringen Dosis Cortison gefüllt. Zusammen mit den anderen Fleischwürfeln schluckt er diesen Mix anstandslos.

Tara

Nicht immer zeigen Raubtiere deutlich, wenn sie Schmerzen haben. So wurde im letzten Winter die Vereiterung von Taras Gebärmutter erst bemerkt, als sie geplatzt war. Das Bauchgewebe und ein Teil des Darmes waren völlig zerstört. Das hätte eigentlich den Tod des Tieres bedeutet. Die Leopardin musste notoperiert werden. Danach platzte die Naht mehrmals auf, sodass insgesamt 4 Operationen mit Vollnarkose nötig wurden. Eine Speiseröhrenerweiterung kam hinzu. Tara konnte nicht mehr schlucken. Völlig abgemagert und entkräftet hatte sie kaum noch Chancen, zu überleben. Theresia Müller fütterte anfangs Tag und Nacht jede halbe Stunde einen Löffel gehacktes Fleisch, mit EM·1 vermischt und täglich 3-4 Verschlußkappen EM-X (heute EM-X Gold). Insgesamt harrte die Leopardin drei Monate in einem separaten Abteil des Tierwagens ohne Auslauf aus. Die EM-Zufütterung und die grossartige, liebevolle Zuwendung ihrer Pflegerin hat Tara aus ihrem akuten Notstand allmählich wieder in die Gesundung geführt. Ihr wird nach wie vor pro Tag eine Mahlzeit zubereitet, die aus Hackfleisch besteht, in das 1/2 Teelöffel EM-X-Keramikpulver (heute: EM-X Gold Keramikpulver), 1/2 Verschlußkappe EM·1, und je einem Esslöffel Futterbokashi und Vitaminpräparat gegeben werden. Heute merkt man der Leopardin nichts mehr an. Sie hat ein glänzendes Fell und ist ebenso munter wie ihre Kameraden.

Shima

Am 6. September 2007 kamen erneut Tigerzwillinge zur Welt. Und wieder wies die Mutter die Neugeborenen ab. Eines starb sofort, das andere sehr schwache Tier bekam drei Tage nach der Geburt durch ein verdorbenes Tigermuttermilchpräparat starken Durchfall und war praktisch aufgegeben. Theresia Müller nahm den Winzling zu sich nach Hause. Er hatte die Grösse eines Meerschweinchens, seine Augen waren noch geschlossen. Von Anfang an bekam Shima Tag und Nacht tropfenweise Tigermilch mit EM·1, EM-X (heute EM-X Gold) und Notfalltropfen (Bachblüten). Nach einer Woche war sie außer Lebensgefahr, danach ging es dank der guten Pfege von Tag zu Tag besser. Theresia und der Schäferhundrüde Cliff waren fortan Shimas »Familie«, mit der alles geteilt wurde, mit der sie spielen konnte, spazieren ging und die Welt erkundete. Shima wuchs heran, zerbiss mit scharfen Zähnen Stuhlbeine und zerfetzte mit ihren kräftigen Krallen Bettzipfel. Bald wurde es Zeit für den Ortswechsel zurück in den Zoo. Theresia zog mit. Ein Jahr lang hat sie die Mutterrolle übernommen und mit Shima und Cliff das enge Verhältnis einer Tigerfamilie gelebt.

EM-Einsatz hat sich gelohnt

Theresia Müllers Herz schlägt für alle Tiere im Zoo. Sie betreut vor allem die älteren und erkrankten. EM ist dabei eine grosse Unterstützung. Die EM-gepflegten Tiere und Gehege stinken nicht. Das glänzende Fell ist Zeichen eines ausgezeichneten Allgemeinzustandes. Theresia stellt zudem fest, dass die Tiere ausgeglichener und zutraulicher geworden sind. Sie kümmert sich auch um die Blumenbeete und die zahlreichen Blumentöpfe auf dem Areal. Seit die Pflanzen mit EM gepflegt werden, sind sie robuster und erfordern weniger Wassergaben. In der Tierfutterküche ist der raue Plattenboden immer schnell stark verdreckt. Mit EM eingesprüht, weicht der verkrustete Schmutz rasch auf, und Theresia Müller ist begeistert, wie mühelos diese schwer zu pflegenden Platten wieder „porentief“ sauber werden.

Hilfe

Weil die finanziellen Mittel eines solchen Unternehmens wie dieser private Tierpark ohne staatliche Subventionen immer äusserst knapp sind, hat Theresia Müller einen grossen Teil der bisherigen EM-Lieferungen aus eigener Tasche bezahlt. Diesen Sommer sponserte die EM-Schweiz AG mehrere Kanister EMa für eine grosszügigere Anwendung in Shimas Areal und bei den Leoparden. Alle anderen Abteilungen und die verschiedenen Wasserbiotope in den Gehegen müssen leider bis jetzt noch auf eine EM-Pflege verzichten. Wer sich hier engagieren möchte, damit alle Tiere in den Genuss von EM kommen und dies ein EM-Zoo werden kann, sei auf das kürzlich eingerichtete Spendenkonto verwiesen.

Betriebsspiegel Raubtierzoo

  • Gegründet vor fünf Jahren
  • 8000 m² Pachtgelände
  • 31 Raubtiere
  • Streichelzoo mit vielen Haustieren
  • Fleischbedarf pro Tag: ca. eine Kuh
  • 9 bis 11 ständige Mitarbeiter

In Planung: im Raum Fribourg grosszügiges Neubauprojekt mit mehr Platz für Tiere Events in der Manegenhalle (bis 200 Sitzplätze) mit Dressurvorführungen und Gastronomie www.raubtierpark.ch

Anne Lorch
Fotos: Theresia Müller, Michaela Bogner, Anne Lorch

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