EM Mondkalender 27 Frühling 2009

Liebe EM-Freundinnen und –Freunde

„In unsere einheimischen Böden und Lebensräume japanische Mikroorganismen einbringen – ist das nicht gegen die natürliche Beschaffenheit und Struktur des hier herrschenden Milieus?!“ – eine häufig gestellte Frage von Menschen, die in Sorge sind, dass „fremde“ Mikroorganismen in einem bestehenden System mehr schaden als nützen. Grundsätzlich sei darauf hingewiesen, dass die Effektiven Mikroorganismen (EM1) nicht aus Japan importiert werden. Natürliche (nicht genveränderte) Mikroorganismen können in entsprechenden Laboren in Deutschland bzw. Europa gekauft werden. Aber selbst wenn sie direkt aus Japan kämen, wäre es kein Problem. Seit Millionen von Jahren schwirren Mikroorganismen in Luft und Wasser um die ganze Erde und lassen sich da nieder, wo sie gebraucht werden oder wo es ihnen gefällt. Sie sind schon seit je „globalisiert“. Das Besondere an EM sind nicht die einzelnen Mikroorganismen, sondern die Zusammensetzung bestimmter Mikrobenstämme, die symbiotisch eine harmonische Einheit bilden und zusammenwirken. Diese von Prof. Higa herausgefundene Rezeptur garantiert die Stabilität der Zusammensetzung und die besondere Wirkungsweise.

Die effektiven Mikroorganismen mit ihrer spezifischen Wirksamkeit sind keine neue Erfindung. Prof. Higa hat entdeckt, wie ein biologisch gut funktionierendes System sich selbst erhält, regeneriert, weiterentwickelt. Dieses Prinzip als Bestandteil allen Lebens funktioniert immer! Ein total ausgelaugter Boden z. B., der aus dem Gleichgewicht geraten ist, wird sich mit der Zeit wieder selbst regenerieren, wenn er dazu genügend Zeit hat. Das kann aber eine Zeitdimension von vielen Generationen in Anspruch nehmen. In der Regel soll der Boden aber schnell wieder kultiviert werden. Mit der Gabe von natürlichen Nährstoffen und Effektiven Mikroorganismen, die nach dem gleichen Prinzip der Natur arbeiten, können wir den Regenerationsprozess erheblich verkürzen. Bokashi plus EM ist dazu die ideale Kombination. Das aus dem Gleichgewicht geratene System findet in seine natürliche Funktionsweise zurück. EM ist die Initialzündung zur Regeneration. Demzufolge ist EM nichts Fremdes, künstlich Hinzugefügtes, Andersartiges. Es manipuliert nicht, sondern initiiert die eh in einem System innewohnende Lebensfähigkeit und hilft, alles wieder in seine natürliche Ordnung zu bringen.

Zur Frühlings-Tag-und-Nacht- Gleiche halten sich einen kurzen Moment Licht und Dunkelheit die Waage. Aber mit ihr beginnt auch wieder die helle Jahreszeit, die Tage werden allmählich wieder länger. Die Stimmung ist nicht mehr besinnlich und in sich gekehrt, sondern tatkräftig nach außen gerichtet. Die inneren und äußeren Türen können sich öffnen, und alles Abgestandene, Verbrauchte wird rausgekehrt. Auf der konkreten Ebene ist das der Frühjahrs-Hausputz. EM1/a oder EM-Reiniger und Wasser sorgen in diesem Fall für eine gesunde, saubere Atmosphäre und sind für alle Reinigungsarbeiten geeignet. „Seitdem ich auch die Fenster nur noch mit EM1/a/Wasser reinige, werden sie fantastisch sauber und ich muss sie seltener putzen. Desgleichen der Parkettfußboden. Feucht mit EM1/a/Wasser abgewischt, bekommt er eine richtig glänzende Oberfläche. Die Versiegelung ist wie neu.“ In diesem Zusammenhang verweisen wir auf das neue Produkt EMIKO-Blond, das durch seine helle Farbe besonders für die Anwendung im Haushalt geeignet ist. Weitere Tipps für EM-Anwendungen im Haushalt finden Sie im Mondkalender Frühjahr 2007.

Mit den Frühjahrstemperaturen fängt die Natur an zu knospen und damit beginnt auch das aktive Vorbereiten, Aussäen und Pflanzen im Garten. Sobald der Boden nicht mehr friert, kann Bokashi eingearbeitet und mit EM1/a gegossen werden. Es empfiehlt sich, damit erst ab ca. 6° C zu beginnen. Wenn der Boden danach nochmals friert, ist das kein Problem. Die Mikroorganismen sterben nicht, sie werden mit der nächsten Wärme wieder aktiv. Interessant ist in diesem Zusammenhang das Ergebnis folgenden Versuches: EMa wurde im flüssigen Zustand und zum anderen in Gülle vermischt eingefroren. Nach dem Auftauen wurde die Menge der lebendigen Mikroben gezählt. Während nur ein geringer Teil in der EMa-Flüssigkeit überlebt hatte, gab es in der Gülle kaum Verluste. In Verbindung mit organischer Masse – z.B. im Boden – können sie sich bei Frost anscheinend gut schützen, und mit der ersten Wärme werden sie wieder aktiv. So können sie auch frostige Zeiten im Boden überleben.

Spannende Erlebnisse mit EM, die überzeugen:

„Folgende Entdeckung habe ich vor einigen Wochen gemacht: Da ich sehr gerne die kleinen süßen Cocktailtomaten mag (auch schon in der kalten Jahreszeit), legte ich sie nach dem Kauf zum Nachreifen in ein kleines Deckelgefäß und besprühe sie mit EM. Die Elsässer Deckelterrine ist schon uralt und wurde in früheren Zeiten zum Überbacken im Ofen benutzt oder auch schon mal mit Schmalz befüllt. Sie hat nun jahrelang ungenutzt auf einem Küchenregal gestanden. Jetzt erfreue ich mich täglich an den köstlichen kleinen Tomaten und an der hübschen Deckelterrine – bis ich nach ca. 10 Tagen feststellte, dass mit der Terrine etwas nicht stimmte: sie war an der Unterseite mit einer dicken ranzigen Fettschicht bedeckt – unglaublich! Auch eklig! Aber da innen alles wunderbar appetitlich war, habe ich sie wieder mit Tomaten aufgefüllt und natürlich mit EM geduscht. Darunter platzierte ich ein Papiertaschentuch – und der Prozess ging weiter. Es waren ca. 15 fettige Papiertaschentücher, die ich im Laufe der nächsten vier Wochen – mit ranzigem Fett voll gesogen – ausgewechselt habe. Jetzt ist das Experiment beendet: Die kleine Terrine ist sauber und riecht wieder frisch!!! Ist es nicht fantastisch, wie die EMs alles Oxidierte eliminieren und wie in diesem Fall die Keramik neu besetzen?“

„Ich benutze gerne noch alte Füllfederhalter. Allerdings schreibe ich nicht täglich damit. Daher trocknet die Tinte immer wieder ein. Inzwischen gebe ich bei der Neufüllung einen Tropfen EM dazu und das Problem hat sich erübrigt.“

„Ende September habe ich zwei Hortensien- Blütendolden von einem großen Busch im Garten abgeschnitten und in ein Glasgefäß mit Wasser und etlichen EM-Keramik-Pipes gestellt. Ein schöner kleiner Tischschmuck – der bis heute noch existiert. Das Wasser habe ich nie ausgetauscht, sondern immer nur frisches nachgegossen, das Glas wurde nie gereinigt. Das Wasser ist bis heute (Februar) klar und an dem Glas ist keine Algenbildung, noch Fäulnis an einem der beiden Stiele. Während die eine Hortensien- Dolde eingetrocknet ist – obwohl sie ständig im Wasser steht, hat die andere neben einem gesunden Blatt kräftige Wurzeln ausgebildet. Im Frühjahr, wenn ich auf den kleinen Tischschmuck verzichten kann, werde ich sie in einen Topf pflanzen.“

Erste erfolgreiche Erfahrungen mit EM

„Als EM-Anfänger habe ich im vergangenen Jahr folgende Erfahrung gemacht: Vor dem Pflanzen der Kartoffeln habe ich in dem Beet großzügig EM-Keramikpulver (Super-Cera) eingebracht. Schnell kam das Blattwerk heraus. Aber etwas später bemerkte ich den Befall durch Kartoffelkäfer. Auf Empfehlung meines EM-Beraters habe ich das Feld dann täglich abends mit EM vermischt mit Wasser (zuerst 1:500, dann 1:100) eingesprüht. In der ersten Woche täglich, ab der zweiten Woche einmal wöchentlich. Überraschend stellte ich fest, dass z. T. die Larven nicht schlüpften oder sich nicht weiterentwickelten. Das Blattwerk war bis zum Verwelken grün und kräftig. Meine Kartoffelernte war so reichhaltig wie noch nie, und sie schmeckten vorzüglich. Bei den Möhren und Erbsen setzte ich EMa mit gutem Erfolg ein. Mittlerweile habe ich schon viele erfolgreiche Erfahrungen mit EM gemacht und vieles gelernt. In diesem Jahr werde ich in das Kartoffelfeld drei Wochen vor dem Einpflanzen selbstgemachtes Bokashi einbringen und dann mit EMa gießen. Vor dem Pflanzen werden die Kartoffeln in EMa gebeizt und mit Keramik-Pulver bestäubt. Mal sehen, was daraus wird.“

EM-Salz-Sole

„Seitdem ich regelmäßig EM-Salz-Sole trinke, bekomme ich nur noch selten eine Erkältung. Der Verlauf ist nicht mehr so belastend, so dass ich mich relativ schnell wieder erhole. In Stresszeiten und bei außergewöhnlichen Belastungen empfinde ich die Sole, manchmal in Kombination mit EM-XGold, auch als Stärkung, die mir dann spürbar mehr Kraft gibt.“

Geben Sie in ein Schraubglas eine größere Menge EMIKO-Salz oder EMX-Gold- Salz und ein oder mehrere EM-Keramik- Röhrchen (Pipes) und füllen Sie es mit Wasser (aus Ihrem EM-Keramik- Krug) auf. Es bildet sich eine gesättigte Sole – 26 %. Diese Sättigung ist erreicht, wenn auf dem Boden ein kleiner ungelöster Salzrest zurückbleibt. Bei Bedarf füllen Sie Wasser und Salz immer wieder nach. Anwendung: Jeden Morgen geben Sie ein bis zwei Teelöffel von dieser Sole in 150 ml heißes Wasser, gurgeln damit und/oder trinken es. Sie wecken damit Ihre Lebensgeister und versorgen den Körper mit allen nötigen Mineralstoffen und der regenerierenden EM-Schwingung. Viele wertvolle Informationen zu Salz im Allgemeinen und EM-Salz im Besonderen sowie Tipps zur Vermehrung und Anwendung finden sich in dem Buch von T. Higa und R. Chinen, EM-Salz, München 2004. (Mitglieder können es bei der Geschäftstelle bestellen und erhalten es portofrei zugeschickt).

Ihnen allen wünsche ich eine gesunde und erfolgreiche Zeit

Weronika Chojnacki

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