EM Mondkalender 28 Sommer 2009

Liebe EM-Freundinnen und – Freunde,

Die Sommersonnenwende ist die Zeit der Kraft und Fülle. Alles ist im Überschwang vorhanden und die Natur zeigt sich in ihrer ganzen Pracht und Fruchtbarkeit. Die Sonne steht im Zenit ihrer Feuerkraft und schenkt uns viel Licht-Energie und lange helle Tage.  Für alle Kräutersammler/innen ist diese Zeit der Höhepunkt im Pflan­zenkalender, denn jetzt tragen die Kräuter die höchste Sonnenenergie in sich und sollen so eine ausgeprägte Heilwirkung haben. Traditionelle Pflan­zen dieser Tage sind die so genannten Johanniskräuter (Johannistag), wie z.B. Johanniskraut, Kamille, Quendel, Arni­ka, Holunderblüte, Eisenkraut, Nacht­kerze, Königskerze, Beifuß usw.. Johan­niskraut, mit seiner entzündungshem­menden und antidepressiven Wirkung, ist besonders in der kalten Jahreszeit heilsam für Seele und Körper, da es die gespeicherte Sonnenergie der Mittsom­merzeit an uns abgibt.

Auch für die Gärtnerei ist der Johannis­tag wichtig: Rhabarber soll nicht mehr geerntet werden, da von nun an der Ge­halt an Oxalsäure in den Stielen steigt. In größeren Mengen ist das sehr unge­sund. Stattdessen lässt man die Pflanze wachsen und düngt mit Hornspänen und/oder Bokashi und begießt das Gan­ze mit wasserverdünntem EM1/EMa.  Auch Spargel wird jetzt nicht mehr gestochen. Man lässt die Triebe jetzt aus­wachsen, damit die Pflanze Kraft sam­meln kann für das nächste Jahr. Spargel wird jetzt ebenfalls gedüngt.

Arbeiten mit EM im Kräutergarten – eine erfolgreiche „Kräuter-Fee“ aus dem hohen Norden, Silke Petersen, gibt dazu folgende Ratschläge:
„Die Kräuter in unserem Kräutergarten gehören zu den nützlichsten Pflanzen, da sie uns Menschen mit ihren In­haltsstoffen helfen, gesund zu bleiben oder wieder zu werden. Auch schon im Frühjahr sind viele Kräuter (z. B. Bär­lauch, Löwenzahn, Brennnessel) dabei behilflich, uns mit Spurenelementen und Mineralstoffen zu versorgen. In der Kü­che verwenden wir die Kräuter gern als aromatisierende Lebensmittel. Lebens­mittel im wahrsten Sinne des Wortes, da Kräuter wichtige „lebensvermittelnde“ Stoffe in sich tragen.  Damit die Kräuter das auch leisten können, ist es heute wichtiger denn je, die Gesundheit des Bodens zu fördern. Meistens geben wir schon im zeitigen Frühjahr EMa in den Boden ein. EMa wird bei feuchtem Wetter unter Zusatz der Hälfte Wasser aus einem 1000 L Behälter (ehemaliges Güllebecken) mittels Tauchpumpe ausgesprüht. Zu diesem Einsatz wird EM-Cera-Pulver gleich mit in die Brühe eingemischt, muss aber während des Ausbringens ständig aufgerührt werden, damit sich die Schwebeteilchen nicht am Boden absetzen.“

Im Frühjahr wird dann das EM-Kom­post-Material auf dem Kräuterbeet verteilt rings um die Kräuter eingeharkt. (Mehr zu EM-Kompost-Herstellung Mondkalender Herbst 2008). Der Boden wird schön „mullig“ und die Kräuter danken es mit sehr gutem Wachstum und bester Gesundheit.

Setze ich frische Kräuter im Kräutergarten, so stäube ich die Pflanzlöcher mit etwas EM-Cera-Pulver aus. Meine Kräuter im Topfkräutergarten bedanken sich mit gutem Wachstum für mehrmaliges Gießen mit einer EM-Lösung. 100 ml auf eine 10-Liter-Gießkanne ist ein gutes Maß dafür. Entwe­der ist die Erde mit etwas EM-Cera-Pulver bestäubt, oder ich stecke 2/3 Pipes in die Topferde. Ist auf dem Kräuterbeet eine Fläche, die im Moment oder über den Winter nicht bepflanzt ist, so hat es sich bewährt, diese mit wasserdurchlässigem Vlies abzudecken. Damit halte ich die Flä­chen frei von „Unkräuter“ für den Anbau im nächsten Jahr und die Erde bleibt feucht.

Waldgarten

Im Waldgarten haben sich die Schlüsselblumen aus einer Pflanze ausgesamt. Schlüsselblumen werden in der Traditionellen Chine­sischen Medizin (TCM) zur Stärkung der Lungen-Nieren-Achse im Körper eingesetzt. Der Bereich des jetzigen Waldgartens war früher ungeschützt den scharfen Westwinden ausgesetzt, die auch salzige Luft vom Meer mitbrachten. In diesem Klima konnten sich nicht viele Pflanzen entwickeln. Das Gebiet wur­de zum Westen hin mit Gehölzen und einer Hecke umpflanzt. EMa wurde reichlich ausgebracht. Es aktivierte den Boden und das Pflanzenwachstum wurde angeregt. Die Pflanzen werden im zeitigen Frühjahr geerntet. Der Rest wird abgeschnitten und gleich vor Ort zerkleinert. Das geht leicht mit der Hand oder einer Gartenschere. Der Boden bleibt immer abgedeckt, trocknet nicht aus und kann so mit Unterstützung von EMa und Cera-Pulver Humus bilden. Üppiges Wachstum ist die Folge, wie man auf diesem Foto gut sehen kann.

Fermentierter EM-Holunderblütensaft

Der Johannistag wird auch manchmal als „Hollertag“ bezeichnet, an dem traditionell die sogenannten Hollerküchel gebacken werden. Das sind in Teig ausgebackene Holunderblüten. Von unseren Mitgliedern, der Fam. Geisenhofer, haben wir ein besonderes Rezept erhalten: Aus Holunderblüten wird ein Sirup hergestellt, aus dem dann “Karls veredelter Hollersaft“ entsteht. Dieses Rezept möchten wir gerne an Sie weitergeben:

Für 3 Liter Sirup braucht man: ca. 40 Holunderblüten, 2 ungespritzte Zitronen, 70 g Zitronensäure, 2 kg Zucker

Die Blüten kurz waschen, die Zitronen in Scheiben schneiden und beides mit der Zitronensäure in 1,5 l kaltem Wasser ansetzten. Nicht zu kaltstellen und 48 Std. ziehen lassen. Flüssigkeit abseihen, Zucker und nochmal 1,5 l Wasser dazugeben. Gut verrühren und erneut 48 Std. ziehen lassen. Dann in Flaschen füllen und kühl lagern. Aus diesem Sirup wird dann der Hollersaft hergestellt: Für 1 Liter Hollermixtur nimmt man 30 ml EM1, 100 ml von dem Holundersirup und 870 ml Wasser. Das Ganze wird wie bei der EMa-Herstellung 7-10 Tage bei 37° C fermentiert. Dann in Flaschen füllen und kühl lagern. Der Saft kann leicht nachgären, deshalb die Flaschen am Anfang überprüfen, evtl. leicht öffnen, um den Druck abzulassen. – „Viel Spaß beim Versuch und Verkosten. Sie werden begeistert sein!“ – so die Familie Geisenhofer.

Man kann ein Problem nicht mit den gleichen Denkstrukturen lösen, die zu ihm geführt haben (Albert Einstein)

Unter dieser Überschrift erhielten wir einen Leserbrief von Frau Leinemann zum Mondkalender Frühjahr 2009: “Mich hat vor einiger Zeit fasziniert, dass ein Mitglied sich mit EM1 offensichtlich von Kopf bis Fuß abrieb. Nachmachen, war meine Idee, und es tat mir gut. Der typische EM-Geruch verflog schnell. Ich reibe mich in unregelmäßiger Abfolge ein, je nach Gefühlsimpuls. – Und nun las ich im Mondkalender von der Elsässer Deckelterrine und habe herzlich lachen müssen: Meine Bronchien reagieren auf EM offensichtlich ähnlich wie sie; seit ca. 14 Tagen wird konsequent Schleim ausgeschieden (ohne Fieber, ohne Abgeschlagenheit, ohne Infektion). In der Vergangenheit hatte ich mit den Folgen einer Quecksilber- Amalgam-Belastung und einer Schimmelpilzallergie (Lunge) durch Verschmutzung und Verpilzung in Schulklassenräumen zu tun. Jetzt reinigen sich die Bronchien von dem Schmutz. Möge alles so klar und gesund werden (auch mit innerer Hilfe von EM-X Gold und dem Aussprühen der Wohnungsluft) wie die Elsässer Deckelterrine! Als der Linoleum-Fußboden in meinem Flur Keramik-Fliesen ohne Glasur weichen mußte, habe ich den Untergrund mit einer EM1-Lösung besprüht. Der Erfolg war, dass sogar Restfeuchtigkeit aus diesen Fliesen nach oben getrieben wurde, so dass das abschließende Ölen wiederholt werden musste: keine Chance mehr für Schimmelpilziges.“

Ihnen allen eine gesunde und erfolgreiche Zeit

Weronika Chojnacki

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