EM Mondkalender 29 Herbst 2009

Liebe EM-Freundinnen und –Freunde

Mit der Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche wandert die Sonne vom Sternbild der Jungfrau in die Waage. Durch ihren rechtwinkligen Stand über den Äquator sind für uns Tag und Nacht gleich lang. Danach werden die Nächte immer länger und die Tage (leider) immer kürzer. Es ist die Zeit der „letzten“ Ernte und der fachgerechten Lagerung der Vorräte für die Winterzeit. Es ist aber immer auch die Zeit, für die Früchte zu danken, die wir ernten können und für den Reichtum und die Vielfalt, die uns die Natur nach wie vor jedes Jahr beschert.  (Erntedankfest)

Die günstigste Zeit für Ernten, Haltbarmachen, Lagern und Einkellern ist nach dem Aus­saatkalender die Zeit des aufstei­genden Mondes. Da Obst und Gemüse dann besser im Saft stehen, bleibt er beim Ernten auch erhalten und das bietet so die beste Voraussetzung für guten Geschmack und Haltbarkeit.  Beim Einlagern von Obst und Gemüse ist auf trockene Früchte zu achten. Niemals Äpfel und Gemüse in einem Raum lagern, da Äpfel beim Nachreifen ausgasen. „Wir lagern unsere EM-Kartoffeln in einer Kartoffelkiste im Keller. Der Raum ist dunkel, feucht und luftig. Dunkel ist wichtig, denn unter Lichteinfluss entwickeln sie das Gift Solanin (grün verfärbte Stellen). Bevor sie in den Keller kommen, bestäube ich sie leicht mit EM-Keramik-Pulver. Günstig dafür ist der Zerstäuber „Bob­by“ von Birchmeier. Die Kartoffeln schmecken super und halten sich bis ins späte Frühjahr, auch wenn der Winter mal besonders kalt oder feucht ist.“

„Genau so gut lagern unsere Äpfel in einem anderen Raum mit Keramik-Pul­ver bestäubt auf luftigen Lattenrosten. Sie halten sich lange frisch und aromatisch und es gibt kaum Ausfall.  Alles Gemüse, das wir einlagern, wird leicht mit EM-Wasser besprüht und wie die Kartoffeln mit EM-Keramik-Pulver bestäubt. So hält es wirklich lange frisch. Bei dem Kohlgemüse, das eingelagert werden soll (Weißkohl, Wirsing etc.) eignen sich nur die späten Sorten (nicht vor Ende Oktober ernten). Die festen gesunden Kraut-Köpfe werden an den Strünken zusammengebunden und im Keller (kühl und dunkel) an der Decke aufgehängt. Unser Nachbar hat einen betonierten trockenen Keller und behilft sich beim Einlagern von Möhren, Rote Beete, Sellerie, auch Kohl mit Kisten, die mit Sand gefüllt werden. Auf jeden Fall müssen die Vorräte regelmäßig kontrolliert und „Schlechte“ sofort aussortiert werden. Unsere Erfahrung zeigt jedoch, dass EM-Gemüse bei entsprechender Einlagerung sehr haltbar ist.“

„Wenn man, wie wir, Körbe von Pilzen (Steinpilz, Pfifferlinge) sammeln kann, ist das Trocknen von Pilzen eine gute Möglichkeit, sie auf Dauer haltbar zu machen. Sie werden gesäubert und leicht mit EM-Wasser vernebelt. Nach kurzer Einwirkungszeit werden sie draußen in der Sonne, auf Zeitungspapier ausgebreitet, getrocknet – am besten in der Mittagssonne. Sie sollten keine Abendfeuchtigkeit aufnehmen. Nach dem Trocknen werden sie in Gläser abgefüllt, die vorher mit Keramik-Pulver bestäubt wurden und in denen 1-2 Keramik-Pipes liegen. Sie entwickeln während der Lagerung ein schönes Aroma und schmecken herrlich.

“Obst und Gemüse für den baldigen Verbrauch wird ebenfalls in EM-Wasser kurz eingelegt oder besprüht. „Das empfindliche Sommerobst, wie Erbeeren, Pfirsiche, Nektarinen, die ganz schnell anfangen zu schimmeln, besonders wenn sie schon leichte Druckstellen haben, mussten wir immer ganz schnell verbrauchen, was uns natürlich nicht immer gelang. Das Problem hat sich nun mit einer EM1-Wasser-Sprühbehandlung erledigt. Sogar bei den Druckstellen, gut eingesprüht, ist der Zersetzungsprozess nicht weiter gegangen und das Obst schmeckte nach zwei bis drei Tagen noch wunderbar frisch.“

Ergänzend sei noch einmal auf das Einlegen von milchsaurem Ge­müse mit EM hingewiesen. Rezepte dazu finden Sie im Mondka­lender für Herbst 2007.

EM und Gesundheit

„Mein Mann hat sich dieses Jahr eine Sommergrippe eingefangen mit Fieber, Husten, Schnupfen und Gliederschmerzen. Er hat mit EMa-Wasser gegurgelt, mit EM-Salz-Sole inhaliert (Rezept siehe Mondkalender Frühling 2009) und dreimal täglich von unserem selbst gemachten Holundersaft eine heiße Tasse, vermischt mit einem kleinen Schuss EM-X-Gold, und Honig getrunken. Der Erfolg war verblüffend. Die Beschwerden wurden ganz schnell besser und nach wenigen Tagen war er wieder gesund und munter.“

Bei Problemen mit Nasennebenhöhlen haben wir mehrere Tipps erhalten, die zur Besserung und Linderung der Beschwerden führten: Nasendusche mit EMa-verdünntem Wasser. Darauf achten, dass das Verhältnis stimmt; bei zuviel EMa brennen die Schleimhäute. Auch bei der Nasendusche mit EM-Salzsole ist darauf achten, dass die Menge Salzsole gut verträglich ist. Inhalieren mit EM-Salzsole und heißem Wasser. Mischung in eine Schüssel geben, Gesicht darüber und ein Handtuch über den Kopf hängen. Ein Nasenspray herstellen und damit mehrmals täglich sprühen: Auffüllen mit EM1/a und Wasser (mit Pipes energetisiert) oder mit EM-Salz-Sole und Wasser oder EM1/a mit EM-X-Gold. Auch hier immer auf ein gut verträgliches Mischungsverhältnis achten. Leere Nasensprayfläschchen erhält man in der Apotheke.

Noch eine schöne Erfahrung: „Ich bin 70 Jahre alt und bade gerne zweimal in der Woche. Seit einigen Jahren gebe ich ordentlich EMa zum Wasser. Jetzt stelle ich erstaunt fest, dass all die Warzen sowie die Altersflecken verschwunden sind. Da ich EM sonst nicht benutze, kann ich es nur auf meine Bäder zurückführen – ein richtiger Jungbrunnen.“

Schädlingsbekämpfung mit EM

„Im März an einem Früchtetag (günstige Phase) haben wir Papri­kasamen in Aussaaterde ausgesät und bei ca. 24° in der Wohnung oben in einem Regal keimen lassen. Nach dem Pikieren ließen wir sie auf der Fensterbank gedeihen. Im April waren sie so groß, dass wir sie in die dafür vorgesehenen Blumenkübel einpflanzen konnten (Gartenerde mit EM-Kompost mit jeweils einem Teelöffel EM-Keramikpulver vermischt). Die Kübel mussten nun in den unbeheizten Wintergarten. Der sonnige April mit der brennenden Sonne und den sehr kalten Nächten setzte den Pflanzen sehr zu. So stellte sich sehr schnell ein Problem in Form von Schildläusen ein. Ich besprühte täglich die Pflanzen, insbesondere die jungen Triebe, mit verdünntem EMa. Danach konnte ich viele Schildläuse abstreifen, was ja normalerweise nicht so einfach ist, da sie penetrant festkleben. Aber die Nissen in den Blattachseln konnte ich nicht erreichen. Die habe ich täglich mit EMa eingesprüht. Nach ca. drei Wochen erlaubte es die Wetterlage, die Kübel auf die Südterrasse zu stellen. Und siehe da, die Pflanzen hatten es geschafft. Keine Schildläuse schwächten die Pflanzen mehr. Ende Juni erfreuten wir uns an blühenden Paprika-Pflanzen und kleinen angesetzten Früchten. Dank EM werden wir wieder eine gute Ernte haben, da sie ja auch regelmäßig mit EMa-Verdünnung gegossen werden.“

Schöner als versprochen

Hochgezüchtete exotische Blumen wie die violett blühende, gefüllte Engelstrompete aus Samen zu ziehen, ist nicht einfach. Wie man hier sieht, kann es – mit EM – gelingen, besser sogar als von der Samenhandlung vorgegeben. Die Pflanzen sollte nämlich 75 cm groß werden, u. U. auch 100 cm. Mitte Juli hatten die hier abgebildeten Pflanzen die 1-m Marke längst überschritten. Und so wurde es gemacht: Zunächst wurden die Samen nach Vorschrift in normaler Blumenerde auf der Fensterbank angezogen, allerdings immer mit einer Wasser-EM (Bodenaktivator) -Lösung per Sprühflasche feucht gehalten. Die Blumentöpfe wurden folgendermaßen vorbereitet: Zunächst 10 cm Blumenerde, dann darauf eine etwa ebenso breite Schicht EMIKO-Bokashi. Dann wurde großzügig mit Garten- und Bodenaktivator (1:1) gegossen. Darüber wurde wieder Blumenerde gefüllt und je drei kräftige Pflänzchen sofort hineingepflanzt. Blieb nur noch, die Pflanzen wöchentlich zu gießen – immer mit 50 ml Gartenaktivator. Wichtig ist, anfangs keine Staunässe entstehen zu lassen, weil sonst das Bokashi faulen kann. In den ersten vier Wochen also ohne Unterteller! – Danach mit Teller, damit die Erde nicht austrocknet.

Für Sie alle eine gesunde und erfolgreiche Zeit

Weronika Chojnacki

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