EM Mondkalender 30 Winter 2009

Liebe EM-Freundinnen und -Freunde

Wie in jedem Winter lädt die dunkle Jahreszeit uns ein, inne zu halten, uns zu orten in dem, was war und in dem, was wir noch verwirklichen möchten. Nehmen wir uns die Zeit dazu, so entstehen gewiss neue Strategien, Pläne, Ideen, die wir dann mit neuem Schwung Wirklichkeit werden lassen können. Immer wieder empfinden wir es als großen Reichtum zu erfahren, welch unterschiedliche Menschen mit den verschiedensten Lebensausrichtungen sich im EM e.V. zusammenfinden. Die Palette reicht von Privatpersonen bis hin zu professionellen Betrieben, von „Ökos“ und „Esos“ (esoterische oder spirituelle Ausrichtung) bis hin zu Menschen, die sozial oder politisch aktiv sind. Die gemeinsame Plattform, die der EM e.V. bietet, beinhaltet neben dem Wunsch nach Vernetzung, Austausch und Information auch die Überzeugung, mit EM eine konkrete Antwort auf viele existentielle Probleme dieser Welt zu haben (z.B. Umweltverschmutzung, Klimaveränderung, Nahrungsversorgung, medizinische Versorgung usw.). Mit dieser Intention wirbt der Verein über den punktuellen Einsatz von EM hinaus für die große „Rettung unserer Erde“. Das ist die Vision und Philosophie von Prof. Higa und auch die Grundlage des EM e.V.

So wie der Verein den Einzelnen unterstützen kann, so ist eine aktive und mitgliedsstarke Basis notwendig, um zu einer sozialen Bewegung zu werden, die mit Kompetenz und Stärke nach Außen auftreten kann. Deshalb unseren ganz herzlichen Dank an alle Mitglieder für die Treue und Unterstützung. Damit verbunden ist natürlich auch die Bitte, weiterhin für den Verein zu werben, damit wir gemeinsam dieses Ziel Wirklichkeit werden lassen können.

In diesem Zusammenhang empfehlen wir Ihnen für die langen Winterabende das neu verlegte und erheblich erweiterte Buch von Prof. Higa Eine Revolution zur Rettung der Erde. Dort finden Sie Ausführungen, Erklärungen, Erfahrungen, Visionen, Anregungen, die EM in dem globalen Zusammenhang zeigen, fachgerecht, gründlich, aktuell und begeisternd. (edition EM) – ein schönes Weihnachtsgeschenk, um für die soziale Idee „EM“ zu werben. Auch mit einer Geschenk-Mitgliedsschaft tragen Sie EM weiter in die Welt, öffnen einem anderen Menschen neue Möglichkeiten und unterstützen gleichzeitig den Verein.

Bokashi im Winter

Wie das ganze Jahr über füllt sich auch im Winter der Bokashi-Eimer und die Frage stellt sich, wohin damit? – Bei milden Temperaturen, ab 6° C und frostfreiem Boden, kann es sicherlich noch eingebracht werden. Eng verbunden mit dem organischen Material überdauern die Mikroorganismen den Frost leicht. Sobald die Temperaturen steigen, werden sie wieder aktiv. Sachgerechte Füllung der Bokashi-Eimer garantiert auch ein Überwintern des Materials im Schuppen oder Wintergarten. Häufig wird erstaunt darüber berichtet, dass das Bokashi sich bis zur Verwendung im Frühjahr über Wochen und Monate gut in den Eimern gehalten hat und nach wie vor angenehm säuerlich riecht und gut aussieht.

Eine weitere Möglichkeit, mit überschüssigem Bokashi umzugehen, und das nicht nur im Winter, ist die Vermischung mit Gartenerde, um hochwertige Erde zu produzieren. Nachstehender Tipp von unserem aktiven Vereins-Mitglied Hans Fischer zeigt, wie’s geht:

„Die Küchenabfälle aus dem Bokashi-Eimer werden mit Erde vermischt, noch einmal mit EMa übersprüht und unter Folie aufbewahrt. Nach drei bis vier Wochen ist unter der Folie von den Küchenabfällen so gut wie nichts mehr zu erkennen. Im Frühjahr wird die humushaltige Erde auf die Beete verteilt und leicht eingearbeitet. Diese Erde kann direkt an den Pflanzen eingebracht werden. Der Saft aus dem Bokashi-Eimer ist übrigens ein hervorragender Dünger, der hochverdünnt zu jeder Jahreszeit ausgebracht werden kann.

Zieht Bokashi Ratten an?

Dazu passt folgender Beitrag aus Berlin:
„Ich stelle Bokashi in eher großem Stil her (drei 120 l-Tonnen, und sieben 30 l-Tonnen an zwei Standorten). Das Bokashi bringe ich an bisher drei verschiedenen Stellen (im öffentlichen Raum) aus. Immer war ich der Ansicht, dass Ratten nicht durch Bokashi angezogen werden. Ich denke auch weiterhin, dass das stimmt. Aber wenn eine Ratte schon in der Nähe wohnt, findet sie Bokashi sicher genau so lecker wie der Fuchs. Allerdings sind an den Stellen, wo vorher keine Ratten waren, auch keine neuen hinzugekommen. Jedenfalls werde ich weiter ausprobieren und forschen. Gibt es dazu noch weitere Erfahrungen?“

Rezept Apfelbrot

Hier ein Vorschlag für die kalte Jahreszeit: 750 g geraspelte Äpfel mit EM leicht besprühen. Vermischen mit 200 g Sultaninen, 200 g grob gehackten Haselnüssen (einige ganz lassen), 1 Tl Zimt, 1/2 Tl Nelken, 200 g Zucker. Das Ganze über Nacht stehen lassen. Dann 500 g Mehl mit 1 Päckchen Backpulver, 1 El Kakao und 1 Prise EM-Keramik-Pulver mischen und unter die Apfelmasse heben. Je nach Konsistenz dem Mehl noch etwas Milch zufügen. Brot bei 150-160° C ca. 1,25 Std. backen. Falls das Brot zu dunkel wird, Oberfläche abdecken. Die Menge reicht für zwei bis drei Kastenbrote.

Ein kleines „Dankesschreiben“ eines Vereinsmitglieds erreichte uns auf einer Karte mit nachstehendem Gedicht, das wir gerne an Sie weiter geben möchten:

Vom Kosmos lernen

Von der Sonne lernen, zu wärmen,
von den Wolken lernen, leicht zu schweben,
vom Wind lernen, Höhe zu gewinnen,
von den Bäumen lernen, standhaft zu sein.
Von den Blumen das Leuchten lernen,
von den Steinen das Bleiben lernen,
von den Büschen im Frühling – Erneuerung lernen,
von den Blättern im Herbst – das Fallenlassen lernen,
vom Sturm Leidenschaft lernen.
Vom Regen lernen, sich zu verströmen,
von der Erde lernen, mütterlich zu sein,
vom Mond lernen, sich zu verändern,
von den Sternen lernen – einer von vielen zu sein,
von den Jahreszeiten lernen, dass das Leben immer von Neuem beginnt.

(Ute Latendorf)

… und von dem Winter lernen, inne zu halten. In diesem Sinne für Sie ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes und erfolgreiches Neues Jahr 2010

Weronika Chojnacki

Mondkalender Winter 2010

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