EM Mondkalender 31 Frühjahr 2010

„Primula veris“

Schlüsselblumen „Primula veris“ – (lat. „die erste im Frühling“)

Die linden Lüfte sind erwacht, sie säuseln und weben Tag und Nacht, sie schaffen an allen Enden. O frischer Duft, o neuer Klang! Nun armes Herze sei nicht bang! Nun wird sich alles, alles wenden!  

Aus: Ludwig Uhland, „Frühlingsglaube“

Aber in welche Richtung?“, werden sich viele angesichts der existentiellen Probleme unserer Welt fragen. Alles scheint aus den Fugen zu geraten. Auf fast allen Erscheinungsebenen unseres Daseins droht Chaos und Erschütterung: Vom Klimawandel bis zur Finanzkrise, von Umwelt- und Naturkatastrophen, Hungersnöten, Arbeitslosigkeit und zunehmender Verarmung bis hin zu gefährlichen Krankheiten und Seuchen. Mit der globalen Vernetzung gibt es kaum noch Abgrenzung, und die Probleme ferner Länder schwappen in unser Leben hinein. Oft stellen wir fest, dass diese auch eine Folge von Raubbau und Ausbeutung durch westliche Länder sind und von uns selber im täglichen Verhalten untermauert werden. Eine Distanzierung oder Vogel-Strauß-Politik gelingt nicht mehr. Anscheinend sind wir eine Welt und eine Menschheit – unabänderlich miteinander verbunden, sich gegenseitig bedingend.

Vielleicht lernen wir jetzt Grundformen unseres Daseins, die in anderen Kulturen von weisen Menschen schon lange postuliert wurden: jede Handlung ist Energie, hat eine Wirkung und geht in dem gesamten Energienetz der Welt nicht verloren, auch wenn sie in ihrer Auswirkung möglicherweise erst Jahre später spürbar wird. So ernten wir vielleicht nur das, was in vergangener Zeit in Gang gesetzt wurde.

„Nun wird sich alles, alles wenden!“ – Wir werden verletzbarer, verlieren mehr und mehr unsere scheinbaren Sicherheiten. In der Auflösung dessen liegt aber auch die Möglichkeit, dass sich überhaupt etwas wenden kann.

Vor unseren Handlungen stehen unsere Überzeugungen. So muss sich zu allererst unsere geistige Einstellung und Ausrichtung erschüttern lassen und ändern: von egoistischer Durchsetzung zum gemeinschaftlichen Miteinander, von der Ausbeutung der Natur zur Anerkennung ihrer Gesetzmäßigkeit, von der Ausgrenzung zur Integration, vom Horten zum Teilen, von der Rücksichtslosigkeit zum Mitgefühl, von der negativen Ausrichtung zur positiven Gewissheit. Diese Erde und auch wir Menschen haben immer noch viele Ressourcen zur Verfügung, um weiterhin gut auf dieser Erde leben und ein menschenwürdiges Dasein für alle schaffen zu können.

„Nun armes Herze sei nicht bang!“ – Indem wir die Dinge nicht den Machtzentralen dieser Gesellschaft überlassen, erleben wir wieder in uns Kraft und Stärke als Antrieb zum Leben. Das Erkennen universeller Prinzipien und deren Anwendung im Einklang mit der Natur sollte uns Menschen ausmachen. Dafür lohnt sich der persönliche Einsatz auch auf der globalen Ebene. Es gibt Umwelt- und Alternativverbände, Vereine, Parteien, Initiativen, die darüber informieren und deren Einsatz wir unterstützen können.

„O frischer Duft, o neuer Klang“ – Mit dieser Ausrichtung machen wir uns selbst ein Bild von den Dingen und übernehmen für unsere Handlungen die Verantwortung. Jeder kann dort anfangen, wo er steht und nach seinen Möglichkeiten und Fähigkeiten tätig werden. In der Gemeinsamkeit und der gegenseitigen Unterstützung können wir erfolgreich sein. Dann erwachen wirklich linde Lüfte, die Tag und Nacht eine neue Welt weben. Vielleicht kann der klimatische Frühling mit seiner Verheißung auch ein Frühling für diese Erde und Menschheit werden.

Dank Prof. Higa haben wir auf der konkreten Ebene mit EM die Möglichkeit, viele existentielle Probleme dieser Welt positiv zu beeinflussen. Im privaten Bereich wird EM bereits vielfältig angewendet und schafft dort schon eine Revitalisierung und eine Umkehr der oxidativen Vorgänge in ein regeneratives Milieu. Mit diesem Verständnis dient der Frühjahrsputz der Umweltverbesserung. Reinigung heißt aber nicht, sämtliche Mikroben mit entsprechenden Mitteln umweltschädlich zu vernichten. Sauberkeit bedeutet in diesem Zusammenhang die Besiedlung der Oberflächen mit einer ausgewogenen Mikroben-Vielfalt, die für ein gesundes, regeneratives Milieu sorgt.

Putzen mit EM

Mit EM reduzieren sich die Putzutensilien erheblich und die Umweltbelastung durch chemische Mittel sinkt

Nachstehend einige erfolgreiche Anwendungsmöglichkeiten:

„Meine Teppichböden werden jedes Frühjahr mit einem Wasserreinigungsgerät und EM wunderbar sauber. Die stark verschmutzten Stellen sprühe ich vorher mit EM1/a-Lösung ein und lasse sie ein paar Stunden einwirken. Vorsicht bei hellen Teppichen! Eventuell dafür das Emiko-Blond verwenden. Alle Möbel werden mit einer EM1/a-Lösung oder mit verdünntem EM Reiniger abgewischt, Küchenschränke, Kleider- und Schuhschränke innen ausgewischt oder -gesprüht, die Fenster mit der EM-Lösung geputzt, die Holzfußböden feucht mit EM1/a Wasser abgewischt. Alles wird fantastisch sauber, die Oberflächen bleiben lange so und ziehen weniger Staub an. Es gibt keine Stockflecken, keinen muffigen Geruch, keine von Motten angefressenen Wollsachen mehr, wenn EM zum Reinigen und Sprühen benutzt wird und zusätzlich Keramik-Pipes in den Schränken liegen.

Als Raumspray lässt die EM1/a-Lösung alle unangenehmen Gerüche verschwinden. Das ist auch bei frisch gestrichenen oder tapezierten Räumen zu empfehlen. Dabei empfiehlt es sich, die Räume 1-5 mal im Tagesabstand auszusprühen. Der Eigengeruch von EM verschwindet durch kurzes Lüften. Wenn auch regelmäßig Matratzen und Decken eingesprüht werden, finden Hausstaubmilben wenig Lebensraum.

Bei schwer löslichem Schmutz in Backröhren und auf den Fliesen hinter oder um den Herd, aber auch im Badezimmer, EM1/a-Verdünnung, evtl. auch pur, auftragen, einwirken lassen und abwischen. Für die Reinigung von Ceranfeldern EM1/a pur auftragen, evtl. etwas Keramik-Pulver dazu, einige Minuten einwirken lassen. Angebrannte Rückstände lassen sich dann leichter entfernen. Wird zum Schluss das Putzwasser in den Abfluss geschüttet, wird auch der positiv besiedelt. Bei regelmäßiger Anwendung verschwinden unangenehme Gerüche und Ablagerung und Verstopfungen wird vorgebeugt.“ Mengenangaben: 10-Liter-Putzeimer – 30-50 ml EMa/Reiniger/Emiko-Blond, 1 Liter-Sprühflasche – 10-20 ml oder mehr.

Frühjahrsputz im Garten

Wenn der Garten aus dem Winterschlaf erwacht, gibt es viel zu tun. Da ein gutes Pflanzenwachstum von einem gesunden Boden abhängt, ist eine EM-Bodenbehandlung besonders im Frühjahr unerlässlich. Mindestens 2-3 Wochen vor dem Pflanzen und Säen die restlichen Pflanzen-, Blätter- und Gemüserückstände abschneiden und zerkleinern, mit Bokashi vermischen und leicht einarbeiten. Bei Bedarf Gesteinsmehl und Keramikpulver beifügen. Anschließend reichlich mit einer EMa-Lösung oder mit Bodenaktivator bewässern. EMa/Aktivator erst ab 7/8° C einbringen, so können sich die Mikroorganismen im Boden mit dem organischen Material verankern und überstehen so auch gelegentliche, niedere Temperaturen. Organisches Material versorgt die Pflanzen mit Nährstoffen. Diese werden aber erst dann pflanzenverfügbar, wenn sie von Mikroorganismen (EM) zersetzt und umgewandelt werden.

Mit dieser Bodenbehandlung sorgen Sie für die Bildung von Humus. Und Humus ist das A und O unseres Lebens. Der wichtigste Humuslieferant ist der Regenwurm, der allerdings nur in Verbindung mit einer gesunden Mikrobenvielfalt zur Humusbildung angeregt wird. Humose Böden mit viel organischer Substanz lassen gesunde Pflanzen heranwachsen. Die Böden haben einen hohen Nährstoffgehalt und eine hohe Wasserspeicherkapazität, welches für Trocken- und Regenzeiten von immenser Wichtigkeit für den Erhalt der Pflanzen ist. Humus kann zudem CO2 absorbieren und unser Klima damit deutlich entlasten.

Bäume und Wälder

Bäume und Wälder kühlen kleinräumig das Klima ab, weil für die Wasserverdunstung der Bäume Umgebungswärme verbraucht wird. Also ist es in hohem Maße wichtig, Wälder und Bäume, auch in unserer unmittelbaren Umgebung zu erhalten.

Obstbäume brauchen Anfang des Jahres unsere besondere Aufmerksamkeit, wenn die ersten Sonnenstrahlen auf die Bäume treffen. Durch ihre Wärme wird der Zellsaft in den Zellen der Rinde flüssig, der zuvor vom Baum zum eigenen Schutz vor Frost eingedickt wurde. Die noch vorherrschenden kalten Nachttemperaturen lassen ihn wieder gefrieren. Dabei nimmt das Volumen beim Übergang von Wasser zu Eis so zu, dass der entstehende Druck die Rinde platzen lässt. Der gesamte Wasserfluss wird unterbrochen, Schädlinge können eindringen.

Gegen Frostrisse und -brüche schützt vorbeugend ein Kalkanstrich, in den EM-Keramikpulver und EMa eingerührt wird. Mit dieser Masse wird die Sonnenseite des Stammes eingestrichen. Sind die Risse schon da, wird ein Heilverband aus Lehm, EM-Keramikpulver, EM1/a, Schachtelhalmtee und EM-Kuhmist in einem Jutegewebe um den Stamm gelegt.

Mit Aktionen im öffentlichen Raum, wie zum Beispiel beim Kastanienprojekt des EM e.V., mit Baumpatenschaften etc. können wir aktiv auf die Wichtigkeit der Baumerhaltung aufmerksam machen. Auch kranke Bäume können mit EM-Einsatz gerettet werden. Mit Pflanzungen von einheimischen Büschen und Gehölz statt fremdländischen Ziersträuchern bieten Sie der Vogel- und Tierwelt Nahrung und Lebensmöglichkeiten. Es gibt viele weitere Möglichkeiten, mit kleinen Verhaltensänderungen in unserer unmittelbaren Umgebung dank EM einen wirklich effektiven Beitrag zur Umweltverbesserung zu leisten. Viel Freude dabei und eine gesunde und erfolgreiche Zeit!

Weronika Chojnacki

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