EM Mondkalender 33 Herbst 2010

Rosskastanie

Im September/Oktober reifen die Früchte der Rosskastanie heran. Wenn sie reif sind, springen die rundlichabgeflachten, rötlich-braun glänzende Samen aus den gelb-grünen, stachelige Kapseln heraus.

Rosskastanie

Das Kastanienprojekt des EM e.V. hat mittlerweile viele Unterstützer/innen gefunden, die dank der EM-Technologie von einer erfolgreichen Regeneration der kranken, meist von der Miniermotte befallenen, weißblühenden Kastanienbäume berichten. Der dichtbelaubte, sommergrüne Baum schmückt als Schattenspender Parkanlagen, Alleen, Friedhöfe, Straßenzüge und Biergärten. Er erreicht eine Höhe von 30-35 m und kann vermutlich bis zu 300 Jahre alt werden. Die reifen Kastanien sind begehrte Sammelobjekte für kreative Basteleien von Kindern und Erwachsenen.

Ursprünglich über ganz Europa verbreitet, dann nur noch im Balkan oder Vorderasien beheimatet, kehrte die Kastanie erst im 16. Jhd. nach Mitteleuropa zurück. Verbreitet durch kriegerische Feldzüge, bei denen die Ross-Kastanien für die Fütterung und als Heilmittel für die Pferde verwendet wurden, ist sie wieder in unseren Gefilden heimisch geworden. Die Früchte führten bei dämpfigen Pferden zur Linderung der Atembeschwerden. Für den menschlichen Verzehr ist sie allerdings nicht geeignet.

Da die Bäume nur flache Wurzeln bilden, pflanzte man sie gerne auf Bierkellergewölben. Hier sorgte der Baum mit seiner dichten Baumkrone bei der Reifung und Lagerung des Bieres für Feuchtigkeit und Kühlung. Mit ihrer Ernennung zur Arzneipflanze des Jahres 2008 wurde auf die Bedeutung der Rosskastanie als langjährige Heil- und Nutzpflanze hingewiesen. In der Volksheilkunde setzte man früher die Rinde zur Behandlung von Malaria und Fieber ein und aus den Blättern stellte man einen Hustentee her.

Rosskastanie

Im Frühjahr, von April bis Juni, tragen die knorrigen Seitenzweige dicke, kegelförmige, klebrige Knospen – nach ihrer Form auch „Kerzen“ genannt.

Von der Rosskastanie (Aesculus hippocastanum) wird für medizinische Zwecke heute nur noch der getrocknete Samen verwendet. Der wichtigste pharmakologisch wirksame Inhaltsstoff ist Aescin. Er hemmt die körpereigene Produktion von Entzündungsstoffen, reduziert die Aktivität der Enzyme, die die Gefäßwände zersetzen könnten, dichtet durchlässige Gefäße ab und gibt erschlafften Adern ihre Elastizität zurück. Dadurch werden Stauungsödeme, Blutstauungen gelindert und das Gewebe entwässert. Präparate aus Rosskastanienextrakt werden demzufolge bei Beschwerden eingesetzt, die auf schlechte Durchblutung zurückzuführen sind: Krampfadern, Hämorrhoiden, Ödeme, Veneninsuffizienz, Schmerzen und Schweregefühle in den Beinen.

Aber auch hier: die Einnahme des Präparats ist immer mit dem Arzt/Heilpraktiker abzustimmen, da es zu Nebenwirkungen kommen kann. Bei Stauungen des Lymphsystems oder bei Ödemen bei Herzinsuffizienz sind Rosskastanien-Präparate nicht wirksam.

Wer kennt den alten Volksglauben nicht, dass Kastanien Gicht oder Rheuma lindern, wenn man einige davon unters Bett legt oder in den Hosentaschen trägt? Als Handschmeichler fühlen sie sich jedenfalls immer sehr gut an.

Salz

Ein weiteres, großartiges Heilmittel, das die Natur uns zur Verfügung stellt, ist das Salz. Aber nicht das „gewöhnliche“ Salz. Im EMJournal 23 können Sie sich ausgiebig über Herkunft, Herstellung und Wirkungsweise des EMIKO-Salzes informieren. Grundlage ist das kostbare Bad-Essener Urmeersalz, das in 800 m Tiefe, frei von jeglichen Umwelteinflüssen, eingelagert ist. Aufgrund der unglaublichen Mineral- und Energiedichte und der besonderen Anreicherung mit EM-X Gold enthält dieses Salz alle Elemente, die der Mensch für seine Lebensfunktionen benötigt. Sie sind vom Körper optimal zu verwerten, ein absolutes High-Light für unsere Gesundheit. Viele EM-ler/innen haben mittlerweile erfolgreiche Erfahrungen mit der Anwendung der Salz-Sole gemacht.

Sole-Trinkkur

Nach Bedarf jeden Morgen 1-2 Teel. Sole in 150 ml heißem Wasser auflösen und auf nüchternen Magen trinken. Die Lebensgeister werden geweckt und der Körper mit allen nötigen Mineralstoffen versorgt. „Er wird so vor Oxidation geschützt. Selbst wenn das Blut verunreinigt ist, wirkt das Salz sofort antioxidativ und regenerierend. Das Salz hat die Fähigkeit, Rückstände im Körper wie Stoffwechselschlacken und abgestorbene Zellen aufzulösen und mit Urin und Schweiß auszuscheiden. Gleichzeitig fördert es die Funktionen, die im Körper zur Aufnahme von Nährstoffen notwendig sind“ (Prof. Higa in dem Buch EM-Salz, siehe Lesetipp links).

Sole trinken

Wichtig bei Wasserverlust (Durchfall, übermäßigem Schwitzen bei Hitze oder Hochleistungssport) „Das Salz ist bei Durchfall und Verstopfung anzuwenden, da die Spurenelemente die guten Bakterienstämme der Laktobakterien und Bifidusbakterien stärken.“ (Prof Higa)

Herstellung der Salz-Sole:

In einem Schraubglas mit EMKeramik Pipes eine größere Menge EMIKO-Salz geben und mit EM-Keramk-informiertem Wasser auffüllen. Die gesättigte Sole – etwa 26 % – ist erreicht, wenn auf dem Boden ein kleiner ungelöster Salzrest zurückbleibt. Bei Bedarf Wasser und Salz immer wieder nachfüllen.

Reinigungsbad zum Entgiften und Entspannen

150-250 g EMIKO-Salz ins Badewasser geben und 10 Minuten baden. Danach absolute Ruhe.

Gesicht- und Körperwaschungen

Etwas Salz auf die Hand, mit Wasser befeuchten und das Gesicht oder auch den Körper damit waschen, als wolle man es ganz leicht einmassieren. Danach abspülen. „Das mineralstoffreiche und antioxidative Salz besitzt natürliche bakterizide Wirkung. Solches Salz strafft die Haut und hat eine direkte stimulierende Wirkung auf den Hautstoffwechsel.” (Prof Higa)

Fußbad bei müden und schmerzenden Füßen

Eine Handvoll Salz in einer kleinen Fußwanne mit warmen Wasser. Entgiftende Fußmassage bei kranken, bettlägerigen und schwachen Menschen. Mit der Salz-Sole oder mit angefeuchtetem Salz 10 Minuten leicht die Fußsohlen und Füße massieren. „Auch die elektromagnetischen Schwingungen (statische Elektrizität), die sich im Körper entladen und den Blut- und Energiekreislauf stören oder blockieren, lassen sich über die Fußsohlen ganz einfach ableiten.“ (Prof. Higa) Damit lassen sich auch die Fußreflexzonen punktuell oder generell stimulieren.

Bei Arthritis

– kalte Sole-Umschläge machen. Tuch immer wieder in Sole tauchen und erneut auflegen.

Bei Arthrose

– warme Sole-Umschläge: Leinensäckchen mit EMIKO-Salz gefüllt im Backofen auf 50-60° erwärmen und auflegen. Auch sehr wirksam bei Kreuzschmerzen.

Bei Fußpilz

– die Sole regelmäßig trinken, EM- Darmpflege durchführen, Füße täglich in Sole 15 Minuten baden, anschließend mit EMa/1 einreiben.

Bei Halsschmerzen und Mandelentzündungen

– mit der Sole gurgeln, bei Erkältungen und grippalen Infekten inhalieren oder mit einem Sprayfläschchen verdünnte Sole in Nase und Mund sprühen.

Salzformationen im Toten Meer

Salzformationen im Toten Meer

Der alte Brauch, zum Einzug Brot und Salz zu schenken, ist auch heute als freundliche Geste noch weit verbreitet. In früheren Zeiten hatte das jedoch einen realen Bezug. Brot als Nahrungsmittel sollte das Überleben garantieren. Ein Teil des Salzes wurde jedoch in den Räumen ausgestreut und zusammengefegt. Es sollte die Räume reinigen von negativen Schwingungen, die Vorbewohner evtl. hinterlassen hatten. Und tatsächlich hat Salz die Fähigkeit, aufgenommene und gespeicherte Informationen zu neutralisieren und zu löschen oder auch negative Schwingungen zu neutralisieren. In unserer Kultur benutzt man deshalb Salzstöcke, die radioaktives oder strahlendes Material neutralisieren sollen. In anderen Kulturen benutzen noch heute Heiler/ innen und Schamanen nach ihrer Arbeit Salz zur inneren und äußeren Reinigung, oft bis zum Erbrechen.

Egal ob fest- oder feinstofflich, die besonderen Eigenschaften des Salzes machen es zu einem Nahrungsmittel, das nicht nur gut schmeckt, sondern auch lebenserhaltend und lebensfördernd ist.

Kartoffel

Auch unser banales Volksnahrungsmittel, die Kartoffel, gehört zu den Heilmitteln ersten Ranges, wenn sie natürlich, ohne Pestizide auf biologisch bewirtschafteten Böden angepflanzt wird. In der Kartoffel, vor allem im Kartoffelsaft, sind Wirkstoffe enthalten, die insbesondere bei der Über- und Untersäuerung des Magens, bei lästigem und saurem Aufstoßen, Sodbrennen, Magendrücken, Erbrechen, als Heilmittel wirken können. Neben einem relativ hohen Mineralstoffgehalt und Aminosäure-Gruppen, die mit denen des menschlichen Körpergewebes gut übereinstimmen, ist sie ein Vitaminträger und wertvoller Ballaststoff-Lieferant. Kartoffeln können aber auch giftig sein! Man darf sie nicht vorzeitig ernten, weil sie dann zu viel Solanin enthalten. Ebenso sollten keimende Kartoffeln nicht mehr verwendet werden. Vor dem Kochen sollte alles Grüne weg geschnitten werden!

Prächtiges Kartoffelfeld im Schrebergarten

Prächtiges Kartoffelfeld im Schrebergarten

Ein Vereinsmitglied: „In unserer Familie sind alle begeisterte Kartoffel-Fans. Wir essen sie in jedweder Zubereitung. Deshalb sind wir ausgesprochen froh, mit EM ein Mittel gefunden zu haben, welches eine reichhaltige Kartoffelernte in Größe und Menge mit wenig Ausfall beschert. Außerdem schmecken sie hervorragend. Seit einigen Jahren experimentieren wir mit EM und haben mit nachstehender Behandlungsweise den größten Erfolg. Die Anbaufläche wird schon im Herbst mit organischer Masse bzw. Bokashi, etwas Gesteinsmehl und Keramik-Pulver vorbereitet. Die Fläche mulchen und begießen wir ordentlich mit EMa. Vor der Pflanzung im Frühjahr werden die Setzkartoffeln mit Gesteinsmehl und Keramik- Pulver eingestäubt, gesetzt, leicht angehäufelt und gemulcht, dann großzügig mit EMa gegossen. Im weiteren Wachstumsverlauf werden die Kartoffeln regelmäßig mit einer EMa-Verdünnung gespritzt. Der Befall von Kartoffelkäfern richtet keinen großen Schaden mehr an, wenn das Feld dann täglich abends mit EM-5, vermischt mit Wasser, oder einer EM-Kräutervergärung eingesprüht wird. Ab der zweiten Woche reicht einmal wöchentlich. Interessant ist, dass die Larven nicht schlüpfen oder sich nicht weiter entwickeln.

Bevor die Kartoffeln nach der Ernte im Keller (dunkel, feucht und luftig) gelagert werden, bestäube ich sie noch einmal leicht mit EMKeramik- Pulver. So halten sie sich auch bei schlechten Witterungsbedingungen bis ins späte Frühjahr. Empfehlen möchte ich als Rezept unser würziges Kartoffelbrot, welches mit Butter, Schafskäse, Oliven, Tomaten bei unseren Freunden als entspannender Imbiss beim gemeinsamen Fußballsommer gut angekommen ist.“

Würziges Kartoffelbrot:

125 ml Milch, 10-20 ml EM1/ EMa, 350 g Mehl, 1 Ei, 1 EL Olivenöl, 1 TL Salz, 1 1/2 TL Zucker, 1 Würfel Hefe, 100 g durchwachsener Bio-Speck, 1 Zwiebel, 1 Bund Schnittlauch

Rohe, geschälte Kartoffeln fein reiben, durch ein Küchentuch pressen. Dann lauwarme Milch und EM1/EMa in die Kartoffelmasse rühren, Mehl, Ei, Olivenöl, Salz, Zucker, zerbröckelte Hefe dazugeben. Alles zu einem glatten Teig verkneten bis er sich von der Schüssel löst. Mit Geschirrtuch abdecken und ca. 30 Minuten gehen lassen. Speck und Zwiebeln würfeln, Schnittlauch in Röllchen schneiden und unter den gegangenen Teig kneten. Teig in gefettete Kastenform geben. Nochmals zugedeckt 30 Minuten gehen lassen. Im Backofen bei 200° C ca. 45 Minuten backen.

Kartoffellied

Schön rötlich die
Kartoffeln sind /
und weiß wie Alabaster! /
Sie däun sich lieblich
und geschwind /
und sind für Mann
und Frau und Kind /
ein rechtes Magenpflaster.
Matthias Claudius (1740-1815)

Eine erfolgreiche und gute Zeit!

Weronika Chojnacki

Aufklärungspflicht:
Alle EM Gesundheitshinweise und Tipps sind Erfahrungsberichte und ersetzen keine Medikamente, Diagnosen oder andere ärztliche Behandlungen. Bei Unsicherheiten halten Sie bitte Rücksprache mit Ihrem Hausarzt oder Heilpratiker.

Ansetzkalender:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.