EM Mondkalender 34 Winter 2010

Gemeiner Efeu (Hedera helix)

Efeu

Jeder kennt den gemeinen Efeu (Hedera helix). Die immergrüne, mehrjährige Pflanze ist fast überall zu finden, in der Großstadt wie auf dem Lande. Durch Haftwurzeln kann sie Bäume und Mauern bis zu einer Höhe von fast 20 Metern erklimmen und erreicht ein Höchstalter von ca. 400 Jahren! Fehlen Mauern oder Klettergerüste, überwuchert der Efeu großflächig den Boden. Wegen ihrer immergrünen Blätter war die Pflanze, die auch prächtig im Schatten gedeiht, schon im Altertum Sinnbild ewigen Lebens und ewiger Treue, Freundschaft und Liebe, auch weil sie nicht bestehen kann, ohne sich irgendwo anzuschmiegen. In diesem Sinne wächst Efeu traditionell auf allen alten Friedhöfen als Symbol für Auferstehung und ewiges Leben.

Mit der späten Blütezeit, meist ab Ende August bis in den November oder auch Dezember hinein, ist der Efeu eine Besonderheit und eine bedeutende Versorgungsquelle für Bienen, Wespen, Schmetterlinge und Schwebefliegen. Wenn sonst nur noch wenige Nektarquellen zur Verfügung stehen, finden die Insekten in den kleinen Efeublüten einen gedeckten Tisch. Allerdings kommt der Efeu erst nach acht bis zehn Jahren zur Blüte.

Die im Winter blauschwarz heranreifenden Früchte sind eine wichtige Nahrungsquelle für einheimische Vögel und werden u.a. von Mönchsgrasmücken, Staren, Amseln und Rotkehlchen gefressen.

Seit jeher schmücken Menschen ihre Häuser auch gern mit üppigem Grün. Als Fassadenbegrünung trägt Efeu ökologisch nicht nur zum Artenreichtum bei, sondern ist auch ein guter Wettermantel, der die Fassade vor Feuchtigkeit, Wind, Hitze und Kälte schützt und somit als natürliche Wärmedämmung den Geldbeutel entlastet. Bedenken, dass die Haftwurzeln das Mauerwerk beschädigen, sind meist unbegründet. Nur wenn es brüchig und verwittert ist, wenn der Putz bröckelt, ist Vorsicht geboten.

Als Arzneipflanze des Jahres 2010 wird auf die heilende Wirkung des Efeus hingewiesen. Schon die alten Griechen wussten, dass Efeu bei Husten hilft; schon Hippokrates kannte diese heilende Wirkung. Damals wie heute wird Efeu bei der Therapie von Atemwegserkrankungen gerne eingesetzt. Auch bei Keuchhusten bringt er Linderung. Heute kommt ein Blätterextrakt zum Einsatz, dessen Wirksamkeit durch klinische Studien belegt ist. Der Inhaltsstoff verflüssigt den Schleim, erleichtert damit das Abhusten und vermindert den Hustenreiz. Zusätzlich kommt es zu einer Erweiterung der Bronchien, wodurch ein besseres Durchatmen möglich wird.

Aber Achtung: Sämtliche Pflanzenteile des Gemeinen Efeus sind giftig: Frische Blätter und ihr Saft können nach Kontakt mit der Haut allergische Entzündungen verursachen. An den Beeren der Pflanzen können schon nach Einnahme von zwei bis drei Beeren Brennen im Rachen, Übelkeit, Durchfall und Erbrechen, erhöhter Puls und Krämpfe auftreten.

Die Zeit ist reif für EM

Wieder einmal schließt sich der Jahreszyklus. Die dunkle Jahreszeit entbindet uns von einigen äußeren Aktivitäten und gibt uns Zeit für Ruhe, Besinnung und Reflexion. Erst wenn wir verstehen, warum die Dinge so sind, wie sie sind, können wir neue Strategien entwickeln, die zu positiven Ergebnissen führen – bei uns selbst, im Miteinander und in unserem Handeln und unserer Einflussnahme zur Erhaltung einer gesunden und lebenswerten Umwelt.

Es scheint unumgänglich zu sein, dass wir auf der persönlichen wie kollektiven Ebene vor einer neuen Wirklichkeit stehen, da unsere Welt, wie wir sie kennen, anscheinend ihre Stabilität, Tragfähigkeit und Regenerationsfähigkeit aus sich selbst heraus verloren hat. Bei der Umweltzerstörung und Klimaveränderung sind die Zeichen am deutlichsten, aber auch in den Bereichen von Wirtschaft, Gesellschaft, Politik wackelt es gewaltig. Eigentlich ist allen ziemlich klar, dass wir als Menschheit den bisherigen Weg so nicht weiter gehen können. Allenthalben werden wir in Zeitungen, Funk, Fernsehen, Internet über aktuelle und zukünftige „Katastrophen-Entwicklungen“ informiert. Veränderung ist keine bloße Theorie mehr und auch nicht nur eine mögliche Option. Sie findet bereits statt und wird geschehen – mit oder ohne uns Menschen.

Mehr denn je ist die Zeit reif für EM. Und die Ausführungen von Prof. Higa aus der Entstehungszeit der EM-Technologie in seinem grundlegenden Werk „Eine Revolution zur Rettung der Erde“ sind aktueller denn je. EM ist mehr als „nur“ ein Bodenverbesserer. Sein Potential ist unglaublich breit gefächert. Deshalb verzichten wir diesmal auf konkrete Anwendungs-Beispiele und möchten Sie mit nachstehenden Auszügen aus diesem Buch dazu anregen, sich erstmals oder nochmals mit dem Thema „EM zur Rettung der Erde“ auseinanderzusetzen.

„Ganz offensichtlich bewegt sich unser ganzer Planet auf einen Zustand extremer Oxidation zu, wodurch alles gefährdet und vom Zusammenbruch bedroht ist. Die einzige Lösung für uns besteht darin, dass wir uns dem Bereich der allerkleinsten Lebensformen, die wir kennen, zuwenden, nämlich dem Reich der Mikroorganismen, die diesen Planeten zu einer bewohnbaren Erde gemacht haben. Mit Ihrer Hilfe können wir Regeneration und Antioxidation herbeiführen. Die EM-Technologie besitzt dafür das gesamte notwendige Potential.“

„EM sorgt für die Beseitigung chemischer Rückstände in der Landwirtschaft und macht über kurz oder lang Chemikalien und Kunstdünger unnötig … Es sorgt für kontinuierliche Ernten durch beste Bodenbeschaffenheit und natürliche Unkraut- und Schädlingsbekämpfung … Wird in der Landwirtschaft mit der EM-Technologie gearbeitet, kann auch eine wachsende Weltbevölkerung ausreichend mit Nahrungsmittel versorgt werden. … Es ist unbedingt erforderlich, zunächst zu verstehen, wie die Natur funktioniert … wir müssen in Harmonie mit der Natur arbeiten und Resultate erzielen, die das Beste für die Umwelt unseres Planeten sind.“

„Im Boden gibt es Myriaden von Mikroorganismen. Aber die überwiegende Mehrheit von Ihnen verhalten sich völlig opportunistisch und sind reine Mitläufer mit den dominierenden Stämmen der Gruppe. Diese Gruppe bestimmt, ob Regeneration oder Degeneration stattfindet. Mit EM wird die Kraft der regenerativen Gruppe gebündelt und zur Wirkung gebracht. … EM hat das Potential zur Reinigung von schwer verunreinigten Böden und Gewässer.“

„Die effektiven Mikroorganismen erzeugen in hohem Maße Antioxidantien und ebenso Schwingungen, die von diesen Mikroorganismen ausgehen. … Eine besondere Eigenschaft von EM ist seine Reinigungsfähigkeit bei starker Oxidation und Verschmutzung: es führt ionisierte Stoffe wieder in den ursprünglichen Molekularzustand zurück. Das was wir Menschen für verschmutzt, gefährlich (z.B. Infektionserreger), faulig und verwesend, übel riechend oder stinkend halten, das ist Speise und Trank für die Mikroorganismen in EM.“

„Krankheit kann nur unter Bedingungen von starker Oxidation auftreten. Vorbeugung und auch Heilung besteht darin, dem Körper die Fähigkeit zu umfassender und wirksamer Antioxidation zu vermitteln ….Die Kraft, die Angriffe der degenerativen Mikroben und der Oxidation abzuwehren, ist die Lebenskraft an sich. EM kann diese Lebenskraft unterstützen und stärken.“

„Auch resistente Bakterienstämme, die in Krankenhäusern zu einem großen Problem geworden sind, können mit EM in Schach gehalten werden. Da EM nur Stämme von regenerativen Mikroorganismen enthält, ist es ein ganz hartnäckiger Feind für den virulentesten Krankheitserreger. Es tötet nicht, wie die Antibiotika, die Keime sofort ab, sondern verhindert stattdessen ihre Vermehrung und schränkt ihre Aktivität ein. Dadurch können sich keine dissoziierenden, mutierten Stämme mit größerer Resistenz entwickeln.“

Buchtipp

Teruo Higa, Eine Revolution zur Rettung der Erde – Mit Effektiven Mikroorganismen die Probleme unserer Welt lösen – Beispiele, Hintergründe und Geschichte, Neu durchgesehene und erweiterte Ausgabe
ISBN 978-3-941383-00-5, 19,80 EUR (D), 20,40 EUR (A), 33,90 CHF(CH)

Higa: Eine Revolution zur Rettung der Erde

Prof. Higa: Eine Revolution zur Rettung der Erde

 

Unsere Überzeugungen bestimmen die Wirklichkeit

Erde

”What a wonderful world!“ (Louis Satchmo Armstrong)

Betrachten wir den Zustand der Erde als Widerspiegelung des menschlichen Geistes, so scheint sich auch das menschliche Bewusstsein in einem extremen Zustand der Degeneration zu befinden. Ein solcher Zustand schafft an Gewinnmaximierung orientierte Menschen, Staaten und globalisierte Konzerne, beseelt vom Geist der Macht, Gier und Konkurrenz, die auf persönlicher und globaler Ebene rücksichtslos agieren und Mensch und Umwelt ausbeuten, unterdrücken, Existenzen vernichten. Prof. Higa erkannte mit Recht, dass eine solche geistige Einstellung für unser menschliches Miteinander vernichtend ist und plädiert für eine weltweite Koexistenz und für die Schaffung gemeinsamen weltweiten Wohlstandes.

„Nahrung, Gesundheit und Umwelt dürfen nicht dem Prinzip der Konkurrenz unterworfen und Spekulationsobjekt sein. Diese Dinge strategisch zu nutzen, geht gegen die fundamentalsten Regeln der menschlichen Gesellschaft und hinterlässt unfehlbar Armut, Ausgrenzung, Neid und Hass.“

„Ich betrachte jedoch die jetzige Entwicklung mit ziemlichem Optimismus,… da die auf Konkurrenz basierenden Sozialstrukturen anscheinend unmittelbar vor dem Kollaps stehen und ihre Tage gezählt sind. Das gibt mir wirklich Grund zur Hoffnung, weil wir nun in die Lage kommen werden, die Gesellschaftsstrukturen in Richtung Koexistenz zu verändern und ein wahrhaft menschenwürdiges Wertesystem aufzubauen. Wenn wir das einmal geschafft haben, ist die Lösung unserer heutigen Probleme ziemlich einfach.“

„Wir benötigen aber zur Umsetzung einen radikalen Wandel in unserem Denken. Es ist absolut notwendig, uns ein für alle mal aus den Klauen der Konkurrenz zu befreien, unseren menschlichen Egoismus und unsere tief verwurzelten Ängste zu besiegen, und stattdessen die Philosophie der Koexistenz und des Wohlergehens für alle zu übernehmen und mit Hilfe authentischer Technologie in die Tat umzusetzen.“

„EM ist kein Allheilmittel … Es besteht aus lebendigen Organismen … es wird sich nicht vermeiden lassen, dass sich manchmal die gewünschten Ergebnisse nicht sofort einstellen. EM ist keine Maschine, mit der man auf Knopfdruck das gewünschte Ergebnis erhält. EM braucht und verdient einen liebevollen und verständnisvollen Umgang und so wünsche ich mir auch seine Anwendung.“

„Effektive Mikroorganismen mit ihrer Regenerationsfähigkeit müssen sich ausbreiten dürfen, wenn wir die Welt retten wollen!“(Alle Zitate aus Higa, Eine Revolution zur Rettung der Erde, 2009)

Namasté!

(Sanskrit: ich ehre in Dir den göttlichen Geist, den ich auch in mir selbst ehre – und ich weiß, dass wir somit eins sind.) Mit diesem weltverbindenden Gruß unserer EM-Freunde aus Thailand und Indien wünsche ich Ihnen eine gesegnete Weihnachtszeit und ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2011.

Weronika Chojnacki © 2017

Aufklärungspflicht nach dem HPG:
Alle EM Gesundheitshinweise und Tipps sind Erfahrungsberichte und ersetzen keine Medikamente, Diagnosen oder andere ärztliche Behandlungen. Bei Unsicherheiten halten Sie bitte Rücksprache mit Ihrem Hausarzt oder Heilpratiker.

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