EM Mondkalender 35 Frühjahr 2011

Der Löwenzahn (Taraxacum officinale)

Löwenzahn

Der Löwenzahn polarisierte schon immer die Menschen: Kinder lieben ihn, wenn sich die Blüten zu den runden Pusteblumen entwickelt haben und sie diese mit ihren Wünschen versehen in die Weite pusten können; Heilkundige schätzen ihn, weil er eine vorzügliche Heil- und Küchenpflanze ist; verzweifelt bekämpft wird er von Gartenfreunde wegen seiner enormen Verbreitung. An jedem der kleinen Schirme der Pusteblume hängt ein Samen für eine neue Löwenzahnpflanze. Das muss verhindert werden! Alleine schon wegen des gewünschten makellosen Rasens. Und so entsteht manchmal ein regelrechter Ausrottungskampf gegen dieses „Un-kraut“.

Der Löwenzahn ist enorm anspruchslos und kommt vor allem auf stickstoffreichen Böden vor. Er ist weit verbreitet und ein häufig vorkommendes Wildkraut. Er besiedelt schnell Brachflächen, Fett-Wiesen, Viehweiden, Wegränder, Schutthalden und Mauerritzen. Durch das frühe Erscheinen seiner Blüten ist der Löwenzahn eine ideale Nahrungsquelle für Insekten. Als frühe Bienenweide dient er der Entwicklung der Bienenvölker im Frühjahr und ermöglicht bei reichlichem Vorkommen eine frühe Honigernte.

Der Löwenzahn strotzt nur so von vitalen Stoffen. Er enthält Vitamin C, Eisen und Kalium. Mit seinen Bitterstoffen regt er alle Ausscheidungsdrüsen an, wie Leber, Galle, Milz, Bauchspeicheldrüse, Nieren. Er eignet sich somit vorzüglich, wie viele Frühjahrspflanzen, zu einer blutreinigenden und entschlackenden Frühjahrskur. Wir können Blätter, Blüten und Wurzeln verwenden. Am wirksamsten ist ein Tee oder eine Tinktur, wenn sie aus allen drei Pflanzenteilen besteht.

Verwendung als Heilpflanze

Innerlich wie auch äußerlich wird Löwenzahn als Tinktur oder Teeaufguss bei Ekzemen, Akne, zur Blutreinigung, Anregung der Drüsen und des Stoffwechsels, bei Leber- und Gallenbeschwerden und bei Wasserstauungen eingesetzt. Homöopathische Zubereitungen werden ebenfalls bei Lebererkrankungen und Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Löwenzahn-Produkte wie Tee, Tinkturen, sind frei käuflich zu erhalten. Auch in Fertigarzneimittel wird Löwenzahn eingesetzt, vor allem in Gallenwegstherapeutika und in Medikamenten für urologische Beschwerden. Gegenanzeigen sind Gallensteinleiden sowie Verschluss der Gallenwege. Rücksprache mit einem Arzt oder Heilpraktiker halten.

Vorsicht: Kontakt mit dem Milchsaft kann zu Kontaktdermatitis führen.

In der Küche kann man ihn für Salate, als Gemüse, Honig, zur Herstellung von Ersatzkaffee und vieles mehr benutzen.

Löwenzahnsalat

Im Frühjahr ergeben die zarten jungen Blätter einen leckeren, jedoch auch herben Salat. (Nicht auf frisch gedüngten Wiesen sammeln!) Wer’s milder mag, kann den Löwenzahn mit anderen Wildkräutern, Salat, Radieschen, Tomaten, Gurken und Schafskäse vermischen. Löwenzahnblätter einige Minuten in EM1/a-Wasser einlegen, waschen und in feine Streifen schneiden. Eine kleine Zwiebel fein zerhackt darüber geben. Essig, Öl, Senf verrühren, mit Pfeffer und Salz abschmecken und darüber geben.

Löwenzahnhonig

2-3 Handvoll saubere Blüten (ohne die grünen Teile) in 3/4 l Wasser 10 Minuten kochen, abfiltern. In die heiße Flüssigkeit 1 kg Zucker und den Saft von einer Zitrone geben. Unter ständigem Umrühren 20 Minuten leicht kochen lassen. Der Honig ist perfekt, wenn die Flüssigkeit bernsteinfarben aufschäumt (Achtung: kocht sehr leicht über) und dickflüssig vom Löffel fließt. In ausgekochte, danach mit EM1/a ausgespülte weithalsige Marmeladengläser abfüllen. Mit EM-Keramik-Pulver bestreuen oder/ und 3 Pipes dazugeben.

Magenbitter

Ca. 20 Blütenknospen vom Grün befreien und diese in 1 Liter klarem Schnaps (Trester, Korn, etc.) einige Wochen stehen lassen. Acht bis zehn EM-Keramik-Pipes beifügen. Danach abseihen und mit den Pipes in Flaschen füllen. Eignet sich bei Magenproblemen oder Verdauungsproblemen.

 

EM im Garten

Wenn der „Frühling sein blaues Band wieder durch die Lüfte flattern lässt“ (Eduard Mörike, „Er ist´s!“), lockt er damit nicht nur die noch träumenden Veilchen zu wachsen, sondern auch uns Menschen hinaus in den Garten.

Möchten wir uns erfreuen am Blühen, Wachsen, Reifen und Ernten der Gartenblumen, -Früchte, -Pflanzen, heißt es jetzt erst einmal, den Boden zu bestellen. Denn ein gutes Pflanzenwachstum ist nun einmal abhängig von einem gesunden, mit den nötigen Nährstoffen versehenen Boden.

EM im Boden sorgt für die Umsetzung des organischen Materials und macht damit die Nährstoffe als Nahrung erst pflanzenverfügbar. EM deckt sozusagen den Tisch für die Pflanzen. Mittlerweile ist allseits bekannt, dass „nur“ EM1/a Ausbringungen auf Dauer für ein stabiles und gesundes Kreislaufsystem nicht ausreichen. Wir müssen auch dafür sorgen, dass das verbrauchte organische Material im Boden ersetzt wird. Das kann geschehen durch Ernterückstände, Mulchmaterial, Mist, Kompost und Bokashi. Zu berücksichtigen ist, dass bei viel Zugabe von organischem Material auch viele Mikroben zur Umsetzung nötig sind. Bei Bedarf Gesteinsmehl (zur besseren Mineralstoffversorgung) und EM-Keramik-Pulver (sorgt auf der Informationsebene für eine positive Resonanz und Unterstützung des Bodenlebens) zufügen.

Erfahrene Gärtner wissen, dass es bei dem Einbringen von organischem Material auf das C:N-Verhältnis (Kohlenstoff zu Stickstoff) ankommt. Stickstoffverbindungen benötigt die Pflanze zum Wachstum. Aber um Stickstoff einarbeiten zu können, benötigt sie auch genügend Kohlenstoff. Wenn das Verhältnis nicht stimmt, muss sie unter Umständen Kohlenstoff aus sich selbst herausholen und kann damit krank, klein und mickrig werden. Das richtige Verhältnis ist also maßgeblich und vom Bedarf der Pflanze abhängig. In der Regel hat Küchen-Bokashi ein ausgeglichenes C:N-Verhältnis. Eine C:N-Verhältnis- Tabelle finden Sie im EMJournal 16, S. 10 oder im EMJournal 33, S. 25.

Nachstehender Bericht von unserem Mitglied Heino Röder zeigt, wie sich all das zu einem wirklich beeindruckenden Ergebnis zusammenfügt.

EM Riesemangold

Heino Röder mit seinem erstaunlichen EM-Riesenmangold

„Sehen Sie sich bloß diesen Riesenmangold an! Seit sechs Jahren verwende ich EM überall im Haus, im 2.000 m² Garten, Teich, Aquarium, für den Kater und in der Geflügelzucht, sowie am und im eigenen Körper. Zuerst mit der Herstellung von EMa in 3 Literflaschen, zwei Jahre später kam ein 3,6 l-Fermenter dazu. Mit der Zeit stellten sich überall Verbesserungen ein. Bessere Erträge beim Gemüse, weniger Krankheiten bei Tier und Mensch etc. – die Aufzählungen könnten endlos sein. Sechs Jahre lang habe ich den Boden im Gemüsegarten (ca. 50 m² mit einem 15 m² großen Hochbeet) kontinuierlich mit Kompost und selbst hergestelltem Bokashi verbessert.

Mein Bokashi-Rezept: 1/3 Quetschhafer, 1/3 Weizenkleie, 1/3 Strohmehl mit EMa fermentieren. Drei Wochen vor dem Pflanzen und Säen in den Boden einbringen, und zwar im März, wenn die Temperatur zuverlässig über 6° C liegt. Als Zusatzdüngung für das gesamte Areal habe ich ein Gemisch aus Buchenlaub und getrocknetem Hühnermist, schichtweise mit Steinmehl und EMa in einer Tonne luftdicht angesetzt. Nach einem Jahr wurde es im Hochsommer als Kopfdünger, besonders für die Starkzehrer, auf die Beete, neben den Reihen leicht in den Boden eingebracht. Mehrmals in der Vegetationsperiode und natürlich nach der Bokashi-Einbringung und der Zusatzdüngung wurden die Beete mit EMa (2-3%) gegossen. Im letzten Jahr nun legte ich mir einen 25- Liter-Fermenter zu und war dadurch in der Lage, reichlich mehr EMa im Garten zu verteilen. Das war wohl der eigentliche Durchbruch! Er hat mir unter Anderem zu dem Riesenmangold verholfen.“

Weitere Frühlings-Tipps für Haushalt und Garten finden sie in den jeweiligen Mondkalendern „Frühling“ von 2007 bis 2010.

EM-Ketten

Edelsteine wurden von alters her nicht nur als Schmucksteine verwendet, sondern auch zur Heilung und Kräftigung des Körpers und der Seele eingesetzt – z.B. von Hildegard von Bingen. Edelsteine in Verbindung mit EM-Keramik-Pipes in Form von Ketten und Armbänder erfreuen sich großer Beliebtheit und scheinen mit der feinstofflichen Schwingungsfrequenz bei einigen auch eine konkrete, körperliche Auswirkung zu haben, wie der nachstehende Bericht zeigt:

EM-Keramik-Chalzedon Halskette

EM-Keramik-Chalzedon Halskette

„Vor einigen Wochen habe ich mir eine EMKeramik-Kette Chalzedon geschenkt und war überrascht über die Wirkung. Meine rechte Halsseite, wo ich 1962 an den Mandeln operiert worden war, einschließlich dem Ohr war höchst aktiv; über die Nase und den Rachen schied ich aus. Im rechten Oberkiefer befindet sich ein Vollkeramik-Implantat mit einer EM-Krone. Es mag beides zusammengewirkt und die „Reinigung“ in Gang gesetzt haben. Ich hatte auch das Gefühl, dass noch Folgen einer ehemaligen Quecksilber-Amalgam-Füllung hinausbefördert wurden. Jetzt schenke ich mir eine zweite solche EM-Kette, diesmal mit dem Edelstein Fluorit, um das Gewebe zu stärken, aber auch geschmeidig werden zu lassen. Beide Ketten werde ich im Wechsel tragen.

Meine weitere Empfehlung: Zähne mit EM-X Gold-Zahncreme putzen, mit EM·1-Wasser gurgeln und hinterher warmes Wasser mit EM-X Gold trinken: eine Grippe hat dann keine Chance!!!“

Ihnen allen eine erfolgreiche und gesunde Zeit!

Weronika Chojnacki

Aufklärungspflicht nach dem HPG:
Alle EM Gesundheitshinweise und Tipps sind Erfahrungsberichte und ersetzen keine Medikamente, Diagnosen oder andere ärztliche Behandlungen. Bei Unsicherheiten halten Sie bitte Rücksprache mit Ihrem Hausarzt oder Heilpratiker.

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