EM Mondkalender 36 Sommer 2011

Tausendgüldenkraut

Echtes Tausendgüldenkraut (Centaurium erythraea)

Das Tausendgüldenkraut war schon im Altertum als wirksames Heilmittel bekannt und fand aufgrund seiner Heilkraft bei einer ganzen Reihe von Beschwerden Verwendung. Es wird als appetitanregend, blutreinigend, fiebersenkend, tonisch und wurmtreibend beschrieben. Der Name lässt vermuten, dass seine vielfältigen Heilwirkungen schon ’mal „Tausend Gulden“ wert waren! Antike Ärzte wie Hippokrates schätzten die Heilpflanze sehr, ebenso Jahrhunderte später Hildegard von Bingen.

Den Namen „Centaurium“ verdankt die hübsche Pflanze wohl dem heilkundigen griechischen Halbgott Chiron, der aus der Familie der Centauren stammte, einem Doppelwesen zwischen Pferd und Mensch. Nach Homer waren seine Kenntnisse in der Arzneikunde unübertroffen, ein grandioser Heiler, der über Heilpflanzen und speziell auch über das Tausendgüldenkraut lehrte. Der Sage zufolge soll er die Wunden des Herkules mit dem Tausendgüldenkraut geheilt haben. Einer seiner Schüler war Asklepios (Äskulap), der Gott der Heilkunst.

Chiron verkörpert als Doppelwesen zum einen das geistiggöttliche und zum anderen das materiellerdhafte Element unseres menschlichen Daseins. In der Zusammenführung und nicht in der Ausgrenzung des jeweils anderen können sich anscheinend „höheres“ Wissen und besondere Fähigkeiten entwickeln. Unter dem Namen Centaury wird das Tausendgüldenkraut auch als Bachblüte eingesetzt.

Das heute eher unbekannte Heilkraut ist fast in ganz Europa heimisch. Allerdings ist es inzwischen so selten geworden, dass es unter strengem Naturschutz steht. Das Echte Tausendgüldenkraut wurde 2004 nicht zuletzt deshalb zur Heilpflanze des Jahres gekürt.

Es braucht nährstoffarme Böden und wächst vor allem zerstreut auf sonnigen bis halbtrocknen Waldwiesen, Lichtungen und auch im Grasland. Die ein- bis zweijährige Pflanze wird 20 bis 40 cm hoch. Die rosafarbenen Blüten blühen von Juni bis September. Die Blüten öffnen sich erst in der Wärme und nur bei Sonnenschein. Die zarten leuchtend farbigen Blüten stehen in krassem Gegensatz zu dem zähen und robusten vierkantigen Stängel – ein synonymes Bild für das Doppelwesen Chiron. Versteckt im hohen Gras ist es oft nur schwer zu entdecken.

Als geschützte Pflanze darf sie nicht in freier Natur gesammelt werden. Saatgut ist aber im Handel erhältlich, so dass die Pflanze auch im eigenen Garten angebaut werden kann. Zwischen Februar und Mai werden die Samen an Ort und Stelle ausgesät. Von Juli bis August wird das ganze blühende Kraut geerntet. Man schneidet die Pflanze etwa 5 cm über dem Boden ab, dann bindet man wenige Pflanzen zu lockeren Bündeln zusammen und hängt sie kopfüber an einem luftigen Platz im Schatten zum Trocknen auf. Auch in Apotheken und Drogerien bekommt man das Echte Tausendgüldenkraut.

Wirkungen und Anwendungen

Das Tausendgüldenkraut gehört zur Familie der Enziangewächse und ist ebenso wie diese eine starke Bitterpflanze. Damit hat es einen festen Platz in der Naturheilkunde. Es fördert die Verdauungsfähigkeit und regt die Bildung der Verdauungssäfte an. Der Appetit wird angeregt, die Entleerung des Magens nach dem Essen wird beschleunigt, aber auch die Aufnahme von Nährstoffen gefördert. Mit der Stärkung der Verdauungsvorgänge hilft es schwachen, appetitlosen Menschen, sowie auch übergewichtigen Menschen gegen ihr Übergewicht. Das bittere Kraut gilt als gutes Aufbau- und Kräftigungsmittel. Es soll zudem eine allgemein belebende Wirkung besitzen, die vor allem in der seelischen und körperlichen Genesungsphase nach schwerer Krankheit genutzt wird. Mit seiner Kreislauf und Stoffwechsel anregenden Wirkung soll es auch bei Erschöpfungszuständen nervösen Ursprungs äußerst wirksam sein.

Achtung! Tausendgüldenkraut sollte nicht bei Magengeschwüren und Zwölffingerdarmgeschwüren angewendet werden. Bei der Anwendungen von Heilpflanzen sollte auf jeden Fall fachlicher Rat von Heilpraktikern/ innen, Ärzten/Ärztinnen oder Apothekern/ innen eingeholt werden.

Damit die Wirkung der Bitterstoffe in Gang gesetzt wird, sollte die Einnahme immer eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten erfolgen. Teezubereitungen immer ungesüßt trinken. Durch Zugabe von Minze und Kamille kann man den bitteren Geschmack etwas mildern. Bitterstoffe sind hitzeempfindlich, deshalb den Tee lediglich überbrühen, nicht kochen.

Teezubereitung

1 Tl. des getrockneten Krautes mit 200 ml kochendem Wasser übergießen, 5 Min. ziehen lassen, abseihen.

Kaltwasserauszug

1 Tl. des getrockneten Krautes mit 1 Tasse Wasser übergießen, 6-8 Std. ziehen lassen, dann abseihen, leicht aufwärmen.

Tausendgüldenkraut-Tinktur

Ein Schraubdeckelglas mit frischen oder getrockneten Kräuterstücken befüllen. Darüber Doppelkorn oder 70%igen Alkohol aus der Apotheke gießen, bis die Kräuterteile vollständig bedeckt sind. Diesen Ansatz 2-6 Wochen ziehen lassen, die Flüssigkeit abseihen und in eine dunkle Flasche füllen. Kühl aufbewahrt hält sich die Tinktur mindestens 1 Jahr. Von dieser Tinktur kann man 10-20 Tropfen in etwas Wasser vor der Mahlzeit einnehmen.

MRSA und EM

Staphylococcus aureus

Staphylococcus aureus

Immer wieder gibt es Anfragen von betroffenen Personen oder deren Angehörigen, von Pflegediensten oder Pflegepersonal, ob die EMProdukte von Prof. Higa nicht auch bei MRSA helfen könnten.

Die bakterielle Erkrankung MRSA (Methicillinresistenter Staphylococcus aureus) ist die große Herausforderung der Medizin geworden. Durch jahrzehntelange, unkritische Verordnung von Antibiotika haben intelligente Bakterien gelernt, sich gegen Antibiotika zu Wehr zu setzen und immer raffiniertere Überlebenstechniken zu entwickeln. Diese Entwicklung läuft schneller als die Entwicklung von neuen und wirksamen Antibiotika. Es gibt kaum noch wirksame Medikamente, die bei dieser potentiell tödlichen Erkrankung zum Einsatz kommen können.

Staphylococcus aureus befindet sich durchaus auch auf der Haut gesunder Menschen, ohne eine krankhafte Entwicklung auszulösen. Es kann jedoch in den Körper eindringen und Infektionen verursachen, allerdings nur bei Personen mit erheblich geschwächtem Immunsystem. Gefährdet sind z.B. Personen in Langzeittherapien mit Antibiotika, die Gefahr der Ansteckung lauert bei Krankenhausaufenthalten und auf Intensivstationen usw. Prof. Higa hat auf diese Entwicklung schon in seinem Buch „Eine Revolution zur Rettung der Erde“ hingewiesen. Er ist der Überzeugung, dass die resistenten Keime mit EM in Schach gehalten werden können. Entsprechende Studien dazu stehen allerdings noch aus.

Nirgendwo, schon gar nicht in Europa, sind EM-Produkte als Heilmittel zugelassen. Deshalb kann und darf nicht von der möglichen Heilwirkung dieser Produkte gesprochen werden. Dennoch haben schon oft Betroffene in ihrer Not EM in Eigenverantwortung ausprobiert. Nachstehend einige sehr persönliche, subjektive Erfahrungsberichte:

„Es sollte nur ein Routineeingriff sein. Im Krankenhaus wurde bei örtlicher Betäubung eine Hautverhärtung am Fuß entfernt. Die Wunde hat sich stark entzündet. Kein Antibiotikum hat geholfen, so dass ein Teil des vorderen Fußes amputiert werden musste. Auch diese Wunde schloss sich nicht vollständig. Bei der Untersuchung wurde schließlich MRSA festgestellt. Zuhause kam täglich der Pflegedienst, um den Fuß zu versorgen. Als ich von EM hörte, habe ich meinen ganzen Körper, die Haare und auch die Wunde mit EM·1-Wasser täglich gewaschen. Regelmäßig trinke ich EMIKOSAN und EM-X Gold. Auch trinke ich eine Salzsole aus dem Emiko- Urmeer-Salz. Die Wunde hat sich nach einiger Zeit geschlossen. Ich selbst fühle mich wieder kräftiger und stärker.“

„Nach einer Nasen-OP haben sich bei mir mehrere offene Wunden auf der Haut gebildet, die ständig wässerten, z. T. auch eiterten. Nichts hat geholfen. Ich habe die Wunden mehrmals täglich mit EM·1-Wasser gesäubert und mich täglich von Kopf bis Fuß auch damit eingesprüht. Die Nase habe ich mit einer Kochsalz-Lösung (Emiko-Salz) und EM·1 regelmäßig gespült. Anscheinend hat es genutzt, denn die offenen Stellen sind nun verschwunden.“

„An meinem ganzen Körper hatten sich rote Stellen auf der Haut gebildet. Ich selbst fühlte mich sehr schlapp und kraftlos. Meine Haut war außerdem sehr trocken geworden und schuppig. Ein Abstrich diagnostizierte MRSA. EM·1-Waschungen und das Trinken von EMIKOSAN und der Emiko-Salz-Sole hat meinen Zustand wesentlich verbessert. Die roten Stellen auf der Haut sind verschwunden.“

Ein gesunder Boden entschärft extreme Wetterbedingungen

Terra Preta – Schwarzerde

Terra Preta – Schwarzerde

Der sonnige Frühling ließ zwar in der Natur Pflanzen und Blumen frühzeitig erblühen, der fehlende Regen und der z.T. anhaltend starke Wind haben aber den Boden ziemlich ausgetrocknet. Wir wissen nicht, welche Wetterkapriolen sich im Zuge des weltweiten Klimawandels mit welchen Folgen noch einstellen können. Fakt ist aber, dass ein gesunder Boden und gesunde Pflanzen Trocken- und übermäßige Regenzeiten besser überstehen können. Nicht nur deshalb ist es das Anliegen vieler professioneller Kleingärtner und Landwirte, den Humusgehalt des Bodens langfristig aufzubauen. Wie schon oft berichtet, ist die Zufügung von organischem Material in den Boden und das regelmäßige Zuführen von EM, EM-Keramik-Pulver und evtl. Gesteinsmehl dafür eine ausgezeichnete Maßnahme. Mulchmaterial und leichte Bodenbearbeitung tun ihr Übriges.

Nach der Entdeckung der Terra Preta (Schwarzerde) im Amazonasgebiet ist die Anwendung der dort angewandten „Technik“ auch in unseren Breitengraden eine wunderbare Ergänzung. Mit der Zugabe von Bio-Kohle ist eine Optimierung des Prozesses möglich geworden, den Humusgehalt im Boden aufzubauen. Mit der Kohle wird anscheinend ein selbstregenerativer Prozess in Gang gesetzt, der eine Langzeitstabilität verspricht. Nicht nur, weil die riesige Oberfläche von Holzkohle den Mikroorganismen reichlich Siedlungsplätze zur Verfügung stellt, Kohle hat auch eine hohe Speicherkapazität und kann ein Vielfaches seines Gewichts an Wasser aufnehmen. Bei Trockenheit wird es dann wieder an die Pflanzen im Boden abgegeben. Der Boden wird lockerer, Verdichtungen bzw. Verschlammung wird geringer.

Hier einer von vielen Erfolgsberichten mit der Bio-Kohle: „Unseren mageren Sandboden im Garten habe ich über eine längere Zeit versucht, mit Kompost und regelmäßigen Zugaben von EMa aufzuwerten, was mir teilweise gelungen ist. Allerdings entsprachen die Erfolge, was die Ernte betrifft, nicht so ganz meinen Vorstellungen. Ich hatte mit der Zeit höhere Erträge erwartet. Durch die Zugabe von Bio-Kohle zeigte sich als bald eine wesentliche Verbesserung der Bodenstruktur und damit auch der Erträge. Mit diesem sichtbaren Ergebnis habe ich EM und Bio-Kohle an alle Nachbarn weiterempfohlen.“

Lesetipp: Weitere Beiträge über Terra Preta in …
EMJournal 29
EMJournal 31
EMJournal 32
EMJournal 33
EMJournal 34

In diesem Sinne für Sie eine gesunde und erfolgreiche Sommerzeit!

Weronika Chojnacki

Aufklärungspflicht nach dem HPG:
Alle EM Gesundheitshinweise und Tipps sind Erfahrungsberichte und ersetzen keine Medikamente, Diagnosen oder andere ärztliche Behandlungen. Bei Unsicherheiten halten Sie bitte Rücksprache mit Ihrem Hausarzt oder Heilpratiker.

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