EM Mondkalender 37 Herbst 2011

Holunder

Schwarzer Holunder – sambucus nigra

„Vor dem Holunder zieh’ den Hut!“ – diese alte Bauernweisheit zeigt schon, dass der Holunder- oder auch Hollerbusch von alters her als populäres Volksheilmittel sehr geachtet war. Als „Herrgottsapotheke“ bezeichnet, ist aber auch alles von dem Strauch zu Heilzwecken für den Menschen verwendbar: Blätter, Blüten, Rinde, Wurzeln und natürlich die Früchte.

In der Mythologie war der „Holderbusch“ der germanischen Göttin Holla (Freya) geweiht, die das Leben der Tiere und Pflanzen beschützte und die Menschen von Krankheiten heilte. Der anspruchslose und robuste Holunderbusch ist fast in ganz Europa heimisch. Er ist überall zu finden, im Garten, im Windschatten von Häusern, an Wegrändern und Waldlichtungen, in Auen, Hecken und Zäunen und auch auf Brachland in der Stadt.

Ende Mai/Anfang Juni blüht der Holunder, in gelblich-weißer Blütenpracht. Die doldenähnlichen Blütenstände duften scharf-süßlich. Daraus bilden sich August/September die anfangs roten, später blauschwarzen Beeren mit dem intensiv färbenden Fruchtfleisch.

Die Blüten und die Blätter werden im Juni gesammelt; die Beeren und die dünnen Würzelchen im Herbst und die innere Rinde im Frühjahr.

Die Rinde und Wurzeln wirken stark harntreibend, wie auch die Blätter, diese aber in milderer Weise. Heutzutage werden hauptsächlich die Blüten und Beeren in der heimischen Küche verwendet oder als Heilmittel benutzt.

Holunderblüten enthalten ätherische Öle und Flavonoide, organische Säuren, Schleim und Gerbstoffe, die schweißtreibend und schleimlösend wirken und das Immunsystem stärken. Ideal also für einen Teeaufguss bei Erkältungskrankheiten aller Art, Fieber, Bronchitis, Lungenentzündung, Heiserkeit, Kehlkopf- und Rachenkatarrh. Bei Kopf-, Ohr- und Zahnschmerzen sowie bei Magenbeschwerden soll ein Fliederbeertee beruhigend und schmerzlindernd wirken.

Holunderblüten

Von der Blüte bis zur Beere wohlschmeckend und gesund: der Holunder

Teeaufguss

ca. 3 Tl getrocknete Holunderblüten mit 150 Milliliter (mittlere Teetasse) mit kochendem Wasser übergießen und nach etwa 5-7 Minuten durch ein Sieb abseihen.

Rezept Holundermilch

2 frische Blütendolden pro Person mit 2 Tassen kalter Milch in einen Kochtopf geben, kurz vorm Kochen vom Herd nehmen und ziehen lassen. Abseihen und mit Ingwer, Safran, Zimt oder Vanille würzen. Besonders beliebt bei Kindern.

Holunderbeeren lassen sich gut zu Saft, Kompott, Wein oder Marmelade und Gelee verarbeiten. Die Holunderbeeren sind mit ihren positiven Wirkstoffen wirklich unübertroffen. Neben Kalium, Eisen und Mangan sind sie reich an Vitamin E, Vitamin K, Vitamin B6 und besonders Vitamin C. Das und weitere gesundheitsstärkende Inhaltstoffe sorgen für ein hohes antioxidatives Potential, das freie Radikale abwehren und die Zellen schützen kann.

Vorsicht: Das in den Früchten enthaltene schwach giftige Sambunigrin zerfällt durch Hitze. Deshalb müssen Holunderbeeren vor dem Verzehr erhitzt werden.

Heißer Holunderbeersaft, verdünnt mit Wasser und gesüßt mit Honig, kann aufkommende Erkältungen leicht vertreiben. Holunderbeeren mit Zucker gekocht ergibt ein leckeres Kompott, das bei chronischer Leberentzündung und Magenleiden wirken soll. Der Magen soll so von schlechten Stoffen und Säften gereinigt werden. Um tatsächlich zu wirken, soll das Kompott allerdings reichlich und häufig genossen werden.

Rezept Holunder-Bowle

10 voll aufgeblühte Dolden werden kurz ausgeschüttelt (kleine Tierchen fallen heraus), in eine Bowlenkugel mit einem großen EM-Keramik-Ring gelegt und mit 2 Litern Riesling übergossen. Mindestens 5 Stunden durchziehen lassen. Danach durch ein Sieb abgießen. Sekt und Zitronenmelissenblätter dazu geben.
Alkoholfrei: Statt des Rieslings werden die Dolden mit Apfelsaft übergossen. Nach dem Abseihen Sprudel und Zitronensaft hinzufügen.

Rezept Holunder-Buttermilch- Creme

Zutaten: 100 ml Holunderbeersaft, 100 g saure Sahne, 200 ml Buttermilch, 60 g Zucker, Saft einer halben Zitrone, 1 El Rum, 4 Blatt weiße Gelantine, 150 g Schlagsahne Zubereitung: Holunderbeersaft, saure Sahne und Buttermilch in eine Schüssel geben, mit dem Zucker verrühren, bis er aufgelöst ist. Zitronensaft und Rum zugeben. Nach Vorschrift aufgelöste Gelatine vorsichtig unterrühren. Sahne steif schlagen. Wenn Creme anfängt zu stocken, die Sahne unterheben. Mit Sahne garnieren und Schokoladenraspeln bestreuen. Ergibt 4 Portionen.

Hollersaft

„Karls veredelter Hollersaft“

Von EM·1 zu EMa

Immer wieder gibt es Fragen zur EMa-Herstellung, der Wirkungsweise, der Qualitätsabsicherung und der Haltbarkeit.

Die Basislösung EM·1® wird unter optimalen, von Prof. Higa festgelegten Bedingungen hergestellt. Es ist eine Flüssigkeit, in der die Effektiven Mikroorganismen (EM) in einen ruhenden Zustand gebracht worden sind. Dadurch hat es eine garantierte Lagerfähigkeit von mind. einem Jahr und eine gleich bleibende hohe Qualität.

EMa (EM aktiviert) ist die aus EM·1 gewonnene Vermehrung und gleichzeitige Aktivierung von EM·1. Sobald die Mikroorganismen aktiviert sind, wird die biologische Effizienz gesteigert, jedoch die Lebensdauer erheblich begrenzt. So ist EMa möglichst bald, mindestens aber innerhalb von zwei bis drei Wochen zu verbrauchen. Danach besteht die Möglichkeit, dass sich die Zusammensetzung der regenerativen Mikroben verändert – auch wenn das nicht zu sehen oder riechen ist.

Zu einer qualitativ guten EMa-Herstellung braucht man ein wenig Erfahrung und Wissen. Der EM e.V. legt natürlich großen Wert auf gute Qualität, deshalb empfiehlt er, zur EMa-Herstellung folgende Kriterien unbedingt zu beachten:

Benutzen Sie das Original EM·1 (hier wird jede Charge von Prof. Higas Organisation, der EMRO, und einem unabhängigen Labor überprüft). Achten Sie auf den Zustand des Wassers. Evtl. das benötigte Wasser zum Ausgasen von Chlor ein paar Stunden stehen lassen und am besten mit EM-Keramik- Ringen oder Pipes informieren. Als optimale Nährlösung empfiehlt sich eine Lösung aus Wasser und Zuckerrohrmelasse, wenngleich auch andere Zuckerarten möglich sind.

Bis zu 1% natürliches Salz, am besten EMIKO- Urmeersalz hinzufügen. Pro Liter eine gute Messerspitze Keramikpulver. Reinigen Sie mit großer Sorgfalt die Fermentationsgefäße. Mechanisches Reinigen und Ausspülen mit kochendem Wasser ist unbedingt zu empfehlen. Bei häufigem Gebrauch müssen die Kanister/Flaschen irgendwann ausgetauscht werden. Finden Sie den richtigen Ort zur Fermentation. Erdstrahlen und Elektrosmog können den Fermentationsprozess ungünstig beeinflussen. Evtl. möchten Sie die günstigen Ansatztage für EMa nutzen – zu finden im Mondkalender des EMJournal.

Es ist ratsam, EMa vor Ort herzustellen, damit die ansässigen regenerativen Mikroorganismen in den Vermehrungsprozess integriert werden. Die Fermentationszeit von mindestens 7 Tagen unbedingt einhalten, da ansonsten die Photosynthesebakterien sich nicht ausreichend vermehren.

Beachten Sie, dass die Fermentation anaerob geschehen soll. Also auf keinen Fall in einem 10 l Kanister nur 1 l EMa fermentieren.

EMa Rezeptur

Mit der nachstehenden Standard-Rezeptur können aus einem Liter EM·1 bis zu 33 l EMa gewonnen werden: 3 % Zuckerrohrmelasse und 3 % EM1 mit 94 % gutem Wasser 7-10 Tage unter Luftabschluss bei gleichmäßiger Temperatur (30-38° C) fermentieren lassen. (Für einen 10-l-Fermenter: 300 ml Melasse, 300 ml EM·1 und 9,4 l Wasser).

Zubereitung EMa

Die Zuckerrohrmelasse in etwas heißem Wasser (60-90°) auflösen. Danach das restliche Wasser (etwas kühler) hinzufügen, so dass die Flüssigkeit schließlich nicht wärmer als 37° ist. Erst danach das EM·1 sorgfältig einmischen. Unter Luftabschluss nun 7-10 Tage fermentieren lassen. Dafür sorgen, dass die Gärgase entweichen können. Eine hohe Umgebungstemperatur spart Strom. Behälter ansonsten, besonders im Winter, vor allem von unten isolieren, um Kältebrücken zu vermeiden. Nach Fertigstellung das EMa kühl und dunkel, aber nicht im Kühlschrank lagern.

EMa im Wasserbad

Herstellung von EMa im Wasserbad

Qualitätsprüfung

Nach Fertigstellung sollte der pH-Wert um 3,5 liegen. Akzeptabel ist ein Wert bis max. 3,9. Das EMa sollte einen angenehmen, süß-säuerlichen Geruch und Geschmack haben. Gutes EMa ist wie EM·1 sowohl im Garten und Haushalt, als auch für den persönlichen Gebrauch (z.B. Badezusatz) zu verwenden. Es gibt unterschiedliche Fermenter in viele Größen, von 2-1000 Litern. Diese wie auch alle sonstigen Utensilien erhalten Sie bei Ihrem zertifizierten EM-Berater/-Händler, der auch sicher Tipps für einen Eigenbau gibt. Wenn Ihnen das alles zu kompliziert ist oder wenn Sie in Ermangelung eines Gartens keine großen Mengen benötigen, oder wenn Sie gutes EM für sensible Bereiche (z.B. für Tiere, Teiche) brauchen, können Sie auch auf eine ganze Reihe von hochwertigen Fertigprodukten für unterschiedliche Einsätze zurückgreifen.

 

Gesundheitliche Erfahrungen mit EM

Durchblutung

„Mein Mann hat schlecht durchblutete Beine mit blau-roten Stellen. Nachdem ich 3-4 Wochen lang jeden Tag die Beine mit EM·1 eingerieben und massiert habe, sind die blau-roten Stellen verschwunden.“

Netzhautablösung

„2005 hatte mein Augenarzt eine beginnende Netzhautablösung im Anfangsstadium festgestellt. Ich hatte einen OP-Termin in drei Wochen. Daraufhin habe ich mindestens 8 x täglich das Auge mit der Augenwanne gebadet, und zwar mit 1-2 Tropfen EM·1 und 3 Tropfen EM-X Gold ins Wasser gemischt. Die nächste Untersuchung vor der OP hat meinen Augenarzt völlig irritiert. Die Werte waren wesentlich besser geworden, so dass ich nicht operiert werden musste.

Selbst wenn der erste Befund eine Fehldiagnose gewesen wäre, hatte meine EM-Behandlung noch weitere Auswirkungen. Die schwarzen Flecken, so genannte „Mücken“ auf der Linse, sind zum größten Teil zurückgegangen. Ein Iris-Mondsichelbelag (Eiweißablagerungen) auf dem oberen Teil ist deutlich zurückgegangen. Meinen Hinweis auf die EM-Behandlung hat der Arzt mit einem skeptischen Blick beiseite gewischt. Seitdem sprühe ich mit einer kleinen Sprühflasche, in der ich Wasser mit zwei Tropfen EM·1 und einigen Tropfen EM-X Gold (täglich frisch gemischt!) mehrmals auf die Augenlider. Danach klimpere ich etwas, so dass auch von der Mischung etwas ins Auge kommt.“

Zum Schluss möchte ich Ihnen ein Rezept mitgeben, das zu jeder Jahreszeit und fast jeder Gelegenheit passt:

Sesam-EM-Salz

„100 g Sesamsamen aus dem Reformhaus oder Naturkostladen in einer Pfanne ohne Fett leicht rösten bis sie gold-gelb sind. Dabei ständig mit einem Holzlöffel rühren. Zum Schluss ca. 100g Emiko-Salz unterrühren. Das fertige EM-Sesamsalz mit ein paar EM-Keramikpipes in ein Schraubverschlussglas füllen. Man kann es zum Würzen nehmen, in Salate, Rohkost oder aufs Butterbrot streuen. Es schmeckt wunderbar und ist mit den reichlich enthaltenen Vitaminen, Mineralien und Spurenelemente ein Gesundheits-Knaller.“

Zum Herbst

„Der Wunsch, den Blütenfrühling
zu halten,
der Wunsch verschont zu bleiben,
taugt nicht.
Es taugt die Bitte, dass die Frucht
so bunt wie die Blüte sei,
dass noch die Blätter der Rose
am Boden
eine leuchtende Krone bilden.“
Hilde Domin

In diesem Sinne Ihnen allen eine gesunde und erfolgreich Zeit!

Weronika Chojnacki

Aufklärungspflicht nach dem HPG:
Alle EM Gesundheitshinweise und Tipps sind Erfahrungsberichte und ersetzen keine Medikamente, Diagnosen oder andere ärztliche Behandlungen. Bei Unsicherheiten halten Sie bitte Rücksprache mit Ihrem Hausarzt oder Heilpratiker.

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