EM Mondkalender 38 Winter 2011

Schlehe

Schlehen (Prunus spinosa)

Schlehen, im Volksmund auch Schwarzdorn oder Schlehdorn genannt, wachsen als dornige Sträucher bis zu drei Meter hoch in Hecken oder an Waldrändern. Sie gehören zu der Gruppe der einheimischen Wildgehölze; sie zählen zu den Rosengewächsen. Wir finden die anspruchslosen und widerstandsfähigen Schlehen in naturnahen Ziergärten ebenso wie wild wachsend an Feld und Waldrändern in windgeschützter, gern sonniger Lage.

Für Mensch und Tier ist der Schlehdorn eine wahre Bereicherung. Im zeitigen Frühjahr mit den ersten warmen Sonnenstrahlen kommen die kleinen weißen Blüten hervor und bieten reichlich Nektar für Insekten. Erst nach dem Verblühen wachsen die kleinen grünen Blätter, und spät im Sommer/Herbst ist das Gehölz über und über mit den kirschgroßen Steinfrüchten, den Schlehen, besetzt. Ab September färben sie sich blau bis schwarz. Sie hängen bis tief in den Winter an den Zweigen und sind daher ein beliebtes Herbst- und Winterfutter für zahlreiche Tiere.

Erst der Frost macht die Beeren süß und mild im Geschmack. Der Frost senkt den hohen Gerbstoffgehalt und erst jetzt können Schlehen für den menschlichen Verzehr geerntet und u.a. zu Saft, Marmelade, Likör weiterverarbeitet werden. Heutzutage kann die Kühltruhe den notwendigen Frost ersetzen. Die Schlehenfrüchte erinnern nicht umsonst an kleine Pflaumen, denn Zwetschgen, Mirabellen und Pflaumen sind in vielen Veredlungsschritten aus der Schlehe gezüchtet worden.

Schlehe in der Blüte

Blühender Schlehenbusch im Frühjahr

Rezept Schlehensaft

Schlehenfrüchte in einen großen Topf geben und mit kochendem Wasser übergießen bis alle gut bedeckt sind. Diesen Ansatz 24 Stunden lang stehen lassen. Danach die Flüssigkeit abseien, erhitzen und zum Kochen bringen und erneut über die Schlehen gießen. Wieder 24 Stunden stehen lassen und diesen Vorgang fünf bis sieben Mal wiederholen. Immer darauf achten, dass die Schlehen gut bedeckt sind. Bei Bedarf kochendes Wasser zufügen. Mit jedem Tag wird die Flüssigkeit dunkler, süßer und aromatischer. Nach dem letzten Erhitzen den Schlehensaft heiß in Flaschen mit jeweils drei EM-Keramik-Pipes füllen und gleich verschließen. Zum Trinken können sie ihn wieder erwärmen und bei Bedarf süßen.

Schlehengelee

Aus dem Schlehensaft nach Zusatz von Zucker ganz einfach einen Gelee mit dem Geliermittel kochen, das Ihnen am besten zusagt.

Schlehenlikör

300 g reife Schlehen, 200 g Kandiszucker, 1 Vanillestange, 1 Flasche (guten) Korn, EMKeramik- Pipes. Schlehen gut waschen, mit einem Messer einritzten und mit dem Kandis, der aufgeritzten Vanillestange und den Keramik-Pipes in eine große Flasche geben. Alles mit Korn übergießen und Flasche gut verschließen. Mindestens 2 Monate ziehen lassen. Den Aufgesetzten filtern und in eine Likörflasche mit drei Pipes füllen.

Schlehenblütentee

1 Liter Wasser nach dem Kochen auf 60° bis 70°C abkühlen lassen, ansonsten werden die Wirkstoffe in den Blüten zerstört. Eine kleine Hand voll Blüten ins Wasser streuen und zugedeckt(!) schwimmen lassen. Nicht abgießen.

Schlehenblütenelixier…

… gilt in der Hausapotheke als geeignetes Stärkungsmittel nach Infektionskrankheiten: 2 große Hände voll Schlehenblüten in ein Einmachglas füllen und 2 Esslöffel eines möglichst flüssigen, milden Honigs darüber geben. Das Glas mit 1 l trockenen Weißwein auffüllen. Den Ansatz mindestens eine Woche an einen hellen Platz stellen, täglich vorsichtig schütteln und filtrieren, sobald sich der Honig ganz aufgelöst hat.

Heilwirkung und Verwendung

Die Schlehe bringt den Körper in Schwung. Blüten, Blätter und Früchte sollen adstringierend (zusammenziehend), harntreibend, schwach abführend, fiebersenkend, Magen stärkend und entzündungshemmend wirken.

Die Früchte sind ein hervorragender Schutz für das Immunsystem. Schon unsere Vorfahren, die in Pfahlbauten wohnten, nutzten Schlehen als Vitaminvorrat für den Winter. Bei Ausgrabungen fand man ganze Karrenladungen von Schlehenkernen. Schlehenfrüchte enthalten Gerbsäuren, Fruchtsäuren, Mineralien und Vitamin C. Getrocknete Schlehenfrüchte, auch in der Apotheke erhältlich, beruhigen und stärken den Magen-Darmtrakt. Auch bei leichten Entzündungen des Zahnfleisches empfiehlt es sich, ein paar getrocknete Schlehenfrüchte zu kauen und lange im Mund zu behalten.

Die Blüten enthalten Radikalenfänger, u.a. Flavonoide. Ein Tee aus den frischen Blüten (März bis April) wirkt belebend und ist ein willkommenes Blutreinigungsmittel. Zwei bis drei Tassen täglich reinigen und stärken den Magen und regen die Entschlackung des Körpers über Darm und Niere an; sie helfen auch bei Gicht und rheumatischen Beschwerden. Sebastian Kneipp hat die Schlehenblüten als harmloses Abführmittel empfohlen. Getrocknete Blüten sind in der Apotheke erhältlich.

Erfahrung mit EM-X Gold bei Helicobacter Gastritis

„Im letzten Jahr machten ständig stärker werdende Schmerzen im Magenbereich eine Magenspiegelung mit Probeentnahme notwendig.

Ergebnis: Geringgradig chronische, mittelgradig aktive Helicobacter Gastritis der Atriumschleimhaut und der Korpusschleimhaut. Da die Schmerzen immer schlimmer wurden, schlug mir der Hausarzt die gleichzeitige Einnahme von zwei Antibiotikapräparaten vor. Die Heilungschance betrage aber nur 75–80%.

Im Freundeskreis erfuhren wir, dass solch eine Kur bei einer Betroffenen zu entsetzlichen Magenschmerzen und Übelkeit geführt hatte. Daraufhin verzichtete ich auf die Einnahme der schon gekauften Medikamente. Statt dessen erhöhte ich die tägliche Dosis EM-X Gold auf 30 ml. Nach 10 Tagen waren meine Magenschmerzen abgeklungen, nach weiteren vier Tagen ging ich wieder auf die üblich 10ml Dosis im morgendlichen Kräutertee zurück. Auch wenn Helicobacter noch vorhanden sein sollten, wie in ca. 30 % aller Mitmenschen, so wurde die Aktivität bei mir durch EM-X Gold eingegrenzt. Bis heute bin ich beschwerdefrei.“

EM-Tipps zur Winterzeit

EM-Produkte, die uns durch Herbst und Winter helfen

EM-Produkte, die uns durch Herbst und Winter helfen

„Um mein Immunsystem zu stärken, halte ich mich regelmäßig, egal bei welchem Wetter, täglich im Freien auf; esse wärmende Mahlzeiten und nehme täglich 10 ml EMIKOSan ein. Wenn mich trotzdem einmal eine Erkältung erwischt, kommen täglich kurmäßig 10-30 ml EM-X Gold dazu.“

„Regelmäßige Fußbäder und Wannenbäder zur Entspannung und Entgiftung halten mich über den Winter fit. Dazu gebe ich einen Beutel Pipes in die Wanne und 12 Liter EMa. In Abständen auch eine ordentliche Portion EMIKO-Salz. Bei kalten Füßen und Schnupfen sind Fußbäder mit EMIKO-Salz und EM1/a hervorragend. Nach dem Baden sollte man unbedingt Ruhe einhalten.“

„Bei Halsschmerzen mit EM1/EMa-Wasser mehrmals am Tag gurgeln und danach ein  Keramik-Pipe in den Mund nehmen – aber nicht herunterschlucken! – das wirkt Wunder.“

„…bei den ersten Anzeichen von Ohrenschmerzen habe ich einen Keramik-Pipe ins Ohr gesteckt und das hat tatsächlich geholfen. Bei meiner Bekannten haben sich damit sogar die Ohrgeräusche stark verringert.“ „

Bei grippalen Infekten mit den entsprechenden Begleitsymptomen empfehle ich neben dem Trinken von EMIKOSAN und/oder EM-X Gold mit der Salzsole zu gurgeln und zu inhalieren oder mit einem Sprayfläschchen verdünnte Sole in Nase und Mund zu sprühen. Hilfreich ist auch das morgendliche Trinken der EM-Salz-Sole in einem Glas heißen Wasser.“

Das magische Jahr 2012

Nach dem Maya-Kalender, der 2012 endet, sollen dann die Erde und ihre Bewohner in eine höhere Bewusstseinsebene wechseln. Angesichts der weltweiten „Um“ und „Ausbrüche“, die wir momentan erleben, scheint das gar nicht so abwegig zu sein. Hoffen wir, dass es uns gelingt, ein freies und friedvolles Miteinander in Achtsamkeit und Respekt mit der Natur zu schaffen, und mögen wir bereit sein, die Wachstumsschmerzen gemeinsam zu tragen.

Ergänzung aus dem MOKA 39

Unser Mitglied und Autor Haiko Pieplow war im Hebst des vergangenen Jahres in Mexiko und fügt hinzu: „Der MayaKalender endet am 21.12.2012. Die spirituellen Führer der Maya-Nachfahren, mit denen ich gesprochen habe, gehen nicht von einer Naturkatastrophe in dieser Zeit aus, sondern von einem Wandel in den Köpfen der Menschen. Sie müssen wieder zum Respekt vor der Natur zurückfinden.“

Friedenshymne (zu unserer Nationalhymne zu singen)

Unser langjähriges Mitglied Günther Dosch aus Unterfranken zeigt in der von ihm verfassten Friedenshymne auf, wie sich ein positives Miteinander ausdrücken kann:

„Ökologisch-demokratisch stets der Freiheit zugewandt,
wollen wir das Gute wagen, rein das Herz, klar der Verstand.
Gleiches Recht für alle Menschen, Frauen, Männer, Kind und Greis,
für die Farbe unserer Wangen: Rot und Gelb und Schwarz und Weiß.
Frei soll sich der Geist entfalten, niemand sei der Zwänge Knecht,
selbst das Leben frei gestalten, keiner beuge mehr das Recht.
Seinem Gott sich hinzugeben, wenn die Seele sich erhebt,
jenes ist das wahre Leben, wenn es nach Erleuchtung strebt.
Niemals bringen einen Schaden über Erde, Luft und Meer,
keiner sei mit Schuld beladen, lockt der Reichtum noch so sehr.
Artgerechte Nutztierhaltung, Achtung vor der Kreatur,
keine Gene freizusetzen, dafür hebt die Hand zum Schwur.
Den Atomdreck zu verhindern, legen wir die Meiler still,
keine Altlast unsern Kindern, Jahrmillionen strahlt der Müll!
Nachhaltig die Erde nutzen, saubere, neue Energie,
diese Welt nicht zu verschmutzen, das prägt unsere Phantasie.
Ökologischdemokratisch,
umweltfreundlich allezeit,
Gottes Schöpfung zu bewahren, steh’n als Mauer wir bereit.
Alles Gut gerecht verteilen, ohne Hinterlist und Neid,
dafür halten wir zusammen heute und in Ewigkeit.“

© Günther Dosch

In diesem Sinne wünsche ich ein frohes und friedvolles Weihnachtsfest und ein gesundes und erfolgreiches Neues Jahr 2012.

Weronika Chojnacki

Aufklärungspflicht nach dem HPG:
Alle EM Gesundheitshinweise und Tipps sind Erfahrungsberichte und ersetzen keine Medikamente, Diagnosen oder andere ärztliche Behandlungen. Bei Unsicherheiten halten Sie bitte Rücksprache mit Ihrem Hausarzt oder Heilpratiker.

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