EM Mondkalender 39 Frühjahr 2012

Veilchen

Eduard Mörike hat das Veilchen als Frühlingsbote in seinem unsterblichen Gedicht „Er ist’s“ (1829) verewigt: Frühling läßt sein blaues Band/ wieder flattern durch die Lüfte/ süße wohlbekannte Düfte/ streifen ahnungsvoll das Land/ Veilchen träumen schon/ wollen balde kommen/ horch, von fern ein leiser Harfenton/ Frühling ja du bist’s/ dich hab ich vernommen

Viola odorata – „das wohlriechende Veilchen“

Ursprünglich im Mittelmeergebiet beheimatet ist das Duftveilchen heute in weiten Teilen Europas eingebürgert. Duftveilchen bevorzugen kühle, luftfeuchte Plätze mit lichtem Schatten. Schattige Wiesen, Waldränder, Hecken sind deshalb beliebte Standorte. Im Garten fühlt es sich unter nicht zu dicht stehenden Sträuchern mit anderen Frühlingsblumen, z.B. Leberblümchen, sehr wohl. Die Pflanze verbreitet sich durch Ausläufer, so dass sie allmählich weitläufige Flächen besiedeln kann, wenn man sie ungestört wachsen lässt. Weltweit gibt es hunderte von wild wachsenden Veilchenarten, außerdem unzählige Gartenformen, die dem Duftveilchen äußerlich recht ähnlich sind. Früh im Jahr zeigen sich die herzförmigen grünen Blätter und von März bis April dann die kleinen, zart duftenden, violetten Blüten.

Schon in der Antike erfreut sich das „wohlriechende Veilchen“ als einer der ersten Frühlingsboten im Mittelmeerraum besonderer Wertschätzung. In der Griechischen Mythologie gleich mehreren Gottheiten geweiht, wird es seitdem kultiviert, weil es sowohl im religiösen Ritus als auch in der Heilkunde schon früh Verwendung fand. Aufgrund des Duftes und der violetten Blüten galt das Veilchen den Griechen auch als Blume der Liebe. Spätestens seit dem frühen Mittelalter wurde es auch in Mitteleuropa als Zier- und Heilpflanze angebaut.

Veilchen

Durch das abgestorbene Gras des Winters schieben sich die Veilchen als frühe Frühlingsboten.

Nicht nur beliebt und eine Inspiration in der Kunst und Dichtung (Theodor Storm: „der Frühling kommt, der Himmel lacht, es steht die Welt in Veilchen“) findet es auch als süße Delikatesse in der erlesenen Küche Verwendung. Bereits im 17. Jahrhundert wurden die Veilchenblüten kandiert und zur Verzierung von Backwaren verwendet. Dafür werden die Veilchenblüten mit halbsteif geschlagenem Eiweiß bestrichen und mit feinem Zucker dünn bestreut. Anschließend lässt man sie auf einem feinen Gitter etwa zwei Tage trocknen („Violettes de Toulouse“). In der mittelalterlichen Küche Englands wurden Blüten des Veilchens häufig für Suppen, Saucen, Salate und Desserts verwendet.

Aufgrund seines Duftes fand das Veilchen als Lieferant von ätherischen Ölen auch in der Parfümherstellung Verwendung. Das Verfahren der Ölgewinnung ist allerdings sehr teuer, da die Pflanze nur einen geringen Anteil an Ölen enthält. Heute enthalten die meisten Veilchen-Parfums und Veilchen-Pastillen synthetisch hergestellte Jonone.

Da das Duftveilchen seit alters her in der Naturheilkunde eine geschätzte Heilpflanze ist, es aber mittlerweile droht, in Vergessenheit zu geraten, wurde es zur Heilpflanze des Jahres 2007 gewählt.  Der griechische Arzt Hippokrates setzte die Heilwirkung des Veilchens gegen Kopfschmerzen und Sehstörungen ein; Hieronymus Bock empfahl die Anwendung des Krautes zur Herzkräftigung und „zu allen hitzigen Krankheiten“; die Abtissin Hildegard von Bingen schätzte das Veilchen als Mittel gegen Fieber und Melancholie sowie äußerlich gegen Augenerkrankungen; Sebastian Kneip empfiehlt Veilchen als Hustentee zur Schleimabsonderung und als Gurgelwasser bei geschwollenem Hals.

Mit seinen wertvollen Inhaltsstoffen findet es heute in der Naturheilkunde hauptsächlich Verwendung bei der Erkrankung der Atemwege wie Husten, Keuchhusten. Bronchitis mit festsitzendem Schleim, Heiserkeit und bei nervösen Beschwerden. Es soll Drüsenschwellungen lindern und bei rheumatischen Beschwerden und Blasenleiden helfen.

In der Regel dient das Veilchen vorwiegend zur Herstellung von Tee oder Sirup. Auch als Salbe, Hautöl und Veilchen-Essig verwendet zeigt es seine Wirkung. Heilpflanzen sollten allerdings nur nach fachkundigem Rat eingenommen und benutzt werden, denn was Wirkung hat, kann auch Nebenwirkung haben.

Sirup

Frische Blüten in einen Behälter geben, mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen, nach einem Tag abseihen und nochmals mit frischen Blüten aufkochen. Wieder einen Tag ziehen lassen, abseihen und Honig zugeben. Bei Husten täglich 4 Essl. einnehmen.

Veilchentee

Frische oder getrocknete Veilchenblüten mit kochendem Wasser übergießen, 5 Minuten ziehen lassen, abseihen, nach Gusto mit Honig, Zucker, Zitrone abschmecken.

Veilchenessig

2-3 Handvoll Blüten in eine Flasche Weinessig geben und verkorken. Eine Woche in die Sonne oder an den warmen Ofen stellen. Danach abseihen. Himmlisches Aroma für jeden Salat geeignet.

Veilchenöl

2-3 Handvoll Blüten zu einem Liter gutem Rapsöl geben. Das Öl bis auf 40° C erwärmen. Den Topf vom Herd nehmen und drei Tage ziehen lassen. Durch ein Sieb abseihen. Das Öl ist in Vinaigrettes für Salate, Kalb, Huhn und Lachs einfach köstlich.

Veilchenöl für die äußere Behandlung (Hautleiden, Wundränder, Akne, kosmetische Körperpflege usw.)

In 50 ml sehr gutes Pflanzenöl (Olivenöl, Mandelöl mögl. aus biologischem Anbau) frische Veilchenblüten zugeben, 2 Wochen an einem warmen Ort stehen lassen und anschließend abseihen. Dieses Hautöl – es kann auch mit der Urtinktur hergestellt werden – sollte immer frisch zubereitet und benutzt werden. Durch Hinzufügen von Bienenwachs, das im Öl erwärmt, aufgelöst und eingerührt wird, kann das Öl zu einer Salbe verarbeitet werden.

Veilchen-Orangen-Bowle

1 Tasse Blüten mit dem Saft von 2 Orangen vermischen, mindestens 3 Stunden ziehen lassen, abseihen und vor dem Servieren mit Sekt oder Mineralwasser vermischen. Zur Deko beim Servieren frische Blüten zugeben.

EM-Stecker bei Elektrosmog

EM ESmog Stecker

Anti E-Smog Stecker (zu beziehen über den EM e.V. in Bremen)

Immer mehr Menschen reagieren empfindlich auf Elektrosmog. Sie haben oft einen langen Leidensweg hinter sich, bis sie diese Störquelle als Ursache oder auch nur Auslöser ihrer Beschwerden feststellen. Ähnlich war es auch bei der Frau eines unserer Mitglieder in Norwegen:

„Als Sozialpädagogin arbeite ich in einer Betreuungsstelle für Jugendliche. Seitdem die Räumlichkeiten in ein altes Gebäude verlegt wurden, spürte ich zunehmend, dass mir irgendetwas körperlich schadet. Im Sommer, wenn alle Fenster und Türen offen stehen und man sich öfters draußen aufhalten kann, sind die Probleme nicht spürbar. Aber sobald die kalte Jahreszeit anbricht, die uralte Fußbodenheizung läuft und die unzulängliche Klimaanlage in Betrieb ist, geht es mir immer schlechter. Meine Energie geht auf den Nullpunkt runter, ich bekomme einen hochroten Kopf, mir wird übel und ich kann mich immer schlechter konzentrieren. Besonders mit der zunehmenden Bestückung mit modernen Computern, Fehrnsehgeräten sowie tragbaren und Mobiltelefonen, nahmen die Beschwerden zu.

Als mein Mann dann vor einiger Zeit im EMJournal über die E-Smog-Stecker des Vereins las, bestellte er sie für unsere Wohnung – zur Prophylaxe –, aber insbesondere einen Set für meine Arbeitsstelle. Schon beim ersten Mal, als ich die Stecker dort in verschiedene Steck- bzw. Verteilerdosen platziert hatte, ging es mir besser. Vergaß ich die Stecker, kam das alt bekannte Unwohlsein wieder. Lange Zeit konnte ich die Arbeit mit dieser Hilfe bewältigen, aber letztendlich müssen in solchen Situationen die Ursachen beseitigt werden. Da mir die EM-Stecker aber so gut getan haben, habe ich mir angewöhnt, immer einige davon bei mir zu tragen. Ich habe schon das Gefühl, dass sie mir gegen die vielen elektromagnetischen Angriffe, denen wir alle ständig ausgesetzt sind, ein wenig Schutz geben.“

Zur Information

EM kann vieles, aber nicht alles. Und schon gar nicht Elektrosmog verhindern, keine elektromagnetischen Felder eliminiern und keine elektrischen Strahlen z.B. von Sendemasten oder mobilen Telefonen abhalten. Die Stecker, die mit einer Mischung aus Kunstharz und EM-Keramikpulver gefüllt sind, geben ständig die EM-Informationen an die unmittelbare Umgebung ab. Damit wird das elektromagnetische Feld so verändert, dass der Körper gar nicht oder zumindest weniger geschwächt wird – wie man bei vorstehendem Erlebnisbericht und auch über kinesiologische Tests feststellen kann.

Kamut-Amaranth Brot

Für ein Brot von ca. 1000 g. 500 g Kamut und 80 g Amaranth fein mahlen, 400 g Wasser und 20 g Kamutferment (beim Bäcker erhältlich).

Die Hälfte des gemahlenen Kamut und Amaranth mit ca. 20 g Kamutferment, 3 Esslöffel EM·1 und 200 g Wasser mischen, bei ca. 28° C für mindestens 12 bis 20 Stunden reifen lassen.

Dann das restliche Mehl, 200 g Wasser und Gewürze hinzugeben: Fenchel, Koriander, Anis, Sonnenblumenkerne und 1 Tl. Salz.

Alles gut kneten bis der Kleber frei ist und der Teig Fäden zieht. Damit der Teig besser aufgeht, einen halben Würfel Hefe hinzugeben. Den Teig in eine Form geben und 30 bis 60 Min. gehen lassen. Bei 200° C mit Heißluft 55 Min. backen.

Wenn der Ansatz zu hoch geht und etwas flüssig wird, ist der Teig überreif, dann kürzere Zeit reifen lassen. War die Reifezeit optimal, wird keine Hefe benötigt. Kamutferment ist wichtig, es kann über einen Bäcker besorgt werden. Kamutferment ist wie Sauerteig zu behandeln und kann weiter gezüchtet oder auch eingefroren werden.

In diesem Sinne für Sie eine gesunde und erfolgreiche Zeit.

Im nächsten Mondkalender: „Perfekten Sauerteig mit EM herstellen“

Weronika Chojnacki

Aufklärungspflicht nach dem HPG:
Alle EM Gesundheitshinweise und Tipps sind Erfahrungsberichte und ersetzen keine Medikamente, Diagnosen oder andere ärztliche Behandlungen. Bei Unsicherheiten halten Sie bitte Rücksprache mit Ihrem Hausarzt oder Heilpratiker.

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