EM Mondkalender 40 Sommer 2012

Roter Sonnenhut

Die Stammesvölker der Indianer verstanden sich als einen Teil der Natur, die, vom Göttlichen Geist beseelt, in ihrer Gesamtheit zu achten und zu bewahren ist. Die sogenannte Weissagung der Cree fand in den 1980er-Jahren weite Verbreitung in der amerikanischen und westdeutschen Umweltbewegung als Warnung vor der drohenden, weltweiten Umweltzerstörung: „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“

Roter Sonnenhut – Echinacea purpurea

Der Rote Sonnenhut kommt ursprünglich aus Nordamerika. Man findet ihn wild wachsend im Südosten der USA und im Mittleren Westen in lichten Wäldern und Prärien. Mittlerweile wird er aber auf der ganzen Welt als Arznei- und Zierpflanze angebaut. Eine große Sortenvielfalt beschert uns Variationen in vielen bunten Schattierungen.

Als Staude hält er sich gut in unseren heimischen Gärten. Er ist äußerst anspruchslos, bildet aber ein reiches Blütenmeer bei nährstoffreichen, durchlässigen, nicht zu trockenen Böden in sonniger bis halbschattiger Lage. Auch als Solitärstaude auf Balkon und Terrasse in größeren Töpfen mit weiteren winterharten Pflanzen übersteht er ohne weiteres frostige Zeiten. Die mehrjährige und winterharte Blütenstaude zieht mit den auffälligen Blüten Schmetterlinge und andere Insekten an. Sie blüht ausgiebig von Juli bis September. Die igelartigen Samenstände bieten in der kalten Jahreszeit eine willkommene Futterquelle für verschiedene Vögel.

Der Rote Sonnenhut war eine der wichtigsten Heilpflanzen der Prärie-Indianer Nordamerikas. Die weißen Siedler haben die Anwendung des Sonnenhuts von den Indianern übernommen. Erst Ende des 19. Jahrhunderts hat er als Heilpflanze in Europa Beachtung gefunden.

Bei den Prärie-Indianern kam hauptsächlich der Saft oder der Brei aus zerstoßenem Kraut oder gekauten Wurzelstücken zur Anwendung bei Husten- und Atemwegsbeschwerden, sowie bei Verletzungen als äußere Verbände. Überlieferte Anwendungsgebiete sind ferner Verbrennung, Zahnfleischentzündungen, Zahn- und Halsschmerzen, Mumps, Masern und Gonorrhöen.

Verwendung als Heilpflanze

Roter Sonnenhut

Anspruchslos, gesund und schön: der Rote Sonnenhut gedeiht auch in unseren Gärten

Echinacin mit den Inhaltsstoffen aus dem Presssaft des Roten Sonnenhuts soll die unspezifische Immunabwehr stimulieren, also die Selbstheilungskräfte des Körpers stärken und ihm so helfen, mit Erkrankungen besser fertig zu werden.

Echinacin als Kräftigungsmittel des Immunsystems wird neben der Vorbeugung zur Steigerung der Abwehrkräfte auch gegen Infektionskrankheiten, grippalen Infekten, Erkältungen, Entzündungen, Drüsenschwellungen, Harnwegsinfekten, schlecht heilenden Wunden, Vereiterungen, chronische Hautkrankheiten, Brandwunden, Insektenstiche, Aphten empfohlen. Man verwendet es entweder oral oder als Umschläge mit verdünnter Tinktur.

Heute ist eine ganze Reihe von Fertigpräparaten auf der Basis dieser Naturheilpflanze weltweit als Tinktur aber auch als Lutschtabletten erhältlich. Im Handel findet man auch homöopathische Globuli.

Zubereitung Sonnenhuttinktur

Wenn man den Sonnenhut im eigenen Garten anbaut, kann man das Kraut auch als Tee einsetzen. Auf jeden Fall lohnt es sich, selbst eine Tinktur aus Kraut oder/und Wurzelstock herzustellen.

Die Wurzeln werden von Oktober bis April „geerntet“. Dazu trennt man von mindestens vier Jahre alten, kräftigen Pflanzen ein Stück Wurzel vorsichtig ab.

Während der Blütezeit erntet man das Kraut, also alle oberirdischen Teile wie Blüte, Blätter und Stängel am besten von einer mindestens zwei Jahre alten Pflanze und bei sonnigem Wetter. Die Tinktur möglichst frisch geerntet ansetzen.

Zuerst werden die Strahlenblüten abgezupft, dann wird der Blütenkopf entzwei geschnitten. Blütenboden und Blätter in kleine Streifen schneiden. Den Stengel längs halbieren und quer in kleine Stücke schneiden. Zähe und braune angefressene Stellen werden entfernt.

Ein Einmachglas zu einer 2/3 – 3/4 Höhe damit auffüllen und sofort mit mindestens 50%igem neutralem Alkohol gut bedecken. Das Glas zudecken und ca. 4 Wochen oder länger im Halbschatten (sonnig, jedoch mit gelegentlich etwas Schatten) stehen lassen. Oft schütteln. Nach ca. 4-6 Wochen durch einen Kaffeefilter filtrieren und zum Aufbewahren in braune 100 ml Tropfenfläschchen füllen.

Hinweis: Auch beim Sonnenhut gilt die Empfehlung, die Einnahme mit dem Arzt/Ärztin oder Heilpraktiker/in abzusprechen. Da Echinacea das Immunsystem beeinflusst, sollte es bei bestimmten chronischen Krankheiten und bei Einnahme von Medikamenten, die das Immunsystem unterdrücken, besser nicht eingenommen werden. Auch können allergische Reaktionen bei Menschen mit bereits bekannter Überempfindlichkeit gegen Korbblüter ausgelöst werden.

Echinacea-Honig

Alkoholfrei und deshalb auch für Kinder gut geeignet, bietet sich als Alternative zu der Sonnenhuttinktur die Herstellung eines Echinacea-Honigs an. Die Herstellung ist bis auf das Auffüllen mit flüssigem Honig statt mit Alkohol gleich. Man sollte darauf achten, dass das Glas gut verschließbar ist. Nach 4-6 Wochen abseien.

 

Wohnungsrenovierung

„Wo viel Licht hinkommt, wird auch der Schatten sichtbar.“ (Zitat aus dem Buddhismus)

Und das nicht nur auf der geistigen Ebene, sondern ziemlich konkret, wenn im Frühjahr/ Sommer die Sonne die Wohnung erhellt und nicht nur die dunklen Zimmerecken nach Renovierung verlangen. Mit EM in Farben und Kleister wird die Wohnung auch energetisch „hell“ und mögliche Schadstoffe können gemildert oder sogar verhindert werden.

Wandfarbe

EM-Keramikpulver (Super-Cera) beimischen. Man nimmt 0,1-0,3 % der Farbmenge. Auf 10 l fertige Farbe (ca. 14 kg) genügt ein gestrichener bis ein gehäufter Esslöffel voll. Aber Achtung: das Pulver mit etwas Wasser und/oder Farbe vermischen und gut auflösen. Erst dann alles in dem Farbeimer gut verrühren. Das Keramikpulver klumpt leicht und kann sonst Streifen erzeugen. Es sollte aber so gleichmäßig wie möglich auf den Flächen verteilt sein, damit es ein gesundes Schwingungsfeld aufbaut.

Natürlich kann man je nach Gusto EM·1/ EMa in den Farbeimer einrühren. Keine Angst vor der braunen Farbe des EM: nimmt man nicht Unmengen, verändert sich die Farbe nicht. Wer aber doch Bedenken hat, kann das helle EMIKO Blond nehmen.

Auch bei Lackfarben kann Super-Cera-Pulver im gleichen Verhältnis (0,1-0,3% der Farbmenge) zugemischt werden. Hier auch in einem Extra-Topf vormischen, um Reaktion der Farbe zu überprüfen.

Bei Kleber, Spachtelmassen und Tapetenkleister ebenfalls 0,1-0,3 % des Trockengewichts Super-Cera-Pulver zufügen. Das Pulver kann hier in der Regel trocken eingemischt werden, da nach der Wasserzugabe eh alles gut verquirlt wird.

Schädlinge im Garten – Anwender-Tipps

Birch Zerstäuber

Birch Zerstäuber

Verstärkt auftretender Schädlingsbefall weist immer darauf hin, dass der Boden als Nahrungsquelle für die Pflanze nicht in Ordnung ist. Deshalb muss in erster Linie die Bodenqualität verbessert werden, damit die Pflanzen für die Schädlinge unattraktiv werden.

„Nach der Blüte der Obstbäume werden diese 1 x pro Monat mit einer EM·1/EMa-Verdünnung von 1:200 abends oder bei bedecktem Himmel besprüht. Mit einem Leimring halten wir die Ameisen ab, die evtl. noch auftretenden Blattläuse zu fördern.

Bei Schädlingsbefall jeder Art sprühen wir mit ca. 20 ml EM-FPE (mit EM fermentierter Pflanzenextrakt) auf 10 l Wasser ebenfalls abends und/oder bei bedecktem Himmel. Auch mit einer EM·1/EMa-Lösung ist man erfolgreich gegen die Schädlinge. Bei Rosen wenden wir die gleiche Behandlunga an. Man kann etwas EM-Keramikpulver in die Flüssigkeit geben (öfter umrühren), das länger auf dem Blatt haftet und die Pflanze stärkt. Ein gutes Werkzeug für die Ausbringung des Pulvers im Garten ist ein Pulverzerstäuber (z.B. „Bobby“ der Fa. Birchmeier). Damit kann das Keramik-Pulver sehr fein auf die Blätter gepustet werden.“

EM-FPE-Rezept

Ca. 800 g frische Kräuter (Brennnessel, Schachtelhalm, Wegerich, Schafgarbe, Kamille etc.) plus 4 Liter EMa kalt vermischen, in einen 5-l-Kanister füllen und bei max. 37° im Fermenter 8 Tage bei Luftabschluss stehen lassen. Anschließend die fermentierte Flüssigkeit durch ein Tuch absieben. In geschlossenen Flaschen (EM·1-Flaschen) kühl aufbewahren und während der Saison verbrauchen.

Sauerteig selbst hergestellt

Hier nun, wie schon angekündigt, das Sauerteig- Rezept von unserem aktiven und mit einer immensen Erfahrung in der Anwendung von EM versierten Mitglied Hans Fischer:

1. Tag: 50 g Roggenmehl mit 40 g Wasser und 10 g EM·1 mischen, abdecken und 20 Stunden bei mindestens 20° C warm halten.

2. Tag: Wieder 50 g Roggenmehl mit 30 g vom 1. Ansatz und 40 g Wasser und 10 g EM·1 mischen, bei 20° C etwa 20 Std. warm halten.

3. Tag: Wieder 50 g Roggenmehl mit 30 g vom 2. Ansatz und 40 g Wasser und 10 g EM·1 mischen, bei 20° C etwa 20 Std. warm halten.

4. Tag: Sauerteig ist fertig für den Gebrauch.

Hans’ Brot

600 g Roggenmehl (wahlweise auch gemischt mit Dinkel oder Weizen), 500 g Wasser, 100 g Sauerteig, 30 g EM·1 mit 1 Tl. Salz und Gewürzen nach Belieben (z.B. Kümmel, Koriander, Anis, Fenchel, gem. Kardamon) mischen, 20 Stunden warm halten. In eine Form geben und backen. Wenn ohne Form gebacken werden soll, entsprechend weniger Wasser nehmen. Vor dem Backen immer etwa 100 g Teig abnehmen und in Roggenmehl legen, als Ansatz für das nächste Brot. Diese Menge kann auch eingefroren werden.

Viel Erfolg beim Brotbacken und eine gesunde und frohe Sommerzeit!

Weronika Chojnacki

Aufklärungspflicht nach dem HPG:
Alle EM Gesundheitshinweise und Tipps sind Erfahrungsberichte und ersetzen keine Medikamente, Diagnosen oder andere ärztliche Behandlungen. Bei Unsicherheiten halten Sie bitte Rücksprache mit Ihrem Hausarzt oder Heilpratiker.

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