EM Mondkalender 43 Frühjahr 2013

Leberblümchen

Blume des Jahres: www.loki-schmidt-stiftung.de

Leberblümchen – Hepatica nobilis

Nicht ohne Grund wurde das Leberblümchen, auch bekannt als Märzblümchen oder blaues Windröschen, von der Loki Schmidt Stiftung zur Blume des Jahres 2013 gewählt. Als eine der ersten blühenden Pflanzen, die den Frühling ankündigen und deshalb auch mancherorts Vorwitzchen oder Vorwitzkraut genannt, wird es in Japan und Korea wegen seiner besonderen Beliebtheit eher poetisch „Erste Blüte unter dem Neuschnee“ – Yu Yumariso – genannt.

In der Biedermeierzeit weit verbreitet, in Klöstern, Bauerngärten angepflanzt, ist die Pflanze heute nahezu aus dem gärtnerischen Sortiment verschwunden. Da sie auch wild wachsend sehr selten geworden ist, steht sie unter Naturschutz und darf weder gesammelt noch ausgegraben werden.

Das Leberblümchen stellt hohe Ansprüche an den Boden, der kalkhaltig und reich an hochwertigem Humus sein sollte. In unberührten Flecken alter Buchen und Eichenwälder, die ja gar nicht mehr so häufig sind, kann man es evtl. noch finden. Da der Samen von Ameisen verbreitet wird, breitet es sich zudem nur langsam aus. Außerdem wachsen Leberblümchen nur sehr langsam und es können einige Jahre vergehen, bis sie blühen.

Unterschiedliche Arten, die sich durch geographische Bedingungen herausgebildet haben, finden wir heutzutage hauptsächlich auf der Nordhalbkugel, in Europa, Ostasien und Nordamerika. Das Verbreitungsgebiet in Deutschland beschränkt sich durch das Fehlen alter Waldstandorte nur noch auf Gebiete östlich der Weser, das Alpenvorland und die Alpen bis 1500 Meter Höhe.

Als Gartenpflanze wird das Leberblümchen meist in Raritätengärtnereien angeboten. Es empfiehlt sich ein Standort unter Bäumen und Sträuchern, wo das Laub liegen bleiben kann und es vom Spaten des Gärtners verschont bleibt. Es blüht meist von März bis April. Die Blütedauer jeder Blüte beträgt nur eine Woche. Nicht nur deshalb lässt es sich gut im naturnahen Garten mit Buschwindröschen, Waldmeister, Veilchen, Strahlenanemonen usw. vergesellschaften.

Ganz sicherlich ist das Leberblümchen keine typische Giftpflanze. Ähnlich wie z.B. das Buschwindröschen oder die Küchenschellen enthält es den giftigen Stoff Protoanemonin in geringen Mengen. Bei der Trocknung zerfällt das Gift sofort. Bei direktem Hautkontakt mit dem Milchsaft kann es zu Hautreizungen und Blasenbildung kommen.

Das Leberblümchen als Heilpflanze

Das Leberblümchen erhielt seinen Namen aufgrund seiner Blattform, die an die menschliche Leber erinnert.

„Die Natur zeichnet ein jegliches Gewächs zu dem, darzu es gut ist.“ Paracelsus

Der lateinische Gattungsname Hepatica hat seinen Ursprung in Hepatos für Leber. Nobilis bedeutet soviel wie edel, vortrefflich. Damit wird auf die Heilwirkung hingewiesen. Nach der mittelalterlichen Signaturlehre zeigt es die Wirksamkeit bei Leberleiden an. Die Leber wird geöffnet und geheilt. So fand es vor allem Anwendung bei Erkrankungen der Leber und Galle. Dazu wurde eine Tinktur hergestellt, für die fünf gehäufte Esslöffel getrocknete und zerkleinerte Blüten in 500 ml Korn nach vier Wochen abgeseiht und davon auf Zucker 10 Tropfen eingenommen werden.

Zur Blasen und Nierenreinigung diente ein sehr bitterer Wein. Dazu wurde das getrocknete Kraut in Wein aufgekocht und abgeseiht. Natürlich wurde aus den Leberblümchen auch ein Tee Aufguss hergestellt, wobei das getrocknete Kraut allerdings mit kaltem Wasser übergossen wird, da mit heißem Wasser der Tee unerträglich bitter schmeckt.

Heute findet es kaum noch Verwendung in der Naturmedizin oder bei Fertigarzneimitteln. In der Homöopathie wird es weiterhin gegen Bronchitis und Lebererkrankungen eingesetzt.

Anwendertipps unserer Mitglieder

„Kurz vor Weihnachten hatte ich eine heftige Zahnwurzelentzündung. Der Zahn wurde aufgebohrt und offen gelassen, damit der Eiter abfließen konnte. Ich bekam Schmerztabletten und ein Antibiotikum über die Feiertage mit auf den Weg. Die Prognose: der Zahn wird wohl nicht zu retten sein. Bei meinem nächsten Termin am 7. Januar war die Entzündung fast weg. Ich hatte auf eigene Verantwortung weder die Schmerztabletten noch das Antibiotikum genommen, sondern nur regelmäßig mit (selbst hergestelltem) EMa gespühlt. Meine Zahnärztin war total begeistert und hat den Wurzelkanal mit EMa und Bürste gereinigt, und mit EMa getränkte Watte in den Zahn gelegt mit den Worten „’was besseres habe ich auch nicht’. Jetzt kann der Zahn doch erhalten werden. Ich habe EMJournale mit Berichten über EM-Zahnersatz dagelassen, die sie gerne lesen und dann ihrem Zahntechniker geben wird. Nächste Woche habe ich einen Termin mit ihr und dem Zahntechniker, um zu besprechen, wie die Behandlung mit EM und EM-Keramik aussehen könnte.“

Mythos Zahnwurm

Lange Zeit glaubten die Menschen, dass der Zahnschmerz durch den Zahnwurm entstünde, der ein Zwischending zwischen echtem Wurm und Dämon war und durch gräßliche Schmerzen die Seele der Befallenen zerrüttete. Die Wurmtheorie existierte bereits in der ersten Hälfte des zweiten vorchristlichen Jahrtausends und kann als Erfindung der mesopotamischen Heilkunde gelten. Erst im 18. Jahrhundert machten sich mehr und mehr Zweifel an der Existenz des Zahnwurmes breit.

„Meine Erfahrung mit Keramik-Pulver: EM-Keramik-Pulver in Lanolin-Salbe gerührt mit wenig Zusatz von EM·1 oder gutem EMa schützt und heilt bei starker Sonnenstrahlung, bei rauhen Händen im Winter und bei aufgesprungenen Lippen. Das EM-Pulver in Schuhe oder auf Einlege-Sohlen gestäubt, hält die Füße frisch und immun bei warmen Wetter. Eine gute Messerspitze Pulver in Wasser oder sonstigem Getränk verrührt eingenommen am Ende der Mahlzeiten hat bislang wunderbar meinen Verdauungs-Stoffwechsel unterstützt.“

Hinweis: EM-Produkte sind keine Heilmittel. Anwendertipps sind subjektive Erfahrungen. Besprechen Sie sich mit Ihrem Arzt/Ärztin oder Heilpraktiker/in.

Gartenerlebnisse mit EM

„Heute habe ich aus unserem Garten die letzten Möhren und Schwarzwurzeln aus der Erde gebuddelt. Beides hatte ich mit Erde zugedeckt und die Wurzeln haben den Frost bestens überstanden.

Es taucht im Winter immer die Frage auf, was mache ich mit meinem Küchenbokashi? Wenn der Boden nicht gefroren ist, können wir das fertige Bokashi ruhig in die Erde graben. Dazu hebt man eine ca. spatentiefe Furche aus, streut das Bokashi hinein und deckt es wieder gut mit Erde zu, damit keine Tiere durch den Geruch angelockt werden. (Gefüllte Bokashi- Eimer können auch bis zum Frühjahr im Wintergarten, Schuppen oder kühlem Keller überwintern und dann bei Bedarf im Frühling ausgebracht werden.)

Auch habe ich heute angefangen, Pflanzenerde für die nächste Saison herzustellen. Dafür nehme ich alte Tomaten- und Blumenerde, mische diese lagenweise in einem Mörtelkübel mit dem fertigen Bokashi. Jede Lage immer mit EMa einsprühen, mit Gesteinsmehl/EM-Keramikpulver überpudern. Das Ganze zum Schluss zudecken und bis zum Frühling sich selbst überlassen. Je wärmer der Standort, umso schneller wird aus der ausgelaugten alten Pflanzenerde hervorragende, gehaltvolle, neue Pflanzenerde. Meine alte Tomatenpflanzerde habe ich bereits zweimal so aufgepeppt und die vergangene Tomatenernte war hervorragend. Jetzt verwende ich die Erde zum dritten Mal – mal schauen, was daraus wird.“

Gartenerde mit EM aufwerten

Alte, verbrauchte Blumenerde kann mit selbst hergestelltem EM-Küchenbokashi zu nahrhafter, wertvoller Blumen und Pflanzerde gemacht werden.

„Beim Umtopfen von Zimmerpflanzen mische ich in die frische Erde immer Keramik-Pulver (1-2 El. auf 10 l Erde) und gieße mit einer EM1/EMa-Lösung an (1:1000). Gesunde und wunderbar blühende Pflanzen danken es mir.“

„Zur Aufbesserung der Erde von Topfblumen habe ich gute Erfahrung mit dem Trockenbokashi gemacht. Das Trockenbokashi wird mit dem Keramik-Pulver und evtl. Gesteinsmehl vermischt und oberflächlich in die Erde eingearbeitet.“

Die „Grünkohl-Jahreszeit“

Im „hohen Norden“ der Republik ist die Grünkohlzeit mit allerlei lustigem „Gedöns“ verbunden. Scharen von Menschengruppen (z.B. Firmen, Freizeit, Sportgruppen) wandern lustig geschmückt und mit allerlei seltsamen Wettspielen lautstark und feucht fröhlich trotz Wind und Wetter, egal ob Schnee oder Regen, auf den Deichen entlang, um nach Stunden der „Strapazen“ endlich das langersehnte Ziel zu erreichen: Ein Restaurant, wo es, in Gemeinschaft mit anderen Gruppen, das köstliche Grünkohlessen satt gibt. Dieser Brauch fördert nicht nur den Gemeinschaftssinn. Er verbindet das Stärken des Immunsystems mit viel Bewegung in frischer Luft und mit viel Lachen und dem Genuss eines gesunden, wärmenden Energiespenders und Vitaminversorgers – dem Grünkohl.

Grünkohl

Das klassische Grünkohl-Gericht wird immer mit viel (fettem) Fleisch und verschiedenen Würsten gereicht. Andererseits gibt es aber immer mehr Menschen, die sich aus vielerlei Gründen entschieden haben, vegetarisch zu essen. Darauf stellen sich manche Restaurants mittlerweile ein.

Mit seinem hohen Vitamin C Gehalt ist der Grünkohl zu recht ein gesundes Wintergemüse, das gerade im Norden höchste Wertschätzung genießt. In Bremen ist „Kohl und Pinkel“ (geräucherte Grützwurst) die Hauptmahlzeit bei der seit 1545 im historischen Rathaus feierlich begangenen Schaffermahlzeit.

Grünkohl satt „mal ohne Mettwurst“

1 Zwiebel in 3 El. Öl anbraten und 500 g Grünkohl (aus Bio und EM-Anbau) darin schwitzen,
mit 1/2 Tasse Gemüsebrühe ablöschen, köcheln lassen 1 Tl. Kreuzkümmel, Tl. Senfkörner,
1 Knoblauchzehe und Peperoni würfeln, EM-Salz und Pfeffer zugeben und verrühren
(mit einem Keramik-Ring im Topf verkürzen sich die Kochzeiten)
Gegen Ende der Garzeit: 2 El. Erdnussbutter mit Erdnuss-Stückchen oder alternativ 25-50 g  geröstete Sonnenblumenkerne zufügen (mit einem Schuß EM·1 ist der Kohl bekömmlicher und
für empfindliche Mägen leichter verdaulich.) Mit Kartoffelpüree (oder klassisch Bratkartoffeln)
servieren. Wer’s möchte: Seelachs passt auch gut dazu.
Guten Appetit !

Für Sie eine erfolgreiche und gesunde Zeit.

Weronika Chojnacki

Aufklärungspflicht nach dem HPG:
Alle EM Gesundheitshinweise und Tipps sind Erfahrungsberichte und ersetzen keine Medikamente, Diagnosen oder andere ärztliche Behandlungen. Bei Unsicherheiten halten Sie bitte Rücksprache mit Ihrem Hausarzt oder Heilpratiker.

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