EM Mondkalender 44 Sommer 2013

Kapuzinerkresse

Der deutsche Name bezieht sich auf die Form der Blüten, die an die Kapuzen von Mönchskutten erinnert.

Große Kapuzinerkresse – Tropaeolum majus

Die ursprüngliche Heimat der Kapuziner kresse ist das Andengebiet in Peru und Bolivien. Sie wurde Mitte des 17. Jahrhunderts aus Südamerika in Europa eingeführt. Mittlerweile wird sie auf der ganzen Welt angebaut.

Die Kapuzinerkresse im Garten

Die kletternde und kriechende Pflanze mit der leuchtend gelb-rot-orangefarbenen Blütenpracht, die bis weit in den Oktober hinein blüht, ist im Garten für die Bodenbedeckung, als Rankpflanze und für Mischkulturen sehr beliebt. Sie eignet sich auch gut als Kübel- oder Balkonkastenbepflanzung.

Die Kapuzinerkresse ist eine Wärme liebende Pflanze. Sonne oder Halbschatten und nicht zu schwere Böden bieten ihr die richtigen Bedingungen. Im Schatten bildet sie nur wenige Blüten, ebenso auf zu nährstoffreichen Böden. Die Pflanze sollte also nicht gedüngt werden, da sie sonst hauptsächlich Blätter produziert.

Im Frühjahr, Anfang Mai kann der Samen ausgelegt werden. Im Abstand von 20 cm wird er leicht eingeharkt und gut bewässert. Die jungen Pflanzen sollten stets feucht gehalten werden. Grundsätzlich benötigt die Kapuzinerkresse viel Feuchtigkeit; der Boden sollte nicht austrocknen, auch nicht an einem halbschattigen Standort.

Die Kapuzinerkresse ist sehr frostempfindlich: Temperaturen unter 4° C verträgt sie nicht. In der Regel muss man sie in unseren Breiten jedes Jahr wieder neu aussäen. Wenn die Pflanze im Oktober genügend reife Samen gebildet hat, können diese allerdings unter Laub den Winter überstehen. Im Garten angepflanzt ist sie eine natürliche Abwehr gegen allerlei Schädlinge. In Mischkulturen wirkt sie abwehrend auf Ameisen, (Wühl-)Mäuse, Raupen und Schnecken. Blattläuse und Kohlweißlinge werden von ihr angelockt und verschonen das nebenstehende Gemüse.

Kapuzinerkresse in der Küche – hübsch, lecker und gesund

Salat mit Kapuzinerkresse

Von der Kapuzinerkresse schmeckt alles scharf und pfeffrig: die jungen Blätter und Knospen, die Blüten und Früchte. Beim Trocknen verliert die Pflanze Geschmack und Wirkstoff. Also am besten über die Vegetationszeit immer wieder frisch verzehren. Die hübschen Blüten eignen sich gut als Deko für Salat und Süßspeisen, denn sie sind deutlich milder im Geschmack. Die jungen Blätter kann man klein gehackt in Salaten, Kräuterquark, Eierspeisen, auf Kartoffeln, dem Butterbrot und anderen Speisen einsetzen: überall wo man frisches, würziges Grün haben will. Die Kapuzinerkresse lässt sich auch nicht gut konservieren. Ausnahmen sind die Knospen und frischen Samen, die in Essig oder Salzlake als „Kapern“ eingelegt werden können.

Kapuzinerkresse-Pesto

Eine gute Handvoll Kapuzinerkresse (junge Triebe, Blätter, Knospen, Blüten und Samen) mit 1 Knoblauchzehe, 50 g Parmesan und 1 EL Walnüsse grob zerkleinern. Dann alle Zutaten im Mixer oder mit dem Zauberstab leicht pürieren. Olivenöl hinzufügen bis die gewünschte Pestokonsistenz erreicht ist, etwas Paprikapulver rosenscharf zugeben. Mit Pasta (z.B. Gnocchi) oder als Brotaufstrich servieren.

Kapuzinerkresse-Butter

Eine Handvoll Blüten 10 Min. in Salz- oder EM-Wasser säubern. 250 g weiche Butter mit dem Schneebesen durchrühren, nach Geschmack salzen, klein geschnittene Kresseblätter unterrühren, dann die Blüten. Mit Hilfe einer Alufolie eine Wurst rollen, Butter steif werden lassen. Gebrauchsfertig in Scheiben schneiden und wie Kräuterbutter servieren. Sieht sehr dekorativ aus, schmeckt lecker und ist gesund.

Kapuzinerkresse – Heilpflanze des Jahres 2013

In ihrer ursprünglichen Heimat in Südamerika wird die Pflanze von den Indios noch heute in der Volksmedizin bei Vergiftungen oder Husten und Bronchitis verwendet. Schon die Inkas sollen sie als Schmerz- und Wunderheilmittel genutzt haben. Mit ihrem hohen Vitamin C Gehalt ist sie eine hervorragende Heilpflanze gegen Erkältungen und stärkt das Immunsystem. Sie kann außerdem die Vermehrung von Bakterien, Viren und Pilzen hemmen und die Durchblutung fördern: wegen dieser positiven Eigenschaften ist die Große Kapuzinerkresse von Wissenschaftlern der Universität Würzburg zur Arzneipflanze 2013 gewählt worden. In der Naturheilkunde wird die Pflanze seit Jahrzehnten zur Behandlung von Infekten eingesetzt.

Jetzt zeigen auch wissenschaftliche Studien, dass Kapuzinerkresse eine echte Alternative zu Antibiotika sein kann. So können ihre schmackhaften scharfsüßlichen Senföle gleich mehrere Bakterienarten abtöten. Sie soll es auch mit multiresistenten Keimen aufnehmen können. Gegen diese Erreger sind die gängigen Antibiotika mittlerweile wirkungslos. Die Pflanze selbst benutzt Senföle als Schutzmittel gegen Parasiten. Sie setzt bei Verletzung eines Blattes sofort Senföl frei. Forscher haben in einer weiteren Studie gezeigt, dass die Senföle aus der Kapuzinerkresse zusammen mit Meerrettich eine hervorragende Wirkung bei Harnweginfektionen haben. Diese Behandlung kann bei leichten und mittelschweren Harnweginfekten mindestens so gut wie herkömmliche Antibiotika wirken.

Gute Dienste leistet die Kapuzinerkresse auch bei Kartarrhen der oberen Atemwege. Sie wirkt desinfizierend, schleimlösend, auswurffördernd, fiebersenkend und gibt dem Körper eine kräftige Vitamin-C-Spritze. Bisher konnte keine Entstehung resistenter Keime beobachtet werden. Die Pflanzen haben ihre Abwehrmechanismen in Millionen Jahren entwickelt und verfeinert, und in dieser Zeit ist es den gefährlichen Keimen nicht gelungen, sich dagegen zu wehren. Zukünftig sollten pflanzliche Antibiotika bei leichten und mittelschweren Infektionen häufiger eingesetzt werden, da sich die Bakterien auf diese Weise nicht an die starken chemischen Antibiotika gewöhnen und diese für wirklich notwendige Behandlung schwerer, lebensbedrohlicher Infekte länger wirksam bleiben.

Anwendung:

Die Kapuzinerkresse wird nicht als Tee angewendet, sondern man würzt damit seine Speisen, um in den Genuss ihrer gesundheitlichen Fähigkeiten zu kommen. Als homöopathisches Arzneimittel sollte die Kapuzinerkresse-Urtinktur nur auf medizinischen Rat eingenommen werden.

Vorsicht bei Magen- und Darmproblemen, sowie Nierenerkrankungen. Die Scharfstoffe sind magen und nierenreizend. Auf jeden Fall immer bei Anwendung Arzt und Heilpraktiker fragen.

Erfahrungen mit EM bei Heuschnupfen

„Vor mehr als 20 Jahren, also um mein 40. Lebensjahr, begann eine starke allergische Reaktion auf Blüten aller Art jeweils im April des Jahres. Diese hielt etwa sechs Wochen an, und ich fühlte mich in dieser Zeit sehr krank (Halsentzündung, starker Schnupfen, Augenentzündungen, Ohrendruck).

Als ich vor ca. sechs Jahren EM entdeckte probierte ich folgendes: Bei jeder Reaktion sprühte ich EMa in die Nase und/oder Mund/Rachen und/oder auf die geschlossenen Augenpartien. Dies oft bei Tag und Nacht und über mehrere Wochen, solange die allergischen Reaktionen anhielten. Es trat bei jedem Sprühvorgang sofort eine Linderung ein und die Allergie wurde erträglicher.

Schon zwei Jahre später ist sie deutlich milder aufgetreten. Heute ist sie praktisch verschwunden. Das mit dem Sprühfläschchen habe ich allerdings beibehalten. Ich führe immer ein mit EMa gefülltes Fläschchen mit mir und benutze es bei jeder Gelegenheit; z.B. auch bei langen Autofahrten oder im Flugzeug gegen Augenbrennen; im Winter gegen trockene Nase/Haut usw. Ich schließe daraus, dass EMa in dieser Weise angewendet ein gutes Mittel gegen den berühmten Heuschnupfen ist. Ich empfehle es allen meinen Verwandten/Bekannten.“

Zecken – Gute Nachrichten aus Mallorca

„Auf Mallorca habe ich EMRO-Produkte kennen gelernt. Ich benutze EMa zum Reinigen, im Garten und für vieles mehr. Jetzt kommt hier (und bald auch in Mitteleuropa) die ZECKENSAISON! Wir haben zwei Hunde und, jawohl, Zecken … Wir sprühen EMa (verdünnt) drauf und innerhalb von 5 Sekunden lassen die Zecken los und sind ohne Zangen oder Spezialgeräte mit den Fingernägeln zu entfernen.“

Mehltau bei Tomaten

Bei einem Besuch des Bremer Stammtischs bei Familie Hanzig vor den Toren Bremens konnten wir den herrlichen Garten der konsequenten Selbstversorger kennen lernen. Dort entdeckten wir auch eine wunderbare Methode, Tomatenpflanzen im Freien gegen Mehltau zu schützen: Man nimmt ein kleines Stück Kupferdraht, steckt es durch den festen Stamm und biegt ihn um denselben herum.

Kupferdraht bei Mehltau an Tomaten

Ein Stück Kupferdraht um den Tomatenstamm verhindert Mehltau.

Rezept für Früchte-EM

Früchte-EMa

Der leckere EM-Früchtesaft, abgefüllt in leere EM-X Gold Flaschen

Für einen 10 l Kanister benötigen Sie folgende Produkte in Bio Qualität:

3 Äpfel
3 Birnen
3 Orangen
1 Mango
1 Papaya
1 kleine Ananas
Früchte klein schneiden.

50 g tiefgekühlte Himbeeren
50 g tiefgekühlte Heidelbeeren Heidel- und Himbeeren aufgetaut beigeben
9 gedörrte Feigen
9 gedörrte Datteln
9 gedörrte Aprikosen
3 Lf. Sultaninen
3 Lf. Sojabohnen
gedörrte Früchte klein schneiden.

9 Mandeln
9 Walnüsse
9 Haselnüsse
1 Kfl. Schwarzer Sesam
1 Kfl. Chisamen
1 Kfl. Schwarzer Mohnsamen

Alle Produkte kurz erwärmen und mit 1 Klf. EMIKO Ur Meersalz und 30 EM-X Keramik Pipes in den Kanister geben. 3 dl Honig in warmem Wasser auflösen und 3 dl EM·1 dazugeben und in den Kanister füllen. Den Kanister bis zum Rand mit warmem Wasser füllen. Mit Deckel schließen und 4 Wochen fermentieren. Nach der Abfüllung den Deckel zudrehen, dann wieder eine halbe Drehung öffnen, damit die Gase entfliehen können. Nach 4 Wochen filtern und in einen Apfelsaftbag geben oder in Plastikflaschen abfüllen. Die Reste gebe ich als Starter in das Küchenbokashi. Unbedingt kühl aufbewahren. Es kann je nach Zuckergehalt der Früchte etwas nachgären.

Diese Produkte liefern Protein durch die Sojabohnen, Nüsse und Samen, Eisen durch Heidelbeeren, Vitamin C durch alle Früchte und Magnesium durch die gedörrten Früchte und Nüsse und viele weitere Spurenelemente. Wir trinken dieses Früchte-EMa täglich pur, auch verdünnt oder als Erfrischungsgetränk mit etwas Bio-Sirup. Dieses Früchte EMa kann ich nur empfehlen!

Viel Spaß und gute Gesundheit wünscht Gabriella Höfler.

Hinweis: Neben Kohlesäuregase bildet sich bei der Fermentation der Früchte Alkohol. Mit der hohen Temperatur und der langen Fermentationszeit kann dieser verfliegen.

Für Sie eine erfolgreiche und gesunde Zeit.

Weronika Chojnacki

Aufklärungspflicht nach dem HPG:
Alle EM Gesundheitshinweise und Tipps sind Erfahrungsberichte und ersetzen keine Medikamente, Diagnosen oder andere ärztliche Behandlungen. Bei Unsicherheiten halten Sie bitte Rücksprache mit Ihrem Hausarzt oder Heilpratiker.

 

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