EM Mondkalender 45 Herbst 2013

Eberesche, Vogelbeere

„Bäume sind offensichtlich vernünftiger als wir, sie streben nach dem Licht.“ Anke Maggauer-Kirsche

Vogelbeere oder auch Eberesche – Sorbus aucuparia

Die Eberesche, bekannter unter dem Namen Vogelbeere, ist weit verbreitet und in Nord-, Mitteleuropa und Westindien zu Hause. Sie stellt keine großen Ansprüche an den Boden. So ist sie auf nährstoffarmen Lehm- und Sandböden, wie auch auf moorigem Untergrund zu finden. Allerdings mag sie viel Licht und hohe Luftfeuchtigkeit; ihre Lieblingsstandorte sind deshalb Brachflächen, Lichtungen in Hecken und Waldrändern. Als rasch wachsende Pionierpflanze erfreut sie Forstwirte und Landschaftsgärtner. Bei der Aufforstung und Wiederbewaldung, in Parks, Gärten und als Chausseebaum wird gerne auf die Vogelbeere zurückgegriffen. Aufgrund ihrer Robustheit gegenüber Frost kann sie sich auch im Mittelgebirge gut behaupten.

Die Vogelbeere blüht von Mai bis Juli. Ihre Früchte reifen im September zu erbsengroßen und korall-roten Beeren heran. Ein wunderschöner warmer Farbtupfer in der Herbstlandschaft. Die Eberesche kann bis zu 20 m hoch und knapp 100 Jahre alt werden.

Die Vogelbeeren in der Mythologie

Im alten Griechenland galt der Baum als heilig und seine Früchte durften nur in Achtung und Respekt vor den Ahnen zu sich genommen werden. In der germanischen Mythologie ist die Vogelbeere dem Wetter- und Donnergott Thor gewidmet, die Beeren galten als Speisen der Götter. Im skandinavischen Raum gibt es die Legende, dass die erste Frau aus einer Eberesche geschaffen wurde. In Irland kennt man die Eberesche immer noch unter dem Namen fid na ndruad – Druidenbaum. Die Eberesche galt vor allen Dingen als Baum des Schutzes vor vielerlei Ungemach. Ebereschenzweige bei sich getragen oder auch gehängt an Türen oder in den Rauchfang bildeten ein Schutzamulett für Haus, Hof und Mensch. Dem Geist des Baumes wurde mit Respekt und Dankbarkeit begegnet.

Vogelbeeren: Geliebtes Vogelfutter – giftig für menschlichen Verzehr?

Die Beeren überdauern meistens den Winter nicht, sondern landen in den Mägen vieler hungriger Vögel. Die Samen werden meist unversehrt ausgeschieden, und so ist optimal für die Verbreitung der Bäume gesorgt. Früher wurden die roten Beeren zum Vogelfang eingesetzt und viele Zugvögel verloren so ihr Leben. Dass die Früchte der Vogelbeere giftig sind, ist ein Aberglaube, der sich bis heute hartnäckig hält – mittlerweile zum Wohl der Vögel. Die säuerlichen Früchte des Vogelbeerbaumes haben durch die enthaltene Parasorbinsäure einen bitteren, herben Nachgeschmack. Das kann zu Magenverstimmung, Übelkeit und Durchfall führen. Durch Ernten nach dem ersten Frost oder durch Entbittern in kochendem Wasser wird die Säure in die verträgliche Sorbinsäure umgewandelt.

Vogelbeeren in der Volksmedizin

In der Volksmedizin wurden und werden die roten Beeren auch als Heilpflanze eingesetzt. Neben dem hohen Gehalt an Vitamin C und Provitamin A kann Sorbin- und Apfelsäure aus den Beeren gewonnen werden. Aus der Sorbose einer bestimmten Zuckerart der Beere wurde ein Zuckerersatz für Diabetiker gewonnen, der heute industriell hergestellt wird. Die roten Beeren wurden und werden als Heilmittel gegen Leberprobleme, Rheuma, Atemwegserkrankungen, Heiserkeit oder Gicht eingesetzt. Sie wirken vorwiegend regulierend auf die Darmtätigkeit und die Blutreinigung und stärken mit ihrem hohen Vitamin C Gehalt das Immunsystem. Ein Auszug aus Sorbus soll intravenös gespritzt den Augeninnendruck bei Glaukomerkrankungen senken.

Natürlich kann aus den Vogelbeeren auch einfach nur Mus, Marmelade, Saft und Kräuterlikör hergestellt werden. Am besten erntet man die Beeren kurz vor der Vollreife, da sie dann den höchsten Vitamin-C Gehalt haben. Die Beeren lassen sich sehr gut einfrieren und auch trocknen. Zum Trocknen auf einem Tablett ausbreiten, antrocknen lassen und in ein mit Gaze verschlossenes Glas geben, einige Keramik-Pipes dazu, so können sie nicht schimmeln.

Tee gegen Heiserkeit:

1-2 handvoll getrocknete Beeren zerkleinern und in 1 L Wasser einige Stunden
einweichen, erwärmen und dann gurgeln und/oder trinken. Oder: 1 EL getrocknete Beeren in 250 ml Wasser aufkochen.

Tinktur:

Zum tropfenweise Einnehmen: die frischen Beeren in ein dunkles Glas füllen, mit Obstler, Korn oder anderem Schnaps gut bedecken, 6-8 Woche am sonnigen Fenster oder warmen Ort ziehen lassen. Gelegentlich schütteln, in dunkle Fläschchen füllen. Nimmt man 800 g Vogelbeeren und 1 Liter Schnaps und lässt die Flüssigkeit nach dem Umfüllen noch gut verschlossen 2 Monate ruhen, erhält man einen herbfruchtigen Vogelbeergeist.

Vogelbeer-Kürbis-Chutney

Zutaten:

300 g Kürbisfleisch,
50 g Zwiebeln
150 g Äpfel
200 g Vogelbeeren
1/2 EL Ingwer-Wurzel fein gerieben
1/2 TL Cayennepfeffer
1 Prise Gewürznelken gemahlen
1 Stange Zimt,
1 TL Salz
100 g Honig
200 ml Apfelessig

Kürbisfruchtfleisch grob würfeln, Zwiebel fein würfeln, Äpfel in Schnitten schneiden und mit den abgezupften Vogelbeeren, Ingwer, Cayennepfeffer, Nelken, Zimt, Honig, Salz und Apfelessig unter Rühren aufkochen und bei milder Hitze etwa 30 Minuten breiig köcheln. Zimtstange entfernen, abschmecken und in Schraubdeckelgläser füllen, verschließen, umdrehen und abkühlen lassen. Angebrochene Gläser sind im Kühlschrank 1-2 Wo. haltbar.

Herbstzeit – Erntezeit – Lagern und Einkellern

Ernte haltbar machen mit EM

Besonders gekauftes Obst und Gemüse sollte man in eine EM-Wasser Lösung einlegen, um sie haltbarer zu machen und gegebenenfalls Schadsubstanzen zu eliminieren.

Mit der Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche am 22./23. September werden die Tage wieder kürzer und die Nächte länger. Es die Zeit der Ernte und der fachgerechten Lagerung der Vorräte für die Winterzeit. Es ist aber immer auch eine Zeit des Dankens für die Früchte, die wir ernten. Die günstigste Zeit für Ernten, Haltbarmachen, Lagern und Einkellern ist nach dem Aussaatkalender die Zeit des aufsteigenden Mondes. Obst und Gemüse stehen dann besser im Saft und dieser bleibt auch nach dem Ernten erhalten; das bietet so die beste Voraussetzung für guten Geschmack und Haltbarkeit.

Beim Einlagern von Obst und Gemüse ist auf trockene Früchte zu achten. Niemals Äpfel und Gemüse in einem Raum lagern, da Äpfel beim Nachreifen ausgasen.

„Wir lagern unsere EM-Kartoffeln in einer Kartoffelkiste im Keller. Der Raum ist dunkel, feucht und luftig. Dunkel ist wichtig, denn unter Lichteinfluss entwickeln sie das Gift Solanin (grün verfärbte Stellen). Bevor sie in den Keller kommen, bestäube ich sie leicht mit EM-Keramik-Pulver mit dem Zerstäuber „Bobby“ von Birchmeier. Genau so gut lagern unsere Äpfel in einem anderen Raum mit Keramik-Pulver bestäubt auf luftigen Lattenrosten. Sie halten sich lange frisch und aromatisch. Alles Gemüse, das wir einlagern, wird leicht mit EM-Wasser besprüht und wie die Kartoffeln mit EMKeramik-Pulver bestäubt. So hält es wirklich lange frisch. Möhren, Rote Beete, Sellerie, auch Kohl kommen in Kisten, die mit Sand gefüllt sind, an einen trockenen und kühlen Ort im Keller. Unsere Erfahrung zeigt, dass EM-Gemüse bei entsprechender Einlagerung sehr lange haltbar ist.

Obst und Gemüse für den baldigen Verbrauch wird in EM-Wasser eingelegt oder besprüht. Gerade das empfindliche Sommerobst wie Erdbeeren, Stachelbeeren, Pfirsiche, Weintrauben usw., die schnell anfangen zu schimmeln oder faulen, hält sich mit Waschungen und Einsprühen mit EM-Wasser wirklich ganz erstaunlich lange frisch. Zudem beseitige ich damit gleichzeitig evtl. vorhandene Chemikalien auf gekauftem Obst.“

Fragebogenaktion: Anwendung von EM im persönlichen Bereich

Auf unsere Fragebogenaktion „EM-Anwendungen im persönlichen Bereich“ haben wir bislang über 100 Rückmeldungen erhalten. Für weitere Erfahrungsberichte sind wir Ihnen dankbar. Natürlich müssen wir Sie immer darauf hinweisen, dass EM kein Heilmittel ist und Sie bei persönlicher Anwendung auf eigene Verantwortung handeln. Fragen Sie Ihren Arzt/Ärztin oder Heilpraktiker/in Ihres Vertrauens. Wir als Verein geben lediglich Erfahrungen unserer Mitglieder weiter. Das ist keine Aufforderung zur Nachahmung.

Ausschnitt aus einem Erfahrungsbericht mit außergewöhnlichen Ergebnissen von einem außergewöhnlichen Vereinsmitglied:

„Kennengelernt haben wir EM über einen Bekannten, der meine von Allergie und Neuro- dermitis geplagte Haut sah. Abgesehen von Augenbrennen und Schnupfen zur Baumpollenzeit (Febr.–Mai), was ich allerdings gut im Griff habe, bin ich heute allergiefrei und auch sonst ohne jedes Hautproblem. Regelmäßiges Waschen mit EM·1/EMa ist allerdings Pflicht. Ich leide seit meiner Kindheit an Morbus Werlhof. Das ist eine Autoimmunerkrankung, wo sich Antikörper gegen die eigene Blutplättchen (Thrombozyten) bilden. So entsteht eine Blutungsneigung, was sehr gefährlich werden kann. Diese Krankheit war ein großes Problem für mich, doch ich brauche schon seit Jahren keine ärztliche Hilfe mehr. Eine Packung Kortison liegt in meiner Hausapotheke, ich benutze es schon lange nicht mehr. Wenn ich die Blutungen feststelle, ist EM-X-Gold meine Feuerwehr. Ich trinke täglich EMa mit Wasser vermischt, gebe einen Schuß in die Waschmaschine, den Geschirrspüler; ich putze damit die Küche, die Böden, die Toilette, die Fenster usw. Im Badezimmer steht es auch zum Zähneputzen, als Gesichtswasser und zum Einreiben der Haut, wenn sie mal trocken ist. Kleine Wunden oder Insektenstiche bekommen einen EM-Verband. Blumen und Garten bekommen EM und selbstgemachtes Bokashi usw.

2008 wurde unsere Enkelin geboren, ein EM-Kind, sie bekam es schon beim Stillen über die Mutterbrust und auch sonst machen es die Kinder wie wir. Sieht das Kind bei mir die kleinste Verletzung, kommt sofort: „Oma, hast Du schon EM drauf getan?“ … Ich bin froh, auf EM gekommen zu sein und mir für unsere Familie unser Konzept mit EM erarbeitet zu haben. Schade, dass kein Arzt wissen will, wie ich mit meinem Morbus Werlhof umgehe. Ich weiß, wie viel Geld ich der Krankenkasse schon eingespart habe, wie teuer Endobulin-Infusionen sind und auch ständige Blutkontrollen kosten. Ich verantworte schon lange alles selber und kaufe mir auch EM-X Gold, wenn es nötig ist.“

In Gesprächen mit vielen, die EM im gesundheitlichen Bereich erfolgreich nutzen, haben wir eine Reihe von interessanten Gemeinsamkeiten festgestellt:

  • EM wird als ein natürliches Prinzip zur Erhaltung, Verbesserung und Regeneration aller Lebensfunktionen und Systeme verstanden.
  • Deshalb wird EM meist im gesamten Umfeld eingesetzt
  • Mit dem Verstehen kommt auch die Bereitschaft, Verantwortung für das eigene Wohlergehen zu übernehmen.
  • Da EM den natürlichen gesunden Kreislauf in dieser Welt fördert, wächst auch die Verbundenheit mit allem Natürlichen: der Natur, den Tieren, den Menschen; und der Wunsch, dass die Welt so erhalten bleibt oder wenn nötig, sich wieder regenerieren kann.
  • Herauszustellen ist die Freude und Dankbarkeit der Anwender und Anwenderinnen, EM kennen gelernt zu haben. Darüber hinaus findet sich bei allen eine tiefe Dankbarkeit für das Leben an sich und trotz persönlichen Leids eine positive und freudige Lebenseinstellung.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen – innen wie außen – eine gesunde und erfolgreiche Zeit.

Weronika Chojnacki

Aufklärungspflicht nach dem HPG:
Alle EM Gesundheitshinweise und Tipps sind Erfahrungsberichte und ersetzen keine Medikamente, Diagnosen oder andere ärztliche Behandlungen. Bei Unsicherheiten halten Sie bitte Rücksprache mit Ihrem Hausarzt oder Heilpratiker.

Ansetzkalender 45

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