EM Mondkalender 46 Winter 2013

Christrose

In der freien Natur lebt die Christrose, auch Schnee- oder Weihnachtsrose, fast nur noch in einigen Höhenlagen Bayerns.

Christrose – Helleborus niger

Die Christrose, auch Schneerose oder Weihnachtsrose genannt, hat ihren Namen wegen der zeitlichen Nähe der Blütezeit zu Weihnachten bekommen. Die Hauptblütezeit ist von Februar bis April, kann jedoch je nach Schnee- und Höhenlage auch schon im November beginnen bzw. im Mai enden.

Die Christrose ist in den mittleren Höhen einiger Gebirge heimisch. Am häufigsten kommt sie in den Alpen vor und auch im nördlichen Balkan. In Deutschland kann man sie nur in Bayern als Wildpflanze finden. Ansonsten ist sie so selten, dass sie nach der Bundesartenschutzverordnung als besonders geschützt gilt und nach der Roten Liste Deutschland als gefährdet eingestuft wurde. Wegen der besonderen Blütezeit im Winter findet man sie sonst fast ausschließlich in Gärten und Töpfen als Kultur- und Zierpflanze.

Achtung! Stark giftig!

Die Christrose gehört zur Gattung der Nieswurze und so wiederum zur Familie der Hahnenfußgewächse (wie auch z.B. Kuhschelle und Eisenhut). Wie der griechische Gattungsname Helleborus niger in seiner Zusammensetzung schon darauf hinweist (helein = töten und bora = Speise), kann die Pflanze nach ihrem Verzehr tödlich sein. Alle Pflanzenteile der Christrose sind giftig, sie gehört zu den stark giftigen Vertretern der Hahnenfußgewächse. Den Artnahmen niger = schwarz erhielt die Christrose wegen ihrer schwarzen Wurzeln. Der Name Schwarze Nieswurz verweist sowohl auf das schwarze Rhizom als auch auf die Verwendung als Niespulver.

Vergiftungssymptome sind Schwindel, Übelkeit, Durchfall, Herzrhythmusstörungen, Ohrensausen, Atemnot, Atemlähmung. Schwere Vergiftungen können schon nach dem Verzehr von 3 reifen Samenkapseln eintreten, deshalb sind sie auch gefährlich für Pferde, Rinder, Hunde, Katzen, Hasen und andere Nager, aber auch für Vögel. Die Symptome sind Erbrechen, Durchfall, Koliken, nervöse Erregung und Lähmung.

Christrose Zeichnung

Die Christrose aus dem prächtigen Buch Hortus Eystettensis, also „Garten von Eichstätt“, das 1613 erschien. Der Nürnberger Apotheker Basilius Besler betreute den fürstlichen Garten, aber auch das Buchprojekt, in dem er die abgebildeten Pflanzen nach den Jahreszeiten ordnete.

Christrose als Heilpflanze

Schon im Altertum wurden Wurzeln der Christrose gegen Epilepsie, Geisteskrankheit und Herzschwäche eingesetzt. In der Antike verabreichte Hippokrates Nieswurzarten als abführendes und harntreibendes Mittel. Allerdings wurden bereits im 16. und 17. Jahrhundert auf die Giftigkeit sowie auf die Gefahr einer Überdosierung hingewiesen. Aufgrund der unkalkulierbaren Giftwirkung verschwand die Anwendung in der Pflanzenheilkunde. Nur ausgesuchte Priester-Heiler konnten mit der Christrose als Heilpflanze segensreich umgehen.

Die frische Pflanze ist für eine Selbstbehandlung auf keinen Fall geeignet. Nur in homöopathischer Zubereitung wird die Christrose in der heutigen Zeit noch angewendet. In der typischen Potenz D 3 bis D 12 wird sie zur Stärkung des Herzens, gegen hohen Blutdruck, Kopfschmerzen, Schwindel, Probleme des Nervensystems, Nierenentzündungen, Harnvergiftungen und Wassersucht von Homöopathen verordnet.

Die Christrose

In der schweigenden Welt,
die der Winter umfangen hält,
hebt sie einsam ihr weißes Haupt.
Selber geht sie dahin und schwindet
eh’ der Lenz kommt und sie findet,
aber sie hat ihn doch verkündet,
als noch keiner an ihn geglaubt.
Johannes Trojan 1837-1915

EM in der Zahntechnik

Allergie gegen Vollprothese

„Meine erste konventionelle Vollprothese bereitete mir große Probleme in Form einer Allergie. Nach einiger Tragezeit bekam ich öfter Fieber und Schüttelfrost. Es zeigten sich kleine rote Schwellungen und Blasen auf der Zunge, die sehr schmerzhaft waren und später noch größer wurden. Mein Zahnarzt überwies mich zum Dermatologen zwecks Austestung. Man fand heraus, dass mein Körper nur Naturprodukte ohne Zusatzstoffe toleriert. Mein Zahnarzt bemühte sich sehr, fand aber keine Lösung.

Durch Zufall kam ich auf den richtigen Weg. Das Team von Carat Zahntechnik fertigte mir eine neue Vollprothese mit EM. Es erscheint wie ein Wunder, ist aber wahr: die Prothese sitzt superfest, ohne Anprobe und Korrektur, sieht gut aus und ich kann sogar Möhren und Nüsse kauen.

Danke für die wunderbare Arbeit mit EM! EM bringt der Menschheit Lebensqualität – so meine Erfahrung.“

Testergebnisse

Eine Heilpraktikerin, die auch Zahnmaterialtestungen durchführt, berichtet folgendes: „Unser Zentrum, bestehend aus Heilpraktikern und Ärzten, sowie einer Zahnärztin, haben zu 98 % ausschließlich gute Testergebnisse, was die Verträglichkeit und allergische Reaktion der Prima Vital Keramik der Prima Denta Zahntechnik betrifft. Bei einigen Patienten konnten wir beobachten, dass chronische Halsentzündungen, Aphten und Herpes labialis verschwanden. Auch Gesichtsekzeme wurden besser. Wir können das Material empfehlen, es ist eine gute Möglichkeit, ein gutes Mundraummilieu zu schaffen, um Krankheiten hierdurch vorzubeugen.“

Bodenbehandlung mit EM im Herbst und Winter

Blumen bei Frost

Es gibt einige Blumen, denen frostige Temperaturen nichts ausmachen, hier Winterlinge, Schneeglöckchen und Krokus in einem EM-Garten.

Für einen günstigen Start im Frühjahr beginnt traditionell die EM-Bodenbehandlung im Garten schon im Herbst. Ernterückstände, Blumenreste und Blätter wurden zerkleinert als Mulchmaterial auf den Flächen belassen und großzügig mit einer EM1/a-Lösung oder dem Garten- und Bodenaktivator begossen. Bei Bedarf wird Gesteinsmehl, Super-Cera- Pulver und Bokashi in den Boden eingebracht. Das führt zu einer verbesserten Bioverfügbarkeit von Nährstoffen und somit zur Stärkung der Widerstandfähigkeit der Pflanzen. Durch die immer niedriger sinkenden Temperaturen im Boden sind die Mikroben gezwungen, tiefer in die Erde zu gehen und sorgen somit auch für eine Aufschließung der tieferen Bodenschichten.

In seinem neuen Buch Effektive Mikroorganismen – unsere Perspektive (dt. Ausgabe 2013) schreibt Prof Higa, dass auch im Spätherbst und Winter bei Temperaturen über Null Grad EM durchaus großzügig ausgebracht werden kann:

„Die Mikroorganismen können sich im Winter nicht so einfach vermehren, so dass es etwas länger dauert, bis sich eine Wirkung zeigt. Sie hören nicht komplett auf zu funktionieren, sondern bereiten sich durch die Bildung von nützlichen Enzymen auf das Frühjahr vor. Die Wirkung wird immer deutlich, sobald die Temperaturen steigen. Es besteht ein himmelweiter Unterschied, ob man erst mit dem Einsatz beginnt, wenn es wärmer wird, oder ob man schon im Winter mit den Vorbereitungen begonnen hat.“

Meisenringe selbst gemacht

Meisenringe selber machen

Selbst hergestellte Meisenknödel mit EM-Getreidebokashi sind in der Regel sehr beliebt.

Nicht nur bei dauerhaftem Frost oder bei geschlossener Schneedecke sollten wir unseren Vögeln den Winter etwas erträglicher machen. Vögeln kann man schon allein dadurch helfen, dass man nicht alle Beerenreste und abgeblühten Samenstände von Stauden entfernt, die werden auch im Winter noch fleißig abgepickt. Gerade in der Winterzeit benötigen Vögel sogenanntes Fettfutter, um ihren erhöhten Energiebedarf zu decken. Speisereste und Küchenabfälle, gewürzte und gesalzene Speisen und auch Brot sind zum Verfüttern denkbar ungeeignet und für die Gesundheit der Vögel gefährlich. Nahrhaftes Fettfutter und Meisenknödel kann jeder Vogelfreund leicht selbst herstellen:

„Meine selbst hergestellten Meisenbällchen sind bei unseren Gartenvögeln äußerst beliebt. 100 bis 150g Talg oder Schmalz vom Metzger wird vorsichtig in einem Topf erwärmt (nicht über den Schmelzpunkt erhitzen!). Wenn das Fett weich ist, kommen 100 g Sonnenblumenkerne oder eine Körnermischung hinzu und ca. 100 g fertiges Getreidebokashi. Das etwas abgekühlte, aber noch formbare Gemisch zu Knödel formen. Beim Formen kann man am besten gleich ein Seil mit einarbeiten, mit dem die Meisenknödel nach Abkühlung aufgehängt werden können. Alternativ kann man die Bällchen auch in ein Netz plazieren. Solche Fett-Körner-Mischungen haben zudem den Vorteil, dass die Körner in dem Fettgemisch vor Nässe geschützt sind.“

Eine kleine Geschichte

Manchmal scheinen unsere Bemühungen um eine gesündere und gerechtere Welt nicht nur mühselig, sondern auch vergeblich zu sein. Aber sollen wir deswegen aufgeben? Zwei übermütige Frösche fielen aus Versehen in ein Fass, das zur Hälfte mit Rahm gefüllt war. Nun war guter Rat teuer. Da sie nicht mehr herausspringen konnten, blieb ihnen nichts anderes übrig, als sich schwimmend an der Oberfläche zu halten. So verging Stunde um Stunde. „Ich kann nicht mehr, mir tun alle Glieder weh,“ stöhnte der eine. „Was soll’s, mach weiter, wir haben keine andere Möglichkeit,“ antwortete der andere. Nach geraumer Zeit war ein Wimmern zu hören: „Ich bin am Ende meiner Kräfte, wir kommen hier niemals raus.“ „Aber wir leben doch,“ entgegnete der andere Frosch, „das Schwimmen hier im Fass, das ist im Moment unser Leben. Also leb’ jetzt und schwimm weiter!“

Wieder verging einige Zeit bis der eine Frosch stöhnte: „Ich kann nicht mehr.“ Mit diesen letzten Worten versank er und ertrank. Der andere war sehr traurig, schwamm aber unermüdlich weiter. Nach unendlich langer Zeit merkte er, dass sein Körper nur noch eine einzige Verkrampfung war und er sich kaum noch bewegen konnte. Als er sich gerade zu Boden sinken lassen wollte, spürte er zu seiner großen Überraschung Boden unter seinen Füßen! Er hockte im Fass – auf einem Klumpen Butter, den sein Paddeln fabriziert hatte. Mit einem beherzten Sprung hüpfte er aus dem Butterfass in die Freiheit.

In diesem Sinne: Lassen Sie uns gemeinsam weiter „strampeln“ für eine eine gesunde und lebenswerte Welt mit der Gewissheit, dass wir zusammen das Ziel erreichen, wenn wir nur lange genug trotz allen Widrigkeiten dabei bleiben. Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes und erfolgreiches Neues Jahr 2014.

Yogafrosch im Garten

Weronika Chojnacki[/auror]

Aufklärungspflicht nach dem HPG:
Alle EM Gesundheitshinweise und Tipps sind Erfahrungsberichte und ersetzen keine Medikamente, Diagnosen oder andere ärztliche Behandlungen. Bei Unsicherheiten halten Sie bitte Rücksprache mit Ihrem Hausarzt oder Heilpratiker.

EM Ansetzkalender

EM Ansetzkalender Winter 2013

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