EM Mondkalender 48 Sommer 2014

Frauenmantel

Spätestens ab Mai blüht der Frauenmantel den ganzen Sommer

Frauenmantel – Alchemilla vulgaris

Der bescheidene Frauenmantel kommt nahezu weltweit vor. Er wächst bevorzugt auf feuchten Wiesen, in lichten Wäldern und Gebüschen. In den Gärten wird er oft als reizvoll füllender Bodendecker angepflanzt, der von Mai an den ganzen Sommer über blüht. Mit seinen zarten gelblichgrünen Blüten, die als Dolden an den Spitzen der großen Stängel stehen, und seinen samtig-fülligen, gelappten Blättern ziert er als dekorative Beigabe bunte Frühlings- und Frühsommersträuße. In der Mitte der Blätter bilden sich häufig Tautropfen, die die Pflanze in der Nacht über kleinere Poren an den Blatträndern ausscheidet. Bei Sonnenaufgang glänzt der Tau wie flüssiges Gold, was Alchemisten zu allerlei Experimenten angeregt hat – offenbar ohne Erfolg. Außerdem ist er ein verlässlicher Wetterprophet: Schon lange bevor Regenwolken aufziehen, zieren feinste Wassertröpfchen die Ränder seiner Blätter.

Da die Form der Blätter angeblich dem Mantel der Jungfrau Maria ähnelt, entstand der Name Frauenmantel. Andere Namen sind Taukraut, Taubecher, Jungfernbecher. Überhaupt wurde die Pflanze immer mit dem „Weiblichen“ in Verbindung gebracht. Die Germanen weihten sie der Göttin Freya, die Römer der Göttin Venus. In der Antike war der Frauenmantel nicht wirklich bekannt. Erst ab dem Mittelalter taucht er in Kräuterbüchern – auch bei Hildegard von Bingen – als Heilpflanze auf.

Frauenmantel als Heilpflanze in der Volksheilkunde

Frauenmantel

Die Blätter des Frauenmantel sondern nachts Feuchtigkeit an den Blatträndern ab, die sich als Tautropfen in der Mitte des Blatts sammelt.

Die Schulmedizin hat bei ihren Untersuchungen nicht viele Heilkräfte beim Frauenmantel entdeckt. Dafür schätzt die Volksheilkunde den Frauenmantel umso mehr. Verwendet wird das ganze Kraut, also alles außer der Wurzel. Es enthält 6-8% Gerbstoffe, die auf Haut und Schleimhaut adstringierend, also zusammenziehend wirken. Durch diesen Effekt kann der Frauenmantel anscheinend oberflächliche Wunden auf der Haut oder Mundschleimhaut abdichten. So hilft er auch gegen leichte unspezifische Durchfälle, z.B. bei ungewöhnlich feuchtheißem Sommerwetter oder Klimaumstellungen auf Reisen. Durch den zusammenziehenden Effekt können Bakterien schlechter in die Darmschleimhäute eindringen und diese entzünden. Durch das Zusammenziehen der Darmschleimhaut wird die übermäßige Abgabe von Wasser und Verdauungsschleim verhindert. Frauenmanteltee soll Beschwerden der Atmungsorgane wie Husten, Erkältung und Schnupfen lindern und ein schwaches Herz stärken.

Traditionell ist der Haupteinsatzbereich des Frauenmantels die Frauenheilkunde. Die adstringierenden Gerbsäuren schwächen starke Periodenblutungen und mildern Wechseljahrsbeschwerden. Frauenmantel soll zudem die Gebärmutter kräftigen, die Wehentätigkeit während der Geburt fördern und sich auch positiv auf die Empfängnis auswirken. Entkrampfend lindert er Periodenschmerzen und wirkt insgesamt regulierend auf den Zyklus. Die Salicylsäure sorgt dafür, dass das Kraut anscheinend auch gegen Entzündungen des Unterleibs wirkt. Als Sitzbad soll Frauenmanteltee gegen Weißfluss helfen. Die harntreibenden Eigenschaften helfen bei Wasserstau, wie etwa beim prämenstruellen Syndrom.

Zubereitung und Anwendung

Getrockneter Frauenmantel wird am besten in Apotheke, Reformhaus oder Bio-Läden gekauft, um sicher zu gehen, dass er aus streng kontrolliertem Arzneipflanzenanbau stammt und keine schädlichen Rückstände enthält.

Äußerlich: Für Sitzbäder ca. 20 Esslöffel getr. Frauenmantel auf 5 Liter Wasser, über Nacht stehen lassen und am Morgen kurz aufkochen. Danach durch ein Sieb abseihen und erst lauwarm für das Sitzbad verwenden. Die 5 Liter Absud auf eine Badewannenfüllung gegeben ist besonders wohltuend für gereizte, ekzematöse Haut. Als Umschlag und für Waschungen angewandt hilft es gegen vielerlei Hautbeschwerden, Ekzeme und zum Schmelzen eitriger Furunkel.

Innerlich: Pro Tasse zwei Teelöffel getrockneten Frauenmantel mit etwa 150 ml siedendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen und abseihen. Drei bis fünfmal täglich eine Tasse trinken – höchstens sechs Wochen lang. Diese Trinkkur kann wiederholt werden. Bei entzündetem Zahnfleisch und bei Halsweh kann mit dem Tee gegurgelt werden, eine Teekompresse tut übermüdeten Augen gut. Der Tee lindert nahezu alle Arten von Frauenbeschwerden, seien es Periodenkrämpfe, prämenstruelles Syndrom oder Beschwerden der Wechseljahre. Auch soll er Beschwerden der Atmungsorgane lindern und die Verdauung fördern.

Vorsicht: Während der Schwangerschaft kann es durch die gebärstimulierenden Eigenschaften des Frauenmanteltees zu einer Fehlgeburt kommen. Seine Einnahme in der Schwangerschaft ist grundsätzlich ärztlich abzuklären. Der hohe Gerbstoffgehalt kann Magenschmerzen und Übelkeit hervorrufen. Gerbstoffe können die Aufnahme von Medikamenten über den Darm stören, deshalb sollte der Tee nicht zusammen mit anderen Arzneimitteln eingenommen werden. Hinweis: Lassen Sie sich zu Dosierung und Anwendung fachärztlich beraten.

Ein Erfahrungsbericht

„Nach zwei SubIleus (Darmverschluss) mit Entfernung der Dünndarmklappe und der Entfernung von ca. 1 m Darm leide ich seit 1981 an einem so genannten Verwachsungsbauch mit immer wiederkehrenden Ilius-Attacken. Schon bei kleinen Diätfehlern (Obst, Mehl usw.) oder auch nach bestimmten Streckbewegungen, sogar Kraulbewegungen beim Schwimmen, konnten sich die Beschwerden wieder einstellen. Insgesamt wurde ich akut sechs bis achtmal im Krankenhaus behandelt. Nach einem Tropf mit antispastischen Medikamenten und einer Magenentleerung wurden die Symptome nach 10 Tagen besser. Da ich immer mit einem Ilius rechnen musste, bin ich irgendwann durch Beobachtung und Reflexion des Krankheitsgeschehens zur Selbstbehandlung übergegangen. Die Attacken – mindestens 1 x im Jahr – waren immer begleitet von starken Schmerzen, literweisem Erbrechen. Ich habe danach mit Diät langsam wieder Essen zu mir genommen, was lange Zeit mit krampfartigen Schmerzen verbunden war. Mit der Zeit verschwanden diese und ich war wieder einmal „gerettet“. Ich habe mich auf allen Ebenen sehr mit dieser Erkrankung auseinandergesetzt und mir damit wieder ein Stück Selbstbestimmung zurückgeholt.

Mein körperlicher, aber auch seelischer Zustand hat sich wesentlich verbessert, als ich begann, täglich regelmäßig EMIKOSAN und Grünen Tee mit etwas Honig zu mir zu nehmen. Ich habe meist guten und regelmäßigen Stuhlgang! Bei auftretenden Beschwerden kann ich entsprechend handeln und das Damokles-Schwert ist geistig verschwunden.“

Die Wirkung von EM auf energetischer Ebene

Einen sehr interessanten Bericht zu diesem Thema hat uns ein Ehepaar aus Meckenheim schon vor einiger Zeit zugeschickt. Nachstehend geben wir ihn verkürzt wieder.

Eine überraschende Bestätigung

„Wir hatten bei Vorbereitungen von Seminarräumen bereits gute Erfahrung mit EM gemacht. In kurzer Zeit wurden die Seminarräume, die sanitären Anlagen, die Küche und die Hotelzimmer mit EM gereinigt und geruchsfrei.

Im Sommer nahmen wir an einem Seminar des durch seine Bücher bekannten philippinischen Heilers Choa Kok Sui teil. Es ging um Heilung über die Energiefelder des Körpers, kurz „Pranaheilkunde“. In diesem Seminar ging es vor allem darum, wie der Behandelnde seine eigene Energie stabilisieren und erhöhen kann, damit er schneller und effektiver arbeiten kann. Tabakrauch und andere „verbrauchte“ Energien im Seminarraum sind dabei hinderlich. In der Pranaheilkunde gibt es besondere Techniken, den Energiezustand eines Raumes zu verbessern. Wegen unserer guten Erfahrungen mit EM boten wir dem Veranstalter an, den Raum mit EM zu behandeln. Choa Kok Sui prüfte selbst auf energetischer Ebene mit seiner Hand, wie die Raumenergie sich verändert hatte. Er sagte nur: „Exzellent!“ Dann bat er einen Teilnehmer um einen Geldschein und ließ diesen von anderen Teilnehmern überprüfen. Der Schein hatte durch seinen regen Umlauf viel „verbrauchte“ Energie von seinen Benutzern angenommen. Wenige Sekunden nach dem Einsprühen mit EM war der Schein „sauber“, d.h. die „verbrauchte Energie“ war verschwunden. EM reinigt also nicht nur chemisch bzw. biologisch, sondern auch „energetisch“.

Nach der Interpretation der Pranadiagnose sind die Mikroorganismen – für sich und im Verbund aller Arten, die in EM versammelt sind – hochvital und überraschend energiereich. Sie können auch weit größere Lebewesen, die einen Energiemangel haben, mit ihrer Energie aufbauen und regenerieren. Entsprechend wenden wir EM bei Pranabehandlungen an – mit Erfolg.

Unsere Erfahrung: Positive Erkenntnisse, ganz gleich, wie verschiedenartig sie auch sein mögen, können sich eigentlich nur gegenseitig bestätigen. Der Atomphysiker und Nobelpreisträger Erwin Schrödinger (+1961) drückte es poetischer aus: Wenn es möglich wäre, alle geistigen Einheiten im Universum zu zählen, wäre die Gesamtsumme eins.“

Schnecken – Schnecken – Schnecken

Auch im Garten ist es möglich, neben der biologischen Wirkung von EM die energetische zu beobachten. Sind Boden und Pflanzen gesund, gibt es keine Resonanzschwingung für Schädlinge; z.B. für Schneckenfraß. Nacktschnecken sind keine Schädlinge! – auch wenn viele das nicht glauben. In der Regel sorgen Schnecken dafür, dass Verdorbenes vertilgt und mit dem Schneckenkot mineralisiert dem Boden zur Humusbildung zurückgegeben wird. Schnecken reagieren auf „Fress-mich-Signale“, die von Fäulnisprozessen sowie kranken und schwachen Pflanzen ausgesendet werden. Ansonsten liegen sie faul im Gemüse und knabbern nur ab und an. Nehmen sie überhand, dann stimmt etwas nicht mit den Pflanzen und dem Öko-System des Gartens. Das kann natürlich auch durch äußere Einwirkungen zustande kommen, z.B. bei übermäßig feuchtwarmem Wetter. Neben all den Symptom-Behandlungen – vom Einsammeln bis zu den verschiedensten Vernichtungsstrategien – hilft langfristig nur, im Garten ein aufbauendes Milieu zu schaffen, das den Schnecken ein geringes Nahrungsangebot bietet. Regelmäßige Bodenbehandlung mit Bokashi, Kompost, entsprechenden Mineralien und EMa/EM-Aktivator Ausbringungen sorgen für einen gesunden Boden und gesunde Pflanzen. In regenreichen Zeiten wird verstärkt mit EM gegossen/gesprüht, um Fäulnisprozesse zu verhindern. Besonders bei schweren Böden bleibt die Mulchdecke bei Regen lange nass und kann leicht in Fäulnis übergehen. Auch hier hilft eine häufigere EM Ausbringung.

Natürliche Maßnahmen, wie Abwehrpflanzen (z.B. Senf, Kerbel, Kapuzinerkresse) und Wohnraumangebote für Schneckenvertilger (z.B. Igel, Frosch, Kröten, Molche, Amseln, Tauben) helfen bei der „Bekämpfung“. Und verzagen Sie nicht, wenn sich trotz EM wieder Schnecken einstellen. Ist der Boden über Jahre verarmt und durch chemische Mittel entkräftet, braucht er seine Zeit zur Regeneration. Das kann schon mal 2-3 Jahre in Anspruch nehmen.

Grundsätzlich ist es gut zu wissen,
dass wir ganz einfach nichts tun müssen,
wenn die Natur im Gleichgewicht,
geht etwas schief, dann ist sie’s nicht.

Ist dann nach Jahren unser Boden
– dank bio-logischer Methoden
vom Humuszustand her okay
– tun uns die Schnecken nicht mehr weh,
weil ihre Zahl rapide sinkt,
so unwahrscheinlich das hier klingt.

Aus Sigemar Gruno, Schneckenprobleme?!…bio-logisch lösen. Erhältlich auch über die Geschäftsstelle des EM e.V. in Bremen

Für Sie eine gesunde und erfolgreiche Zeit.

Weronika Chojnacki

Aufklärungspflicht nach dem HPG:
Alle EM Gesundheitshinweise und Tipps sind Erfahrungsberichte und ersetzen keine Medikamente, Diagnosen oder andere ärztliche Behandlungen. Bei Unsicherheiten halten Sie bitte Rücksprache mit Ihrem Hausarzt oder Heilpratiker.

MOKA_48-Ansetzkalender

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