EM Mondkalender 50 Winter 2014

50_MOKA Sanddorn

Sanddorn – Hippohae rhamnoides

Der Sanddorn, wohl ursprünglich aus Nepal/Mittelasien kommend, ist seit Jahrtausenden fast weltweit heimisch. Da er sehr lichtbedürftig ist und nicht die geringste Beschattung verträgt, fand er auf kargen Sanddünen der Küstenregion, aber auch auf alpinen Schotterflächen und an kiesigen Flussauen seine ökologische Heimat. Die sprerrigen und stacheligen Sanddorn-Büsche mit den leuchtend gelben (bis orangen) Sanddornbeeren sind ein einprägsames Bild unserer Küstenregion und ihren Inseln. Hier ist der Sanddorn besonders wegen seiner Windfestigkeit und Salztoleranz allen anderen Gebüschen überlegen. Die benötigte Stickstoffversorgung, die das Leben im nährstoffarmen Sand ermöglicht, bezieht er aus Strahlenpilzen, mit denen er in Symbiose lebt.

Sanddorn als Zier- und Nutzpflanze

Aber auch immer mehr Hobbygärtner pflanzen sich das gesunde Wildobst in den Garten als Zierpflanze, aber auch wegen seiner wertvollen Früchte. Sanddorn-Plantagen weisen darauf hin, dass auch Obstbauern den Sanddorn als Nutzpflanze entdeckt haben. Mittlerweile gibt es einige Zuchtformen, die dem wilden Sanddorn in Ertrag, Fruchtgröße und -qualität deutlich überlegen sein sollen. Der winterharte Strauch ist pflegeleicht und wird kaum von Krankheiten und Schädlingen befallen. Er ist trockenheitsresistent und muss lediglich im Jahr nach der Pflanzung gewässert werden. Im Jahr nach der Pflanzung ist auch eine Düngung mit Hornmehl empfehlenswert. Bokashigaben im 2-jährigen Abstand fördern Wachstum und Gesundheit.

Der Sanddorn ist zweihäusig, das heißt, dass sich die Früchte nur an den weiblichen Pflanzen bilden. Die Bestäubung der Blüten erfolgt durch den Wind; eine männliche Pflanze ist also unter Berücksichtigung der Hauptwindrichtung zu pflanzen. Für zuverlässigen Ertrag empfiehlt es sich, mindestens zwei weibliche und einen männlichen Strauch zu pflanzen, da der Sanddorn nur alle zwei Jahre einen guten Ertrag erbringt. Die weiblichen Sträucher jeden Winter abwechselnd zurückschneiden, so kann jedes Jahr geerntet werden. Sammelzeit: Augugst bis Dezember.

Das Ernten der Sanddornbeeren ist sehr mühsam und manchmal auch schmerzhaft. Wegen der langen Dornen auf jeden Fall Handschuhe tragen. Später im Jahr und nach einer Frostnacht lassen sich die Früchte auch durch Abschütteln ernten. Dazu evtl. die Zweige mit einem Holzstück kräftig schlagen. Im Hausgarten können auch die Fruchtzweige abgeschnitten und in der Gefriertruhe schockgefrostet werden, um danach die Beeren abschütteln zu können.

Sanddorn – Zitrone des Nordens

Die leuchtend-gelben Sanddorn-Beeren sind wahre Vitamin-Bomben. Sie enthalten bis zu zehnmal so viel Vitamin C wie Zitronen und helfen so gegen Vitamin-Mangel-Zustände und dessen Folgen, in der Rekonvaleszenz und bei Erkältungen und Anfälligkeiten. Nur die Hagebutte kann es in Punkto Vitamin C mit dem Sanddorn aufnehmen. Die Karriere der „Zitrone des Nordens“ begann in der damaligen DDR, wo Südfrüchte meist Mangelware waren, so dass der Sanddorn eine wichtige Vitaminquelle darstellte.

Neben Vitamin C und E, Beta-Carotin, Öl, Gerbstoffen, Flavonen u. a. ist die Besonderheit des Sanddorn jedoch sein Gehalt an Vitamin B 12. Damit gehört er zu den wenigen pflanzlichen Nahrungsmitteln, die dieses Vitamin enthalten. Für Vegetarierer und besonders für Veganer, die vollständig auf tierische Nahrungsmittel verzichten, ist dies eine wertvolle Vitamin B 12-Quelle. Da viele Vitamine fettlöslich sind, liefert Sanddorn das Fett gleich mit und ermöglicht es so dem Körper, die Nährstoffe direkt zu verarbeiten. Im Fruchtfleisch der Sanddorn-Beere sind zudem Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen, Kalzium und Mangan enthalten. All diese Nährstoffe stecken in ein paar Löffeln Sanddornsaft oder Sanddorn-Mus und sind eine gute Unterstützung für das Immunsystem, um gut durch Herbst und Winter zu kommen.

Neben der vielfältigen Anwendung in der Küche, ist Sanddorn auch ein Wundermittel in der Kosmetik. Das fette Öl des Fruchtfleisches und der Samen vom Saft verwöhnt die raue, trockene Haut und hat eine heilende, entzündungshemmende Wirkung. Es schützt vor Sonneneinstrahlung und beugt so der vorzeitigen Hautalterung vor.

Sanddornsaft:

Beeren pflücken, säubern und in einem Topf leicht mit Wasser bedecken, reichlich Zucker (2 kg Beeren, frisch : 1 1/2 kg Zucker) oder sonstige Süße und eine Vanilleschote zugeben. Kurz vor dem Aufwallen alles vom Feuer nehmen. Oder Beeren auspressen (Entsafter/Sieb), den Saft mit Zucker und Vanillezucker bei 80°C erhitzen. In Flaschen und Gläser füllen. Ist lange haltbar, da das Öl oben aufschwimmt. Vor Gebrauch schütteln.

Sanddorn-Likör:

750 g frische Beeren oder auch kurz Angekochte in eine Flasche geben, 250 g braunen Kandiszucker und eine ausgeschabte Vanilleschote dazu geben. Mit weißem Rum oder Wodka (40%) aufgießen. An einem warmen Ort 6 – 8 Wochen stehen lassen, ab und an schütteln, damit sich der Zucker auflöst. Dann abseihen und umfüllen.

Kürbissuppe pikant mit Sanddorn:

Lecker und gesund für Herbst und Winter! In heißer Butter Zwiebelstücke von 6 kleinen Zwiebeln und Knoblauchzehen nach Gusto anschmoren. Einen mittelgroßen Hokkaido (entkernt und in Stücke geschnitten) mit Apfelstücken von 6 Äpfeln dazu geben und ebenfalls anschmoren, mit 1/4 L Gemüsebrühe und 0,7 L Sanddorn-Saft auffüllen. Solange garen, bis Kürbis weich ist. Mit dem Pürierstab pürieren, einen Becher Sahne dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Guten Appetit!

EM und Gesundheit:

Bei einer Kopfhaut-Psoriasis (Schuppenflechte) empfiehlt Heilpraktiker Albert Nüchel folgende EM-Therapie:

1. Kopfhaut einsprühen mit dem EMIKO Urmeersalz – flüssig, trocknen lassen, dann…
2. mit einem EM1-Wasser (ca. 1:3) benetzen, darauf…
3. Olivenöl, damit EM auch einzieht. Gegebenenfalls eine Haube aufsetzen, wenn es über Nacht einwirken soll.
4. Am nächsten Tag können die Haare wieder gewaschen werden.

Erfahrung mit Anti-E-Smog Steckern

„Wir hatten ja beim EM-Seminar des EM e.V. die Stecker erworben. Mein Mann hat sie in der Wohnung verteilt installiert und mir nichts davon gesagt. Seitdem schlafe ich wunderbar durch, träume wieder in Farbe, kann mich morgens lebhaft an meine Träume (keine Albträume!) erinnern und fühle mich viel erholter als früher. Das ist so auffällig, dass es nur an den Steckern liegen kann, weil wir sonst nichts verändert haben. War ein interessanter Test, es vorher nicht zu wissen, und meinem Mann geht es genau so. Echt toll!!! Ich habe die Stecker auch bei mir im Büro eingesetzt und festgestellt, dass ich mich seitdem nach einem Bürotag weniger k.o. fühle – trotz Telefon und PC. Ich bin/wir sind total begeistert und freuen uns auf Stecker-Nachschub und darauf, dass bald noch mehr Leute diese positive Erfahrung erleben können.“

50_Moka EM Esmog Stecker

Die vom EM e.V. hergestellten Stecker zur Harmonisierung elektromagnetischer Schwingungen in der Wohnung können in Geschäftsstelle des Vereins bezogen werden. Telefon: 0421 – 330 87 85 info@emev.de

„Nahrung, Gesundheit und Umwelt…

… dürfen nicht dem Prinzip der Konkurrenz unterworfen, noch der Gewinnmaximierung dienen und Spekulationsobjekt sein. Diese Dinge strategisch zu nutzen, geht gegen die fundamentalsten Regeln der menschlichen Gesellschaft und hinterlässt unfehlbar Armut, Ausgrenzung, Neid und Hass.“
(Teruo Higa, Eine Revolution zur Rettung der Erde, 2009)

Unter dieser Prämisse sollten wir aktiv sein, wenn es darum geht zu verhindern, dass unsere soziale, ökologische und ökonomische Lebensgrundlage zerstört wird zugunsten von Macht- und Profitinteressen Einzelner. Deshalb keine Abkommen wie TTIP und CETA, kein Fracking und keine Technologien, die unsere Umwelt zerstören.

„Wir benötigen aber zur Umsetzung einen radikalen Wandel auch in unserem Denken. Es ist absolut notwendig, uns ein für alle mal aus den Klauen der Konkurrenz zu befreien, unseren menschlichen Egoismus und unsere tief verwurzelten Ängste zu besiegen, und stattdessen die Philosophie der Koexistenz und des Wohlergehens für alle Menschen zu übernehmen und unter anderem mit Hilfe authentischer Technologie in die Tat umzusetzen.“ (Higa, Revolution)

In diesem Sinne ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes und erfolgreiches Neues Jahr 2015

Weronika Chojnacki

Aufklärungspflicht nach dem HPG:
Alle EM Gesundheitshinweise und Tipps sind Erfahrungsberichte und ersetzen keine Medikamente, Diagnosen oder andere ärztliche Behandlungen. Bei Unsicherheiten halten Sie bitte Rücksprache mit Ihrem Hausarzt oder Heilpratiker.

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