EM Mondkalender 51 Frühjahr 2015

51_MOKA Bärlauch

Bärlauch – Allium ursinum

Der Bärlauch ist ein Verwandter des Knoblauchs und der Zwiebel. Er ist in Mitteleuropa heimisch und daher auch wild anzutreffen. Bei einem Frühlingsspaziergang durch den Wald gibt es Stellen, die stark nach Knoblauch duften. Dort wächst der Bärlauch, meist sehr üppig, wenn er einen guten Standort gefunden hat. Der Bärlauch bevorzugt schattige Laubwälder und humusreiche, feuchte Standorte.

Der Name „Bärlauch“ deutet darauf hin, dass er in Mitteleuropa schon zu heidnischen Zeiten sehr beliebt war. Der Bär wurde als besonders starkes Tier verehrt, und ausgesprochen kräftige und heilwirksame Pflanzen wurden nach ihm benannt. So z.B. auch Bärenklau, Bärlapp, Bärentraube und Bärwurz. Auch Karl der Große war sich wohl der Bedeutung des Bärlauchs bewusst. In seiner Landgüterverordnung befahl er, dass unter anderem der Bärlauch in jedem Garten der kaiserlichen Güter als Heil- und Nutzpflanze angepflanzt werden sollte. An der Empfehlung des Kaisers orientierte sich auch das einfache Volk, so dass sich die Pflanze weit verbreitete.

In den mittelalterlichen Klöstern und bei den Mönchen war der Bärlauch eher verpönt. Er galt dort als unrein, weil er sinnlichkeitsteigernd und fruchtbarkeitsfördernd sein sollte. So geriet er in Vergessenheit und verwilderte. Nur Kräuterfrauen und Landfrauen wussten um seine heilkräftige Wirkung. Erst Ende des 20. Jhd. wurde er von Köchen und in entsprechenden Büchern wiederentdeckt. Seitdem hat er einen einzigartigen Siegeszug angetreten. Es gibt zahlreiche Bücher zur Heilwirkung des Bärlauchs, Rezeptbücher zur Verwendung in Lebensmitteln und in der Küche. Es gibt Lebensmittel mit Bärlauch als Inhaltsstoff zu kaufen und sogar Bärlauch in Tablettenform als gesundheitsförderndes Nahrungsmittel. Auch frische Bärlauchblätter sind in Lebensmittelgeschäften oder auf dem Markt erhältlich.

Pflanzenbeschreibung

Zwischen Ende Februar und Ende März treiben die länglichen Knollen im Boden die ersten Blätter aus. Diese werden geerntet, am besten vor der Blüte, denn dann sind sie zart und schmecken frisch und lecker. Ab ca. Ende März beginnt er üppig zu blühen, mit weißen, luftigen Blüten, die einzeln aussehen wie kleine Sterne. Aus den Blüten entwickeln sich grüne, kugelige Früchte, die kleine Samen enthalten. Schon wenige Monate nach der Blüte verwelken die Blätter und im Sommer ist von der Pflanze nichts mehr zu sehen.

EM_51_Bärlauch Blüte

Bärlauchblüten: Sie sehen hübsch aus und verströmen den markanten knoblauchähnlichen Duft.

Wichtig – Identifizierung des Bärlauch:

Der Bärlauch kann mit mehreren anderen Pflanzen verwechselt werden. Unglücklicherweise sind die meisten von ihnen giftig, wachsen an ähnlichen Stellen und sogar weitgehend zur gleichen Zeit. Die Verwechslungsgefahr ist groß mit dem Maiglöckchen, aber auch mit der Herbstzeitlosen, den Einbeeren u.a. Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal ist der unverwechselbare Knoblauchduft. Aber aufgepasst, wenn die Finger vom Sammeln schon riechen oder die Umgebung eh nach Knoblauch duftet! Deshalb ist es empfehlenswert, Bärlauch im eigenen Garten anzubauen oder im Handel frische Blätter zu kaufen.

Bärlauch bringt im zeitigen Frühjahr reichlich Grün in den noch kargen Garten. Außerdem sind die filigranen Blüten eine wahre Zierde. Er ist pflegeleicht und wächst in einem schattigen, humusreichen und feuchten Boden ausdauernd. Es ist möglich, ihn auszusäen, als Zwiebel zu stecken oder als Pflanze zu pflanzen. Der Bärlauch vermehrt sich durch die Samen (Keimzeit: 2 Jahre) und durch die Vermehrung der Knollen im Boden.

Inhaltsstoffe und Heilwirkung

Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind schwefelhaltige ätherische Öle, die befreiend und desinfizierend auf die Atemwege wirken. Auch wirken sie reinigend auf die Blutgefäße, so dass der Bärlauch gegen Arteriosklerose hilft, den Blutdruck senken und somit Herzinfarkt und Schlaganfall vorbeugen kann. Die scharfen Senfölglykoside, die auch in der Senfpflanze, in Rettichen u.a. zu finden sind, fördern die Verdauung und regen den Stoffwechsel an. Wie viele Frühlingspflanzen enthält der Bärlauch reichlich Vitamin C und wirkt daher positiv auf Frühjahrsmüdigkeit und andere Vitamin-C-Mangelerscheinungen. Die Pflanze enthält viel Eisen und wirkt dadurch blutbildend. Zudem enthält sie Magnesium, Mangan und weitere Mineralsalze, die für eine gesunde Köperfunktion wichtig sind.

Insgesamt hat der Bärlauch eine adstringierende, antibiotische, entzündungshemmende, schleimlösende, schweisstreibende und anrengende Wirkung – also ein gutes Mittel für eine Frühlings-Entgiftungskur. Dazu isst man einen Monat lang täglich mindestens eine Handvoll Bärlauch.

Bärlauch als Heilmittel:

Beraten Sie sich mit dem/der Arzt/Ärztin oder Heilpraktiker/in Ihres Vertrauens.

Wenn man über das Frühjahr hinaus in den Genuss des Bärlauch kommen will, kann man eine Tinktur ansetzten: In ein Schraubdeckelglas eine Handvoll geschnittenen Bärlauch geben und mit Doppelkorn übergießen bis der Bärlauch vollständig bedeckt ist. Die Tinktur zwei bis sechs Wochen ziehen lassen und anschließend in eine dunkle Flasche abfüllen. Davon täglich 10-30 Tropfen vor der Mahlzeit einnehmen – wenn nötig mit Wasser verdünnt.

Bärlauch in der Frühlingsküche

Der Bärlauch kann nicht getrocknet werden, denn dann gehen seine Wirkstoffe verloren – deshalb am besten frisch verwenden. Als Tee ist er wegen seines zarten Knoblaucharomas nicht so geeignet, um so mehr findet er seinen Platz in der Frühjahrsküche. Besonders lecker schmeckt Bärlauch im Kräuterquark als Beilage zu Pellkartoffeln oder als Brotaufstrich. In schmale Streifen geschnitten schmeckt er auf Butterbrot oder in frischen Salaten. Besonders beliebt ist das Bärlauch-Pesto als Soße zu Spaghetti, aber auch zu Kartoffeln oder aufs Brot.

EM_51_MOKA Bärlauch Nudeln

Mit frischen Bärlauchblättern lassen sich viele Gerichte zaubern, z.B. eine Pesto für Spagetti

Zutaten:

125g Bärlauch
30 g Parmesankäse fein gerieben
50 g Pinienkerne (leicht geröstet)
125 ml Olivenöl
Salz und Pfeffer

Der in feine Streifen geschnittene Bärlauch, die zerkleinerten Pinienkerne, Öl, Salz und Pfeffer in ein hohes Gefäß geben und mit einem Mixstab zu einer cremigen Masse vermischen. Das Pesto wird in ein Glas gefüllt; mit 3-5 Keramik-Pipes versehen hält es einige Wochen. Alternativ kann auch ein anderes hochwertiges Öl verwendet werden. Anstelle der Pinienkerne tun es auch Sonnenblumenkerne oder Walnüsse.

EM-Salz – ein Entschlackungs- und Reinigungsmittel

Das hochwertige EM-Salz ist durch die Zugabe von EM-X Gold und die Übertragung der EM-Schwingungen ein hervorragendes Mittel, um die Frühjahrsmüdigkeit zu vertreiben und dem Körper die Möglichkeit der Entschlackung und Entgiftung zu geben. Die ideale Kombination von Mineralien und Spurenelementen verbunden mit den Eigenschaften von EM lassen das EM-Salz zum Lebenselexier allererster Güte werden. Die Lebensgeister werden geweckt und der Körper mit allen nötigen Mineralstoffen versorgt. „Er wird vor Oxidation geschützt. Selbst wenn das Blut verunreinigt ist, wirkt das Salz sofort antioxidativ und regenerierend. Das Salz hat die Fähigkeit, Rückstände im Körper wie Stoffwechselschlacken und abgestorbene Zellen aufzulösen und mit Urin und Schweiß auszuscheiden. Gleichzeitig fördert es die Funktionen, die im Körper zur Aufnahme von Nährstoffen notwendig sind.“ (aus T. Higa & R. Chinen, EM-Salz, edition EM 2014)

EM Salz 51 MOKA

EM-Salz aus einer Urmeerquelle in Deutschland, hilfreich beim Start in den Frühling

Anwendungsmöglichkeiten:

Sole-Trinkur: jeden Morgen nach Bedarf Salzsole in 150 ml heißem Wasser auflösen und auf nüchternen Magen trinken. Wichtig auch bei Wasserverlust (Durchfall, übermäßiges Schwitzen, Hochleistungssport). „Das Salz ist bei Durchfall und Verstopfung anzuwenden, da die Spurenelemente die guten Bakterienstämme der Lakto- und Bifidusbaktereien stärken.“

Reinigungsbad zum Entgiften und Entspannen: Nach Bedarf 100 g und mehr EM-Salz ins Badewasser geben und 10 Minuten baden. Danach absolute Ruhe.

Gesichts- und Körperwaschungen: Etwas Salz auf die Hand, mit Wasser befeuchten und Gesicht wie Körper damit waschen. Danach abspülen „Das mineralstoffreiche und antioxidative Salz besitzt natürliche bakterizide Wirkung. Solches Salz strafft die Haut und hat eine direkt stimulierende Wirkung auf den Hautstoffwechsel.“

Entgiftende Fußmassage: Besonders bei kranken, bettlägerigen und schwachen Menschen. Mit der Salz-Sole oder mit angefeuchtetem Salz 10 Minuten leicht Fußsohlen und Füße massieren. „Auch die elektromagnetischen Schwingungen (statische Elektrizität), die sich im Körper entladen und den Blut- und Energiekreislauf stören oder blockieren, lassen sich über die Fußsohlen ganz einfach ableiten.“

Salz-Sole: In einem Schraubglas mit EM-Keramik-Pipes eine größere Menge EM-Salz geben und mit EM-Keramik-informiertem Wasser auffüllen. Die gesättigte Sole ist erreicht, wenn auf dem Boden ein ungelöster Salzrest zurückbleibt. Bei Bedarf Wasser bzw. Salz nachfüllen.

Hinweis: bei einem Körpersystem mit Problemen bei der Ausscheidung und Entgiftung immer vorsichtig vorgehen oder auch ärztlichen Rat einholen.

Rasenpflege mit EM

Da das Gras im frühen Frühling dabei ist, sich vom kalten und lichtarmen Winter zu erholen, sollte der Rasen erst Ende April gemäht werden. Die Halme produzieren mit der ersten Frühlingssonne den notwendigen Traubenzucker für die Wurzeln. Werden die Halme zu frühzeitig gekürzt, kann die Pflanze nicht genügend Nährstoffe produzieren. Nach dem Mähen (Halme mind. 4 cm hoch stehen lassen) kann gedüngt werden. Empfehlenswert sind mindestens 10 g EM-Keramikpulver je m² (1 kg auf 100 m²), gemischt mit der 2-4-fachen Menge Gesteinsmehl und Bokashi. Gedüngt wird der Rasen bei Bedarf oder im Frühjahr und Herbst mit Bokashi oder Mikro-Dünger. Düngung ist wichtig, da sonst die Mikroben gegenüber dem Rasen als Stickstoff-Konkurrenten auftreten und dieser hungert. Der Rasenschnitt verbleibt auf dem Rasen und wird mit einer EMa-Lösung begossen, bei feuchtem Wetter auch unverdünnt. Alle 2-4 Wochen den Rasen mit einer Garten- und Bodenaktivator- oder EMa-Lösung (200 ml auf 10l Wasser) gießen – immer bei bedecktem Himmel oder abends.

Das organische Material wird in 2-3 Wochen von Regenwürmern eingearbeitet. Der Rasen wird gestärkt und mit der Zeit verschwinden die unerwünschten Kräuter. Der Boden unter dem Rasen wird allmählich durchlässiger, so dass sich keine Staunässe mehr bildet und der Rasen bei Wassermangel nicht so schnell verdorrt. Nach 2-3 Jahren der Behandlung stellt sich auf natürliche Weise ein gleichmäßiger, beikrautfreier Rasenflor ein und die Behandlungsmenge kann deutlich reduziert werden. – Auf gutes Gelingen!

EM_51_MOKA Baum

„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne …“ Hermann Hesse (Zum Frühlingsanfang und Griechenland)

In diesem Sinne eine gesunde und erfolgreiche Zeit!

Weronika Chojnacki

Aufklärungspflicht nach dem HPG:
Alle EM Gesundheitshinweise und Tipps sind Erfahrungsberichte und ersetzen keine Medikamente, Diagnosen oder andere ärztliche Behandlungen. Bei Unsicherheiten halten Sie bitte Rücksprache mit Ihrem Hausarzt oder Heilpratiker.

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