EM Mondkalender 54 Winter 2015

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Gartenkürbis – Cucurbita pepo

Mit seiner Farbenpracht von grün über gelb bis zum leuchtenden Orange passt der Kürbis sehr gut in die herbstliche Farbskala. Er ist weit mehr als nur eine Herbst- bzw. Winterdekoration. In der Küche bietet er vielerlei Zubereitungsmöglichkeiten und ist problemlos einsetzbar in Suppen, Eintöpfen, Gratins, Gebäck, Marmeladen, Chutneys, als Fleischfüllung u.v.m.. Auch in der Kosmetik findet Kürbiskernöl Verwendung. 2005 wurde der Kürbis zur Arzneimittelpflanze des Jahre gekürt. Indianische Völker nutzen den Kürbis neben seiner nahrhaften Funktion noch als Trinkbehältnis, Essgefäß und sogar als Musikinstrument.

Kürbisse zählen zu den ältesten Kulturpflanzen überhaupt, über 800 Sorten sind bekannt. Sie gehören zur Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae) und bevorzugen einen warmen Standort. Bereits seit dem 16. Jahrhundert wird der Kürbis überall an sonnigen, nährstoffreichen Standorten Europas angebaut. Die Tropenpflanze, die ursprünglich aus Mittel- und Südamerika stammt, reagiert empfindlich auf Frost. Deshalb ist es ratsam, die kleinen vorgezogenen Kürbispflanzen in unserer Region erst Mitte Mai ins Freiland zu setzen. Die Pflanze wächst kriechend oder kletternd und dehnt sich dabei bis zu 10 Metern aus. Zwischen Juni und August erfreuen uns die leuchtend gelben Blüten. Nur bei gleichzeitigem Blühen von weiblichen und männlichen Blüten ist eine Befruchtung möglich. Aus den weiblichen Blüten entwickelt sich dann die Frucht. In einem Hohlraum des Fruchtfleisches befinden sich die fingernagelgroßen Samen, die Kürbiskerne.

Essbare Kürbissorten sind echte Gesundheitsbomben

Winterkürbisse sind in der kalten Jahreszeit wertvolle Mineralien- und Vitaminlieferanten. Sie sind zudem ein sehr kalorienarmes Gemüse, da das Fruchtfleisch zu etwa 90 Prozent aus Wasser besteht. Eine besonders hohe Nährstoffdichte hat der aus Japan stammende Hokkaido-Kürbis, denn er enthält weniger Wasser als seine Verwandten. Die gelbe bis dunkelorange Färbung zeigt auf den ersten Blick den hohen Gehalt an Carotinoiden in dem Fruchtfleisch und in der Schale, die übrigens mitgegessen werden kann. Das enthaltene Betacarotin kann der Körper in das für Augen und Haut wichtige Vitamin A umwandeln.

Neben der Kartoffel ist Kürbis das kaliumreichste „Gemüse“. Kalium reguliert den Wasserhaushalt und wirkt sich so auf den Blutdruck aus. Nach der Weltgesundheitsorganisation (WHO), kann eine kaliumreiche Ernährung das Risiko für Bluthochdruck und Schlaganfall senken.

Außerdem verhindern die im Kürbis enthaltenen Antioxidantien die Bildung von freien Radikalen. Ballaststoffe, Vitamin C, E und ebenso verschiedene B-Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe tragen zur Gesundheitserhaltung bei. Auch Mineralien und Spurenelemente hat der Kürbis zu bieten.

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Aus den Kürbiskernen des steirischen Kürbis wird das wertvolle Kürbiskernöl gewonnen.

Arzneimittelkürbis

Der Gartenkürbis wurde 2005 zum Arzneikürbis gekürt, da er nicht nur in der Naturheilkunde oder bei alternativen Methoden eingesetzt wird, sondern auch in der Schulmedizin. Besonders gesund sind die Kürbiskerne und das Kürbiskernöl. Sie werden schon lange als natürliche Heilmittel bei Blasen- und Nierenleiden eingesetzt. Gute Wirkung zeigt nachgewiesen das kalt gepresste Öl der Kürbiskerne aus der Steiermark. Der Steirische Ölkürbis ist eine Variation des Gartenkürbis. Seine Samen sind fast schalenfrei. Geröstet bekommen sie ihren typischen Geschmack und eigenen sich zum Knabbergebäck. Bei der Verarbeitung zum Öl werden die Kürbiskerne geröstet, gemahlen und dann mechanisch gepresst.

Im Gegensatz zum Fruchtfleisch haben Kürbiskerne viele Kalorien. Sie enthalten bis zu 40 % Protein und bis zu 50 % fettes Öl, wobei einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, vor allem Linolsäure und Ölsäure, dominieren. Das Öl ist weniger zum Kochen und Braten geeignet, da bei hohen Temperaturen die Inhaltsstoffe zerstört werden.

Die Wirkung der Kürbiskerne/des Kürbiskernöls ist in der Schulmedizin anerkannt und wird in der urologischen Praxis als standardisiertes Präparat zur wirksamen Hilfe bei leicht – bis mittelgradiger Prostatavergrößerung und den damit zusammenhängenden Beschwerden empfohlen. Laut Untersuchungen kann eine gutartige Prostatavergrößerung möglicherweise verhindert oder deren Verlauf gehemmt werden. Die Sachverständigenkommission für pflanzliche Arzneimittel verweist auch auf die positive Wirkung bei Blasenschwäche oder Reizblase und einer möglichen Vorbeugung einer späteren drohenden Harninkontinenz bei Frauen.

Winterkürbisse

können gut mehrere Monate gelagert werden. Wichtig: die Schale muss ausgehärtet und ein kühler Lagerraum (ca. 10° C) vorhanden sein. Rundum muss Luft an den Kürbis kommen (z.B. in einem Netz aufhängen). Der Stiel sollte zum Schutz dranbleiben. Fruchtfleisch roh in Stücke geschnitten oder zu Mus gekocht lässt sich auch gut einfrieren.

Wärmende Kürbissuppe für kalten Wintertage:

1 kleingehackte Zwiebel mit dünnen Scheiben von Sellerie und Möhren 10 Minuten in (Oliven)öl schmoren lassen. Dazu EM-Salz und -Pfeffer und etwas Ingwer, evtl. auch Curry oder Chili. Klein geschnittenen Hokkaido dazugeben, mit Gemüsebrühe ablöschen und alles köcheln lassen bis der Kürbis weich ist. Mit dem Rührstab pürieren, etwas Balsamico- Essig und Sahne dazugeben, abschmecken und mit gerösteten Kürbiskernen oder einer Spur Kürbiskernöl tellerweise servieren.

Winterzeit – Erkältungszeit

Im Winter, gerade wenn er sich nasskalt mit Nieselregen oder Schneematsch von der ungemütlichsten Seite zeigt, ist die Gefahr, sich eine Erkältung oder gar Grippe zuzuziehen, besonders hoch. Ob und wie stark wir erkranken, hängt von unserem Immunsystem ab. Wir können es auf der körperlichen Ebene z.B. durch tägliche Bewegung an der frischen Luft und einer gesunden Ernährung mit viel Vitaminen und Mineralstoffen aktivieren.

Das regional angebotene Wintergemüse ist eine preiswerte und besonders im Hinblick auf die optimale Nährstoffzusammensetzung eine geradezu exzellente Versorgung. Alle Kohlsorten, auch Rosenkohl, Wirsing, Kohlrabi, Brokkoli, rote Beeten, Kartoffeln strotzen geradezu vor Vitaminen und Mineralstoffen. Auch Pastinaken, Schwarzwurzeln, Steckrüben, Topinambur gehören dazu. Besonders Zwiebeln, Lauch, Schalotten und Knoblauch haben starke antimikrobielle Eigenschaften. Bitterstoffe in Gemüse, wie etwa dem Chicoree, sind verdauungsfördernd und helfen der Leber bei der Entgiftung.

Für den Fall, das uns nun trotz aller Vorsorge doch eine lästige Erkältung oder Grippe erwischt hat, geben wir gern Erfahrungen unsere Vereinmitglieder weiter:

Regelmäßige Fußbäder und Wannenbäder zur Entspannung und Entgiftung halten mich meist über den Winter fit. Dazu gebe ich einen Beutel Pipes in die Badewanne und 1-2 Liter EMa. In Abständen auch eine ordentliche Portion EM-Salz. Bei kalten Füßen und Schnupfen sind Fußbäder mit EMSalz und EM·1/a hervorragend. Nach dem Baden sollte unbedingt Ruhe eingehalten werden.“

Bei Halsschmerzen mit EM·1/EMa-Wasser mehrmals am Tag gurgeln und danach ein Keramik-Pipe in den Mund nehmen – aber nicht herunterschlucken! – das wirkt Wunder.“

Bei einer Grippe mit entzündeten Bronchien habe ich regelmäßig ein Dampfbad genommen. Dazu wird EM-Salz in kochendem Wasser in einer Schüssel aufgelöst und der Dampf mit einem Handtuch über den Kopf 5-10 Minuten lang eingeatmet. Außerdem habe ich 3 x täglich eine heiße Tasse von unserem selbst gemachten Holundersaft vermischt mit Manuka-Honig und einem guten Schuss EM-X-Gold getrunken. Dazu kamen täglich 10 Tropfen Kapuzinerkrese-Tinktur. Die Beschwerden wurden ganz schnell besser.“

„Mein Mann trinkt eh fast jeden Tag ein Glas Wasser mit einem kleinen Schuss EMa und einer Prise EM-Keramikpulver. Letztens hat ihn trotzdem eine leichte Erkältung erwischt. Da hat er jeweils einen gestrichenen Tl EM-Salz in heißem Wasser aufgelöst und mit einem kleinen Schuss EM-X-Gold dazu getrunken. Danach hat er ordentlich geschwitzt und schon nach einem Tag war alles wieder besser.“

Bei Ohrenschmerzen ein EM-Keramik-Pipe ins Ohr wirkt Wunder. Bei meiner Freundin sind davon auch die Ohrgeräusche besser geworden.“

„Bei meinen Problemen mit den Nasennebenhöhlen hilft mir eine Nasendusche mit EM·1-verdünntem Wasser. Darin etwas EM- Salz auflösen. Darauf achten, dass das Verhältnis stimmt. Bei zuviel EM·1 oder Salz brennen die Schleimhäute zu sehr. Manchmal wechsle ich zu einem selbst hergestellten Nasenspray: EM-X Gold mit etwas EM-Salz-Sole. Evtl. kommt noch ein Sprüher EM·1 dazu. War sehr hilfreich nach einer Nasenpolypen-OP.“

Zur Stärkung meines Immunsystems trinke ich besonders in den Herbst- und Winterzeiten täglich 1-3 Mal 20 ml Emikosan. Habe fast keine Erkältungen mehr.“

Hinweis:
EM ist kein Heilmittel und ersetzt bei Erkrankungen nicht ärztlichen Rat und Behandlung.

„Etwas Besseres als den Tod findest du überall …“

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Die Bremer Stadtmusikanten

So spricht der weise Esel zur verzagten Katze in den „Bremer Stadtmusikanten“ der Gebrüder Grimm, und animiert sie so zur Flucht. Wenn zu bleiben, Tod und Untergang bedeutet, besteht die einzige Hoffnung auf Rettung in der Migration. Und so überschwemmt aktuell eine riesige Flüchtlingswelle Europa – denn etwas Besseres als den Tod findet sich überall – so ist jedenfalls die Hoffnung der Menschen. Diese Hoffnung ist nicht zu erschüttern und aufzuhalten – weder von natürlichen Grenzen noch von Mauern und Stacheldraht. Mit dieser Flüchtlingswelle ernten die westlichen Industriestaaten das, was sie gesät haben. Wo die Gier nach Macht und Geld herrscht, sind Kriege, Ausbeutung und Vernichtung von Mensch und Natur die logische Folge. Das kann sich allerdings nur dann manifestieren, wenn diese Werte auch in der Mehrheit von Menschengruppen zu finden sind.

Das Märchen nimmt ein gutes Ende – wie wird unsere aktuelle Situation ausgehen? Es wird davon abhängen, wie viele Menschen eine positiv schwingende Energie aufbauen können; Menschen die in sich eine friedvolle und liebevolle Einstellung verkörpern und sich für Gerechtigkeit und Wohlergehen für alle einsetzen. „Die Welt braucht dringend Friedensstifter, Heiler, Erneuerer, Liebende aller Art“, formulierte es der Dalai Lama.

Das Festhalten an Abgrenzung, Angst und Ohnmacht ist da kein guter Ratgeber. Mitgefühl und Vertrauen in die eigene Kraft und Stärke sind da schon eher hilfreich, um kreative Lösungen zu finden. All die Solidaritätsbezeugungen und Hilfen trotz der immensen Schwierigkeiten und das Aufstehen für eine gerechte Welt sind ein positiver Ausdruck für eine Herzens-Weisheit. Nur die kann uns „retten“, nicht den Einzelnen, sondern uns alle. So wie in EM die dominant regenerativen Mikroorganismen alle „Mitläufer“ einsammeln und die positive Richtung bestimmen, so können auch wir ein positives Milieu für diese Welt schaffen.

In diesem Sinne wünsch ich uns allen eine gesunde und friedvolle Zeit, ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes Neues Jahr 2016.

Herzlich

Weronika Chojnacki

Aufklärungspflicht nach dem HPG:
Alle EM Gesundheitshinweise und Tipps sind Erfahrungsberichte und ersetzen keine Medikamente, Diagnosen oder andere ärztliche Behandlungen. Bei Unsicherheiten halten Sie bitte Rücksprache mit Ihrem Hausarzt oder Heilpratiker.

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