EM Mondkalender 58 Winter 2016

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Winter-Heckenzwiebel – Allium fistulosum

Die Winter-Heckenzwiebel, auch Frühlingszwiebel, Lauchzwiebel, Zwiebelröhrchen genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Lauchgewächse. Ursprünglich aus Russland und Nordwestasien stammend, hat diese genügsame und anspruchslose Gemüse- und Würzpflanze weltweit Verbreitung gefunden.

Wie der Name schon sagt, kann die mehrjährige Winter-Heckenzwiebel fast das ganze Jahr über geerntet werden. Die winterharte Pflanze liebt einen sonnigen Standort und nicht zu nährstoffreiche, leichte bis mittelschwere feuchte Böden, die wasserdurchlässig sind und keine Staunässe bilden. Auf leichten, nährstoffarmen Böden braucht sie gelegentlich etwas Dünger (Kompost/Bokashi). Allerdings sollte dieser nicht zu stickstofflastig sein. Mehrmals im Jahr kann die Pflanze auf fünf cm herunter geschnitten werden. Als Flachwurzler bilden sich im Herbst Nebenzwiebeln. Durch Teilung des Wurzelstocks, was nach drei Jahren empfehlenswert ist, kann sie im Frühjahr vermehrt werden. Auch ist sie gut geeignet für den Anbau auf dem Balkon in Kästen und in Töpfen. Mit etwas Winterschutz kann dann auf jeden Fall auch im Winter geerntet werden.

Die weißen bis rosa Blüten erscheinen von Juni bis September – wenn das Blattgrün bis dahin nicht geerntet wurde. Daraus entwickeln sich bis Herbst die Samen. Die können der Samengewinnung zur weiteren Vermehrung dienen. Allerdings kann die Lauchzwiebel auch während der Blüte verwendet werden. Die Blüten selbst sind leicht lauchig-süß und eine leckere Geschmacksnote als Dekoration übers Essen gestreut. Aber auch als Bienenweide dient sie in der Blütezeit unzähligen Bienen und Schmetterlingen als Nahrungsquelle.

Ein traditionelles und sehr gutes Nachbarschaftsverhältnis haben Zwiebeln und Möhren, da sie sich gegenseitig die Schädlingsfliegen vom Halse halten. Die Lauchzwiebel verträgt sich ausgezeichnet mit Roter Beete, Erdbeeren, Gurken, Kopfsalat, Dill. Sie kann vereinzelt oder auch als Beeteinfassung gepflanzt werden. Als Fruchtfolge auf Kartoffeln eignet sich eine späte Zwiebelsaat. Jedoch nicht geeignet wegen der Stickstoffanreicherung im Boden ist eine Fruchtfolge auf Hülsenfrüchte.

Traditionelle Heilpflanze als leckeres Küchengemüse

Besonders in Japan und China ist die Winter-Heckenzwiebel auch heute noch die bedeutendste Zwiebelart. Als besonders schmackhaftes und gesundes Gemüse gilt sie mit einer langen Tradition als Heilpflanze in der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin). Der Vitamin-C-Gehalt soll um ein Vielfaches höher sein, als bei einer Küchenzwiebel. Die ihr zugeschriebene entzündungshemmende und schleimlösende Wirkung wird in der TCM dem Funktionskreis „Magen“ und „Lunge“ zugeordnet. Sie gilt als unverzichtbares Mittel zur Erhaltung und Stärkung der Gesundheit, u.a. mit ihrer antibakteriellen, antiseptischen, harntreibenden, cholesterinsenkenden, magenstärkenden, entschleimenden Wirkung.

So können auch wir das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden, wenn wir in der Küche diese mildwürzigen, aromatischen Röhrchen wie Schnittlauch oder Porree verwenden: roh im Salat, in Dipps, auf einem Quark- oder Tomatenbrot oder auch in der Suppe und in allen pfannengerührten Gerichten. In der schwäbischen Küche sind sie für die „Grünen Krapfen“ ein unentbehrlicher Teil bei der Füllung dieser Nudeltaschen. Kein Liebhaber der asiatischen Küche kann auf die Lauchzwiebel verzichten, und auch auf jedem Flammkuchen ist sie zu finden.

EM und Gesundheit

Die EM-Produkte sind kein Heilmittel und bei Gebrauch und grundsätzlich bei Erkrankungen sollte fachkundiger/ärztlicher Rat eingeholt werden – diese Prämisse ist nun mittlerweile allen bekannt.

Immer wieder bekommen wir aber Berichte von EM-Anwender/innen, die gerade mit EM aus einem langjährigen Krankheitskreislauf herausgefunden haben. Die Erfahrungen sind subjektiv und ob und wie auch andere Faktoren eine wichtige Rolle spielen, können wir natürlich nicht beantworten. Chronisch Erkrankte berichten in dem Zusammenhang oft von einer Lebensumstellung. Sie achten auf eine gesundes Milieu, auf gesundes, nahrhaftes Essen und entdecken mit der Zeit wieder ihre eigene innere Kompetenz. Bei all dem bauen viele auf EM, zumal sie damit sehr schnell eine positive Wirkung erfahren können. Wie bei allen Prozessen gibt es auch hier immer wieder Rückschläge. Hat sich jedoch erst einmal grundsätzlich die Handlungsrichtung positiv ausgerichtet, sind auch sogenannte Rückschläge nur wichtige Hinweise, was und wie noch beachtet werden muss. Nachstehend ein Erfahrungsbericht mit EM bei einer langjährigen Blasenerkrankung:

„Ich litt weit über 40 Jahre lang an akuter, meist sehr schmerzhafter Blasenentzündung. Die Wirkung verschiedenster Medikamente war meist nur von kurzer Dauer. Auch ein operativer Eingriff (Erweiterung des Blasenausgangs) brachte keinen dauernden Erfolg. Schließlich wurde mir von einem Arzt in einem Klinikum erklärt, dass ich unbedingt zur Entfernung des Restharns katheterisiert werden müsste. In meiner großen Hilflosigkeit nahm ich alles auf mich. Als ich erneut eine schwere Blasenentzündung bekam, riet mir meine Hausärztin dringend von der Katheterisierung ab. Ich folgte zum Glück ihrem Rat. Zu allem kam dann noch eine Not-OP wegen Multiorganversagen nach einem septischen Schock mit sechs Tagen Koma dazu. Kurz danach stellten sich wieder Blasenentzündungen ein. Sobald ich wieder mit der Einnahme von Antibiotika aufhörte, folgten bald wieder die Entzündungen. Dann kam die Wende. Bei meiner Hausärztin begegnete ich einer Frau mit EM-Erfahrungen. Noch am selben Tag setzte ich mich mit dem EM-Berater in Verbindung und begann sofort mit der Einnahme von EM. Zunächst stellten sich immer noch Blasenentzündungen ein, waren aber nicht mehr so heftig und wurden seltener. Was eben mindestens 40 Jahre gedauert hat, kann nicht von heute auf morgen vergehen. Hartnäckig hielt ich an EM fest. Zusätzlich nahm ich auch EM-X Gold in heißem Wasser zu mir. Nach knapp einem Jahr bekam ich keine Blasenentzündung mehr. Dank EM und EM-X-Gold! Auch meine ständigen Stuhlgang-Probleme während der Erkrankung verbesserten sich mit EM. Mittlerweile vermehren wir selbst das EM·1 und die ganze Familie nimmt regelmäßig morgens und abends 1-2 Schnapsgläser davon und immer wieder auch EM-X Gold. Leichte Blasenreizungen bei Kälte u. ä. bekomme ich so leicht wieder weg.“

Überwinterungshilfe für Igel und Vögel

EM-Gärten sind in der Winterzeit nie akribisch aufgeräumt. Die anfallende Abfallmenge im Herbst wird zum Mulchen genutzt. So wird der Boden vorm Austrocknen geschützt und erhält organisches Material als Nahrung zurück. Für alle kleinen Bodentiere ist dies eine hervorragende Nahrungsquelle. Blätter, Gestrüpp und Zweige in einer Gartenecke aufgehäuft bieten neben Hohlräumen in Holzstapeln ein wunderbares Überwinterungsnest für Igel, die sich darin zum Winterschlaf zurückziehen können. Das Ganze mit EMa/Bodenaktivator besprüht sorgt zusätzlich für ein regeneratives Milieu. Um die Zeit des Winterschlafes zu überstehen, müssen sich die Igel vorher mit Insekten, Spinnen, Würmern und Schnecken, Fallobst und Beerenresten ordentlich Fettreserven anfressen. Igelfreunde empfehlen bei Nahrungsmangel mit gehackten Nüssen, geschälten Sonnenblumenkernen und Rosinen zuzufüttern.

Auch unsere heimischen Wildvögel benötigen im Winter unsere Unterstützung, wenn durch Kälte, Schnee und Frost die Nahrung knapp wird. Deshalb ist es auch hier wichtig, dass nicht alle Beerenreste und abgeblühte Samenbestände von Stauden Aufräumarbeiten zum Opfer fallen. Wildvögel benötigen in dieser Zeit sogenanntes Fettfutter, um ihren erhöhten Energiebedarf zu decken. Fett-Körner-Mischungen haben den Vorteil, dass Körner in dem Fettgemisch vor Nässe geschützt sind. Ansonsten immer darauf achten, dass das Futter nicht durchnässt, vereist oder durch den Kot der Vögel verdirbt. Besser weniger Futter und dafür öfters auslegen. Auch empfiehlt es sich, die Fressstellen bei Bedarf zu reinigen.

Ein einfaches Rezept für EM-Vogelfutter:

100 g fertiges Getreidebokashi oder selbstgemacht und 250 g Körnermischung in 250 g vorsichtig erwärmten Kokosfett oder Talg/Schmalz (vom Metzger) vermengen. Abgekühlt aber noch geschmeidig Knödel formen oder die Masse in geeignete Formen füllen (z.B. in umgestülpten Blumentöpfen, in Schalen, ausgehöhlten Äpfeln oder an einem im Knödel verankerten Faden hängen, us.w.)

Fressgewohnheiten und bevorzugtes Futter:

Amseln, Drosseln, Rotkehlchen, Zaunkönig: Getreideflocken, Äpfel, Rosinen. Sie fressen meist am Boden.

Meisen: Sonnenblumenkerne. Sie lieben hängendes Futter.

Spatzen, Buchfink, Star und Gimpel: lieben ein Körnergemisch und fressen gerne im Futterhäuschen.

DANKE – und auf ein Neues!

Es fällt schwer, in diesen anscheinend existentiell bedrohten Zeiten, die unser gesamtes Dasein betreffen, nicht einfach den Kopf in den Sand zu stecken, sich auszuklinken oder wegzuschauen. Viele halten es einfach nicht mehr aus und möchten „von dem ganzen Elend nichts mehr hören und sehen“. Nachvollziehbar, wenn unser Blick und unsere Wahrnehmung sich auf die „gewohnten“ Informationen aus der ganzen Welt über Kriege, Armut, Elend, Krankheit und Hunger beschränken. Dann verlieren wir leicht unsere eigene Mitte, die Hoffnung, die Entscheidungskraft und die Handlungsfähigkeit. Deshalb möchten wir am Ende dieses Jahres daran erinnern und Danke sagen den vielen, vielen wunderbaren Menschen, die sich engagieren für eine gerechte und lebenswerte Welt für alle, die sich offen gegen Unrecht einsetzen und gegen eine weitere Zerstörung unseres Planeten.

Danke denen, die die vielen alternativen, umweltfreundlichen und nachhaltigen Projekte ins Leben rufen und uns animieren, mitzumachen;

Danke denen, die uns erinnern und darauf hinweisen, auch in unserem Alltag, in unserer unmittelbaren Umgebung, mit unseren Mitmenschen und mit uns selbst verantwortlich und wertschätzend umzugehen;

Danke an alle, die mit offenem und liebevollem Herzen Mut und Zuversicht verströmen. „Wenn viele Hände an vielen Orten viele positive Dinge tun – dann verändern sie die Welt!“.

In diesem Kreis eingebunden sind auch die EM-Anwender/innen. Auch Ihnen ein herzliches Danke für Ihre Unterstützung, gemeinsam eine bessere Welt zu schaffen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen frohe und friedliche Weihnachtstage und ein gesundes, lichtvolles Neues Jahr 2017.

Herzlich

Weronika Chojnacki

Aufklärungspflicht:
Alle EM-Gesundheitshinweise und Tipps sind Erfahrungsberichte und ersetzen keine Medikamente, Diagnosen oder andere ärztliche Behandlungen. Bei Unsicherheiten halten Sie bitte Rücksprache mit Ihrem Hausarzt oder Heilpratiker.

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