EM Mondkalender 61 Herbst 2017

Kornelkirsche – Cornus mas

Die Kornelkirsche, auch Herlitze oder Dirlitze genannt, gehört zur Hartriegel-Familie und ist weder mit der Süßkirsche noch mit der Sauerkirsche verwandt. Sie kann sechs bis acht Meter hoch werden und wächst meist mehrstämmig. Ihr Holz zählt neben dem Eibenholz zu den härtesten Holzarten und ist somit unverwüstlich. Die Griechen der Antike haben daraus Waffen wie Lanzen und Wurfspeere angefertigt.

Die Wildpflanze war ursprünglich in Klein- und Mittelasien sowie im Kaukasus beheimatet und wanderte wohl nach den Eiszeiten in Mitteleuropa ein. Wie viele andere wilden Obstsorten geriet sie im 20. Jhd. in Vergessenheit und ist bei uns heute meist nur noch als Zierpflanze in Parkanlagen und Gärten zu finden. In Süd- und Osteuropa gibt es noch größere, natürliche Vorkommen der Kornelkirsche.

Als äußerst anspruchslos in der Pflege kommt sie mit einem Minimum an Nährstoffen aus. Auch Trockenheit und Hitze sowie starker Wind ist für sie kein Problem. Im Garten akzeptiert sie leicht sauren, feuchten Boden ohne Staunässe. Bei einem warmen und sonnigen Standort reifen die Früchte besonders gut aus. Ein optischer Genuss im Garten ist das Öffnen der kleinen gelben Blüten Ende Februar/Anfang März – auch von Bienen, Insekten, Vögel und Menschen sehnlichst erwartet. Schon im Winter können uns die knospigen Zweige in der Vase durch ein schnelles Aufblühen erfreuen. Im Herbst schmückt sich der Strauch mit einer schönen, leuchtend-roten Blattfärbung.

Wann wird geerntet?

Je nach Klima und Standort sind die zwei cm langen, paarweise an dünnen Stielen hängende, ovalen süß-säuerliche Steinfrüchte zwischen Ende August und Anfang Oktober erntereif. Nach grüner und gelblich-oranger Verfärbung ist das optimale Reifestadium erreicht, wenn die Früchte tiefrot und leicht glasig sind, und der Fruchtsaft schon bei leichtem Druck austritt. Mit einem untergelegten, feinmaschigen Netz lassen sich die reifen Früchte, die – auch durch Schütteln verursacht – vom Baum fallen, leicht auffangen.

Wie wird’s verwendet?

Das säuerliche Wildobst kann roh gegessen, eingefroren, getrocknet, entsaftet, eingekocht oder zu Likör verarbeitet werden. Das Entsteinen der Früchte ist nicht so leicht, gegebenenfalls hilft ein Olivenentkerner. Oder die Früchte werden aufgekocht und anschließend entsteint bzw. durch ein Sieb passiert. Mittlerweile gibt es auch in Reform-Fachgeschäften einen Direktsaft aus den knallroten Kornelkirschen.

Vitaminreiches Wildobst und Heilmittel

Die Kornelkirsche, die selbst nahezu keine Pflege braucht, pflegt aber im Besonderen unsere Gesundheit. Schon seit uralten Zeiten werden verschiedene Bestandteile der Kornelkirsche als Heilmittel eingesetzt, aber auch als Droge namens Fructus Corni. So scheinen Heilpriester in alten Zeiten aus dem vergärten Fruchtfleisch ein berauschendes, schmerzstillendes Getränk hergestellt zu haben. Diese süß-säuerlichen Früchte haben es in sich. Sie sind wahre Vitaminbomben. Das Fruchtfleisch liefert viele wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamin C und B, Kalzium und Magnesium, organische Apfelsäure und einen geringen Zuckergehalt in Form von Glukose und Fruktose. Der knallrote Pflanzenfarbstoff gehört zur Vitamin-P-Gruppe, die eine Schutz- und Heilwirkung auf entzündete und verletze Schleimhäute ausüben soll.

So ist es nicht verwunderlich, dass auch Hildegard von Bingen die Heilkraft der Kornelkirsche bei Darmproblemen und Magenleiden empfahl – „die Früchte als Marme­lade, roh oder als Mus reinigen und festigen den Verdauungstrakt“ – und das als Langzeittherapie mit täglicher Kost. Desgleichen auch anzuwenden bei Zöliakie (Glutenunverträglichkeit). Bei Gicht und Rheuma riet sie zu einem regelmäßigen Bad mit Blättern und Holz des Kornellenstrauches; bei Fieber und Kopfschmerzen zu dem reinen Fruchtsaft oder einen Teeauszug aus der Rinde des Baumes.

Kornelkirschen-Marmelade:

  • 1 Kg Kornelkirschen verlesen, waschen, leicht aufkochen und passieren.
  • Mit Apfelsaft/Kirschsaft o.ä. auf 1 kg auffüllen.
  • Zitronensaft
  • Gelierzucker
  • Vanillemark dazugeben
  • ca. 5 Minuten köcheln
  • in Gläser füllen

Kornelkirschen-Likör: 

1 kg Kornelkirschen verlesen, waschen, Fruchtfleisch mit Gabel anstechen.
100 g Holunderbeeren waschen und abtropfen. Vanilleschote längs einschneiden.
Brauner Zucker nach Bedarf (400 g)
1 Zimt-stange
3 Gewürznelken

Alles in ein dunkles Glas geben und mit Kirschwasser (ca. 1 l) auffüllen. Nach ca. 4 Wochen durch Kaffeefilter filtrieren, in kleine Flaschen abfüllen und kalt und kühl lagern.

Vorsicht! Verwechselungsgefahr mit dem ungenießbaren, leicht giftigen, weit verbreiteten roten Hartriegel – Cornus Sanguinea. Er hat weiße Blüten und blauschwarze runde Früchte.

Regeneration von Hautproblemen mit EM – Erfahrungsbeispiele

Als Schutzmantel und Abgrenzungsorgan nach außen ist unsere Haut leicht allerlei Verletzungen ausgesetzt. Aber auch als Spiegel innerer Zustände kann sie Inneres nach außen sichtbar machen. Hautprobleme können auch auftreten, wenn der Körper über die Haut entgiftet. Wie auch immer: EM scheint bei kleineren Problemen sofort zu helfen und bei größeren Erleichterung zu bringen, das meinen jedenfalls unsere Mitglieder und berichten über ihre Erfahrungen:

Bei Verbrennungen / Sonnenbrand aber auch bei sonstigen Verletzungen der Haut wenn möglich, verletzte Stelle in unverdünntem EM baden, bis Schmerz nachlässt. Oder/und immer wieder mit EM·1/EMa einsprühen, evtl. hilft auch ein EM-Verband (getränktes Tuch mit EM·1/a, darüber Handtuch). Die verbrannten Stellen heilen schnell, es gibt weder Blasen noch Narben.

Lippenherpes: Sofort und oft mit EM·1/a betupfen oder einreiben, evtl. mit EM Keramik-Pulver vermischt auftragen. Die Einnahme von einem Schnapsglas EM·1/EMa oder Emikosan morgens und abends führt zur erheblichen Reduktion von Lippenherpes-infektionen.

Hautausschlag, entzündete Mückenstiche o.ä.: immer wieder mit EM·1/EMa einsprühen, evtl. mit Keramikpulver vermischen und einwirken lassen. Akne/Pickel: Gesicht mit EM-Wasser wa-schen, Hautcreme vermischt mit EM·1/EMa und Keramik-Pulver über Nacht benutzen. Tagsüber Keramikpulver vermischt mit EM·1/EMa punktuell auftragen. Oft hilft auch eine Darmsanierung mit EM-Produkten bei der Entgiftung des Körpers.

Dekubitus und wunde Haut im Windelbereich: Waschungen mit EM, Einsprühen und evtl. auch Keramikpulver mit EM vermischt auf die Wunde geben, verhilft zur raschen Besserung. Bei vielem Liegen Haut immer wieder mit EM vor dem Eincremen einsprühen und/oder einreiben. Diese Maßnahme kann Dekubitus verhindern.

Hinweis: EM ist kein Heilmittel. Holen Sie sich fachärztlichen Rat. Beispiele sind persönliche Erfahrungen der Vereinsmitglieder.

Dunkelheit kann Dunkelheit nicht vertreiben – nur LICHT kann das.
Hass kann Hass nicht vertreiben – nur LIEBE kann das.
Dr. Martin Luther King Jr.

Kerniges Urdinkel-Knäckebrot – eine Empfehlung

Zutaten:

  • 120 g Urdinkel – Vollkornmehl
  • 120 g Urdinkelflocken
  • 100 g Sonnenblumenkerne
  • 50 g Sesam
  • 50 g Leinsamen
  • 1/2 TL EMIKO-Salz
  • 2 EL Olivenöl
  • etwas EM-Keramik-Pulver
  • 5 dl Wasser

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und miteinander vermischen. Auf zwei mit Backpapier belegte Backbleche dünn ausstreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 170° C 15 Minuten vorbacken. Wichtig: nach 15 Minuten Backzeit Scheiben schneiden, sonst ist es nicht mehr möglich. Nachher 30-35 Minuten fertig backen und auskühlen lassen.

Für Sie eine erfolgreiche und gesunde Zeit.

Herzlich,

Weronika Chojnacki und Anneliese Rölke