Salz als Dünger und Holzkohle für den Boden

In Prof. Higas Büchern und in vielen Berichten ist in den vergangenen 30 Jahren schon oft über die erfolgreiche Behand­lung von versalzten Böden mit EM berichtet worden. So z.B. wie nach Überschwemmungen durch Meerwasser dennoch hervorragende Ernten erzeugt werden konnten. Professor Higa und sein Team haben hier weiter geforscht.

Während bei uns das Thema Terra Preta schon lange ein Dauerbrenner ist, hat Prof. Higa seinen ganz eigenen Blick auf das Thema (Holz)Kohle. Ihn interessiert besonders, dass Holzkohle eine wichtige Rolle bei der Ausrichtung von Elek­tronen im Boden spielt.

Über beide Themen hat Prof. Higa geschrieben. Wir haben diese Texte ins Deutsche übersetzt und stellen sie hier leicht gekürzt vor.

Mit Hilfe der EM-Technologie Salz für die Landwirtschaft nutzbar machen

„Ich habe schon früher berichtet, dass man mit EMa, das mit Meerwasser hergestellt wurde, in Kombination mit Holzkohle auf bemerkenswerte Art und Weise radioaktive Kontamination verringert, ja, zum Verschwinden bringt. Wir haben in den vergangenen 30 Jahren aber auch in verschiedensten Anwendungen erfahren, dass Salz in Zusammenhang mit EM zu Dünger wird.

Landläufiger gesunder Menschenverstand wird das als unmöglich ansehen, aber diese Methoden haben ihre Funktionalität in der Praxis bewiesen. In einigen Ländern wird dies in großem Maßstab bereits erprobt, auch in Wüstenregionen, wo Versalzung ein großes Problem ist, und in Regionen, die von Meeres­überschwemmungen heimgesucht werden.

Gegenwärtig wird in Japan und anderswo gern Meerwasser zur Herstellung von EMa genommen, oder naturbelassenes Salz wird hinzugefügt, um den gleichen Salzgehalt (3-3,5%) zu erreichen. Dies EMa wird im Verhältnis von 1:100 bis 1:500 gegossen oder in Bewässerungssysteme gegeben. Es kann auch als Blattbehandlung 2-3 Mal pro Woche gesprüht werden (1:50 bis 1:100) Dies verhindert Krankheiten und fördert die Photosynthese.

Es ist noch effektiver, auf 1.000 m² 100 bis 500 kg organisches Material als Mulch auszubringen, das Futter für die Mikroben ist. Je mehr man davon ausbringt, desto mehr Erfolg hat man. Während nun auf diese Weise die Population der EM-Mikroben in den nächsten 2-3 Wochen im Boden ansteigt, wird das Salz zu Dünger, der dann von den Pflanzen genutzt wird. Als grobe Regel gilt: 35 bis 100 kg Salz auf 1.000 m².“ […]

„Als nächstes muss man die Nutzung von Salz als Herbizid erwähnen. Am einfachsten ist es, 3-5.000 l Meerwasser auf 1.000 m² bzw. die entsprechende Menge Salz 2-3 Wochen vor dem Pflanzen auszuringen, um die Beikräu­ter komplett auszutrocknen. Danach ist ausrei­chend Regen ideal (mind. 10 mm), aber wenn er ausbleibt, muss man 3-5 l pro m² bewässern und dann pflanzen. Diese Methode ist beson­ders effizient nach der Ernte.

Wird Salz direkt als Herbizid benutzt, macht man eine Salzsole (20-25% Salz) und sprüht die zu behandelnden Pflanzen komplett ein. Soll­ten sie danach nicht komplett welken, wiederholt man die Anwendung so bald wie möglich.

Von dem mit Salz hergestellten EMa nimmt man 100-200 l auf 1.000 m²; ist EM im Boden ausreichend verankert, genügen 50 l oder so­gar noch weniger. Vor allem, wenn man in 30- 50 cm Tiefe einen Gleichrichtungspunkt mit Kohle setzt. (siehe unten)

Bleibt man bei dieser Methode, wird die Erde nach wenigen Durchgängen weich und locker und sehr schnell fruchtbar. Die pfluglose Bear­beitung wird dadurch erleichtert. Besonders nach der Ernte löst die Salzbehandlung nicht nur Probleme mit Unkraut und Schädlingen, sondern auch die Probleme, die sonst durch kontinuierliche Kultivierung entstehen.“ […]

„In chemischem Dünger machen die Sulfate und Carbonate Probleme; um diese Salze aufzulösen, braucht man große Mengen Frisch­wasser. Weltweit können Wüsten nicht kulti­viert werden, selbst wenn Wasser da wäre. Der Grund ist der Salzgehalt von einem Fünftel bis zu einem Hundertstel von Meerwasser.

Fügt man dem Wasser nur EM im Verhältnis 1:10.000 zu, kann man das Probleme der Versalzung lösen. Eine Entfernung des Salzes wird dadurch unnötig. Diese Methode wurde schon vor Jahren in Ägypten von der Regierung durch­geführt und auch in den USA wurde es auf tausenden von Hektar etwa in Texas, Arizona und New Mexiko angewendet. Nun soll es auf großen Flächen auch in China genutzt werden.

Dies alles wird normalerweise als unmöglich angesehen. Es kann nur dadurch erklärt wer­den, dass Salz, das sonst die Kulturen schädigt, durch die um EM konzentrierten Mikroorganis­men in Elemente umgewandelt werden, die von den Pflanzen gebraucht werden.

Um chemische Dünger herzustellen, werden riesige Mengen an Elektrizität gebraucht. Nutzt man EM und nimmt einfach Meerwas­ser oder Salz, kann dieses Problem behoben werden. Wenn man es genau bedenkt, dann ist es, als schwämme die Erde in einem Meer von Dünger. Nutzt man diese Methode, wird eine grundlegende Lösung der Ernährung der Menschheit möglich.“

Holzkohle ist unabdingbar für die Verbesserung der Gleich­richtungsenergie im Boden

Im EMJournal 61 haben wir über die „Verbesse­rung des Elektronenflusses“ durch EM berichtet, wie sie von Prof. Higa für die Praxis empfiehlt. Je leichter Elektronen fließen, desto besser kann Energie weitergeleitet werden. Dies gilt auch für Pflanzen, die ja die meiste Energie über die Wur­zeln im Boden erhalten. Deshalb hat Prof. Higa lange daran gearbeitet eine Gleichrichtungskraft zu erzeugen, die Elektronen besser fließen lässt. Hier geht es um diese Kraft im Boden.

„Nutzt man die Fähigkeit von Mikroorganis­men zur atomaren Transformation und der Photosynthese, werden die für die Pflanzen notwendigen Elemente auf natürliche Art und Weise hergestellt, und das organische Material im Boden wird ebenso natürlich vermehrt. Selbst wenn nur die Erntereste in den Boden zurückkehren, wird er fruchtbar, und man erhält eine stabile Ernte von hoher Qualität wie Quantität.

Dafür ist es allerdings wichtig, einen Mechanis­mus zur Verfügung zu haben, der die Energie aus dem Zustand der Entropie (Unordnung), der über und im Boden herrscht, in einen Zu­stand der Syntropie (Ordnung) überführt, und so den Pflanzen mehr Elektronen zur Verfügung gestellt werden.

Wie schon früher gezeigt (z.B. im EMJournal 61) können Räume durch die Herstellung von EM-Energiezonen in die dritte Dimension vergrö­ßert werden. Außerdem ist es notwendig, die riesige Menge Energie im Boden gleichzurich­ten, um eine Bodenstruktur zu erlangen, die allem Lebendigen im Boden mehr Elektronen zur Verfügung stellt.

Mit dieser Methode, durch die die radioaktive Verseuchung erheblich reduziert und der Boden gereinigt wird, können bemerkenswer­te Erntesteigerungen erreicht werden. Aber in Anbetracht der Menge an kosmischer Energie ist dies nur eine Marginalie.

Deshalb ist es unsere größte Herausforderung, einen Weg zu finden, durch EM gleichgerichtete Kohle und Asche in den Boden zu bringen. Zum Glück kann man mit etwas Erfindungsgeist alle möglichen Materialien zu Kohle machen. Mit der Anwendung dieser Methode können viele Müllprobleme gelöst werden, aber eben auch die der Erzeugung landwirtschaftlicher Produk­te und des Umweltschutzes.

In meinem eigenen experimentellen Garten und in der Sunshine Farm der EMRO auf Okina­wa wollen wir zukünftig vollständig auf diese Methode umsteigen.“

Prof. Teruo Higa (Übersetzung aus dem Englischen Pit Mau)

Fortsetzung folgt im EMJournal 69

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