Spieglein, Spieglein…

Es muss ein Ur-Erlebnis gewesen sein, als der erste Mensch realisiert hat, dass das, was er da im stillen Teich sah, er selbst ist, gleichsam eine Ur-Erschütterung. Denn seitdem erlebt der Mensch sich selbst nicht allein über die Reaktionen der Anderen, sondern durch sich selbst, ohne dass jemand anderes anwesend ist. Das heißt aber auch, man kann sich selbst nicht mehr belügen – zumindest, was das Äußere angeht. Eine neue, andere Art der Selbstreflexion ist möglich und notwendig. Dennoch ist das Wesen des Spiegels immer zweideutig gewesen. Märchen und Mythen sind bevölkert von geheimnisvollen und oft fatalen Geschichten, in denen Spiegel bedeutsame Rollen spielen, manchmal sogar sprechen können. Vom altgriechischen Narziss, der sich in sein eigenes Spiegelbild verliebte – mit den bekannten dramatischen Folgen – über Schneewittchens Stiefmutter, der ein Spiegel immer die Wahrheit verkündet, bis hin zu Hoffmanns Erzählungen, in denen der Dichter dem Teufel sein Spiegelbild – und damit seine Seele – verkauft. Das flüchtige Bild im Spiegel wurde schon früh oftmals mit der Seele gleichgesetzt. So konnten die Titanen in der griechischen Götterwelt Dionysos’ Seele in einem Spiegel fangen und die Kelten begruben ihre Frauen häufig mit einem Spiegel, weil sich dort eben deren Seele befand. Zudem gehören in vielen Kulturen, so auch in der mitteleuropäischen Sagenwelt, Spiegel und übersinnliche Erkenntnis (Weissagen, Wahrsagen) zusammen.

Materielle Spiegel

Schon in der Steinzeit scheinen Menschen bestimmte Steine so poliert zu haben, dass man sich darin spiegeln konnte, aber erst mit der Entdeckung von Metallen tauchen sie häufiger auf, so bei den Ägyptern als polierte Goldscheiben, bei den Römern als Silber- und auch schon Glasscheiben. Am Ende des Mittelalters wurden die giftigen Quecksilberspiegel (eigentlich Zinnamalgam-Spiegel) entwickelt, die einige hundert Jahre gängig waren. Erst als Amalgamspiegel 1886 wegen ihrer Giftigkeit verboten wurden, ging man allgemein zur Silberspiegelfabrikation über, die im 19. Jahrhundert entstanden war. Heute presst man unter Vakuum Aluminiumfolie auf glatte Glasscheiben oder bedampft sie mit Aluminium. Es gibt auch wertvollere Kristallspiegel, die mindestens 10% Oxide enthalten: Bleioxid (PbO), Bariumoxid (BaO), Kaliumoxid (K2O) oder Zinkoxid (ZnO). Deshalb kann man durchaus davon ausgehen, dass ein Spiegel nicht unbedingt eine gesunde Energie aussendet, sondern Schwermetallinformationen.

Die ersten EM-Spiegel

Wer also von der EM-Technologie weiß und verstanden hat, dass EM negative Schwingungen harmonisieren kann – seien es schädliche elektromagnetische Wellen oder andere von Schadsubstanzen ausgehende, beeinträchtigende Schwingungen – der wird diese Technologie auch hier anwenden wollen. So ging es auch der in Bayern beheimateten Künstlerin Dorothea Heinz, die vor einigen Jahren über den Baubiologen und EM-Berater Jürgen Feistauer von der wunderbaren Kraft der Effektiven Mikroorganismen erfuhr. Dorothea Heinz ist in den frühen 80er Jahren bei einem Bildhauer in die Lehre gegangen, der sie sowohl im Schnitzhandwerk als auch in der alten Technik der Fassmalerei und Blattvergoldung ausbildete. Daraus resultierte ihre Entscheidung, sich auf Relief-Darstellungen zu spezialisieren. Wegen ihrer großen Vorliebe für edle Gebrauchsgegenstände entwickelte sie die Idee ihrer prächtigen Spiegelunikate. Aber im Laufe der Zeit wurde ihr auch bewusst, dass Spiegel aufgrund der chemischen Zusammensetzung keine gute Ausstrahlung haben und Energie eher absorbieren als geben. Die gestaltete Form wiederum hält die Energie bei sich und die reinen Materialien, die sie benutzt, schaffen eine verbesserte Schwingung.

Als Dorothea Heinz EM entdeckte und erfuhr, dass gerade das EM-Keramikpulver all die positiven Informationen der Effektiven Mikroorganismen permanent in sich gespeichert hat, entschloss sie sich, dies für ihre Arbeiten zu nutzen. Zunächst mischte sie es in die Kreide-Grundierungen, die unter die Farb-, Gold- und Silberschichten gelegt werden. Es ist aber ebenso möglich, in die Kaseinfarben EM zu mischen. Immerhin wird immer wieder erwähnt, dass Farben intensiver leuchten, wenn sie die EM-Information in sich tragen und auch dauerhafter wirken. Da einige der Spiegel ihrer Kunstwerke ganz in Holz eingebettet sind, bietet sich auch an, die Spiegelrückseiten mit EM-Farbe zu bestreichen, um die negativen Schwingungen der Chemikalien auf der Rückseite des Spiegels unmittelbar zu harmonisieren. D. h. eine schlechte, für manche vielleicht sogar schädliche Schwingung kann von EM in gute, gesunde Schwingung transformiert werden. Dorothea Heinz empfindet EM als etwas Kostbares, das sehr gut zu den kostbaren Materialien passt, die sie verarbeitet. Es hat ebenso eine gute Ausstrahlung wie Gold und Silber und die natürlichen Kaseinfarben. Und dann haben wir noch gar nicht von der täglichen Freude an diesen prachtvollen Kunstwerken gesprochen, die diejenigen empfinden, die sich entschieden haben, diese Spiegel-Unikate in ihre Umgebung zu integrieren. Vielleicht kann man es außerdem so sehen: Wenn ich in einen solchen Spiegel blicke, kommt das Spiegelbild gesünder zurück als es in den Spiegel geworfen wurde.

Autor Pit Mau

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