Über die Verbesserung des Elektronenflusses in der Praxis

Im EMJournal 51 haben wir über den Garten von Prof. Higa auf seiner Heimatinsel Oki­nawa berichtet, den er auf einem Stück Brach­land zu seinem experimentellen Versuchsgar­ten gemacht hat. Seit 2007 probiert er dort aus, was mit EM möglich ist, und was nach seinen theoretischen Überlegungen möglich sein müsste.

So beschrieb er den erstaunlichen Umstand, dass er mit Hilfe von recycelten Plastikflaschen, die er abwechselnd mit EMa und Wasser ge­füllt und in Reihe um seine Beete ausgelegt hatte, eine starke positive Schwingungsener­gie erreichen konnte, ein Energiefeld mit den Wirkungskapazitäten von EM, die ein gesun­des Wachstum beschleunigten, aber auch Schädlinge von den Beeten fernhielten.

Darüber hinaus berichtete er damals schon, dass sie gute Erfahrungen machten, indem sie Flaschen mit EM an Stangen befestigten und auf diese Weise das Schwingungsfeld in die dritte Dimension führten. Inzwischen sind die Versuche weitergegangen und es gibt spezifi­zierte Anleitungen, wie man – z.B. in seinem eigenen Garten – die Wirksamkeit von EM ab­sichert und weiter erhöht.

Das EM-Schwingungsfeld führt zu besserem Elektronenfluss

In seinem ersten Buch über EM in der Landwirt­schaft aus den frühen 1990er Jahren beschreibt Prof. Higa seine Versuche, mit dem EM-Einsatz die Photosynthese zu erhöhen. Im Zentrum der Photosynthese steht die Umwandlung der elektromagnetischen Energie in chemische Energie durch Übertragung von Elektronen. Wenn es also gelänge, den Elektronenfluss zu erhöhen, hätte man bessere Resultate beim Wachstum und der Qualität von Früchten, so sein Gedanke. Wissenschaftler, die damals mit ihm zusammenarbeiteten, glaubten an Mess­fehler, als sie die Ergebnisse sahen.

Prof. Higa schreibt: „Die Ergebnisse der Pho­tosynthese hängen vollständig vom Fluss der Elektronen ab, also von der Kraft, die die Elekt­ronen ausrichtet. Das Besprühen von Blattwerk mit EM verbessert diese Fähigkeit der Blätter, indem sie ihnen ermöglicht, Licht zu nutzen, das sie vorher nicht nutzen konnten, nämlich Energie zu gewinnen aus dem Spektrum von ultraviolettem und infrarotem Licht. Die Absorption von nährender Flüssigkeit hängt ebenso vom Elektronenfluss ab, deshalb verbessert der Einsatz von EM im Boden ebenfalls die Gleichrichtungskraft. Wenn darüber disku­tiert wird, was besser ist, die Applikation über die Blätter oder über den Boden, dann sage ich, am besten beides.“

2015 fasste er es so zusammen: „In meinen Versuchen, die geheimnisvollen Phänomene von EM zu verstehen, kam ich zu der Erkennt­nis, dass ihren Wirkungen elektronische und magnetische Gleichrichtungskräfte zu Grunde liegen.“ Aber was bedeutet das für die Praxis?

Verbesserungen bei Anwesenheit von elektrischer Spannung

Inzwischen hat Prof. Higa Beschreibungen für die praktische Anwendung publiziert, so dass jedermann oder –frau eigene Versuche in dieser Richtung machen kann. Wie immer bei Prof. Higa ist alles so einfach wie möglich gehalten, damit die Durchführung nicht an der Komplexität der Einrichtung oder gar am Preis scheitert. Er listet die einzelnen Punkte für die Einrichtung einer solchen EM-Zone aus:

„Ich habe schon mehrfach die Wirkungen von EM-Zonen erwähnt; um die Wirkungen von EM zu verstärken, haben wir in den letzten Jahren dafür zusätzlich die elektrische Spannung von Batterien und Strommasten genutzt.

Die Art und Weise, mit EM eine solche Barriere zu erschaffen, ist jederzeit reproduzierbar; wir konnten die Methoden, wie dies erreicht wird, inzwischen weiterentwickeln: An Pfählen an den Eckpunkten eines Beets oder Feldes werden in ca. 50 cm Höhe Flaschen angebracht, die ge­füllt sind mit EMa (möglichst mit Meerwasser fermentiert – sonst mit 1-3% natürlichem Salz), in das zusätzlich jeweils ein Teelöffel voll EM-X Keramikpulver (Super Cera C) und Holz- bzw. Pflanzenkohle gegeben wurde. Daran wird eine Lithium-Ionenbatterie angebracht (6 Volt), oder diese Flasche mit einem Telefon- bzw. Strommast verbunden. Selbst ohne fließenden Strom wird eine Schwingung erzeugt, die dieser Spannung entspricht.

Ist die zu behandelnde Fläche kleiner als 500 m², reicht eine Flasche als Quelle der EM-Energie, ist sie aber um 1.000 m² groß, sollte man jeweils an den diagonal gegenüberliegenden Ecken eine solche Energiequelle stationieren. Ist die Fläche noch größer, setzt man sie an jede der vier Ecken. Die Flasche wird mit einer haltbaren, stabilen 2-5 mm dicken Schnur (kein Kabel) mit den vier Eck-Stangen oder -Pfähle verbunden. Günstig ist, je nach Pflanzenart, mehrere (2-4) Ebenen mit der Schnur zu ziehen und alle miteinander zu verbinden. Die Schwingungskraft überträgt sich so auf alle verbundenen Schnüre.

Ist in der Nähe ein Strommast, lohnt es sich, ihn mit der Haupt-Schnur zu verbinden. Wegen der Spannung, die ein solcher Mast in sich birgt, kann man die Effektivität des Systems deutlich erhöhen.

Es gibt eine Haupt-Linie (auf der Illustration die durchgehende Linie) und sekundäre Schnüre, die daran angeschlossen sind. Diese zieht man über die Pflanzenreihen; manchmal genügt es auch, eine ins Zentrum der Reihen zu positionieren.

Weitere praktische Tipps von Prof. Higa

„An anderer Stelle habe ich schon früher be­schrieben, wie man die EM-Technologie gegen Wühlmäuse, Vögel und andere wilde Tiere nut­zen kann. Macht man das richtig, kommt es zu unmittelbaren Wirkungen. Hier einige Hinwei­se, wie man vorgehen sollte: Hat man es mit Maulwürfen zu tun, steckt man eine dieser Flaschen zu einem Drittel in den Boden. Dann verbindet man sie mit einer Schnur oder einem Kabel. Zusätzlich deponiert man in einer Tiefe von 20-30 cm und im Abstand von 1-2 m fer­mentierte Bokashi-Bällchen, die EM-Keramik­pulver und Holz- oder Pflanzenkohle enthalten.

Will man Schaden durch Vögel verhindern, verbindet man die oberste Schnur diagonal im Abstand von 1,5 bis 3 m.  Um größere Felder vor wilden Tieren zu schüt­zen, appliziert man die Quellen der Schwin­gungsenergie (die EM-Flaschen) in Abständen von 50-100 m.

Möchte man dieses System bei Obstbäumen anwenden, befestigt man eine dieser Flaschen an jedem Baum in etwa 1 bis 1,5 m Höhe und verbindet sie alle mit der Schnur.  Je mehr dieser Energiequellen existieren, desto größer der Effekt. Sollte dieses System nach der sorgfältigen Installation aber nicht effektiv erscheinen, kann dies an der Verschlechterung der EMa-Lösung liegen oder daran, dass zu wenig dieser Flaschen appliziert worden sind.“

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