Dr. Yoshimi Tanaka zu Vorträgen in Deutschland

Als der EM e.V. Deutschland die Anfrage erhielt, ob man interessiert sei, Vorträge von Dr. Yoshimi Tanaka in Deutschland zu organisieren, war sich der Vorstand schnell einig: Ja, das wäre eine gute Gelegenheit, Mitgliedern und Interessierten die Chancen der EM-Medizin durch einen Praktiker erklären zu lassen. Gemeinsam mit dem Schweizer EM Verein wurde beschlossen, einen Vortrag nahe der Schweizer Grenze zu veranstalten, damit auch die Mitglieder dort teilhaben können. Die vom EM e.V.  organisierten Stationen waren nach Singen/Hohentwiel: München, Siegburg/Bonn und Hamburg.

Die Vorträge

Damit hatte niemand gerechnet: Dr. Tanaka hatte sich entschieden, seine Vorträge in traditioneller japanischer Kleidung zu halten. Das war ungewohnt für unser Auge, aber schnell gewöhnte man sich an die Eleganz dieses Auftritts. Gerne bewegte er sich und spielte auch gelegentlich Körperhaltungen zur Verdeutlichung vor. So gelang es ihm, den Vortrag lebendig und humorvoll zu halten.

Ein Handicap ist immer die Unterbrechung durch die Übersetzung. Dr. Monika Lubitz, die jahrelang als Dolmetscherin mit dem bekannten Wasserforscher Masaru Emoto gereist ist, konnte für diese Aufgabe gewonnen werden, die sie prima erledigte. Dennoch hätte man einen Vortrag von Dr. Tanaka gern einmal im Zusammenhang gehört.

Ur-Erlebnis mit EM-X

Dr. Tanakas Vortrag gliederte sich in zwei Teile: Im ersten stellte er exemplarisch Fälle vor, bei denen EM-X bzw. EM-X Gold eine Heilung bewirkt hatten. Im zweiten Teil ging es um Verhaltensweisen, wie Krankheiten verhindert werden können.

Ohne lange Einleitung begann Dr. Tanaka seinen ersten Fall vorzustellen, der ihm selbst die Augen für die Potenz einer EM-Medizin vor Augen geführt hatte. Er betreute damals einen Patienten, der eine schwere Lungenentzündung hatte und obendrein mit multiresistenten Keimen infiziert war. Selbst 100%ige Sauerstoffgaben kamen kaum noch in der Lunge an. Die Ärzte wussten aus Erfahrung, dass es keine Hilfe mehr gab und informierten die Familie dementsprechend. Da therapeutisch nichts mehr getan werden konnte, bat die Familie ihn, dem Patienten EM-X zu geben. Dr. Tanaka kannte es zwar nicht, hatte aber keine Einwände dagegen und gab durch einen Schlauch 3 x täglich 10 ml direkt in den Magen.

Schon am ersten Abend begann der Körper des Patienten stark zu schwitzen, Fieber kam auf und der Atem stabilisierte sich langsam. Schritt für Schritt konnte die Sauerstoffkonzentration zurückgefahren werden. Nach vier Tagen verifizierten Röntgenaufnahmen, dass die Krankheit fast vorüber war. Für Dr. Tanaka war dies ein solch beeindruckendes Erlebnis, dass er – der ein überzeugter und erfahrener Schulmediziner war, wie er im Vortrag mehrfach beteuerte – begann, sich mit alternativen Heilmethoden auseinanderzusetzen und vor allem, EM-X bzw. bald darauf das wirkungsverbesserte EM-X Gold therapeutisch einzusetzen.

Exemplarische Fallbeispiele

Anschließend beschrieb er einzelne Fallbeispiele aus verschiedenen Bereichen. Nur bei dem Thema Parkinson konnte er eine Versuchsreihe an dem Krankenhaus, in dem er arbeitete, voranstellen. Dort erhielten mehrere PatientInnen täglich 60 ml EM-X Gold. Bei immerhin 45% von ihnen konnte der Krankheitsverlauf gestoppt oder sogar verbessert werden.

Einen weiteren, beeindruckenden Einzelfall einer älteren Frau schilderte er anschaulich. Sie litt unter all den traurigen, typischen Symptomen von Parkinson, die ein normales Leben unmöglich machen. Dr. Tanaka verschrieb ihr, täglich EM·1 und 60 ml EM-X Gold einzunehmen. In den folgenden drei Monaten besserten sich die Symptome so, dass die Medikamente reduziert werden konnten und sie sich wieder selbst anziehen und versorgen konnte. Sie war so glücklich, dass sie wieder lachen und springen konnte – dadurch aber fiel und sich verletzte.

Hautkrankheiten

Ausführlich stellte er den Fall einer 27-jährigen Patientin mit atopischer Dermatitis vor, die wegen ihres extremen Hautausschlags schon Selbstmordgedanken hatte, dann aber EM kennen lernte. Sie hielt die Verschlimmerung der Symptome aus, als sie zunächst die Steroid-Salbe absetzte. Satt dessen nahm sie täglich 60 ml EM-X Gold, trug Zinksalbe mit 5% EM-X Gold auf, badete in Wasser plus EMa und veränderte ihre Lebensgewohnheiten, insbesondere stieg sie um auf Naturprodukte. Nach zwei Jahren, so Dr. Tanaka, war sie kaum wiederzuerkennen, da sie komplett ohne Symptome und entsprechend fröhlich und zuversichtlich war.

Krebs

Er stellte auch mehrere Fälle von erfolgreichen Behandlungen von Krebspatienten mit EM-X Gold vor, auch wo er als unheilbar galt. In all diesen akuten, lebensbedrohlichen Fällen lagen die Tagesdosen EM-X Gold bei 150 bis 500 ml pro Tag.

Dr. Tanaka schilderte eine interessante Beobachtung. Operateure seien bei Patienten, die vor der Operation EM-X Gold genommen hatten, auf weitgehend abgekapselte Tumoren gestoßen – die natürlich viel leichter und schonender entfernt werden konnten. Allgemein könne er sagen, bei ca. 80% der Fälle, bei denen Antikrebsmittel in Kombination mit EM·X Gold verwendet werden, treten keine oder nur leichte Nebenwirkungen auf. Die Patienten sind so munter, dass sie ganz normal essen und sogar das Haus verlassen können. Anders als der im vergangenen Jahr hochbetagt verstorbene Dr. Shigeru Tanaka (nicht verwand mit ihm), der mehrere Bücher über EM-X und EM-Salz geschrieben hat, leitet er keine Klinik, hat daher auch nicht leicht die Möglichkeit, Reihenuntersuchungen vorzunehmen.

Gesundheitssystem Japan – Deutschland

Wie anfangs schon erwähnt setzt sich Dr. Tanaka seit einigen Jahren mit alternativer Medizin auseinander. Gegenwärtig macht er eine Zusatzausbildung als Homöopath. Mehrfach beklagte er in seinem Vortrag Missstände des japanischen Gesundheitssystems, das streng und ausschließlich auf die Schulmedizin setzt, und beglückwünschte uns Deutsche für unsere vielfältigen Möglichkeiten alternativer Therapien.

Bei allen gesundheitlichen Problemen, so der Mediziner, tritt bei einer Behandlung allein mit EM eine Verbesserung der Zustandes und der Symptome ein. Aber: Patienten, die zudem ihren Lebensstil ändern, erfahren häufiger Verbesserungen und bleiben von Verschlimmerungen verschont.

Auf welche Weise man sein Leben so führt, dass man möglichst nicht krank wird, erläuterte er im zweiten Teil seines Vortrags. Bewusst lebende EM-ler unter den Zuhörern fanden hier vieles wieder, was sie schon kennen und z. T. sicher auch praktizieren. Wichtig sei, der Stimme des Körpers zuzuhören. Krankheitssymptome sind diese Stimmen. Sie weisen auf ein geschwächtes Immunsystem hin. Krankheiten sind das Resultat. Deshalb müssen die Selbstheilungskräfte gestärkt werden. Vier wesentliche Bereiche macht er dafür aus: gesunde Nahrung und vernünftiges Essen, ein gesunder Darm und aktive Darmtätigkeit, Muskelaufbau (Bewegung) und eine glückliche, dankbare Seele. Wenn die Seele befreit ist, so sein Resümee, löst sich auch die Krankheit auf. Verbesserungen auf all diesen Gebieten werden durch EM, insbesondere EM-X Gold gesteigert.

Fragen an Dr. Tanaka

Im Anschluss an diesen Bericht finden Sie zusammenfassend einige Fragen beantwortet, die von den Besuchern der verschiedenen Vorträge schriftlich an Dr. Tanaka gestellt wurden. Es ist klar, dass Fragen von 150 oder 200 Besuchern nicht in der Veranstaltung beantwortet werden konnten. Einige der Fragen beantwortete Dr. Tanaka aber bereitwillig und die Zuhörer konnten feststellen, dass er mit großer Ernsthaftigkeit, Kenntnis und Sorgfalt antwortete.

Resümee

Noch gibt es keine zusammenfassende Darstellung aller Erfahrungen der EM-Medizin (in Japan und anderen Teilen der Welt). Deshalb muss sich der deutschsprachige Interessierte selbst einen Überblick verschaffen. In den vergangenen EMJournalen (48, 49)  finden sich Berichte von Dr. Tanaka, es gibt mehrere Bücher des im vergangenen Jahr verstorbenen Dr. Shigeru Tanaka und natürlich die Bücher von Prof. Higa, in denen man Beispiele und Ratschläge, vor allem aber Beschreibungen findet, die das System einer EM-Medizin verständlich werden lassen. Denn wem es vorher noch nicht klar war, der wusste nach Dr. Tanakas Vorträgen: Wir alle sind aufgerufen, Verantwortung für unsere Gesundheit zu übernehmen; die EM-Technologie ist dabei ein sehr hilfreiches Werkzeug.

Pit Mau
Fotografie: Osamu Miyagi (EMRO Japan)

Artikel von Dr. Tanaka in den EMJournalen 48, 49

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