Reinigung mit EM – für Umwelt, Menschen und Tiere

Mit EM läßt sich bedenkenlos barfuß putzen. Das kann mit konventionellen Reinigern problematisch werden.

Der Herbst ist da. Einerseits traurig, weil der Sommer endgültig vorbei ist. Andererseits erfreuen uns kühlere Temperaturen, bunte Blätter an den Bäumen und lange Spaziergänge in raschelndem Laub.  Niemand freut sich allerdings über den vermehrten Schmutz, der mit nassen Schuhen (oder Pfoten) in das Haus getragen wird. Dank der Effektiven Mikroorganismen können wir gleichzeitig reinigen, positiv besiedeln und für ein gutes Milieu sorgen.

Viele Vorteile gegenüber herkömmlichem Hausputz

Eine Reinigung mit der Kraft der Effektiven Mikroorganismen ist gut für die Umwelt und schont die Haut sowie die Atemwege. Sowohl eigenes EMa als auch fertige EM-Reiniger sind frei von synthetischen bakterientötenden Inhaltsstoffen, enthalten keine Nanopartikel, kein Mikroplastik und keine gentechnisch erzeugten Inhaltsstoffe. Bei der Herstellung und Entwicklung der Produkte wird auf Tierversuche sowie Petrochemie (chemische Grundstoffe auf Erdölbasis) verzichtet.

Studienergebnisse großer Universitäten befürworten ökologische Reiniger

Norwegische Wissenschaftler der Universität Bergen werteten eine Studie aus, bei der mehr als zwanzig Jahre lang 6.200 Teilnehmer/- innen begleitetet wurden. Es zeigte sich, dass die Personen, die mit chemischen Reinigungsmitteln arbeiteten, nach spätestens zwanzig Jahren unter deutlichen Beeinträchtigungen der Lungenfunktion litten.

Zu einem ähnlichen Ergebnis kommen Wissenschaftler der Simon Fraser University in Vancouver, Kanada: Aus den Daten der CHILD-Studie schlossen sie, dass chemische Bestandteile in Putzmitteln die Atemwege von Babys und Kleinkindern nachhaltig schädigen können.

Die Haut leidet ebenfalls unter den chemischen Substanzen, weshalb in der Regel mit Handschuhen geputzt wird. Gelangen Putzmittel auf die Haut, kann der Säureschutzmantel dauerhaft geschädigt werden. Schädliche Bakterien siedeln sich an und können zu Hautirritationen führen.

Durch die Reinigung mit EM werden alle behandelten Oberflächen und Materialien mit positiven Mikroorganismen besiedelt. Keime werden auf natürliche Weise an der Vermehrung gehindert – viel gesünder für Zwei- und Vierbeiner

Warum sind chemische Reiniger besonders für Kleinkinder und Haustiere gefährlich?

Chemische Substanzen lagern sich beim Putzen auf den Fußböden ab und werden auch durch Nachwischen mit klarem Wasser nicht mehr vollständig entfernt. Kleinkinder krabbeln über den Boden und kommen mit diesen chemischen Stoffen in Kontakt. Über die Haut gelangen die Chemikalien in den kleinen Körper. Lutschen die Kinder am Daumen oder stecken ihre Finger in den Mund, beschleunigt beziehungsweise verstärkt dies die Aufnahme. Welche langfristigen Auswirkungen sich für den Organismus in Bezug auf Darmgesundheit und Allergiebereitschaft er-geben, ist bisher nicht ausreichend erforscht.

 

Gleiches gilt für Haustiere: Leben Hunde, Katzen, Kaninchen oder andere tierische Freunde im Haushalt, nehmen sie über die Pfoten, deren Ablecken oder das Schlecken vom Boden Substanzen auf. Deshalb gilt grundsätzlich: Leben kleine Kinder und/oder Tiere im Haushalt, ist es empfehlenswert, komplett auf chemische Reiniger zu verzichten und zu EM zu greifen.

Mit EM-basierten Putzmitteln Umwelt, Menschen und Tieren helfen

EM-Reiniger säubern sämtliche Oberflächen und besiedeln diese gleichzeitig mit Effektiven Mikroorganismen. Die fertigen Produkte enthalten in der Regel zusätzlich einen kleinen Anteil Essig und Alkohol, um zuverlässig Schmutz sowie Gerüche zu entfernen. Die kleinen lebendigen Helfer tolerieren ein saures Milieu und besiedeln die frei gewordenen Flächen zuverlässig. Sie bewirken die sogenannte Kolonisationsresistenz – dies bedeutet, dass alle freien Flächen besetzt sind, und schädliche Mikroorganismen keinen Platz mehr finden, um sich anzusiedeln. Genau das ist erwünscht und fördert ein positiv besiedeltes Milieu.

Wussten Sie, dass Effektive Mikroorganismen den sogenannten Lotuseffekt auf Oberflächen hervorrufen? Schmutzpartikel treffen auf EM und die fleißigen Mikroben verstoffwechseln den Schmutz. Deshalb berichten viele EM-Anwender, dass Schmutz sich weniger festsetzt, Wasser von glatten Oberflächen abperlt und das Putzen leichter wird.

In der Regel sind EM-Grund- und Allzweckreiniger ausreichend

Hin und wieder jedoch erfordern besonders schmutzige Fälle eine stärkere Reinigung. Nun kommen zusätzlich zu EM noch Zitronensäure, Waschnussextrakte und andere natürlich reinigende Zutaten ins Spiel. Hier bieten sich ebenfalls fertige Reiniger mit Zusatz an, die gleichzeitig gut an vertikalen Oberflächen haften, Kalk und Fett lösen und damit für Küche und Bad hervorragend geeignet sind. Auch die Kraft-, Bad- sowie  Zitronenreiniger enthalten lebende Effektive Mikroorganismen und erfüllen alle weiteren Eigenschaften ökologischer Reiniger.

Der durchschnittliche Haushalt nutzt etwa  15 verschiedene Reiniger

Putzen mit EM reduziert Plastikmüll, weil nur noch wenige Reiniger notwendig sind. Ein selbst hergestellter Reiniger mit EM/EMa oder ein fertiger Grundreiniger mit einer hohen Anzahl an Mikroorganismen sowie eventuell Waschnuss oder Zitronensäure reichen in der Regel aus. Das spart Plastik, Geld und Zeit.

EM-Tipps für die vielfältige einfache Anwendung EM-basierter Reinigungsmittel

Im Laufe der Jahre haben sich viele Anwendungsmöglichkeiten zur Reinigung mit EM bewährt. Statt eines gekauften Grund- oder Allzweckreinigers kann in der Regel auch EM·1® oder ein gutes EMa genutzt werden.

–  Grund- oder Allzweckreiniger können pur oder verdünnt genutzt werden. Putzt man das erste Mal mit EM, wird der Reiniger unverdünnt genutzt, um eine gute Besiedelung mit regenerierenden Mikroben zu erreichen.

–  Mit EM-Reiniger und EM-Keramikpulver  (Super Cera C Pulver) lässt sich eine Putz-paste zur Reinigung zum Beispiel von Edelstahl-Waschbecken anrühren (Achtung: Immer vorher an einer kleinen Stelle aus-probieren und einen dunklen Putzlappen verwenden).

–  Fettige Oberflächen pur mit dem Reiniger einsprühen und einwirken lassen. Die  Mikroorganismen lösen das Fett nach und nach auf.

–   Für empfindliche Holzböden eignen sich spezielle Holzseifen auf EM-Basis.

–   Stinkende Putzlappen werden vor dem  Waschen in einer EM-Lösung eingeweicht.

–   Verschwitzte Sportbekleidung kann vor dem Waschen mit hellem EM-Reiniger eingesprüht werden.

–    Weiße Schuhsohlen werden mit einem DiOLiN EM Putzstein wieder strahlend sauber.

Wir leben in besonderen Zeiten – Corona-bedingt wurde wahrscheinlich noch nie so viel desinfiziert und gewischt wie aktuell. Desinfektion ist wichtig, noch entscheidender ist die anschließende regenerierende Besiedelung mit Effektiven Mikroorganismen.

Der wahrscheinlich wichtigste Tipp lautet daher: erst Des-Infektion, dann EM-Infektion. Wir freuen uns über zahlreiche Zuschriften mit weiteren Tipps zum Reinigen mit EM.

Quellen:

https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Putzen-schadet-der-Lunge-aehnlich-wie- Rauchen-222773.html

https://www.aerzteblatt.de/archiv/213171/Lufterfrischer-und-Sprays-Reinigungsmittel-im-Haushalt-koennen- Asthmaerkrankungen-im-Kindesalter-foerdern

 

Silvia Schöneseiffen, EMIKO Akademie

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