EM für die Gartenanlage des Robinson Club Soma Bay in Ägypten

Soma Bay ist eine ägyptische Halbinsel am Roten Meer und liegt 45 Kilometer südlich von Hurghada. Die Halbinsel ist fünf Kilometer lang und zwei Kilometer breit. Am 7. Mai 1998 wurde auf dieser Halbinsel der Robinson Club Soma Bay eingeweiht, der mit zwei weiteren Hotels direkt vor einem faszinierenden Korallenriff liegt und daher für Schnorchler, Schwimmer und natürlich Taucher absolut faszinierend ist. Der Club hat hier eine der größten Tauchbasen der Region. Zudem locken Sportarten wie Surfen, Segeln, Kiten, Tauchen und Golfen jedes Jahr viele Gäste hierher, manche reisen mehrmals im Jahr zum Tauchen in dieser faszinierenden Unterwasserwelt an.

Robinson Club Soma Bay

Blick über die Anlage bis zum Meer

Die Pflanzen in der Anlage

Über 1500 Pflanzen wurden seit 1998 in den kargen und sandigen Wüstenboden gepflanzt. Insbesondere fallen die hohen Palmen auf, die auf dem ganzen Clubgelände verteilt angepflanzt worden sind. Zwischen den Gästehäusern findet man liebevoll angelegte Kakteenbeete mit den unterschiedlichsten Arten. Sehr reizvoll sind auch die kleinen Salzwasserseen, an denen man bei klassischer Musik abends den Sonnenuntergang anschauen kann. In einem Obstgarten wachsen zahlreiche Zitronen- und Apfelsinenbäume. An den Wänden der Gästehäuser fallen großen Bougainvilleas auf, die in zahlreichen Farben blühen und oft mit verschiedenen Hibiskus-Arten unterpflanzt sind. Große Birkenfeigen (Ficus Benjamini) spenden an vielen Stellen des Clubs Schatten. Mit Pergolen überdachte Wege sind mit üppigen Bougainvilleas bewachsen. Umgeben von einer hohen Oleanderhecke, die den Wind abhält und Schatten spendet, findet man auch einen Küchengarten mit den unterschiedlichsten Kräutern. In den kühleren, frühen Morgenstunden pflegen Gärtner liebevoll die wunderschöne Anlage.

EM für das Umweltengagement

Da mein Sohn im Robinson Club gearbeitet hat, wo er u.a. für den Umweltbereich zuständig war, weiß ich, dass der Club schon viele Maßnahmen zum Schutz der Umwelt unternommen hat. Dafür hat er viele Auszeichnungen verliehen bekommen wie u.a. das Gütesiegel Eco Resort für sein Engagement in nachhaltiger Entwicklung sowie hoher Öko-Effizienz, und das Gütesiegel Travellife Gold für den verantwortungsvollen Umgang mit Flora, Fauna und geologischen Ressourcen sowie besonderen Leistungen gegenüber Mitarbeitern und sozial benachteiligten Gruppen. Aufgrund des großen Engagements für die Umwelt lag es nicht fern, Effektive Mikroorganismen in der Gartenanlage sowie auf dem Golfplatz einzusetzen. Mein Mann, ein erfahrener Gärtnermeister, und ich verbrachten 2013 erstmalig unseren Urlaub in Soma Bay und sollten den Club beim Einsatz von EM beraten. Schnell war der Kontakt zum Technischen Direktor sowie dem Chefgärtner hergestellt. Zusammen besprachen und planten wir die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von EM in den verschiedenen Bereichen.

Die extremen Temperaturen, die zwar durch leichten Wind gemildert werden, sowie die Lichtverhältnisse – 360 Tage Sonne – sind sehr problematisch. In dem sandigen Boden wachsen Pflanzen nur sehr schleppend. Die extreme Sonnenbestrahlung machte auch die Bewässerung des Golfplatzes sehr schwierig. Der Club besitzt eine eigene Wasser-Osmose-Umkehranlage, mit der Wasser in Trinkwasserqualität hergestellt wird. Nach der Benutzung durch die Gäste wird das Wasser aufgefangen, gereinigt und dann als Nutzwasser zur Bewässerung der Pflanzen sowie des Golfplatzes verwendet. Die Versorgung der Pflanzen erfolgt morgens und abends durch eine automatische Bewässerungsanlage. Durch den Einsatz von Effektiven Mikroorganismen will man die Pflanzen stärken, den Boden verbessern und damit die Voraussetzungen für ein besseres, stabileres Wachstum der Pflanzen schaffen. Ich hatte einen Liter EM·1 und Zuckerrohrmelasse mitgebracht und schenkte es dem zuständigen Gärtner. Alle Informationen über Effektive Mikroorganismen stellte mir die EMIKO auf Englisch zur Verfügung. Der Plan war, EMa in Zukunft selber herzustellen und in regelmäßigen Abständen mit der automatischen Bewässerung auszubringen. Mir war bekannt, dass in Ägypten schon länger, z.B. in den Baumwollfeldern am Nil EM angewendet wird. Schon wenige Tage nach meiner Rückkehr hatte ich von der EMRO die Kontaktadressen in Ägypten und war nicht wenig erstaunt, dass es Adressen von zwei Ministerien in Kairo waren. Der Club kann EM also direkt und preisgünstig in Ägypten beziehen. (In Ägypten wird schon seit 2000 EM eingesetzt. Federführend ist das Ministerium für Landwirtschaft und Landgewinnung sowie das Umweltministerium.)

Im ersten EM-Jahr

Als wir Anfang Januar dieses Jahres wieder in Soma Bay waren, zeigten uns der Technische Direktor und der Chefgärtner bei einem Rundgang stolz die schon erreichten Erfolge. Jetzt wird regelmäßig jede Woche EMa über die automatische Bewässerung an die Bäume und die anderen Pflanzen ausgebracht. Gerade die Rasenflächen des Golfplatzes sowie auch die Rasenflächen in den verschiedenen Clubbereichen sind sattgrün. Auch viele Pflanzen profitieren inzwischen von den regelmäßigen EM-Gaben. Bei Pflanzen, die noch Probleme hatten, rieten wir, mehr EM zusammen mit organischem Material einzusetzen, um so die Bodenverhältnisse auf Dauer zu verbessern. Als Dünger wird hier regelmäßig Kamel-Dung ausgebracht. Wir empfahlen, ihn in den Boden einzuarbeiten, damit er nicht in der heißen Sonne vertrocknet und die Effektiven Mikroorganismen die Umsetzung nicht leisten können. Gern wurden unsere Anregungen aufgenommen und gemeinsam viele Erfahrungen ausgetauscht.

Während unseres Aufenthaltes in Soma Bay im Januar wurde gerade ein neuer Küchengarten für diverse Kräuter und Spargel in der Nähe der Hotelküche unter großen schattenspendenden Bäumen angelegt. Ebenfalls bereiteten die Gärtner für die Zierpflanzenkultivierung neue Flächen vor. Die immer wieder neu gezogenen Pflanzen werden im Laufe des Sommers in die Beete der Clubanlage ausgepflanzt. Hier stand schon eine große Zahl verschiedenster, schöner Pflanzenarten. Bewundernswert ist es, wie in dieser Wüstenlandschaft mit viel Arbeitseinsatz der Gärtner (und nun auch EM) eine blühende Clubanlage entstanden ist. Gäste des Robinson-Clubs können übrigens Baumpaten werden; so werden immer mehr Bäume und Sträucher angepflanzt und verwandeln diese an sich sehr karge Landschaft in ein blühendes Paradies. Dank des Einsatzes der Effektiven Mikroorganismen haben sie beste Voraussetzungen, besser in dem Wüstensand anzuwachsen

Karin Zwermann

 

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