EM-Management im Jugendfreizeitheim

Schon in dem zweiten Band von Eine Revolution zur Rettung der Erde (der in einer neuen Ausgabe seines grundlegenden Buches zum Herbst/Winter 2008 enthalten sein wird) hat Prof. Higa ein kleines Kapitel über den Einsatz von EM bei Kleinkläranlagen geschrieben. Darin schlägt er vor, einen EMa-Ansatz mit doppelter Menge Melasse herzustellen, der dann direkt in das System gegeben wird. Er empfiehlt, anfangs ca. dreimal monatlich die Lösung in das System zu geben; danach, wenn Resultate bemerkbar sind, nur alle 2-3 Monate. Die größere Menge Melasse bedeutet, dass mehr Zucker vorhanden ist, als die Mikroorganismen zu ihrer eigenen Vermehrung benötigen. Wenn sie dann in Abwässer gelangen, die unter Umständen chemisch stärker belastet sind – weil mit chemischen Mitteln geputzt und gewaschen wird, dann haben die EMs wenigstens in der Startphase Nahrung, und sind nicht nur den aggressiven chemischen Mitteln ausgesetzt. Die Anwendung ist so einfach, dass inzwischen viele Kleinkläranlagen mit EM erfolgreich in Ordnung gehalten werden.

Zuerst EM in die Klärgrube

Brigitte Ewen, EM-Beraterin in der Vulkaneifel, berichtete kürzlich von einer gemeinnützigen Einrichtung, deren Drei- Kammer Kläranlage seit dem Einsatz von EM problemlos funktioniert. Da wir über dieses Thema lange nicht berichtet haben, nahm das EMJournal die Einladung zu einer Besichtigung gerne an.

Die Jugend- und Freizeitstätte Fischbach liegt ziemlich abgelegen im Naturpark Südeifel im dicht bewaldeten Radenbachtal. Seit 1998 wird sie von Hildegard Kamper und Peter Schuster mit großem Engagement und Erfolg betrieben. Eins der drängenden Probleme dort war die Geruchsbekämpfung der Drei-Kammer-Kläranlage, die regelmäßig und besonders bei periodisch starker Benutzung (wenn die maximale Belegzahl von 100 Personen ausgenutzt war) gewaltig stank; und zwar nicht nur draußen aus den Deckeln der Klärkammern, sondern auch über die Abflußrohre bis in die Räume hinein. Beide empfanden großen Widerwillen, in dieser herrlichen Naturlandschaft ständig mit starken Chemikalien hantieren zu müssen. Deshalb sprangen sie auch sofort an und setzten die EM-Technologie ein, die ihnen von Brigitte Ewen zusammen mit dem in Umweltfragen ebenfalls sehr engagierten Gerd Wolsfeld erklärt wurde. Hildegard Kamper begann, indem sie 10 l EMa zusammen mit 2 kg Gesteinsmehl in die Klärgrube gab. Anschließend goss sie 5 l EMa gleichmäßig verteilt in alle Ausgüsse: in jede Toilette, jedes Waschbecken und alle Abflüsse. Da das Haus nicht winterfest ist, hört die Saison im Spätherbst auf. Der erstmalige Einsatz von EM geschah genau zu diesem Zeitpunkt, so dass die Mikroorganismen genug Zeit hatten, sich überall in Ruhe zu etablieren.

EM überall

Als sie im Frühjahr merkten, dass zwar die Wärme, nicht aber die Gerüche zurück kamen, eliminierten sie als nächstes alle chemischen Reiniger. Stattdessen desinfizieren sie seitdem bei den notwendigen End- und Grundreinigungen des Hauses mit Dampf und wischen oder sprühen anschließend mit EMa, um alle Flächen mit gesunden Mikroorganismen zu besiedeln. So schön das Haus eingebettet in den Wald liegt, so problematisch ist die einfache Bauweise. Im großen Schlafraum befindet sich beispielsweise nur ein einziges Fenster. Dadurch kommt es leicht zu stehender Luft, Gerüchen und Feuchtigkeit. Schon durch das ausschließliche Benutzen von EM hat sich die Raumatmosphäre deulich gebessert.

EM auch im Anstrich

Gerd Wolsfeld, der das Heim schon lange unterstützt und Brigitte Ewen hilft, die EM-Technologie in der Region bekannt zu machen, hat einen eigenen Malerbetrieb. So konnte er im Frühjahr bei der Aussenrenovierung (0,3 %) EM-Keramikpulver in die Farbe mischen. Nach seiner Erfahrung erhalten die Farbpigmente ihre Strahlkraft so erheblich länger als ohne EM. Zusätzlich sind sich alle Beteiligten bewußt, dass nun ein feiner Mantel von gesunder Schwingung das Gebäude umgibt. Vervollständigt wird die Gesundung des Hause im Herbst/Winter, wenn Gerd Wolsfeld die Räume innen neu streicht und neben der EM-Keramik auch EMa in die Naturfarbe mischen wird. Dann wird die Beliebtheit des Hauses weiter steigen, nicht nur wegen der Kompetenz und Freundlichkeit der Eigner, sondern auch durch die kostengünstige Mitwirkung von unzähligen Effektiven Mikroorganismen.

Pit Mau

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