Gedanken über die Wirkungsweise der EM-Technologie bei der täglichen Arbeit im Zahnlabor (4)

„Es ist Licht in den Zellen“ – so könnte man Prof. Fritz-Albert Popps Lebenswerk zusammenfassen. Biologische Wechselwirkungen sind elektromagnetische Wechselwirkungen, Wechselwirkungen zwischen ruhenden und bewegten Ladungen der Biomoleküle, die sich in elektromagnetischen Feldern im Organismus manifestieren. Die Teilchen, die man diesen Feldern in der Quantenphysik zuordnet, sind Photonen, Licht.

Aber schauen wir zunächst einmal in die Praxis. In den vergangenen Wochen hatten wir viele Patienten, die die von uns verwendeten EM-Materialien im Vorwege testen wollten – ein normaler Vorgang in unserem Labor. Dabei waren einige interessante Fälle. Der Zahnarzt Rudolf Salzmann aus Lübeck testet die Verträglichkeit der Zahnersatzmaterialien über den Weg der Kirlian Fotografie. (Das zu fotografierende Objekt wird einem Hochfrequenzfeld ausgesetzt, das die Entladungen sichtbar macht.) Dazu hat er die Hautentladungen eines Patienten ohne EM-Keramik Testplättchen fotografiert. Und dann noch einmal, nachdem der Patient die Probe 20 Minuten im Mund getragen hat. Rudolf Salzmann versicherte uns, das sei die stärkste Veränderung, die ein Präparat bisher beim Patienten hervorgerufen hat.

Was geht in den Zellen vor? Ich konzentriere mich auf die DNS, die Desoxyribonukleinsäure im Zellkern. Die DNS ist ein riesiges Kettenmolekül aus etwa 10 Milliarden Molekülen, sie bildet die Erbsubstanz unserer Zellen. Die DNS ist laut Prof. Popp nach Anregung durch Photonen in der Lage, ein Exciplex zu bilden – das sind elektronisch angeregte Molekülkomplexe. Die DNS zieht sich zusammen und kann dann gerichtetes Licht erzeugen und abstrahlen. Sie fängt Photonen aus der Umgebung ein, richtet sie aus und gibt sie wieder ab. Sie scheint also ein winziger Photonenlaser zu sein.

Wenn es keinen Nachschub an Photonen mehr gibt, fällt die DNS in ihren Grundzustand zurück. Die DNS hat Abmessungen, die zur Ankopplung an Licht und andere Strahlungen genau passen, also werden sie zur Antenne für diese Energien. Der Abstand zweier Basenpaare, der Leitersprossen der DNS beträgt 0,34 Nanometer, das ist die Länge für das Auflösungsvermögen des Lichtes in der Zelle. Die DNS hat sich nach zehn Leitersprossen einmal um sich selbst gedreht, also nach 3,4 Nanometern, dem Maß für die Ankopplung thermischer Strahlung.

1983 zeigte der chinesische Lasertheoretiker Professor Ke-Hsueh Li in einem detaillierten, auf experimentellen Daten beruhenden mathematisch-physikalischem Modell, dass die DNS genau diese Fähigkeit besitzt, nämlich die oben erwähnten »Exciplexe« (elektronisch angeregte Molekülkomplexe) zu bilden und dadurch als biologischer Laser zu wirken, der Licht speichern und gezielt wieder abgeben kann.

Das Telefon klingelt. Am anderen Ende ein Patient, der eine Arbeit von uns haben möchte, der aber unsere EM Zahnkeramik auf Radioaktivität testen lassen will, bevor er sich entscheidet. Gerne kommen wir dem Wunsch nach, Testmaterial zur Verfügung zu stellen. Ich mache ihn darauf aufmerksam, dass eine gewisse Menge Radioaktivität zu unserem Leben gehört. Er ließ das Material also in einem Institut untersuchen und uns dann die Nachricht zukommen, dass keine radioaktive Emission messbar war. Wir bekamen den Auftrag, EM Zahnersatz für den Patienten zu fertigen. Doch bevor wir den Zahnersatz an den behandelnden Arzt ausliefern konnten, rief uns der Patient wieder an und wollte, dass wir ihm die Arbeit zuschicken. Auf unsere verdutzte Nachfrage meinte er, dass Labore viele Proben verschicken, und manchmal eine Schere aufgeht zwischen den Proben und dem gefertigten Zahnersatz. Also bekam der Kunde die fertige Arbeit, um sie wieder testen zu lassen. Einige Zeit später rief der Patient begeistert an, das Institut habe auch die fertige Arbeit als emissionsfrei zertifiziert. Die Arbeit sei nun eingesetzt und fühle sich gut an.

Ich war ein wenig verblüfft, weil ich erwartet hatte, dass sowohl in dem Testplättchen als auch in der Arbeit eine Restemission gemessen worden wäre. Darüber musste ich erst einmal nachdenken. Wie war das? Die DNS hat anscheinend die Fähigkeit, Photonen aus der Umgebung zu saugen und ein gerichtetes, kohärentes Licht zu erzeugen. Vielleicht ist es so, dass die mit EM fermentierten Zahnkeramiken – in welcher Form auch immer – einiges an DNS der EM-Zellen enthalten. Die DNS wird angeregt durch Photonenemissionen und sie beginnt die Photonen aus der Umgebung zu saugen. So saugt sie die schwache Radioaktivität, die in den Materialien vielleicht vorhanden ist, auf, um den angeregten Zustand (Exciplex) aufrecht zu erhalten, und geordnete physiologische photonische Strahlung abzugeben. Das wäre doch ein schöner Effekt. (Ist aber nur meine Spekulation.) Was mich aber noch mehr an der Geschichte mit dem Licht in den Zellen fesselte, war Prof. Popps Hypothese, dass alle Zellen und ihre DNA ein kohärentes, regulierendes Biophotonenfeld des Körpers aufspannen. Zellen scheinen also miteinander zu „reden“ über den Weg der kohärenten, gerichteten Photonenstrahlung. Das hat Prof. Popp mit seinen Restlichtverstärkern nachgewiesen. Unter anderem mit Fresszellen (Phagozyten), in etwa ein Zentimeter von einander entfernten Messküvetten (schmale Glasschalen). Auch der Biologe Lew Beloussow und der Biochemiker Wladimir Wojejkow sowie der chinesische Biophysiker Xun Shen haben nachgewiesen, dass bei Sichtkontakt der Küvetten eine lang anhaltende Phagozytose (Nahrungsaufnahme) ausgelöst wird.

In diesem Zusammenhang ging mir eine Begebenheit mit einer Patientin aus Hamburg durch den Kopf, die auf eine wie auch immer geartete Kommunikation der EMs schließen lässt. Sie ließ ihre Zahnersatzmaterialien von einem Arzt im Lymphozyten- Transformations-Test (LTT) überprüfen. Es sollten unter anderem fehlende Zähne ersetzt werden. Dazu gaben wir zum Testen Keramik-Prothesenzähne an die Ärztin. Zu unserer großen überraschung wurden die konfektionierten Keramikzähne für die Patientin aber als nicht verträglich getestet. Eigentlich gibt es keine bessere Alternative als die Keramik- Prothesen-Zähne. Also schlugen wir vor, die Keramik-Zähne mit EM zu veredeln. Gesagt getan und erneut zum LTT gegeben. Nun ergab der Test, dass die Patientin diese Keramikzähne vertragen kann.

Was können positive Mikroorganismen wie EM in einem biologischen System bewirken? Wirken sie über Resonanz der morphogenetischen Felder Rupert Shaldrakes, einem kollektiven Gedächtnis, wie in meinem ersten Beitrag beschrieben; Felder, die das Raumzeitgebäude verlassen, und wie David Bohm vermutet, eine zugrundeliegende Ordnung für unsere Realität bilden? (EMJournal 20) Zeigt uns die Quantenphysik einen Weg, die Ganzheitlichkeit in die Wissenschaft einzubinden, wie im zweiten Artikel angesprochen? (EMJournal 21) Im dritten Artikel (EMJournal 23) sahen wir, dass alle Materie eigentlich ein Art von Holographie ist, dass Energieknoten eines Feldes sich zu Materie kondensieren. Und dass das Arbeitstier und der Botenstoff dieser Felder und Materieverdichtungen das Photon ist. Nun stellen wir fest, dass Licht in den Zellen ist, ja dass Zellen scheinbar in der Lage sind, es zu ordnen und damit ein Feld aufzuspannen, oder mit anderen Zellen über die DNA zu kommunizieren.

In unserer Zeit der denaturierten Nahrung, die Dr. med. M. O. Bruker in seinen Büchern nicht einmal mehr zum Nahrungsmittel, geschweige denn zum Lebensmittel erklärt, sind diese und alle anderen Eigenschaften und Fähigkeiten der Effektiven Mikroorganismen aus meiner Sicht für unseren Organismus von vitaler Bedeutung. Die Quantentheorie ist experimentell die wohl am meisten bestätigte wissenschaftliche Theorie, sie ist ein führendes Konzept für die gesamte Wissenschaft. Deshalb kann es aus der heutigen Sicht keinen Zweifel geben am ganzheitlichen Charakter unserer Realität. Quantenchemiker Prof. Hans Primas (ETH Zürich) betont in seinen Arbeiten, dass die mechanistische Sicht auf Grund der Quantentheorie keine wissenschaftliche Grundlage mehr hat. Schon Max Planck, der Begründer der Quantenphysik sagte, „Das Konzept der Ganzheit muss (…) in die Physik eingeführt werden.“ (zitiert in Marco Bischof, Feinstoffliche Felder zwischen Mythos und Wissenschaft)

Wohin führt uns das und was bedeutet es für meine Arbeit? Darüber beim nächsten Mal, unter dem Motto: „Die Physiker glauben längst wieder an den lieben Gott, nur die Mediziner glauben noch an die Physiker.“ (Prof. Thure von Uexküll)

Werner Herx

 

2 Kommentare

  1. Super Artikel! Die Physiker scheinen mehr von ihre Unterscheidungsvermögen Gebrauch machen, weil sie nehmen sich Zeit über der Wunder der Schöpfung um nachzusinnen.

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