Gedanken über die Wirkungsweise der EM-Technologie bei der täglichen Arbeit im Zahnlabor (2)

Die EM-Technologie ist mittlerweile ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit im Zahnlabor Carat in Hamburg geworden, so auch heute wieder.

Das Gerüst mit den ersten Schichten Grundmasse und Opakdentin mit der EM-X Keramik sind schon gebrannt. Wir stellen mittlerweile ein EM-X Keramikpulver her, das exakt der Zusammensetzung und dem Fermentierungsgrad der EM-Pipes entspricht. Dieses Keramikpulver wird in kleinsten Dosen mit eingebrannt und kann bei uns von anderen Dentallaboren erworben werden. Ich hole die mit EM fermentierte Schneide- und Dentinmasse aus dem Vakuum und sehe an den Fermentationstrichtern in der Masse, dass der Prozess gut verlaufen ist. Währenddessen gehen mir wieder die morphischen Felder durch den Kopf. Wie war das noch im EMJournal 20? Sind die morphischen Felder Rupert Sheldrakes ein kollektives Gedächtnis, ein Datenpool, auf den Zugriff besteht? Ein Datenpool, der wie Quantenphänomene außerhalb von Raum und Zeit liegt? Sollte dieses Feld existieren, müsste es ja bei globalen Ereignissen überall das gleiche Messergebnis erzeugen.

Bestätigt wird diese Annahme von der bekannten Tatsache, dass es manchmal Wochen und Monate dauert, bis sich ein neuer Kristalltyp aus einer Lösung auskristallisiert. Alle weiteren Synthetisierungen dieses Kristalls laufen danach bedeutend schneller ab, selbst wenn sie in Laboratorien auf einem anderen Erdteil eingeleitet werden. Jegliche traditionelle lokale und kausale Erklärung versagt in diesem Fall, während Sheldrakes Ansatz eine hohe Plausibilität aufweist. Er schreibt: „Die morphische Resonanz unterscheidet sich von den bekannten Arten der Resonanz … darin, dass sie nicht mit einem Energietransfer von einem System auf ein anderes verbunden ist, sondern einen nichtenergetischen Informationstransfer darstellt.“ (R. Sheldrake, Das schöpferische Universum, 1983) Damit postuliert er eine Überschreitung des Raumzeit-Kontinuums, was ähnlich ist wie ein Quantensprung.

Die EM-Dentinschicht ist fast fertig, Dabei fällt mir ein Fall aus unserem Labor ein, der zu unserem Thema passt:

Vor etwa zwei Jahren beauftragte uns ein Zahnarzt aus dem Ruhrgebiet, für einen Patienten eine EM Keramik- Brücke herzustellen. Der Arzt des Patienten hielt nicht viel von der Vorstellung, dass EM-Keramik sich positiv auf die umgebenden Gewebe auswirken könnte. Der Patient, der unter Neurodermitis litt, hatte sich aber in den Kopf gesetzt, eine EM Versorgung zu erhalten. Seine Zahnwurzeln waren schon sehr angegriffen und der Zahnarzt hatte Bedenken, darauf eine Keramik-Brücke zu bauen. Man nennt das ‚nicht erhaltungswürdige Zähne‘. Der Patient bestand aber darauf, seine Arbeit bei uns fertigen zu lassen. Nach der Eingliederung der EM-Kronen machte ihm die Neurodermitis schon bald keine Sorgen mehr. Er berichtete uns, sie sei verschwunden. Aber nicht für immer, wie wir bald erfahren sollten.

Nun ist die EM-Schneidenschicht auch fertig. Der amerikanische Wissenschaftler Roger Nelson wollte prüfen, ob es ein wie von Sheldrake postuliertes globales Feld gibt. Das Forschungsprojekt hieß Global Consciousness Project (GCP – dt. Globales Bewußtseinsprojekt). 1988 begann Nelson rund um den Planeten Computer mit weißen Dioden zu verteilen, warum? – Forscher in der Universität Princeton hatten festgestellt, dass ein PC, der eine Diode mit weißem Rauschen als Schnittstelle hatte, auf das Bewußtsein von Personen reagierte, also vielleicht mit dem interagierte, was Sheldrake morphogenetisches Feld nannte. Nelson, Direktor des GCP, erklärt dieses Phänomen so: »Um das zu verstehen, ist es hilfreich, sich bildhaft ein Bewußtseinsfeld vorzustellen, wo von jedem einzelnen Menschen eine wellenförmige Strahlung ausgeht, die sich mit anderen Strahlungen überlagert und so ein feines Interferenzmuster bildet. Dieses Muster variiert in Abhängigkeit von den Intentionen und von dem Engagement eines Menschen. Es handelt sich bei dieser Strahlung allerdings nicht um physikalische Energie. Das Bewußtseinsfeld scheint eine Information zu transportieren, die für die anomalen Effekte bei den Feldstudien mit Zufallsgeneratoren verantwortlich ist.“ Das Ergebnis war verblüffend, die Daten der um den Globus verteilten Dioden mit weißem Rauschen, die möglicherweise von einem nicht energetischen Feld (Morphogenetisches oder Quanten-Feld) beeinflusst werden, wurden über Internet an den Zentralrechner der Universität übermittelt. Es wurden Reaktionen auf Ereignisse wie zum Beispiel der Anschlag auf das World Trade Center weltweit gleichmäßig gemessen.

So, auch die Kaufläche der EM-Krone ist fertig. Diese Feldidee ist ein spannender Ansatz. Leider ist es schwer, solche Ansätze unseren materialistisch orthodoxen Ärzten nahe zu bringen. Unser Patient aus dem Ruhrgebiet war jedenfalls von der möglichen Wirkung der EM Wellenfelder, ob messbar oder nicht, sehr beeindruckt, denn die Neurodermitis quälte ihn nicht mehr. So kam es, dass er mit einem neuerlichen Zahnproblem an seinen Zahnarzt herantrat und ihn bat, den Zahnersatz wieder bei uns, mit einer EM fermentierten Keramik fertigen zu lassen. Aber das erfuhren wir erst später.

Kritiker der GPC Ergebnisse folgern: „Auch nach Ausschluss aller unsicheren Daten bleibt ein anomaler Effekt als harter Kern übrig, der immer noch signifikant ist. Ob sich dieser einem wie auch immer gedachten globalen Bewußtseinsfeld verdankt oder unbewußten Erwartungshaltungen der Versuchsleiter (oder anderer Personen, z.B. Beobachtern des GCP), lässt sich gegenwärtig nicht klar unterscheiden.“ – Am Rande meine bescheidene Meinung: Wenn die Kritiker von einer Beeinflussung des Ergebnisses durch den oder die Beobachter ausgehen, so bestätigt das doch nur die Untersuchungen Sheldrakes. Nämlich, dass die Felder mit den restlichen interagieren müssen, wenn es zu einer Beeinflussung durch eine Erwartungshaltung kommen soll.

Sheldrake unterhielt sich mit dem Quantenphysiker Davit Bohm, einem Schüler Einsteins, über die möglichen Übereinstimmungen der Quantenphysik und den von ihm entdeckten morphogenetischen Feldern. Es werden heute quantenphysikalische Vorgänge beobachtet, die nach Einstein und Plank unmöglich sind. Selbst der Quantentheoretiker John Wheeler musste seine These revidieren, dass Quantenereignisse sich nur in völlig isolierten Systemen abspielen.

Aber nun sollte ich erst einmal die EMKrone zum Brennen in ein ca. 900°C heißes Feld bringen, wo wir bei jedem Brennvorgang die EM Keramikpipes mitschwingen lassen. Die Geschichte unseres EM Kunden von der Ruhr, wir nennen ihn der Einfachheit halber nun Herrn Ruhr, fand ihre Fortsetzung in einem Telefonat, das Herr Ruhr mit meinem Kollegen und Freund Horst Müller-Huang führte. Er beschwerte sich, dass die zweite von uns gefertigte Bücke für ihn nicht verträglich und seine Neurodermitis wieder auf dem Vormarsch sei. Wir waren ein wenig verdattert, weil wir nie einen Auftrag für eine zweite Brücke erhalten hatten. Das löste am anderen Ende der Leitung wiederum Erstaunen aus. Und weckte bei uns den Verdacht, dass der behandelnde Zahnarzt die Wirkung von EM wohl für einen Placeboeffekt gehalten hatte, und Herrn Ruhr lediglich eine herkömmliche Brücke verpasste.

So, nun muss die gebrannte EM Krone noch ein wenig in der Form korrigiert werden. Dabei überlege ich: Um Sheldrakes Idee, das Information jenseits von Raum und Zeit übertragen wird, besser verstehen zu können, sollten wir einen Ausflug in die Quantenphysik machen. Werner Heisenberg stellte in seinem »Prinzip der Unschärfe« fest: je mehr wir über den Ort eines Elektrons wissen, desto weniger können wir über seinen zukünftigen Weg (seinen Impuls) aussagen. Außerdem zeigte es sich, dass Forscher zu grundsätzlich anderen Ergebnissen kommen, wenn sie zuerst den Ort und dann den Impuls messen, als wenn sie es umgekehrt tun. Man kann nur entweder den Ort oder den Impuls betrachten, da beide Gegenaspekte darstellen. Bei der Frage »Teilchen oder Wellen«, macht den Unterschied also erstaunlicherweise die Beobachtung. Nicht beobachtete, gemessene Teilchen / Elektronen / Quanten, verhalten sich wie Wellen. Sobald sie in einem Versuch aber gemessen werden, kollabieren sie in Teilchen und können lokalisiert werden. – Physiker wissen oft nicht wirklich, womit sie sich da beschäftigen.

Dieses Messproblem hat den Nobelpreisträger Eugene Wigner zu der Ansicht gebracht, dass der menschliche Geist die tatsächlich auftretenden Ereignisse beeinflusst, und zwar mit einer Art nichtmateriellem Bewusstsein. Unsere materialistischen physikalischen Ideen stehen am Abgrund. – Oder an der Schwelle zu neuen Einsichten? Die Quantenphysik hat die scharfe Trennung von Subjekt und Objekt, wie sie seit 400 Jahren vorherrschte, aufgehoben. In der Quantenphysik beeinflusst der Beobachter das Beobachtete. Ich kann mir vorstellen, dass in den nächsten zehn Jahren ein genereller Wandel in den Köpfen unserer Wissenschaftler eintritt; wie es sich heute schon abzeichnet zu einer ganzheitlicheren Sicht der Dinge.

Die EM-Arbeit ist fast fertig. Quantensprünge sind etwas, womit man Physiker in Verlegenheit bringen kann. Bei Untersuchung der Elektronenschalen der Atome fanden Physiker heraus, dass Elektronen sich beim Kreisen um den Kern nicht durch den Raum bewegen. Sie verschwinden von einer Stelle der Umlaufbahn und erscheinen an einer anderen. Außerdem bemerkten sie, dass sie nicht in der Lage waren zu bestimmen, wo das Elektron wieder auftaucht. Das heißt, dass diese Realitäten durch einen unbekannten Pool jeden Moment neu erschaffen werden. Und soweit wir wissen, löst nichts Materielles diesen Prozess aus.

So, nun ist die Arbeit bis auf die Politur fertig. Von Herrn Ruhrs Zahnarzt erhielten wir übrigens wenig später den Auftrag, eine neue Brücke aus EM Keramik zu fertigen. Nun hatte Herr Ruhr seine echte zweite EM Brücke und er verständigte uns nach der Eingliederung, dass seine Neurodermitis wieder verschwunden sei.

Quantenereignisse sollen die einzigen wirklich zufälligen Ereignisse im Universum sein! – Wirklich? Sind Quantenfelder ein Energiepool, aus dem wir schöpfen und unsere Realität täglich neu erschaffen? Also kein Zufallsfeld, sondern eines, das unserem Schaffen dient? Zumindest eine interessante Spekulation, in deren Umfeld sich die Fakten verdichten, aber dazu später mehr.

Mit Herrn Ruhrs Zahnarzt hatten wir vor kurzem ein Telefonat. Er war erstaunt, wie lange die EM versorgten Zähne schon halten, obwohl bei der Erstuntersuchung die Zähne als zu stark gelockert klassifiziert worden waren. Ja, er merkte an, dass sie sich sogar ein wenig gefestigt haben.

In diesem Sinne bis zum nächsten Mal.

Werner Herx

Kontakt: herx@carat-zahntechnik.de

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