EM-Bokashi Produktion in Österreichs »Silicon Valley«

Eine begeisterte EM-Fangemeinde, organisiert von Frau Marianne Hofstetter, EM-Händlerin in Linz, machte sich am 2. Mai 2008 von allen Teilen Oberösterreichs auf den Weg in den idyllischen Ort Hagenberg im unteren Mühlviertel, weltweit bekannt wegen seines Softwareparks und RISC-Zentrums als „Silikon Valley“ Österreichs. Ein Kleinod besonderer Art kann hier besichtigt werden, ein liebevoll gestalteter Naturgarten. Das ca. 4000 m² große Areal wird hier seit 4 Jahren äußerst erfolgreich von Frau Gasser und Ihrem Gatten mit EM bearbeitet. Trotz der Höhenlage von über 400 m und der gar nicht so günstigen klimatischen Bedingungen (Fröste bis weit in den Mai, rauhe Windverhältnisse = böhmischer Wind und Lehmboden) gelang es den Besitzern, in kürzester Zeit durch Einbringen von EM-Bokashi in den ursprünglich schweren Lehmboden geradezu wunderbare Resultate, sprich Erträge bei Gemüse, Obst etc. zu erzielen. Perfekt vorbereitet, sehen die meisten Besucher zum ersten Mal bis ins kleinste Detail, wie aus EM1 + Zuckerrohrmelasse + Grünschnitt und zerkleinertem, organischem Material wertvolles EM-Bokashi (Kompost) bzw. Superbokashi hergestellt wird. Den anfänglichen starken Gewitterregen überbrücken wir auf der Terrasse bei Kaffee und von Frau Gasser selbstgebackenen Muffins. Die Stimmung unter den Teilnehmern ist großartig, dürfen doch anschließend bei der Bokashi-Herstellung alle selbst Hand anlegen beim Vermischen und Abfüllen der Zutaten. Frau Gasser verblüfft die Anwesenden immer wieder mit originellen, einfachen, praktischen und vor allem auch kostengünstigen Ideen, z.B. ihrem Hochbeet, das sie in unmittelbarer Nähe einer Birke angelegt hat, weil an diesem Platz einfach nichts gedeihen wollte, da sämtliche Bodennährstoffe von der Birke entzogen werden.

Im 4 x 1,5 m großen Hochbeet gedeihen seither unter Einsatz von EMa + EM-Bokashi diverse Gemüsesorten wie Karotten, Kohlrabi, Radieschen und Salate in herrlichster Qualität, den rauen klimatischen Bedingungen trotzend. Ein anderes Kartoffelhochbeet am Fuße eines Baumes bringt ebenfalls auf kleinstem Raum besonders hohe Erträge. Raffiniert ausgeklügelte Bewässerungssysteme lassen wegen ihrer Einfachheit und Effizienz die Besucher staunen und machen es möglich, dass Herr und Frau Gasser ihren zahlreichen Verpflichtungen und Hobbys nachkommen können, ohne zu sehr von der Arbeit im Garten belastet zu werden. Frau Gasser engagiert sich seit Jahren in der Kunstszene, ist Veranstalter vieler Vernissagen und wahrscheinlich die beste Seidenmalerin Österreichs.

Seit 2007 züchtet Frau Gasser alle russischen Tomatensorten, die sie schon auf Messen, Märkten angeboten bzw. an Besucher ihres Gartens weitergegeben hat. Dies ist besonders erwähnenswert, da sie auf diese Weise ursprüngliche, äußerst robuste und besonders schmackhafte Sorten wieder verbreitet und zur Artenvielfalt beiträgt. Frau Gasser erzählt, wie Brennnesseln in ihrem Garten äußerst willkommen sind, werden diese ja dazu gebraucht, dass eine Handvoll grüne Brennnesseln in das Setzloch von Tomatenstauden gelegt, besonders gesunde Pflanzen und reichen Ertrag hervorbringen. Ein besonderer Blickfang ist die Pfingstrosenzüchtung. An die 20 verschiedene Pfingstrosen in den herrlichsten Farben und Blütenausprägungen gedeihen hier nacheinander. Man sieht ihnen förmlich an, dass sie liebevoll und mit großer Freude betreut werden. Unmittelbar daneben im ganzen Garten verstreut bewundern wir seltene englische Rosen mit den betörendsten Düften. Der ganze Garten strahlt eine wunderbare Lebendigkeit aus, die auch von unserer Gruppe gespürt und genossen wird. Zuletzt sind alle Teilnehmer von EM begeistert und motiviert, im eigenen Garten EM-Versuche zu starten, konnten sie doch in Herrn und Frau Gasser überaus begeisterte EM-Anwender erleben und aus deren reichen EM-Erfahrungsschatz viele wertvolle Tipps und Ideen mit nach Hause nehmen. Wir danken Herrn und Frau Gasser sehr herzlich.

Marianne Hofstetter

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