Wasserspiele – EM für die Brunnen in den Barockgärten Blankenburg

Am Nordrand des Harzes in der alten Stadt Blankenburg gibt es den zauberhaften Barockgarten vor dem Barockschloss (um 1668 entstanden), der komplett erhalten ist und gut gepflegt wird. Er gehört zu dem Zusammenschluss von 43 der schönsten und bedeutendsten Gartenanlagen des Landes Sachsen-Anhalt, ein denkmalpflegerisch-touristisches Netzwerk mit dem schönen Titel „Gartenträume – Historische Parks in Sachsen-Anhalt“.

Während man unansehnlich gewordene Blumen wieder neu pflanzen kann, schmutzige Wege sauber harken sowie Hecken und Büsche schön beschneiden, um ein ansprechendes Gesamtbild zu erhalten, sind die Brunnen, Gräben und Teiche solcher Gärten meist ein großes Problem. Unklares Wasser, Veralgung und unangenehme Gerüche trüben oft einen ansonsten gepflegten Gesamteindruck. Um die Algen im Sommer zu bekämpfen, weiß man sich in der Regel nicht anders zu helfen als mit chlorhaltigen Chemikalien zu operieren. Oft allerdings nur mit mäßigem Erfolg und unerwünschten Nebenwirkungen.

Erster Versuch mit dem kleinen Brunnen

Genau diese Probleme bedrückten auch in Blankenburg die Verantwortlichen, als sie von den Möglichkeiten der EM-Technologie hörten. Die Bauamtsleiterin, Frau Wittig, kontaktierte die EM-Beraterin Susanne Neumann in Ilsenburg und ließ sich von ihr erklären, warum EM hier helfen könnte. Verständlicherweise einigte man sich im Sommer 2009 zunächst darauf, den kleinsten der Barockbrunnen, der ein eigenes Wasserversorgungssystem hat, also nicht mit den anderen Brunnen verbunden ist, mit EM zu sanieren. Sein Wasserinhalt liegt zwischen drei und vier m³. Mitte Juli 2009 konnte die erste Charge von 3 Liter EMa eingebracht und zusätzlich 3 Beutel EM-X Keramik-Pipes grau, je 500 g, in den unterirdischen Wasserdurchlauf montiert werden. Es dauerte nicht lange bis der Gestank verschwand und die Algen immer weniger wurden. Zwar blieb das Wasser noch grünlich, doch im August waren die Verantwortlichen schon recht angetan von der Wirkung. Da das Wasser der kleinen Springbrunnen-Anlage im Winter aber abgelassen wurde, musste im Frühjahr 2010 erneut mit EM geimpft werden. Am 29. April wurden wieder 3 Liter EMa in das System gegeben. Die EM-Keramik Pipes vom Vorjahr waren noch im System verblieben. Bei der gemeinsamen Besichtigung Ende Juni stellte sich heraus, dass bei Reparaturarbeiten an der kleinen Springbrunnenanlage von dem Monteur die Pipes entfernt worden waren, da er sie nicht kannte. Der Springbrunnen war 14 Tage defekt, aber das Wasser wurde nicht abgelassen und hatte keinen Kontakt mehr mit der Zisterne. In dieser Zeit trübte es sich ein und es bildeten sich verstärkt Algen. Also wurden am 1. Juli erneut 3 Beutel Pipes in die Zisterne gehängt und 3 Liter EMa eingefüllt. Einen Monat später sah der Springbrunnen wieder fast klar aus und die Algen waren vollständig verschwunden – und das bei den überdurchschnittlich hohen Temperaturen von Mitte Juni bis Ende Juli.

Die große Springbrunnenanlage

Die Ergebnisse bei dem kleinen Brunnen hatten die Verantwortlichen in der Stadtverwaltung überzeugt, in 2010 auch die anderen Brunnen auf die gleiche Weise zu sanieren. Die drei auf der Mittelachse der Anlage liegenden größeren Brunnen mit 23-25 m³ Wasserinhalt werden aus einer unterirdischen Zisterne gespeist. Hierfür wurden am 29.4.2010 als erste Impfung 28 Liter EMa genommen und 25 Beutel EM-X Keramik-Pipes montiert. Am 29. Juni sahen die Springbrunnen zwar noch ein wenig grün aus, aber es hatten sich keine Algen gebildet und es war durchaus möglich, bis auf den Grund zu sehen. Der für die gesamten Gartenanlagen verantwortliche Gärtner Herbert Wazinski erzählte, dass in den Jahren zuvor trotz regelmäßigen Chemie-Einsatzes die Springbrunnen immer stark trüb und voll von Algen waren. Da der Sommer 2010 sehr heiß mit starker Sonneneinstrahlung war, haben wir trotz dieses guten Ergebnisses am 11.8. vorsichtshalber noch einmal 21 Liter EMa in die Springbrunnen gegossen.

Herbert Wazinski, der sich von den Möglichkeiten der EM-Technologie schnell begeistern ließ, versorgte die Pflanzen in den Anlagen mit dem EM-Wasser aus dem kleineren Springbrunnen und stellte fest, dass die Pflanzen gesünder wuchsen und prächtiger aussahen. Außerdem wurde berichtet, dass die Besucher der Barockgärten sich nicht mehr über den unangenehmen Geruch der Springbrunnen beschweren. Der Leiter TEB der Stadt Blankenburg erzählte, dass sein Hund nun immer sofort an die Springbrunnen möchte, um das Wasser zu trinken. Ende September gab es eine offizielle Besichtigung der Anlage. Die Verantwortlichen zeigen sich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Das Wasser hat zwar eine leichte grüne Verfärbung, aber es haben sich keinerlei Algen gebildet und man konnte einwandfrei bis auf den Boden sehen. Im Gegensatz zu früheren Jahren hatte das Wasser wie am ersten Tag der Saison einen angenehmen, frischen Geruch.

Kosten gespart

Wie immer bei dem Einsatz von EM kann man sich über zusätzliche Effekte freuen, die man sozusagen dazu geschenkt bekommt. So konnte durch den Einsatz der EM-Technologie zur Wassersanierung eine Kostenersparnis um zwei Drittel im Vergleich zu chemischen Mitteln erzielt werden. Da die Pflanzen nicht wie in den vergangenen Jahren aus der Wasserleitung, sondern mit dem Wasser aus der Springbrunnenanlage versorgt wurden, konnten ebenfalls erhebliche Kosten gespart werden. Vor dem Einsatz von EM musste außerdem die Sandfilteranlage wöchentlich vom Gärtner mit einem hohen Wasseraufwand rückgespült werden. Dafür wurde das Wasser in die Kanalisation abgelassen und die Zisterne wieder mit Frischwasser aufgefüllt. Diese zeitintensive Arbeit brauchte in diesem Jahr überhaupt nicht mehr durchgeführt werden, was viel Zeit und Kosten einsparte. Die Rändereinfassungen der Springbrunnen sind aus schönem altem Sandstein. In den vergangenen Jahren wurden durch die chemische Behandlung des Wassers erhebliche Schäden festgestellt. Jedes Jahr mussten Teile davon saniert werden. Im Gegensatz dazu ließ EM den Sandstein gänzlich unbeschädigt, was der Stadt Blankenburg hohe Kosten ersparte und ganz neue Gesichtspunkte für die konservierende Denkmalpflege eröffnet. Der Gärtner, Herbert Wazinski, berichtet, dass in diesem Sommer zum ersten Mal Kinder in den Brunnen geplanscht haben, was wohl mehr mit dem einladenden Wasser als mit den sommerlichen Temperaturen zu tun habe. Zudem behauptet er, seitdem er mit EM-Wasser gießt, gibt es in dem Garten keine Wühlmäuse mehr. Das sollte doch einmal wissenschaftlich untersucht werden!

Susanne Neumann

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