Futterbokashi

Alles, was wir an Futtermitteln zur Verfügung haben, kann durch Fermentation mit EM aufgewertet werden. Dazu gehören meist Getreide, Heu, Mais und Futtermischungen z.B. für Pferde, Kleintiere oder Geflügel. Wichtig ist eine ausreichende Fermentationserfahrung, denn bei der Fermentation von Getreide können verschiedene Alkohole entstehen, die nicht verfüttert werden sollten.

Für die private Nutzung können Sie Ihre eigenen Erfahrungen machen und ihrem Futterbokashi beispielsweise Heilkräuter beimischen. Für landwirtschaftliche Betriebe empfehlen wir zugelassene EM-Ergänzungsfuttermittel für einzelne Tiergruppen, wie sie die Firma EMIKO anbietet.

Futterbokashi Herstellung allgemein

Die Futtermischung sollte ausreichend und vor allem gleichmäßig mit EMa befeuchtet werden. Eine Zugabe von Cerapulver wirkt zusätzlich stabilisierend. Nachdem alles gut vermengt wurde und die klassische „Bokashi- Feuchtigkeits-Probe“ bestanden ist, wird das Futter fest in einen Plastikbehälter gepresst. Füllen Sie den Behälter randvoll und verschließen ihn luftdicht.

Das Futterbokashi kann nun 2-3 Wochen warm, aber nicht in direktem Sonnenlicht fermentieren. Eine längere Fermentationsdauer ist unproblematisch. Bei dem Prozess entstehen Gase, die den Deckel hochdrücken können. Achten Sie darauf, dass der Deckel stets gut verschlossen bleibt.

Futterbokashi für Pferde

Pferdemüsli kann leicht mit EM fermentiert werden.

Das Prinzip der Bokashiherstellung ist immer das gleiche, egal welche Futtergrundlage Sie verwenden.

Dosierung

Futterbokashi darf nicht als ausschließliche Futterration gegeben werden, sondern wird dem normalen Futter in kleinen, regelmäßigen Mengen beigemischt oder als Leckerli separat gegeben. Wir Menschen würden auch nicht eine volle Mahlzeit aus Sauerkraut oder Kimchi zu uns nehmen.

Hinweis: Die Verwendung von selbst hergestelltem Futterbokashi geschieht auf eigene Verantwortung! Wir weisen auf die Gefahr von möglichen Fehlgärungen und Botulismis hin!

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