EM-Geburten

Es ist das Natürlichste auf der Welt und dennoch: Eine Geburt ist immer etwas ganz Besonderes, ganz gleich, ob ein Kücken die Schale seines Eis zerbricht oder ein neuer Erdenbürger seinen ersten Atemzug tut. Aber auch für die Natur ist es ein Moment, bei dem viel auf dem Spiel steht, und deshalb hat sie es so eingerichtet, dass das neugeborene Wesen mit dem Besten umgeben und versorgt ist, das überhaupt verfügbar ist: die optimale Wärme und der Schutz der Eltern, hochwertige Nahrung, wie es sie nur am Anfang eines Lebens gibt und auch: der Satz an Mikroorganismen, der die Mutter gesund erhalten hat. Sie sorgen dafür, dass keine fremden und gefährlichen Keime das Neugeborene schädigen.

Als die moderne Wissenschaft die Welt der Mikroben entdeckt hatte, änderte sich aber vieles. Da man den fürs menschliche Auge unsichtbaren Kleinstlebewesen nicht ansehen konnte, ob sie gut- oder bösartig waren, wurden sie unter Generalverdacht genommen, gefährlich zu sein. Dafür hatte man auch schon bald eine Lösung: Alle mussten aus der Geburtsumgebung entfernt werden, mit Hitze oder chemischen Mitteln, alles hatte „steril“ zu sein. Unter den unhygienischen Verhältnissen voriger Jahrhunderte mag dies noch angemessen gewesen sein, heute weiß man es aber eigentlich besser. Diese Praxis des radikalen Desinfizierens wurde aber nicht nur auf den menschlichen Geburtsvorgang beschränkt; insbesondere die den Menschen am nächsten stehenden Tiere, nämlich (Rasse-) Hunde und Pferde haben diese Behandlung „genossen“.

Es geht aber auch anders: In dem Bewusstsein, dass Mikroorganismen allgegenwärtig sind und Flächen oder Milieus nur sehr kurzfristig „keimfrei“ gehalten werden können, sowie mit dem Wissen über die Effektiven Mikroorganismen, die ja die dominant gesunden unter den Mikroben sind, hat sich schon vor sechs Jahren Daniela Otto-Prins getraut, den Geburtsvorgang eines Fohlens auf ihrem Pferdehof mit EM zu begleiten. (Siehe EMJournal 4 Mai 2003.) Das Vertrauen in die Fähigkeiten der Effektiven Mikroorganismen ist über die Jahre bei vielen Menschen gewachsen, und sicher gibt es ähnliche Fälle, von denen wir aber (noch) nichts wissen. Umso erfreulicher, dass wir für dieses Heft einen authentischen Bericht zu diesem wichigen Thema erhalten haben.  

Hundezucht auf EM-Basis

EM kennen wir schon seit vielen Jahren und setzen es seitdem in fast allen Bereichen in Haus und Hof ein. Natürlich auch bei unseren Tieren: bei den Katzen, im Teich für die Fische und für das Geflügel (4 Hühner, 1 Hahn, 2 Laufenten). Unsere besondere Liebe gilt aber Hunden, und seitdem wir hier am Waldrand auf einem über 1000 m² Grundstück wohnen, haben wir immer mehrere Hunde gehalten. Nicht zuletzt wegen der ausgezeichneten Erfahrungen mit EM haben wir uns schließlich entschlossen, selbst Hunde zu züchten. Die Wahl fiel auf eine junge Beauceron-Hündin, weil wir die Rasse zum einen so ansprechend finden, zum anderen, weil wir Charakter und Wesen dieser französischen Hirtenhunde mögen. Bevor die Kleine mit 8-Wochen bei uns einzog, musste alles gut vorbereitet werden. Der neue Hundekorb und das dazu gehörige neue Kuschelkissen haben wir intensiv mit EM·1 Lösung eingesprüht, um gleich ein gesundes Klima zu schaffen. Von Anfang an erhielt „Basta“ EM ins Futter. In die erste von vier Mahlzeiten gaben wir regelmäßig fünf Tropfen EM·1. Umstellungsbedingte Durchfälle, ausgelöst durch die Ortsveränderung und andersartiges Futter, von denen andere Züchter berichten, hat es bei uns nie gegeben. Nicht ein einziges Mal traten bisher irgendwelche Magen- Darmprobleme auf. Unsere junge Hündin entwickelte sich prächtig, war stets gesund, gut gelaunt und hat immer ein glänzendes Fell.

Im Laufe der Zeit haben wir die EM Gabe auf eine halbe bis ganze Verschlusskappe täglich erhöht. In der Dosierung haben wir uns nach dem individuellen Bedarf des Hundes gerichtet: beim Fellwechsel geben wir gern etwas mehr. Anfang 2009 wurde unsere komplette EM-Hündin gleich beim ersten Mal von einem stattlichen Beauceron-Rüden trächtig, so dass wir mit großer Spannung den Tag X erwarteten. Für die Geburt waren wir gut vorbereitet. Alle Literatur darüber hatten wir gelesen und unsere EM-Erfahrungen in das Prozedere eingebaut: Statt des geforderten, immer präsenten Eimers mit Sagrotan-Lösung für die Desinfektion zwischen den Geburten stand ein Eimer mit einer lauwarmen EM·1-Wasser-Lösung bereit und wurde auch ständig in der Wurfkiste benutzt, während eins nach dem anderen der acht gesunden Welpen geboren wurden.

Wie sich jeder vorstellen kann, hatten wir danach keinerlei Probleme mit der Gesundheit der Tiere, ganz im Gegenteil: nach 17 Tagen hatten die Kleinen ihr Geburtsgewicht mehr als vervierfacht, waren also kräftiger als es sonst üblich ist. Zum schnellen Wachstum gehören auch die Krallen, die schnell so scharf und spitz sind, dass man sie schneiden muss, damit sie die Umgebung der Zitzen nicht verletzen. Dennoch gibt es dort immer wieder Verletzungen, die sich leicht entzünden können. Deshalb habe ich diesen Bereich drei- bis viermal pro Tag mit EM·1 pur eingerieben. Bis jetzt gab es keinerlei Probleme und ich bin sicher, dass den Welpen diese kleine EM-Menge durchaus gut tut. Ein Zimmer in der Wohnung wurde das Welpenzimmer, das natürlich regelmäßig mit EM-Lösung ausgesprüht wird und auch der Putzlappen vor der Tür ist EM-feucht. Kürzlich besuchte uns ein befreundetes Züchterehepaar. Sie waren völlig überrascht, daß das Welpenzimmer nicht stank. Als erfahrene Züchter hatten sie so etwas noch nicht erlebt. Nun wollen sie auch umgehend mit EM beginnen. In dieser Zeit muss viel gewaschen werden. Ich habe mir auch bei der anderen Wäsche angewöhnt, ein wenig EM in den Spülgang zu geben, so dass die guten Mikroben immer und überall vorhanden sind.

Sigrid Marshall

(Infos und Fotos im Internet: www.beauceron-pour-la-vie.de)

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