Das EM-Hilfsprojekt für Kastanien

Der Anfang ist gemacht! Die ersten Bilder und Berichte über Hilfsaktionen für die durch Umweltbelastungen und die Miniermotte geschädigten Kastanien sind bei uns eingetroffen und werden hoffentlich viele andere EM-Freunde anstoßen, ebenso eine Kastanie oder einen anderen Baum in ihrer Umgebung mit Hilfe der EMTechnologie zu unterstützen. Im EMJournal  26 hatten wir aufgerufen, Patenschaften als Einzelner oder als Gruppe zu übernehmen. Nun sind die ersten vielversprechenden Aktivitäten angelaufen und wir freuen uns, zwei der ersten Projekte etwas ausführlicher vorzustellen.

Insel Reichenau

Die ersten Aktivitäten hätten unterschiedlicher nicht sein können und zeigen eben dadurch die ganze Palette der Möglichkeiten von der Patenschaft einzelner für einen Baum bis hin zu der Verantwortung einer Gruppe für eine ganze Allee. Zu den ersten, die sich auf unseren Aufruf hin gemeldet haben, gehören Peter Blum und Julian Beck von der Bodenseeinsel Reichenau, Großvater und Enkel, die ursprünglich nur die Patenschaft für einen Baum übernehmen wollten, nun sind es aber drei Bäume geworden, allesamt ortsmarkierende, alte Exemplare, denen man noch ein langes, gesundes Leben wünscht. Die Fotos zeigen, wie wichtig die Bäume für die Orte sind, an denen sie stehen und wie arm beispielsweise der Platz vor dem Rathaus und dem Münster in Reichenau ohne sie wären. Anfang April haben sie zum ersten Mal ihre EMa- Wasser-Lösung ausgebracht, die bei der ersten Gabe mit Gesteinsmehl und EM-Keramikpulver angereichert war. Wegen der geringen freien Bodenfläche um die Bäume, die 100 l Flüssigkeit nicht ohne weiteres aufnehmen kann, wurde es mit Hilfe einer Lanze in die Erde injiziert. Die erste Gabe fand Anfang April statt, von da an sollen weitere Gaben von EMa (ohne Gesteinsmehl und Keramikpulver) ungefähr alle vier Wochen ausgebracht werden. Außerdem hat sich Peter Blum entschieden, die Stämme der Bäume mit derselben Lösung einzustreichen, die er für die erste Bodengabe benutzt hat, nur dass er ein biologisches Haftmittel hinzugegeben hat. Jetzt stehen die Kastanien natürlich in voller Kraft, und sind wir gespannt, wie sie sich im Laufe des Sommers und darüber hinaus entwickeln.

Peter Blums Rezept für je einen Baum: 100 l Wasser, in das 4 l EMa, 250 g EM-Keramikpulver und 10 kg Gesteinsmehl gemischt wird. Danach etwa alle vier Wochen Wasser mit EMa (ohne Keramikpulver und Steinmehl) mindestens dreimal pro Jahr gießen.

Ihringen am Kaiserstuhl

Einen besonderen Ort hat Hans Gugel, EM-Berater am Kaiserstuhl gewählt. Die Straße zum jüdischen Friedhof seines Wohnortes Ihringen, am Fuß des Kaiserstuhls inmitten von Weinbergen gelegen, wird von alten Kastanienbäumen gesäumt, die aber leider stark von der Miniermotte befallen sind. Nach intensiver Vorbereitung ist es ihm gelungen, am 15. April den „Ihringer Arbeitskreises zur Rettung der Kastanienbäume“ zu gründen. Die jüdische Gemeinde und auch die Gemeinde Ihringen mit dem Bürgermeister stehen diesen Aktivitäten sehr positiv gegenüber. Selbst auf dem Friedhof wird der Arbeitskreis die Bäume behandeln. Die EM-Aktivisten wollen dort aber nicht stehen bleiben. Sie haben sich vorgenommen, auch andere öffentliche Kastanien in der Region zu pflegen. Soweit möglich wird die Gruppe alle Aspekte der EMBehandlung in Anspruch nehmen: Neben regelmäßigen EMa-Lösungen sollen die Bäume auch mit EMKeramikpulver und an bestimmten Stellen auch mit Ferigbokashi unterstützt werden, und wo es geht, auch mit Grasschnitt gemulcht werden. Der EM e.V. wird mit Unterstützung des Herstellers von Original EM·1, EMIKO, sowie EM-Berater Rolf Zimmermann diesen Arbeitskreis mit Rat und vor allem mit Material unterstützen.

Viele Projekte angelaufen

Im nächsten EMJournal werden wir weitere Initiativen vorstellen, die Kastanien oder andere alte Bäume mit EM unterstützen. Unter anderem wollen wir aus Berlin berichten, wo unser Mitglied Heike Hickel, die auch den innerstädtischen Stammtisch organisiert, schon lange verschiedene Bäume in der Nähe Ihrer Wohnung mit EM und Küchenbokashi versorgt. Schon seit zwei Jahren hilft Familie Langels im westfälischen Unna einer geschädigten Ulme. Auch darüber und über weitere Projekte werden wir im nächsten EMJournal berichten. Um das Kastanienprojekt weiter voranzubringen und neue Initiativen zu motivieren, möchte der EM e.V. zunächst für jeden Baum, der auf diese Weise von einem Mitglied oder einer Gruppe (z.B. einem Stammtisch) unter die Fittiche genommen wird, drei Liter EM·1 und drei Liter Melasse zur Verfügung stellen, so dass ein Start von ca. 100 Liter EMa gewährleistet ist. Geht man davon aus, dass jeder Liter EMa in 25-50 Liter Wasser aufgelöst wird, ist dies eine beachtliche Hilfe für die Bäume. Bei Interesse melden Sie sich bitte in der Geschäftsstelle.

Pit Mau

 

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