Enten und Gänse – gesund mit EM

Manche erinnern sich gern an große Familien-Weihnachtsessen mit der unvermeidlichen Weihnachtsgans, und auch wenn heute oft leichtere Mahlzeiten bevorzugt werden, gibt es doch hier und da noch diese Tradition – die auf der älteren Tradition der Martinsgans (am 11.11.) beruht. Beliebter und häufiger sind heute aber Enten, nicht nur weil sie im Gegensatz zur Gans weniger Fett ansetzen, auch weil sie schneller und preisgünstiger aufgezogen werden können. Sind Gänse nur zum Winter gefragt, lassen sich Enten hingegen übers ganze Jahr vermarkten. Dass auch Wassergeflügel enorm von EM profitieren kann, zeigt dieser Bericht von dem Geflügelhof Nobis in Niedersachsen.

Geflügelhof Nobis

Franz Nobis inmitten seiner Entenküken: Viel Platz, gutes Futter und mit EM eingesprühtes, frisches Stroh

Der Geflügelhof Nobis

Der Geflügelhof Nobis im niedersächsischen Bakum besteht seit mehr als 75 Jahren und hat sich aus einem kleinen Familienbetrieb zu einem mittelständischen Betrieb entwickelt, bei dem von der Aufzucht über die Rezeptur der ausgewogene Ernährung bis hin zur eigenen Schlachtung und dem bundesweiten Verkauf alles aus einer Hand kommt. Bei einem Besuch des Hofes stellt man fest, dass der hohe Anspruch an Tierwohl und artgerechte Tierhaltung nicht nur eine lange Tradition hat, sondern auch aktiv gelebt wird. Wo Tiere im Stall aufgezogen werden, haben sie überdurchschnittlich viel Raum zur Verfügung und die Gänse erfreuen sich an reichlich Auslauf auf norddeutschen Weiden. Das ausgezeichnete, getreidereiche Futter – wo möglich aus eigener Produktion – ist die eine wichtige Voraussetzung für ein gesundes Wachstum der Tiere. Abgesehen von Vitaminen und mineralischen Zusätzen kommen in diesem Betrieb ausschließlich pflanzliche Futtermittel zum Einsatz.

Rundum EM-Einsatz

Eine in der Enten- und Gänsehaltung häufige und gefürchtete bakterielle Darmkrankheit ist Riemerella (anatipestifer). Diese Krankheit ist vor allem für Jungtiere bedrohlich. Ist sie einmal aufgetaucht, wird es schwer, sie wieder loszuwerden. Dementsprechend hoch sind dann die Sorgen und Kosten für den Tierarzt. In einer solchen Situation befand sich Stefan Nobis vor gut vier Jahren. Er hatte das Glück, (mit Dr. Dieter Mischock) einen Tierarzt zu haben, der sich schon seit vielen Jahren mit EM auskennt. Er wies ihn auf die Möglichkeiten der EM-Technologie hin und vermittelte den Kontakt zum EM-Berater Helmut Kokemoor. Das größte Problem lag darin, dass die Altställe nicht komplett desinfiziert werden konnten, weil sie nie völlig frei von Tieren sind. Die schädlichen Bakterien können also immer wieder ausbrechen – ein Damoklesschwert über dem Betrieb.

Probleme mit der Hygiene in den alten Ställen konnte mit sogfältiger, regelmäßiger EM-Behandlung komplett unter Kontrolle gebracht werden.

Einsatz im Stall und im Futter

In den Ställen, die sich auf dem Gelände am Stammsitz der Firma befinden, werden nur Enten aufgezogen, weil Gänse ausreichend große Weideflächen brauchen, die hier nicht vorhanden sind. Vor allem die älteren Ställe beherbergen Gruppen von Enten in verschiedenen Wachstumsphasen. Deshalb ist ein Stall nie ganz leer. Solange sich aber Tiere in den Ställen aufhalten, kann nicht mit chemischen Mitteln desinfiziert werden. Das konsequente Sprühen mit EM ist hier die Lösung, den Entenbestand zu stabilisieren. Sowie dies in den Ställen etabliert war, konnten die Riemerella Bakterien nicht mehr nachgewiesen werden. Alle Buchten in den Ställen werden in der Regel ein- bis zweimal pro Tag mit frischem Stroh versorgt. Jede neue Lage Stroh wird mit einer EM-Lösung (EMIKO Stallreiniger 1:10) sorgfältig eingesprüht. Um eine gleichmäßige und lückenlose Verteilung zu gewährleisten, wird dies immer per Hand mit der Rückenspritze durchgeführt. Die hierfür verantwortlichen Mitarbeiter werden über die Bedeutung und den sorgfältigen Einsatz von EM geschult, denn nur wer die Wirkungsweise von EM versteht, setzt es auch richtig ein. Sobald eine Bucht leer und ausgemistet ist, wird mit „EMIKO Stallreiniger“ gründlich gereinigt, nicht nur der Boden, sondern auch Wände und Gerätschaften, um alle Flächen mit gesunden Mikroorganismen zu besetzen. Haben sich die nützlichen Mikroorganismen einmal überall niedergelassen, finden pathogenen Keime dort keinen Platz mehr.

Ausgezeichnete Futterverwertung

Die Tiere bekommen ausschließlich pflanzliches Futter, zum Teil aus eigenem Anbau. Seit 2012 wird in jedem Stall mit einem Dosiergerät EM in Form des „EMIKO Bio-Ergänzungsfutter Geflügel“ automatisch zudosiert. Dadurch wurde sofort eine bessere Futterverwertung festgestellt. Das bedeutet nicht nur, dass weniger Futter gebraucht wird, sondern auch, dass die Tiere besser verdauen, sich also auch wohl fühlen und stabiler gesund sind. In Zahlen ausgedrückt: Die Futterverwertung hat sich von 1:2,4 auf 1: 2,2 verbessert was einer außerordentlich guten Verbesserung von 8% entspricht. Besonders erfreulich für die Verbraucher und letztendlich wichtig für unser aller Gesundheit: Durch diese konsequenten Maßnahmen ist der Betrieb seit 2012 antibiotikafrei. Natürlich geht es hauptsächlich darum, gesundes und schmackhaftes Geflügelfleisch liefern zu können. Dies kann jeder selbst testen, aber die Tatsache, dass die Spitzengastronomie diese Qualität bevorzugt, zeigt, dass hier der richtige Weg beschritten wurde. Ein Nebenprodukt sind die Federn, die hier nach der Schlachtung „trocken gerupft“ werden, d.h. von Hand und nicht, wie meist üblich, im Nassrupf, bei dem das Geflügel in heißem Wasser gebrüht wird. Dadurch lassen sich die Federn zwar leichter lösen, gleichzeitig werden dadurch aber auch die direkt in der Epidermis (Oberhaut) liegenden Aromastoffe ausgespült, so dass die geschmackliche Qualität leidet.

Züchter als Partner

Traditionell werden in der Region Züchter mit entsprechenden Weiden und Ställen mit der Aufzucht von Enten oder Gänsen beauftragt. Gänse werden ausschließlich im Freien aufgezogen, deshalb werden dafür entsprechend große und ergiebige Wiesen benötigt. Solche Flächen sind beispielsweise am Hauptsitz der Fa. Nobis nicht vorhanden. Deshalb gibt es hier nur die Aufzucht von Enten. Während in den eigenen Ställen intensiv EM eingesetzt wird, bleibt es den anderen Züchtern selbst überlassen, inwieweit sie EM einsetzen. Das wird ihnen auch empfohlen und darüber sind sie mit ihren Partnern im Gespräch.

Positiv für alle Beteiligten

„Der Tierarzt kommt nur noch zu uns, um die amtliche Abnahme vor der Schlachtung durchzuführen“ sagt Franz Nobis, „sonst sehen wir ihn kaum.“ Die Vorsorge ist für diesen Betrieb das Wichtigste. Mit EM hat er die Lösung für eine ganze Reihe von Problemen gefunden, die alle Beteiligten betreffen: den Inhaber durch geringere Kosten und hohe Qualität, die Mitarbeiter durch ein gesundes Stallklima, ruhige, gesunde Tiere und am Ende der Kette den Kunden durch eine hohe Qualität und ein gutes Preis-Leistungserhältnis.

Pit Mau

Weitergehende Informationen zu EM in diesem Betrieb über: EM-Rako, Helmut Kokemoor

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