Gartenteichsanierung

Der Internationale Mudball Day steht bevor. Überall auf der Welt treffen sich am 8. August EM-lerinnen und EM-ler, gro­ße und kleine, alte wie junge, um ein oder mehrere Gewässer mit guten Mikroben zu versorgen, so dass das entsprechende Gewässer Hilfe bekommt, sich selbst zu reinigen, gesund und schön zu werden.

Manche scheuen sich, ein öffentliches Gewässer zu sanieren. Dabei sind oftmals die privaten Teiche ebenso in Not. Viele glauben ja, dass stinkendes Sediment normal ist. Mit dem konsequenten EM-Einsatz wird das schnell anders. Jürgen Feistauer zeigt an einem kleinen privaten Teich, wie eine solche Sanierung aussehen kann.

Der kranke Gartenteich

Mein Freund, der Landschaftsgärtner Hans Radloff wurde im Sommer 2017 zu einem Gartenteich gerufen, der stark aus dem Gleichge­wicht geraten war. Die Fische litten an Bauchwassersucht, die Seerosen blühten nur noch verhalten und hatten viele Fraßlöcher und braune Flecken an den Blättern, obendrein roch das Wasser unangenehm faulig. Der Grund war aber bald offensichtlich: der Boden des Teiches war mit einer dicken, schwarzen unan­genehm riechenden Schlammschicht bedeckt.

Als erfahrener Landschaftsgärtner wusste Hans natürlich, was zu tun war, nämlich Schlamm und den Überschuss an Pflanzen zu entfernen. Aber EM sollte auf alle Fälle mit an Bord, weil er gerade den guten Erfolg einer EM-Behandlung erfahren hatte. Für eine be­freundete Ärztin mit einem Garten mit Natur­schwimmteich und einem Kneippbecken hatte ich ihm erst kürzlich EMa und meine neuen EM-Teichreiniger geliefert. Die Wirkung hatte sich auch umgehend eingestellt. Die Algenplage wurde schnell reduziert, und auch das Wasser klärte sich zusehends. Deshalb wollte Hans die EM-Teichreiniger auch hier einsetzen.

Als Sofortmaßname reduzierten wir in diesem Teich (ohne Plastikfolie) die Wasserpflanzen um etwa 50%; außerdem brachte ich 30 Liter EMa im Uferbereich aus und setzte zwei mei­ner Teichreiniger ein. Dabei handelt es sich um selbst hergestellte Aggregate mit Zeolit und Pflanzenkohle, die mit EM aufgeladen wurden. Im Teich filtern sie das Wasser und beeinflus­sen die Umgebung günstig. Zudem bieten sie gute Anlegeplätze für die Effektiven Mikroorganismen.

Durch sie werden die Mikroben schneller etab­liert und die Harmonisierung und Belebung des Biotops wird beschleunigt. In der Regel werden sie einmal im Jahr gereinigt (gespült) und neu mit EM besetzt oder je nach Verschmutzungs­grad auch neu befüllt.

Die Fische reagierten sehr schnell. Im Septem­ber waren keine kranken Fische mehr zu entdecken. Das Wasser klärte sich gut und roch nicht mehr faulig, sondern frisch. Und jetzt im Frühling beginnen auch die Teichpflanzen, sich zu entwickeln.

Die Gartenbesitzerin gießt nun etwa viermal im Jahr selbst 30 Liter EMa über einen unge­fähr zwei Meter breiten Streifen um den Teich herum. Dadurch gelangen die Mikroben bei jedem Regen mit ins Wasser und die gesamte Umgebung wird aufgewertet und regeneriert. Sie hat die Wirkung von EM verstanden, denn nun bat sie, eine alte Rose ebenfalls mit EM zu behandeln.

Gewässer in Deutschland

Wie kürzlich breit berichtet, befinden sich fast alle Gewässer in Deutschland in einem schlechten Zustand! Teiche, Seen, Flüsse, und natürlich die Nord- und Ostsee, wo aller Müll, Dreck und Gifte sich sammelt, sind ökologisch verarmt. Auch wenn wir immer wieder hören, der eine oder andere See sei in gutem Zustand, ist die Vielfalt der Wasserlebewesen massiv zurückgegangen. Deshalb kann jedes Gewässer bei uns EM sehr gut gebrauchen. Jeder einzelne Bokashi-Ball, der in ein Gewässer geworfen wird, ist deshalb wirklich „eine Entschuldigung an die Mutter Natur“ und ein kleine Wieder­gutmachung.

Jürgen Feistauer

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