Schlafen auf EM — eine pfiffige Erfindung aus Norddeutschland

Gesundes Schlafen

Sich auf EM betten — das ist jetzt möglich. Gerhard Winter aus Neuberend (Schleswig- Holstein) hat ein Verfahren entwickelt, mit dem er EM-Keramikpulver (Super Cera C) in Schaumstoffe einarbeitet. „Das ist noch sehr aufwändig“, sagt er, aber es funktioniere. Das Pulver rieselt nicht heraus, wie man vielleicht meinen könnte.

Das Thema Schlafen beschäftigt ihn seit Jahrzehnten — aus eigener Betroffenheit. Rückenschmerzen haben den Lehrer und Diplomingenieur für physikalische Technik motiviert, seine Liegeposition im Bett zu optimieren. Herausgekommen ist ein ganz neues Matratzen-System:  Laroma, die Lattenrostmatratze, die Gerhard Winter seit Jahren erfolgreich vertreibt. Unter anderem wird sie im Schleswiger Schlaflabor eingesetzt. Das Besondere an ihr ist, dass die nur etwa acht Zentimeter hohe Matratze und das flexible Lattenrost eine Einheit bilden und sich zusammen in einem Bezug befinden. Längsseitig sind darunter mit Schaumstoff gefüllte Stützsysteme angebracht, so dass die Matratze an einen Katamaran erinnert. Diese Holme werden ganz individuell je nach Gewicht, Größe und Befindlichkeit an verschiedenen Punkten verstärkt. So wird „Schlafbehagen nach Maß“ geschaffen: Die Wirbelsäule befindet sich in Rücken-, Bauch- und Seitenlage in einer geraden Position. Bei allen herkömmlichen Schlafsystemen sinke das Becken tiefer ab, weil es schwerer ist, sagt Winter. Für die Bandscheiben auf Dauer eine Tortour mit möglicherweise schlimmen Folgen.

Schlafen auf EM

Seit einigen Jahren beschäftigt sich Winter auch mit Effektiven Mikroorganismen und bietet die Produkte in seinem Ladengeschäft im Gallberg 1 in Schleswig an. Als überzeugter EMler hat er getüftelt und ausprobiert, um die positiven Eigenschaften der Mikroorganismen für seine Matratzen- Produkte zu nutzen. Der Anstoß dazu kam übrigens von einer Kinesiologin. Sie hatte die energetische Abstrahlung insbesondere der Schaumstoff- Matratzen per Einhand- Rute getestet und in Verbindung mit EM eine verbesserte Schwingung festgestellt. Wohl wissend, dass es sich bei Kinesiologie um ein wissenschaftlich nicht anerkanntes alternativmedizinisches Diagnose- und Therapieverfahren handelt, haben ihn seine eigenen guten EM-Erfahrungen und die seiner Kunden dazu bewogen, das Thema weiterzuverfolgen.

 

EM-Keramikpulver — bekannt für seine spezifische Eigenstrahlung, die die Ansiedlung krankheitserregender Mikroorganismen reduziert — kann die volle Wirkung nur erzielen, wenn es großflächig an den zu beeinflussenden Ort verteilt wird, weiß Winter. Vor diesem Hintergrund entstand die Idee, das Pulver in den Schäumungsprozess von Schaumstoffen zu integrieren oder nachträglich in die poröse Oberfläche von Schaumstoffen als Trägermaterial einzubringen. Darüber hinaus könne der Schaumstoff auch EM·1 oder EMa aufnehmen. Die auf diese Weise aufbereiteten Schaumstoffe ließen sich mit Gewebe beziehen und versteppen, so dass Decken und sogenannte „Mikro-Klima-Pads“, kurz MK- Pads, in unterschiedlichen Formen, Größen und Stärken (Dicke/Höhe) hergestellt werden können.

Pathogene Mikroorganismen könnten sich nicht mehr entfalten und die Produkte hätten außerdem antiallergische Eigenschaften. Tüftler Winter zählt eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten auf. Denkbar wäre unter anderem ein Einsatz als Beschichtung von Liege- und Sitzmöbeln aller Art, für Elektrogeräte zur Verhinderung oder Reduzierung von Elektrosmog, für Schuheinlagen zur Verhinderung von Geruch oder als Verbandsmaterial. Darüber hinaus haben Winter und seine Mitstreiter ein Klima-Stütz-Kissen mit mehreren Kammern entwickelt. Eine Kammer wird dabei mit Dinkel- oder Hirsespelzen befüllt. In Zukunft sollen diese ebenfalls mit EM aufbereitet werden, kündigt Winter an. Die EM-Beschichtung einer Matratze (etwa drei Prozent der Masse verteilt auf zwei Quadratmeter) kostet etwa 98 Euro zusätzlich. Eine Laroma-Matratze gibt es ab 790 Euro aufwärts. Wer ein MK-Pad haben möchte, zahlt je nach Größe etwa 30 bis 50 Euro. „Zurzeit verhandeln wir mit Schaumstoffirmen, um den Produktionsvorgang auch für kleine Mengen zu gewährleisten. Bis dahin muß man sich auf gewisse Lieferfristen einstellen.

Ute Thomsen

www.laroma.de

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